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1. Chronika 41. Chr 4

Die Söhne H1121 Judas H3063: Perez H6557, Hezron H2696 und Karmi H3756 und Hur H2354 und Schobal H7732. Und Reaja H7211, der Sohn H1121 Schobals H7732, zeugte H3205 Jachat H3189; und Jachat H3189 zeugte H3205 Achumai H267 und Lahad H3855. Das H428 sind die Familien H4940 der Zorhatiter H6882.

Und diese H428 sind vom Vater H1 Etams H5862: Jisreel H3157 und Jischma H3457 und Jidbasch H3031; und der Name H8034 ihrer Schwester H269: Hazlelponi H6753; und Pnuel H6439, der Vater H1 Gedors H1446:1; und Eser H5829, der Vater H1 Huschas H2364. Das H428 sind die Söhne H1121 Hurs H2354, des Erstgeborenen H1060 der Ephrata H672b, des Vaters H1 von Bethlehem H1035.

Und Aschchur H806, der Vater H1 Tekoas H8620, hatte H1961 zwei H8147 Frauen H802: Helea H2458 und Naara H5292. Und Naara H5292 gebar H3205 ihm Achussam H275 und Hepher H2660 und Temni H8488 und Achaschtari H326. Das H428 sind die Söhne H1121 Naaras H5292. Und die Söhne H1121 Heleas H2458: Zeret H6889, Jizchar H3328c und Ethnan H869.

Und Koz H6976 zeugte H3205 Anub H6036 und Zobeba H6637 und die Familien H4940 Acharchels H316, des Sohnes H1121 Harums H2037. Und Jabez H3258 war H1961 geehrter H3513d als seine Brüder H251; und seine Mutter H517 gab H7121 ihm den Namen H8034 Jabez H3258, indem sie sprach H559:1: Denn H3588 mit Schmerzen H6090 habe ich ihn geboren H3205. Und Jabez H3258 rief H7121 zu dem Gott H430 Israels H3478 und sprach H559:1: Wenn H518 du mich reichlich *H1288:1 segnest H1288:1 und meine Grenze H1366 erweiterst H7235 und deine Hand H3027 mit mir ist H1961 und du das Böse H7451 fern H6213 hältst (H6213)e, dass kein H1115 Schmerz H6087:1 mich trifft (H6087:1)! Und Gott H430 ließ kommen H935, was H834 er erbeten H7592 hatte.

Und Kelub H3620, der Bruder H251 Schuchas H7746, zeugte H3205 Mechir H4243; er H1931 war der Vater H1 Eschtons H850. Und Eschton H850 zeugte H3205 Beth-Rapha H1051 und Paseach H6454 und Techinna H8468, den Vater H1 der Stadt H5904 des (H5904) Nahas H5904; das H428 sind die Männer H376 von Reka H7397.

Und die Söhne H1121 des Kenas H7073: Othniel H6274 und Seraja H8304. Und die Söhne H1121 Othniels H6274: Hatat H2867. Und Meonotai H4587 zeugte H3205 Ophra H6084; und Seraja H8304 zeugte H3205 Joab H3097, den Vater H1 des Tals H1516 der Handwerker H2798f, denn H3588 sie waren H1961 Handwerker H2796.

Und die Söhne H1121 Kalebs H3612, des Sohnes H1121 Jephunnes H3312: Iru H5900, Ela H425 und Naam H5277. Und die Söhne H1121 Elas H425: Kenas H7073g.

Und die Söhne H1121 Jehallelels H3094: Siph H2128 und Sipha H2129, Tirja H8493 und Asarel H840.

Und die Söhne H1121h Esras H5834: Jeter H3500 und Mered H4778 und Epher H6081 und Jalon H3210. Und siei wurde schwanger H2029 und gebar Mirjam H4813 und Schammai H8060 und Jischbach H3431, den Vater H1 Eschtemoas H851. Und seine Frau H802, die Jüdin H3057, gebar H3205 Jered H3382, den Vater H1 Gedors H1446:1, und Heber H2268, den Vater H1 Sokos H7755, und Jekutiel H3354, den Vater H1 Sanoachs H2182. Und dies sind die Söhne H1121 der Bitja H1332, der Tochter H1323 des Pharaos H6547, die Mered H4778 genommen H3947 hatte.

Und die Söhne H1121 der Frau H802 Hodijas H1940, der Schwester H269 Nachams H5163: der Vater H1 Kehilas H7084, der Garmiter H1636, und Eschtemoa H851, der Maakatiter H4602.

Und die Söhne H1121 Schimons H7889: Amnon H550 und Rinna H7441, Ben-Chanan H1135 und Tilon H8436.

Und die Söhne H1121 Jischeis H3469: Sochet H2105 und Ben-Sochet H1132j.

Die Söhne H1121 Schelas H7956, des Sohnes H1121 Judas H3063: Gher H6147, der Vater H1 Lekas H3922, und Laeda H3935, der Vater H1 Mareschas H4762; und die Familien H4940 des Hauses H1004 der Byssusarbeiter H948+H5656 vom Haus H1004 Aschbea H791; und Jokim H3137 und die Männer H376 von Koseba H3578; und Joas H3101 und Saraph H8315, die H834 über Moab H4124 herrschten H1166; und Jaschubi-Lechem H3433. Die Berichte ~(H1697)k sind aber alt H6267. Das H1992 waren die Töpfer H3335 und die Bewohner H3427 von Pflanzungen H5196 und Mauern H1448:2l; sie wohnten H3427 dort H8033 beim H5973 König H4428 in seinem Dienst H4399.

