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1. Samuel 141. Sam 14

Und es geschah H1961 eines Tages H3117, da sprach H559:1 Jonathan H3129, der Sohn H1121 Sauls H7586, zu H413 dem Knaben H5288, der seine Waffen H3627 trug H5375: Komm H1980 und lass uns hinübergehen H5674 zu H413 der Aufstellung H4673 der Philister H6430, die H834 dort H1975 drüben H5676 ist. Seinem Vater H1 aber teilte H5046 er es nicht H3808 mit (H5046). Und Saul H7586 saß H3427 am Ende H7097 von Gibea H1390, unter H8478 dem Granatbaum H7416, der H834 in Migron H4051 ist; und das Volk H5971, das H834 bei H5973 ihm war, war etwa 600 H9731 Mann H376. (Und Ahija H281, der Sohn H1121 Ahitubs H285, des Bruders H251 Ikabods H350, des Sohnes H1121 Pinehas H6372’, des Sohnes H1121 Elis H5941, des Priesters H3548 des HERRN H3068 in Silo H7887, trug H5375 das Ephod H646.) Und das Volk H5971 wusste H3045 nicht H3808, dass H3588 Jonathan H3129 weggegangen H1980 war.

Es war aber zwischen H996 den Pässen H4569, durch die H834 Jonathan H3129 zu der Aufstellung H4673 der Philister H6430 hinüberzugehen H5674 suchte H1245, eine Felszacke H5553+H8127 auf dieser H2088 Seite H5676 und eine Felszacke H5553+H8127 auf jener H2088 Seite H5676: Der Name H8034 der einen H259 war Bozez H949 und der Name H8034 der anderen H259 Sene H5573; die eine H259 Zacke H8127 bildete eine Säule H4690 nach Norden H6828, Mikmas H4363 gegenüber H4136, und die andere H259 nach Süden H5045, Geba H1387 gegenüber H4136. Und Jonathan H3083 sprach H559:1 zu H413 dem Knaben H5288, der seine Waffen H3627 trug H5375: Komm H1980 und lass uns hinübergehen H5674 zu H413 der Aufstellung H4673 dieser H428 Unbeschnittenen H6189; vielleicht H194 wird der HERR H3068 für uns wirken H6213, denn H3588 für den HERRN H3068 gibt es kein H369 Hindernis H4622, durch viele H7227 zu retten H3467 oder H176 durch wenige H4592. Und sein Waffenträger H3627+H5375 sprach H559:1 zu ihm: Tu H6213 alles H3605, was H834 in deinem Herzen H3824 ist; wende H5186 dich, wohin du willst, siehe H2005, ich bin mit H5973 dir nach deinem Herzen H3824. Und Jonathan H3083 sprach H559:1: Siehe H2009, wir H587 gehen H5674 zu H413 den Männern H376 hinüber (H5674) und wollen uns ihnen H413 zeigen H1540. Wenn H518 sie so H3541 zu H413 uns sprechen H559:1: Steht H1826:1 still H1826:1, bis H5704 wir zu H413 euch gelangen H5060!, so wollen wir auf unserer Stelle H8478 stehen H5975 bleiben (H5975) und nicht H3808 zu H413 ihnen hinaufgehen H5927. Wenn H518 sie aber so H3541 sprechen H559:1: Kommt H5927 zu H5921 uns (H5921) herauf (H5927)!, so wollen wir hinaufgehen H5927, denn H3588 der HERR H3068 hat sie in unsere Hand H3027 gegeben H5414; und das H2088 soll uns das Zeichen H226 sein.

Und beide H8147 zeigten H1540 sich der H413 Aufstellung H4673 der Philister H6430. Da sprachen H559:1 die Philister H6430: Siehe H2009, Hebräer H5680 kommen H3318 aus H4480 den Löchern H2356 hervor (H3318), worin H834+H8033 sie sich versteckt H2244 haben. Und die Männer H376 der Aufstellung H4675 antworteten H6030:1 Jonathan H3129 und seinem Waffenträger H3627+H5375 und sprachen H559:1: Kommt H5927 zu H413 uns herauf (H5927), so wollen wir euch etwas H1697 lehren H3045! Da sprach H559:1 Jonathan H3129 zu H413 seinem Waffenträger H3627+H5375: Steige H5927 hinauf (H5927), mir nach H310; denn H3588 der HERR H3068 hat sie in die Hand H3027 Israels H3478 gegeben H5414. Und Jonathan H3129 stieg H5927 auf H5921 seinen Händen H3027 und auf H5921 seinen Füßen H7272 hinauf (H5927), und sein Waffenträger H3627+H5375 ihm nach H310. Und sie fielen H5307 vor H6440 Jonathan H3129, und sein Waffenträger H3627+H5375 tötete H4191 hinter H310 ihm her (H310). Und die erste H7223 Niederlage ~(H4347), die H834 Jonathan H3129 und sein Waffenträger H3627+H5375 anrichteten ~(H5221)a, war H1961 etwa zwanzig H6242 Mann H376, etwa auf der halben H2677 Furchenlänge H4618 eines Ackerjochs H6776+H7704b. Und ein Schrecken H2731 entstand H1961 im Lager H4264, auf dem Feld H7704 und unter dem ganzen H3605 Volk H5971; die Aufstellung H4673 und der Vernichtungszug H7843, auch H1571 sie H1992 erschraken H2729; und das Land H776 erbebte H7264, und es wurde H1961 zu einem Schrecken H2731 Gottes H430.

Und die Wächter H6822 Sauls H7586 in Gibea H1390-Benjamin H1144 sahen H7200, und siehe H2009, die Menge H1995 wogte H4127 und lief H1980 dahin und dorthinc. Und Saul H7586 sprach H559:1 zu dem Volk H5971, das H834 bei H854 ihm war: Haltet (H6485) doch H4994 Musterung H6485 und seht H7200, wer H4310 von H5973 uns weggegangen H1980 ist. Und sie hielten (H6485) Musterung H6485, und siehe H2009, Jonathan H3129 und sein Waffenträger H3627+H5375 waren nicht H369 da. Da sprach H559:1 Saul H7586 zu Ahija H281: „Bring H5066 die Lade H727 Gottes H430 herbei (H5066)!“, denn H3588 die Lade H727 Gottes H430 war H1961 an jenem H1931 Tag H3117 bei den Kindern H1121 Israel H3478. Und es geschah H1961, während H5704 Saul H7586 zu H413 dem Priester H3548 redete H1696, da nahm H1980 das Getümmel H1995 im Lager H4264 der Philister H6430 immer H7227 mehr (H7227) zu (H1980); und Saul H7586 sprach H559:1 zu H413 dem Priester H3548: Zieh H622 deine Hand H3027 zurück (H622). Und Saul H7586 und alles H3605 Volk H5971, das H834 bei H854 ihm war, versammelten H2199 sich, und sie kamen H935 zum Kampf H4421; und siehe H2009, da war H1961 das Schwert H2719:1 des einen H376 gegen den anderen H7453, eine sehr H3966 große H1419 Verwirrung H4103. Und es waren H1961 Hebräer H5680 bei den Philistern H6430, wie früher H865+H8032, die H834 mit H5973 ihnen in das Lager H4264 ringsum H5439 hinaufgezogen H5927 waren; auch H1571 sie H1992 wandten sich, um mit H5973 Israel H3478 zu sein H1961, das H834 mit H5973 Saul H7586 und Jonathan H3129 war. Und alle H3605 Männer H376 von Israel H3478, die sich im Gebirge H2022 Ephraim H669 versteckt H2244 hatten, hörten H8085, dass H3588 die Philister H6430 geflohen H5127 waren; und auch H1571 sie H1992 setzten H1692 ihnen nach H310 im Kampf H4421. So rettete H3467 der HERR H3068 Israel H3478 an jenem H1931 Tag H3117. Und der Kampf H4421 ging H5674 über Beth-Awen H1007 hinaus (H5674).