Die Söhne H1121 Simeons H8095m: Nemuel H5241 und Jamin H3226, Jarib H3402, Serach H2226, Saul H7586; dessen Sohn H1121 Schallum H7967, dessen Sohn H1121 Mibsam H4017, dessen Sohn H1121 Mischma H4927. Und die Söhne H1121 Mischmas H4927: dessen Sohn H1121 Hamuel H2536, dessen Sohn H1121 Sakkur H2139, dessen Sohn H1121 Simei H8096. Und Simei H8096 hatte sechzehn H9610 Söhne H1121 und sechs H8337 Töchter H1323; aber seine Brüder H251 hatten nicht H369 viele H7227 Söhne H1121, und alle H3605 ihre Familien H4940 vermehrten H7235 sich nicht H3808 so sehr wie H5704 die Söhne H1121 Judas H3063. Und sie wohnten H3427 in Beerseba H884 und Molada H4137 und Hazar-Schual H2705 und in Bilha H1090 und in Ezem H6107 und in Tolad H8434 und in Bethuel H1328 und in Horma H2767 und in Ziklag H6860 und in Beth-Markabot H1024 und in Hazar-Susim H2702 und in Beth-Birei H1011 und in Schaaraim H8189. Das H428 waren ihre Städte H5892:1, bis H5704 David H1732 König H4427 wurde (H4427). Und ihre Dörfer H2691: Etam H5862 und Ajin H5871, Rimmon H7417 und Token H8507 und Aschan H6228: fünf H2568 Städte H5892:1, samt allen H3605 ihren Dörfern H2691, die H834 rings H5439 um (H5439) diese H428 Städte H5892:1 waren, bis H5704 nach Baal H1168:3n hin. Das H2063 waren ihre Wohnsitze H4186; und sie hatten ihr Geschlechtsverzeichnis H3187.

Und Meschobab H4877 und Jamlek H3230 und Joscha H3144, der Sohn H1121 Amazjas H558; und Joel H3100 und Jehu H3058, der Sohn H1121 Joschibjas H3143, des Sohnes H1121 Serajas H8304, des Sohnes H1121 Asiels H6221; und Eljoenai H454 und Jaakoba H3291 und Jeschochaja H3439 und Asaja H6222 und Adiel H5717 und Jeschimiel H3450 und Benaja H1141:1; und Sisa H2124, der Sohn H1121 Schipheis H8230, des Sohnes H1121 Allons H438, des Sohnes H1121 Jedajas H3042, des Sohnes H1121 Schimris H8113, des Sohnes H1121 Schemajas H8098: Diese H428 mit Namen H8034 Angeführten H935 waren Fürsten H5387:1 in ihren Familien H4940; und ihre Vaterhäuser H1+H1004 breiteten H6555 sich sehr H7230 aus (H6555). Und sie zogen H1980 bis nach H3996 Gedor H1446:1 hin (H1980), bis an die Ostseite H4217 des Tals H1516, um Weide H4829 für ihr Kleinvieh H6629 zu suchen H1245. Und sie fanden H4672 eine fette H8082 und gute H2896 Weide H4829 und ein Land H776, weit H7342 nach allen Seiten H3027 hin und ruhig H8252 und still H7961; denn H3588 die vorher H6440 dort H8033 gewohnt H3427 hatten, waren von H4480 Ham H2526. Und diese H428 mit Namen H8034 Aufgeschriebenen H3789 kamen H935 in den Tagen H3117 Jehiskias H2396, des Königs H4428 von Juda H3063, und sie schlugen H5221 ihre Zelte H168 und die Meuniter H4586o, die H834 sich dort H8033 befanden H4672; und sie verbannten H2763:1 sie bis H5704 auf diesen H2088 Tag H3117 und wohnten H3427 an (H8478) ihrer statt H8478; denn H3588 dort H8033 war Weide H4829 für ihr Kleinvieh H6629.

Und von H1992 ihnen H1992, von H4480 den Söhnen H1121 Simeons H8095, zogen H1980 500 H9727 Männer H376 zum Gebirge H2022 Seir H8165 hin (H1980); und Pelatja H6410 und Nearja H5294 und Rephaja H7509 und Ussiel H5816, die Söhne H1121 Jischeis H3469, waren an ihrer Spitze H7218; und sie schlugen H5221 den Überrest H7611, die Entronnenen H6413 von Amalek H6002, und haben dort H8033 gewohnt H3427 bis H5704 auf diesen H2088 Tag H3117.

Fußnoten

  1. W. Worte (o. Dinge) der Tage.
  2. Siehe Kap. 2,19.50.
  3. N. a. L. und Zochar.
  4. O. berühmter.
  5. Eig. vom Bösen weg wirkst.
  6. Eig. Künstler, o. Kunstarbeiter (in Holz, Stein und Metall).
  7. Eig. und zwar Kenas.
  8. W. der Sohn.
  9. Wahrsch. Bitja (vgl. V. 18).
  10. O. der Sohn Chanans … der Sohn Sochets.
  11. W. Worte H1697, o. Dinge.
  12. O. Umzäunungen (d. h. von ummauerten o. umzäunten Pflanzungen), o. Bewohner von Netaim und Gedera.
  13. S. 1. Mo 46,10; 2. Mo 6,15; 4. Mo 26,12–14.
  14. Vgl. Josua 19,8.
  15. Dasselbe wie Maoniter; a. ü. die Wohnstätten.

Einführung
Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen) mit Strong-Nummern

A. Vorwort zur Bibelausgabe

Die hier verwendete Bibelausgabe geht zurück auf die so genannte „Elberfelder Übersetzung“, die erstmals in den Jahren 1855 bis 1871 erschien und mit dem Ziel erstellt wurde, unter Berücksichtigung der damals vorhandenen wissenschaftlichen Ausgaben des hebräischen und griechischen Grundtextes eine möglichst wortgetreue Übersetzung des Grundtextes zu bieten.

Durch Gottes Gnade kann jetzt eine Neubearbeitung dieser Übersetzung erscheinen. Dazu wurden unter anderem die heutigen wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben des Alten und Neuen Testaments herangezogen (K. Elliger und W. Rudolph: Biblia Hebraica Stuttgartensia, Stuttgart, 2. Auflage 1984; Nestle-Aland: Novum Testamentum Graece, Stuttgart, 28. Auflage 2012; The New Testament: The Greek Text Underlying the English Authorised Version of 1611, London o. J.)

Hier und da bestand die Möglichkeit, die Genauigkeit der Übersetzung etwas zu verbessern. Auch sprachliche und stilistische Glättungen wurden an vielen Stellen vorgenommen. Dabei war es Wunsch und Ziel der Bearbeiter, dass diese Ausgabe der Heiligen Schrift weiterhin dem Anspruch genügt, möglichst wortgetreu und doch verständlich zu sein.

Der Bibeltext enthält die heute allgemein üblichen Kapitel- und Verseinteilungen. Diese sind an die wissenschaftlichen Textausgaben und andere Bibelübersetzungen angeglichen worden. Das betrifft insbesondere die Überschriften der Psalmen, die, obwohl sie zum Bibeltext gehören, bislang nicht in die Verszählung einbezogen waren.

Auf die Einfügung von Abschnittsüberschriften wurde bewusst verzichtet, da sie auch in den Grundtexten nicht vorhanden sind. Einige Parallelstellenhinweise im Alten Testament wurden beibehalten; im Neuen Testament sind weiterhin nur deutlich erkennbare Zitate aus dem Alten Testament angegeben.

Wie die ursprünglichen Übersetzer lehnen auch die jetzigen Bearbeiter alle Ansätze der Bibelkritik ab, die die Inspiration und Autorität des Wortes Gottes und seine innere Einheit in Frage stellen. Dem Gesamtzusammenhang der Heiligen Schrift muss daher besonders Rechnung getragen werden, wenn der Handschriftenbefund gelegentlich nicht eindeutig ist. Das bedeutet, dass die Bearbeiter nicht kritiklos dem Text der wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben folgen.

1. Der Text

Altes Testament

Aus Hochachtung vor dem hebräischen Text des Alten Testaments wurde schon im Altertum beim Abschreiben höchste Sorgfalt verwandt. In der Zeit von ca. 700 bis 1000 n. Chr. entwickelten die Masoreten (hebr. für „Überlieferer“) ein System, das den ursprünglich nur in Konsonantenschrift überlieferten Bibeltext durch eingefügte Vokalzeichen, Akzente und Erklärungen ergänzen und verdeutlichen sollte. Außerdem wurden an verschiedenen Stellen schwer verständliche Wörter (hebr. Ketiv: „Schreibform“) mit einer alternativen Vokalisierung (hebr. Qere: „Leseform“) versehen. Für die Abschriften der Bibeltexte wurden genaue Regeln aufgestellt. Die große Genauigkeit der alten hebräischen Bibelhandschriften wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts durch die zum Teil über 2000 Jahre alten Bibelfunde von Qumran am Toten Meer bestätigt. Die wissenschaftliche Ausgabe des hebräischen Textes des Alten Testaments, die Biblia Hebraica Stuttgartensia, ist die getreue Wiedergabe einer einzigen masoretischen Handschrift aus dem Jahr 1008, des Codex Leningradensis. Abweichende Lesarten anderer hebräischer Handschriften, der Septuaginta (d. i. die griechische Übersetzung des Alten Testaments aus der Zeit um 200 v. Chr.), sowie weiterer alter Übersetzungen (z. B. der syrischen und lateinischen) sind in den Fußnoten der Biblia Hebraica angegeben.

Die vorliegende Überarbeitung fußt grundsätzlich auf dem sehr genau überlieferten masoretischen Text der Biblia Hebraica. Nur in seltenen Fällen wurden die Lesarten anderer hebräischer Handschriften oder alter Übersetzungen vorgezogen, was jeweils in einer Fußnote vermerkt ist.