Die Männer H376 von Israel H3478 waren aber sehr H5065 angestrengt H5065 an jenem H1931 Tag H3117; und Saul H7586 beschwor H422 das Volk H5971 und sprach H559:1: Verflucht H779 sei der Mann H376, der H834 Speise H3899 essen H398 wird bis H5704 zum Abend H6153 und bis ich mich an meinen Feinden H341 gerächt H5358 habe! Und das ganze H3605 Volk H5971 kostete H2938 keine H3808 Speise H3899. Und das ganze H3605 Volk ~(H776)d kam H935 in den Wald H3293:1, und Honig H1706 war H1961 auf H5921 der Fläche H6440 des Feldes H7704. Und als das Volk H5971 in H413 den Wald H3293:1 kam H935siehe H2009 da: ein Strom H1982 von Honig H1706; aber niemand H369 brachte H5381 seine Hand H3027 zu H413 seinem Mund H6310, denn H3588 das Volk H5971 fürchtete H3372 den Schwur H7621. Jonathan H3129 aber hatte es nicht H3808 gehört H8085, als sein Vater H1 das Volk H5971 beschwor H7650; und er streckte H7971 das Ende H7097 seines Stabes H4294e aus (H7971), der H834 in seiner Hand H3027 war, und tauchte H2881 ihn in den Honigseim H1706+H3295 und brachte H7725 seine Hand H3027 wieder zu H413 seinem Mund H6310, und seine Augen H5869 wurden (H215) hell H215. Und einer H376 vom Volk H5971 hob H6030:1 an (H6030:1) und sprach H559:1: Dein Vater H1 hat das Volk H5971 feierlich *H7650 beschworen H7650 und gesagt H559:1: Verflucht H779 sei der Mann H376, der H834 heute H3117 Speise H3899 essen H398 wird! Und so ist das Volk H5971 ermattet H5774f. Und Jonathan H3129 sprach H559:1: Mein Vater H1 hat das Land H776 in (H5916) Trübsal H5916 gebracht (H5916); seht H7200 doch H4994, dass H3588 meine Augen H5869 hell H215 geworden (H215) sind, weil H3588 ich ein wenig H4592 von diesem H2088 Honig H1706 gekostet H2938 habe. Was H637+H3588 wäre es gewesen, wenn H3863 das Volk H5971 heute H3117 ungehindert *H398 von der Beute H7998 seiner Feinde H341 gegessen H398 hätte, die H834 es gefunden H4672 hat! Denn H3588 wäre dann H6258 nicht H3808g die Niederlage H4347 der Philister H6430h groß H7235 gewesen? Und sie schlugen H5221 die Philister H6430 an jenem H1931 Tag H3117 von Mikmas H4363 bis nach Ajjalon H357; und das Volk H5971 war sehr H3966 ermattet H5774.

Und das Volk H5971 fiel H6213 über H413 die Beute H7998 her (H6213), und sie nahmen H3947 Kleinvieh H6629 und Rinder H1241 und Kälber H1121+H1241 und schlachteten H7819:1 sie auf die Erde H776 hin; und das Volk H5971 H398 mit H5921 dem Blut H1818. Und man berichtete H5046 es Saul H7586 und sprach H559:1: Siehe H2009, das Volk H5971 sündigt H2398 gegen den HERRN H3068, indem es mit H5921 dem Blut H1818 isst H398. Und er sprach H559:1: Ihr habt treulos H898 gehandelt (H898)! Wälzt H1556 sofort H3117 einen großen H1419 Stein H68 zu H413 mir H589 her (H413). Und Saul H7586 sprach H559:1: Zerstreut H6327 euch unter das Volk H5971 und sprecht H559:1 zu ihnen: Bringt H5066 her (H5066) zu H413 mir, jeder H376 sein Rind H7794 und jeder H376 sein Kleinvieh H7716, und schlachtet H7819:1 sie hier H2088 und esst H398; und sündigt H2398 nicht H3808 gegen den HERRN H3068, indem ihr mit H413 dem Blut H1818 esst H398. Und in jener Nacht H3915 brachte H5066 das ganze H3605 Volk H5971 jeder H376 sein Rind H7794 an seiner Hand H3027; und sie schlachteten H7819:1 sie dort H8033.

Und Saul H7586 baute H1129 dem HERRN H3068 einen Altar H4196; mit diesem fing H2490 er an (H2490), dem HERRN H3068 einen Altar H4196 zu bauen H1129.