Der früher mit Jehova wiedergegebene Name des Bundesgottes Israels, JHWH („der ewig Seiende“), ist durch HERR (in Kapitälchen) ersetzt worden. Die Wiedergabe durch Herr (ohne Artikel), die der Heilige Geist im Neuen Testament für diesen Namen benutzt hat (vgl. Matthäus 1,20 mit Fußnote), hat uns bei diesem Schritt bestärkt. Die Übernahme der Bezeichnung Jahwe in den Text des Wortes Gottes hielten wir nicht für sinnvoll, da sie lediglich eine wissenschaftliche Rekonstruktion des ursprünglich nur mit Konsonanten geschriebenen alttestamentlichen Gottesnamens JHWH ist. Sie wird nur in den Fußnoten (neben Jehova) verwendet. Die genaue Aussprache des Namens JHWH ist nicht mehr bekannt, weil stattdessen im Hebräischen immer Adonai (Herr) oder in der Verbindung Adonai-JHWH immer Elohim (Gott) gelesen wurde und wird. Die früher durch Jehova Gott wiedergegebene Wortverbindung JHWH-Elohim lautet jetzt Gott der HERR. Die von JHWH abgeleitete seltene Kurzform Jah wurde entsprechend der hebräischen Schreibweise beibehalten.

Im Allgemeinen ist im Alten Testament „Gott“ oder „Götter“ die Wiedergabe des hebräischen Namens Elohim (eine Pluralform). Auf die Verwendung der beiden anderen hebräischen Namen Gottes: El (der Starke), Eloah (der Mächtige, Unumschränkte oder: der Furcht Einflößende) wird jeweils in den Fußnoten hingewiesen.

Neues Testament

Vom Neuen Testament sind heute ungefähr 5300 Handschriften in griechischer Sprache bekannt. Zur Zeit der Entstehung der „Elberfelder Übersetzung“ waren es vielleicht 1000, während die erste gedruckte Textausgabe des griechischen Neuen Testaments von Erasmus von Rotterdam (1516) auf nur sechs relativ jungen Handschriften beruhte. Der in der Folgezeit kaum veränderte Text von Erasmus, der den Übersetzungen der Reformationszeit (in Deutschland 1522 Martin Luther, in England 1611 der King James Version oder Authorised Version) als Vorlage gedient hat, wurde im Jahr 1633 von dem Buchdrucker Elzevir erstmals Textus Receptus (lat. für „angenommener“ oder „anerkannter Text“) genannt. Die Mehrzahl aller heute bekannten griechischen Handschriften des Neuen Testaments entspricht diesem Text. Diese früher als „Koine“ oder „Reichstext“ bezeichnete Textform wird nach ihrer Herkunft auch „Byzantinischer Text“ oder wegen der Menge der Handschriften „Mehrheitstext“ genannt. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Textform, die seit dem 4. Jahrhundert im Osten des Römischen Reichs (Byzanz/Konstantinopel) in fortschreitendem Maß durch „korrigierende“ Eingriffe verändert worden ist.

Die meisten der heute bekannten ca. 5300 griechischen Handschriften des Neuen Testaments sind in den letzten 200 Jahren entdeckt und ausgewertet worden, die ältesten davon, insbesondere die Papyri, erst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gerade die ältesten Manuskripte enthalten an manchen Stellen einen anderen Wortlaut als der Textus Receptus, und die Textforschung bemüht sich, zu ermitteln, welches die ursprüngliche Lesart ist. Das Ergebnis dieser Arbeit sind die wissenschaftlichen Textausgaben des griechischen Neuen Testaments, deren bekannteste die von Nestle-Aland ist. Unterschiede gibt es nur bei einem kleinen Bruchteil des gesamten Textes des Neuen Testaments. Viele davon sind Abweichungen in Rechtschreibung oder Grammatik, die in einer Übersetzung gar nicht ausgedrückt werden können. In den anderen Fällen sind die Bearbeiter dieser Bibelausgabe nicht immer dem Text von Nestle-Aland gefolgt, wo dieser vom Textus Receptus abweicht. Alle Stellen, die nicht mit Nestle-Aland übereinstimmen, sondern dem Textus Receptus folgen, sind entweder durch Winkel im Text gekennzeichnet oder durch Fußnoten vermerkt. Ausnahmen davon sind nur die ungekennzeichneten Abschnitte Markus 16,9-20; Lukas 22,43.44; 23,34 und Johannes 7,53-8,11, die nach Auffassung der Herausgeber von Nestle-Aland angeblich „mit Sicherheit nicht zum ursprünglichen Textbestand gehört“ haben sollen.

Die Ergebnisse der Textforschung bestätigen beim Neuen wie beim Alten Testament durchweg in bewunderungswürdiger Weise die bewahrende Hand Gottes in der schriftlichen Überlieferung Seines heiligen Wortes. Wir besitzen heute eine genauere Kenntnis des Bibeltextes als je zuvor.

Der Artikel (Geschlechtswort) wird im neutestamentlichen Griechisch oft anders verwendet als im Deutschen und hat häufig einen stark hinweisenden Charakter. In der Übersetzung sind wir dem Gebrauch des Artikels im Griechischen im Allgemeinen gefolgt, auch wenn dies im Deutschen ungewöhnlich ist, besonders in Verbindung mit dem Namen Christus: der Christus, des Christus usw. Vor Eigennamen ist der Artikel jedoch entsprechend dem deutschen Gebrauch meistens fortgelassen worden.