Und Saul H7586 sprach H559:1: Lasst uns in der Nacht H3915 hinabziehen H3381, den Philistern H6430 nach H310, und unter ihnen plündern H962, bis H5704 der Morgen H1242 hell H215 wird (H215), und keinen H3808 Mann H376 unter ihnen übrig H7604 lassen (H7604)! Und sie sprachen H559:1: Tu H6213 alles H3605, was gut H2896 ist in deinen Augen H5869. Und der Priester H3548 sprach H559:1: Lasst (H7126) uns hier H1988 zu H413 Gott H430 nahen H7126! Und Saul H7586 befragte H7592 Gott H430: Soll ich hinabziehen H3381, den Philistern H6430 nach H310? Wirst du sie in die Hand H3027 Israels H3478 geben H5414? Aber er antwortete H6030:1 ihm nicht H3808 an jenem H1931 Tag H3117. Da sprach H559:1 Saul H7586: Tretet H5066 hierher H1988, alle H3605 Häupter H6438 des Volkes H5971, und erkennt H3045 und seht H7200, wodurch H4100i diese H2063 Sünde H2403 heute H3117 geschehen H1961 ist. Denn H3588 so wahr der HERR H3068 lebt H2416, der Israel H3478 gerettet H3467 hat H3426, wenn H3588+H518 sie an meinem Sohn H1121 Jonathan H3129 wäre H3426, so H3588 sollte er gewiss *H4191 sterben H4191! Und niemand H369 antwortete H6030:1 ihm aus dem ganzen H3605 Volk H5971. Und er sprach H559:1 zu H413 ganz H3605 Israel H3478: Seid H1961 ihr H859 auf der einen H259 Seite H5676, und ich H589 und mein Sohn H1121 Jonathan H3129 wollen auf der anderen H259 Seite H5676 sein H1961. Und das Volk H5971 sprach H559:1 zu H413 Saul H7586: Tu H6213, was gut H2896 ist in deinen Augen H5869. Und Saul H7586 sprach H559:1 zu H413 dem HERRN H3068, dem Gott H430 Israels H3478: Gib H3051 ein vollkommenes H8549 Los!j Und Jonathan H3129 und Saul H7586 wurden getroffen H3920, und das Volk H5971 ging H3318 frei (H3318) aus (H3318). Und Saul H7586 sprach H559:1: Werft H5307 das Los zwischen H996 mir und meinem Sohn H1121 Jonathan H3129! Und Jonathan H3129 wurde getroffen H3920.

Da sprach H559:1 Saul H7586 zu H413 Jonathan H3129: Teile H5046 mir mit (H5046), was H4100 du getan H6213 hast. Und Jonathan H3129 teilte H5046 es ihm mit (H5046) und sprach H559:1: Mit dem Ende H7097 des Stabes H4294, der H834 in meiner Hand H3027 war, habe ich ein wenig H4592 Honig H1706 nur *H2938 gekostet H2938; siehe H2005, ich muss sterben H4191! Und Saul H7586 sprach H559:1: So H3541 tue H6213 mir Gott H430, und so H3541 füge H3254 er hinzu (H3254), du musst *H4191 sterben H4191, Jonathan H3129! Aber das Volk H5971 sprach H559:1 zu H413 Saul H7586: Sollte Jonathan H3129 sterben H4191, der H834 diese H2063 große H1419 Rettung H3444k in Israel H3478 verschafft H6213 hat? Das sei ferne H2486! So wahr der HERR H3068 lebt H2416, wenn H518 von den Haaren H8185 seines Hauptes H7218 eins auf die Erde H776 fällt H5307; denn H3588 er hat mit H5973 Gott H430 gehandelt H6213 an diesem H2088 Tag H3117. So erlöste H6299 das Volk H5971 Jonathan H3129, dass er nicht H3808 starb H4191. Und Saul H7586 zog H5927 von der Verfolgung H310 der Philister H6430 herauf (H5927), und die Philister H6430 zogen H1980 an ihren Ort H4725.

Und Saul H7586 erlangte H3920 das Königtum H4410 über H5921 Israel H3478; und er kämpfte H3898:1 ringsum H5439 gegen alle H3605 seine Feinde H341, gegen Moab H4124 und gegen die Kinder H1121 Ammon H5983 und gegen Edom H123 und gegen die Könige H4428 von Zoba H6678 und gegen die Philister H6430; und überall, wohin H834 er sich wandte H6437, übte (H7561) er Strafe H7561l. Und er tat H6213 Mächtiges H2428 und schlug H5221 Amalek H6002 und errettete H5337 Israel H3478 aus der Hand H3027 seines Plünderers H8154.

Und die Söhne H1121 Sauls H7586 waren H1961: Jonathan H3129 und Jischwi H3440 und Malkischua H4444. Und die Namen H8034 seiner beiden H8147 Töchter H1323: Der Name H8034 der Erstgeborenen H1067 war Merab H4764, und der Name H8034 der Jüngeren H6996 Michal H4324. Und der Name H8034 der Frau H802 Sauls H7586 war Achinoam H293, die Tochter H1323 des Achimaaz H290. Und der Name H8034 seines Heerobersten H6635+H8269 war Abner H74, der Sohn H1121 Ners H5369, des Onkels H1730 Sauls H7586; denn H3588 Kis H7027, der Vater H1 Sauls H7586, und Ner H5369, der Vater H1 Abners H74, waren Söhne H1121 Abiels H22.

Und der Kampf H4421 war H1961 heftig H2389 gegen H5921 die Philister H6430 alle H3605 Tage H3117 Sauls H7586; und wenn Saul H7586 irgendeinen H3605 kriegstüchtigen H1368 Mann H376 und irgendeinen Tapferen H1121+H2428 sah H7200, so gesellte H622 er ihn sich zu H413.

Fußnoten

  1. W. der erste Schlag H4347, den … schlugen H5221.
  2. Ein Joch ist hier die Ackerfläche, die mit einem Ochsengespann an einem Tag bearbeitet werden kann.
  3. O. zerrann H4127 und verlief H1980 und zerstreute H1986 sich.
  4. W. das ganze Land H776.
  5. O. Spießes.
  6. O. Und doch war das Volk ermattet.
  7. O. wenn nun gar das Volk …, wäre denn nicht jetzt …
  8. O. unter den Philistern.
  9. A. H. l. durch wen.
  10. O. Gib ein vollkommenes Zeugnis (d. h. Wahrheit)!
  11. D. h. diesen großen Sieg.
  12. Die Septuaginta liest: siegte er.

Einführung
Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen) mit Strong-Nummern

A. Vorwort zur Bibelausgabe

Die hier verwendete Bibelausgabe geht zurück auf die so genannte „Elberfelder Übersetzung“, die erstmals in den Jahren 1855 bis 1871 erschien und mit dem Ziel erstellt wurde, unter Berücksichtigung der damals vorhandenen wissenschaftlichen Ausgaben des hebräischen und griechischen Grundtextes eine möglichst wortgetreue Übersetzung des Grundtextes zu bieten.

Durch Gottes Gnade kann jetzt eine Neubearbeitung dieser Übersetzung erscheinen. Dazu wurden unter anderem die heutigen wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben des Alten und Neuen Testaments herangezogen (K. Elliger und W. Rudolph: Biblia Hebraica Stuttgartensia, Stuttgart, 2. Auflage 1984; Nestle-Aland: Novum Testamentum Graece, Stuttgart, 28. Auflage 2012; The New Testament: The Greek Text Underlying the English Authorised Version of 1611, London o. J.)

Hier und da bestand die Möglichkeit, die Genauigkeit der Übersetzung etwas zu verbessern. Auch sprachliche und stilistische Glättungen wurden an vielen Stellen vorgenommen. Dabei war es Wunsch und Ziel der Bearbeiter, dass diese Ausgabe der Heiligen Schrift weiterhin dem Anspruch genügt, möglichst wortgetreu und doch verständlich zu sein.

Der Bibeltext enthält die heute allgemein üblichen Kapitel- und Verseinteilungen. Diese sind an die wissenschaftlichen Textausgaben und andere Bibelübersetzungen angeglichen worden. Das betrifft insbesondere die Überschriften der Psalmen, die, obwohl sie zum Bibeltext gehören, bislang nicht in die Verszählung einbezogen waren.

Auf die Einfügung von Abschnittsüberschriften wurde bewusst verzichtet, da sie auch in den Grundtexten nicht vorhanden sind. Einige Parallelstellenhinweise im Alten Testament wurden beibehalten; im Neuen Testament sind weiterhin nur deutlich erkennbare Zitate aus dem Alten Testament angegeben.