Auch die vielfach vom Deutschen abweichende Verwendung der Zeiten im Griechischen wurde möglichst beibehalten, z. B. in Markus 8,33: „… und als er seine Jünger sah, tadelte er Petrus, und er sagt: …“

Das Wort „Versammlung“ statt des bekannteren „Gemeinde“ wurde beibehalten. Es scheint die direkte und einfachste Übersetzung des griechischen Wortes ekklesia zu sein (s. Worterklärungen).

Kennzeichnungen im Text

Zur klaren und eindeutigen Wiedergabe des Grundtextes im Deutschen wurden folgende zusätzliche Kennzeichnungen verwendet:

  1. Kursivdruck weist auf eine mehr oder weniger starke Betonung des betreffenden Wortes im Hebräischen oder Griechischen hin.
  2. Kleindruck bedeutet, dass das betreffende Wort im Grundtext nicht vorhanden ist, aber aus sprachlichen Gründen im deutschen Text hinzugefügt wurde.
  3. Runde Klammern ( ) dienen wie Gedankenstriche lediglich zur Gliederung des Textes und zur Erleichterung des Verständnisses.
  4. Hochgestellte Buchstaben a, b, c hinter einem Wort verweisen auf die zugeordneten Fußnoten.
  5. Mit einem hochgestellten Kreis° versehene, aber auch andere, unübersetzt gebliebene Wörter (wie Amen, Baal usw.) sowie biblische Begriffe (wie Brandopfer und andere Opferarten, Erstgeborener, Gesetz usw.) werden in den Worterklärungen erläutert.
  6. Zwischen Winkeln stehen im Neuen Testament an sich gut bezeugte Wörter, die die Herausgeber des griechischen Grundtextes (Nestle-Aland) jedoch als nicht ausreichend bezeugt ansehen und deshalb nur im Fußnoten-Apparat verzeichnen.
  7. Eckige Klammern [ ] kennzeichnen Textabschnitte im Neuen Testament, die als nicht zum Grundtext gehörig beurteilt werden; sie sind jedoch in den Fußnoten zu finden.

Von den seit einigen Jahren geltenden Rechtschreibungs- und Zeichensetzungsregeln wurde in einigen Fällen abgewichen, wo es das Verständnis des Textes erleichterte.

Der besseren Übersichtlichkeit halber sind Zahlen ab 1001 in Ziffern geschrieben, ebenso alle Altersangaben ab 101 Jahren und alle Wertangaben ab 13; darüber hinaus Zahlenhäufungen, wo die Zahlen deutlich im Mittelpunkt stehen. In den übrigen Fällen ist die bisherige Schreibung in Worten beibehalten worden (z. B. bei Zeitangaben wie Regierungszeiten sowie Mengen von Menschen, Städten, Tieren usw.).

2. Die Fußnoten

Die Fußnoten enthalten wie bisher abweichende Lesarten und Übersetzungsmöglichkeiten sowie sachliche Erklärungen zum Bibeltext. Anmerkungen, die die Auslegung des Textes betreffen, wurden auf ein Mindestmaß beschränkt.

Im Alten Testament wird in den Fußnoten auf hebräische Schreib- oder Leseformen hingewiesen (N. a. L.: „Nach anderer Lesart“). Auch wesentliche Abweichungen anderer Handschriften des hebräischen Grundtextes sind in den Fußnoten vermerkt (z. B. durch die Abkürzung A. H. l.: „Andere Handschriften lesen“).

Im Neuen Testament beziehen sich die Lesartenhinweise (A. l., A. f. h.: „Andere lesen“ bzw. „Andere fügen hinzu“) grundsätzlich nicht auf einzelne griechische Handschriften, sondern auf den Text von NestleAland. Die Abkürzungen „E. l.“ und „M. l.“ („Einige“ bzw. „Mehrere Handschriften lesen“) sowie „E. f. h.“ und „M. f. h.“ („Einige“ bzw. „Mehrere Handschriften fügen hinzu“) weisen jedoch auf Lesarten von Handschriften hin, die Nestle-Aland nicht im Text, sondern im Fußnoten-Apparat verzeichnet.

Bei Mehrfachverwendung einer Fußnote im Kapitel enthalten die Klammern die jeweiligen grammatischen Entsprechungen.

Die Bibelstellenangaben in den Fußnoten entsprechen der heute allgemein anerkannten Kapitel- und Verseinteilung.

3. Abkürzungsverzeichnis

In den Fußnoten

Folgende Abkürzungen werden in den Fußnoten verwendet:

Abw. Abweichend.
Ägypt. Ägyptisch.
Ähnl. Ähnlich.
Äthiop. Äthiopisch.
A. f. h. Nestle-Aland (28. Ausgabe) fügt hinzu.
A. H. f. h. Andere Handschriften fügen hinzu.
A. H. l. Andere Handschriften lesen (Lesarten von hebr. Handschriften, die vom mas. Text abweichen, aber in manchen heutigen Übersetzungen Berücksichtigung finden).
A. l. Nestle-Aland liest.
And. Andere.
Anm. Anmerkung.
Aram. Aramäisch.
AT Altes Testament.
A. ü. Andere übersetzen.
Bez. Bezeichnung.
Bzw. Beziehungsweise.
D. h. Das heißt.
D. i. Das ist.
D. s. Das sind.
Eig. Eigentlich.
E. f. h. Einige Handschriften fügen hinzu.
E. l. Einige Handschriften lesen.
f., ff. folgende, -r, -s.
Griech. Griechisch.
Hebr. Hebräisch.
Kap. Kapitel.
Lat. Lateinisch.
Mas. Masoretisch (der überlieferte hebr. Text des Alten Testaments; s. Einführung).
M. f. h. Mehrere Handschriften fügen hinzu (im NT der Mehrheitstext; s. Einführung).
M. l. Mehrere Handschriften lesen (im NT der Mehrheitstext; s. Einführung).
N. a. L. Nach anderer Lesart (entweder Schreib- oder Leseform des mas. Textes; s. Einführung).
Näml. Nämlich.
nC, n. Chr. nach Christus.
NT Neues Testament.
O. Oder.
Pers. Persisch.
Pl. Plural (Mehrzahl).
S. Siehe.
Sept. Septuaginta (griech. Übersetzung des AT).
Sg. Singular (Einzahl).
so a. sp. so auch später.
U. Und.
Üb. Übersetzung(en).
V. Vers.
vC, v. Chr. vor Christus.
Vgl. Vergleiche.
Viell. Vielleicht.
W. Wörtlich.
Wahrsch. Wahrscheinlich.
Zugl. Zugleich.

Bibelbücher

Altes Testament
1. Mose1. Mo
2. Mose2. Mo
3. Mose3. Mo
4. Mose4. Mo
5. Mose5. Mo
JosuaJos
RichterRi
RuthRt
1. Samuel1. Sam
2. Samuel2. Sam
1. Könige1. Kön
2. Könige2. Kön
1. Chronika1. Chr
2. Chronika2. Chr
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NehemiaNeh
EstherEst
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SprücheSpr
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HoseaHos
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ZephanjaZeph
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MaleachiMal
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MarkusMk
LukasLk
JohannesJoh
ApostelgeschichteApg
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1. Korinther1. Kor
2. Korinther2. Kor
GalaterGal
EpheserEph
PhilipperPhil
KolosserKol
1. Thessalonicher1. Thes
2. Thessalonicher2. Thes
1. Timotheus1. Tim
2. Timotheus2. Tim
TitusTit
PhilemonPhlm
HebräerHeb
JakobusJak
1. Petrus1. Pet
2. Petrus2. Pet
1. Johannes1. Joh
2. Johannes2. Joh
3. Johannes3. Joh
JudasJud
OffenbarungOff

B. Strong-Nummern im Bibeltext

Die so genannten „Strong-Nummern“ werden besonders im englischen Sprachraum seit langem als nützliche Hilfsmittel bei der intensiven Beschäftigung mit dem Wort Gottes geschätzt. Mit ihrer Hilfe lässt sich ohne nähere Kenntnis der Grundtextsprachen Hebräisch/Aramäisch und Griechisch feststellen, welches hebräische/aramäische Wort im Alten Testament und welches griechische Wort im Neuen Testament hinter der Übersetzung steht.

Das umfangreiche Werk des US-Theologen James Strong (1822-1894) wurde 1890 erstmalig als Buch gedruckt. Es bestand im Wesentlichen aus einer vollständigen Konkordanz der englischsprachigen „Common English Version“, wie er sie nannte (d. h. der Authorized Version/King James Version), und je einem hebräisch-aramäischen und griechischen Wörterbuch.

Strong versah zunächst jedes Wort des hebräisch-aramäischen Alten Testaments und des griechischen Neuen Testaments in alphabetischer Reihenfolge mit einer fortlaufenden Nummer.

Diese „Strong-Nummern“ verband er mit den jeweiligen englischen Entsprechungen der Grundsprachen in der Authorized Version.

In der darauf aufbauenden Konkordanz stand daher hinter jedem Vorkommen eines englischen Wortes die Strong-Nummer des entsprechenden hebräischen oder griechischen Wortes. Die Bedeutung konnte dann in zwei dazugehörigen Wörterlisten unter den jeweiligen Nummern gefunden werden. Diese beiden Wörterbücher mit 8674 hebräischen und 5624 griechischen Wörtern enthielten die Übersetzungen mit Hinweisen auf die jeweiligen Wortwurzeln oder Wortstämme.

Eine digitale Version dieser Arbeit wie die Elberfelder Übersetzung Edition CSV Hückeswagen ermöglicht für deutschsprachige Leser ein noch besseres und schnelleres Eindringen in den Grundtext.

  1. Im deutschen Bibeltext steht hinter (fast) jedem Wort die entsprechende Strong-Nummer.
  2. Beim Anklicken dieser Strong-Nummer erscheint eine neue Ansicht, in der oben die Strong-Nummer mit dem hebräischen/aramäischen oder griechischen Wort und einer Umschrift in lateinischen Buchstaben erscheint.
  3. Außerdem werden die Anzahl der Vorkommen des Wortes, die Übersetzungen und die jeweiligen Bibelstellen angegeben. Beim Anklicken der Stellenangaben gelangt man zu deren Wortlaut.

Auf diese Weise sind die verschiedenen Vorkommen und Bedeutungen eines Wortes im Grundtext leicht und schnell aufzufinden. Der Nutzer besitzt also neben der Bibelübersetzung und ihren Funktionen (Wort- und Verssuche, deutsche Konkordanz usw.) gleichzeitig eine Konkordanz und die Wörterbücher der Grundsprachen der Bibel mit den verschiedenen Wiedergaben eines Wortes des Grundtextes in der Elberfelder Übersetzung Edition CSV Hückeswagen.

Einige zusätzliche Bemerkungen:

  1. Die bestimmten Artikel der, die, das, die unbestimmten Artikel ein, eine und das Bindewort und haben im Alten Testament keine Strong-Nummer. Da es im Griechischen auch keinen unbestimmten Artikel gibt, fehlt hier ebenfalls eine Strong-Nummer. Auch die im Deutschen bei der Bildung vieler Zeitformen verwendeten Hilfs- und Modalverben (werden, haben, wollen, können, dürfen usw.) haben in den meisten Fällen keine Entsprechung im Hebräischen und Griechischen und bleiben daher ohne Strong-Nummern.
  2. Steht im deutschen Bibeltext hinter einem Wort keine Strong-Nummer, kann das auch an der unterschiedlichen Struktur der Sprachen liegen, die häufig nicht „deckungsgleich“ übersetzt werden können. Beispielsweise wird das Hilfsverb sein nur selten im Hebräischen verwendet und fehlt dagegen – anders als im Deutschen – sehr häufig. Der folgende Beispielvers beinhaltet beide Möglichkeiten: „Und die Erde H776 war H1961 wüst H8414 und leer H922, und Finsternis H2822 war über H5921 H6440 der Tiefe H8415“ (1. Mo 1,2). In diesem Vers steht im hebräischen Text beim ersten Mal ein Verb, im zweiten Fall jedoch nicht.
  3. Eine Besonderheit des Hebräischen sind spezielle Infinitivkonstruktionen, wie zum Beispiel in 1. Mose 3,16: „Ich werde die Mühsal H6093 deiner Schwangerschaft H2032 sehr *H7235 mehren H7235.“ Im Grundtext heißt es eigentlich: „… (mit) Mehren H7235 mehren H7235“. Hier steht also dasselbe Verb zweimal, einmal im Infinitiv und einmal in einer konjugierten Form. Der Infinitiv wird im Deutschen meistens mit einem Adverb (hier: sehr) wiedergegeben, das dann mit einem * versehen ist, um zu zeigen, dass es dieselbe Strong-Nummer trägt wie die konjugierte Verbform; denn die eigentlichen Strong-Nummern für sehr und sicher sind ganz andere.
  4. Neue Strong-Nummern wurden in der vorliegenden Ausgabe für viele Zahlwörter eingeführt, so z. B. für 200 und 2.000, die als Dual-Formen bei Strong dieselbe Nummer trugen wie 100 und 1.000, was sehr verwirrend war. Ebenso sind für zusammengesetzte Zahlwörter neue Nummern eingeführt worden, um eine Anhäufung von Strong-Nummern zu vermeiden. Gleiches gilt für eine Reihe von zusammengesetzten Adverbien (z.B. lama „warum“, das unter ma „was“ eingeordnet war) oder einigen anderen Wörtern, die bei Strong nicht berücksichtigt wurden.
  5. Strong führte in seiner Konkordanz aus heutiger Sicht nicht existente Wörter auf – eine Folge der damals noch unvollständigen Kenntnis der alten hebräischen Sprache. Dazu gehören die Verben jalach H3212 „gehen“, janach H3240 „ruhen“, namal H5243 „beschneiden“ und nasag H5253 „weichen“; stattdessen stehen dort jetzt die Nummern für die Verben halach H1980, nuach H5117, mul H4135, sug H5472.
  6. In den Fällen, wo die deutsche Übersetzung sehr stark vom Grundtext abweicht, aber in einer Fußnote der genaue Wortlaut angegeben ist, stehen die Strong-Nummern häufig nicht im Fließtext, sondern in der Fußnote, so z. B. in Galater 2,6. Hier lautet der Fließtext: „Von ~(G575) denen ~(G3588) aber ~(G1161), die in Ansehen ~(G1380) standen ~(G1510)“, die Fußnote dagegen: „W. Von G575 den G3588 als etwas G5100 zu sein G1511 Angesehenen G1380 aber G1161“.
  7. Bei Strong-Nummern, die mit einer Tilde ˜ markiert sind, wird ausschließlich die Zuordnung in der entsprechenden Fußnote berücksichtigt: „Und er sprach H559: Was H4100 hast du getan H6213! Horch ~(H6963)! Das Blut ~(H1818) deines Bruders ~(H251) schreit ~(H6817) zu ~(H413) mir {Fußnote: W. Stimme H6963 des Blutes H1818 deines Bruders H251, das zu H413 mir schreit H6817.} von H4480 dem Erdboden H127 her“ (1. Mo 4,10).
  8. Strong-Nummern, die in ( ) stehen, sind verbunden mit dem Wort der entsprechenden Strong-Nummer ohne ( ), das die Hauptbedeutung wiedergibt. Im Hebräischen oder Griechischen steht dort nur ein Wort. Ein Beispiel dafür möge genügen: „Er G3588 aber G1161 stand G1453 auf (G1453), nahm G3880 das G3588 Kind G3813 und G2532 seine G846 Mutter G3384 bei Nacht G3571 zu sich und G2532 zog G402 hin (G402) nach G1519 Ägypten G125“ (Mt 2,14).
  9. Ein ▸ hinter bzw. vor einer Strong-Nummer bedeutet, dass das Wort im Grundtext aus zwei unterschiedlichen Wörtern zu einem Wort verschmolzen ist. Es gibt nicht ein Haupt-Wort wie zum Beispiel in Matthäus 5,15: „Man zündet G2545 auch G3761 nicht G3761 eine Lampe G3088 an (G2545)“. So setzt sich das griechische Wort oude („auch nicht“) aus ou („nicht“) und de („aber“) zusammen.
  10. In den seltenen Fällen, in denen Nestle-Aland (NA) einen anderen Wortlaut hat als Textus Receptus (TR), versuchen wir das durch die Kürzel „NA“ und „TR“ kenntlich zu machen. Als Beispiel sei dazu Apostelgeschichte 10,19 genannt: „Während aber Petrus über das Gesicht nachsann G6123 NA /G1760 TR, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich.“
  11. Als Grundlage des Alten Testaments dient der masoretische Text (MT). Wenn in sehr seltenen Fällen Lesarten anderer hebräischer Handschriften (AH) herangezogen werden, haben wir das durch die entsprechenden Kürzel „MT“ und „AH“ kenntlich gemacht. Als Beispiel sei Jeremia 23,39 genannt: „darum, siehe, werde ich euch ganz vergessen H5382 MA {Fußnote: A. H. l. euch aufheben H5375 AH} , und euch und die Stadt, die ich euch und euren Vätern gegeben habe, von meinem Angesicht verstoßen.“
  12. Strong-Nummern an aramäischen Wörtern des Alten Testaments beginnen mit „A“. Ein Beispiel dazu aus Esra 4,7.8: „Die Schrift H3791 des Briefes H5406 war aber aramäisch H762 geschrieben H3789 und ins Aramäische H762 übersetzt H8638. Rechum A7348, der Statthalter A1169 A2942, und Schimschai A8124, der Schreiber A5613, schrieben A3790 an Artasasta A783, den König A4430 …“
  13. Im 19. Jh. war die Herkunft einiger hebräischer Wörter noch unbekannt. Deswegen bekamen gleichgeschriebene Wörter auch die gleiche Strong-Nummer. Das führte dazu, dass z. B. „Steinhaufen“ und „Welle“ die gleiche Strong-Nummer H1530 trugen. Heute weiß man, dass hebr. gal zwei unterschiedliche Ursprünge besitzt. Trotz identischer Schreibweise liegen demnach zwei verschiedene Wörter vor. Um das kenntlich zu machen, die alphabetische Reihenfolge aber zu wahren, wurden die Strong-Nummern in solchen Fällen mit einer Zusatzzahl versehen: „über Steinhaufen H1530:1 schlingen sich seine Wurzeln, er schaut die Wohnung der Steine“ (Hiob 8,17). Aber: „Er verwandelt den Sturm in Stille, und es legen sich die Wellen H1530:2“ (Ps 107,29).

Weitere Verbesserungen werden falls nötig im Lauf der Zeit im Text angebracht.

C. Lemmatisierung

Zur Verbesserung des Wortstudiums wurde eine Lemmatisierung des Bibeltextes durchgeführt. Unter einem Lemma (Plural: Lemmata) versteht man die Grundform eines Wortes bzw. das Stichwort in einem Nachschlagewerk. Wie in früheren Konkordanzen lassen sich damit gezielt alle Vorkommen eines Wortes auffinden, unabhängig von der im Text verwendeten Form.

Als Beispiel sei das Wort „gehen“ genannt. Wer in einer normalen Textsuche nach „geh“ sucht, findet dadurch „geht“, „gehst“, „gehe“ und „gehen“ aber nicht „ging“, „gingst“, „gegangen“, usw. Durch die Suche mit einem Lemma wird dieses Problem gelöst und es können alle Formen gefunden werden. Diese auf Lemmata basierte Suche wird bei der Eingabe im Suchfeld automatisch vorgeschlagen. Alternativ kann sie auch gezielt mit anderen Suchausdrücken kombiniert werden, siehe dazu die Tipps zur Suche.

Neben der Verfeinerung der Suchmöglichkeiten erleichtert die Lemmatisierung auch das Studium der Wörter des Grundtextes. Bei der Ansicht eines griechischen Wortes (anhand der Strong-Nummer) sieht man so auf einen Blick, wie es im deutschen Bibeltext übersetzt wurde und mit welchen Lemmata danach gesucht werden kann.

Die Lemmatisierung des Alten und Neuen Testaments ist nun abgeschlossen. Weitere Verbesserungen werden im Lauf der Zeit durchgeführt. Wir freuen uns über Rückmeldungen.

Die Bearbeiter, Juni 2022
Stefan Drüeke und Arend Remmers

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