Wie die ursprünglichen Übersetzer lehnen auch die jetzigen Bearbeiter alle Ansätze der Bibelkritik ab, die die Inspiration und Autorität des Wortes Gottes und seine innere Einheit in Frage stellen. Dem Gesamtzusammenhang der Heiligen Schrift muss daher besonders Rechnung getragen werden, wenn der Handschriftenbefund gelegentlich nicht eindeutig ist. Das bedeutet, dass die Bearbeiter nicht kritiklos dem Text der wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben folgen.

1. Der Text

Altes Testament

Aus Hochachtung vor dem hebräischen Text des Alten Testaments wurde schon im Altertum beim Abschreiben höchste Sorgfalt verwandt. In der Zeit von ca. 700 bis 1000 n. Chr. entwickelten die Masoreten (hebr. für „Überlieferer“) ein System, das den ursprünglich nur in Konsonantenschrift überlieferten Bibeltext durch eingefügte Vokalzeichen, Akzente und Erklärungen ergänzen und verdeutlichen sollte. Außerdem wurden an verschiedenen Stellen schwer verständliche Wörter (hebr. Ketiv: „Schreibform“) mit einer alternativen Vokalisierung (hebr. Qere: „Leseform“) versehen. Für die Abschriften der Bibeltexte wurden genaue Regeln aufgestellt. Die große Genauigkeit der alten hebräischen Bibelhandschriften wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts durch die zum Teil über 2000 Jahre alten Bibelfunde von Qumran am Toten Meer bestätigt. Die wissenschaftliche Ausgabe des hebräischen Textes des Alten Testaments, die Biblia Hebraica Stuttgartensia, ist die getreue Wiedergabe einer einzigen masoretischen Handschrift aus dem Jahr 1008, des Codex Leningradensis. Abweichende Lesarten anderer hebräischer Handschriften, der Septuaginta (d. i. die griechische Übersetzung des Alten Testaments aus der Zeit um 200 v. Chr.), sowie weiterer alter Übersetzungen (z. B. der syrischen und lateinischen) sind in den Fußnoten der Biblia Hebraica angegeben.

Die vorliegende Überarbeitung fußt grundsätzlich auf dem sehr genau überlieferten masoretischen Text der Biblia Hebraica. Nur in seltenen Fällen wurden die Lesarten anderer hebräischer Handschriften oder alter Übersetzungen vorgezogen, was jeweils in einer Fußnote vermerkt ist.

Der früher mit Jehova wiedergegebene Name des Bundesgottes Israels, JHWH („der ewig Seiende“), ist durch HERR (in Kapitälchen) ersetzt worden. Die Wiedergabe durch Herr (ohne Artikel), die der Heilige Geist im Neuen Testament für diesen Namen benutzt hat (vgl. Matthäus 1,20 mit Fußnote), hat uns bei diesem Schritt bestärkt. Die Übernahme der Bezeichnung Jahwe in den Text des Wortes Gottes hielten wir nicht für sinnvoll, da sie lediglich eine wissenschaftliche Rekonstruktion des ursprünglich nur mit Konsonanten geschriebenen alttestamentlichen Gottesnamens JHWH ist. Sie wird nur in den Fußnoten (neben Jehova) verwendet. Die genaue Aussprache des Namens JHWH ist nicht mehr bekannt, weil stattdessen im Hebräischen immer Adonai (Herr) oder in der Verbindung Adonai-JHWH immer Elohim (Gott) gelesen wurde und wird. Die früher durch Jehova Gott wiedergegebene Wortverbindung JHWH-Elohim lautet jetzt Gott der HERR. Die von JHWH abgeleitete seltene Kurzform Jah wurde entsprechend der hebräischen Schreibweise beibehalten.

Im Allgemeinen ist im Alten Testament „Gott“ oder „Götter“ die Wiedergabe des hebräischen Namens Elohim (eine Pluralform). Auf die Verwendung der beiden anderen hebräischen Namen Gottes: El (der Starke), Eloah (der Mächtige, Unumschränkte oder: der Furcht Einflößende) wird jeweils in den Fußnoten hingewiesen.

Neues Testament

Vom Neuen Testament sind heute ungefähr 5300 Handschriften in griechischer Sprache bekannt. Zur Zeit der Entstehung der „Elberfelder Übersetzung“ waren es vielleicht 1000, während die erste gedruckte Textausgabe des griechischen Neuen Testaments von Erasmus von Rotterdam (1516) auf nur sechs relativ jungen Handschriften beruhte. Der in der Folgezeit kaum veränderte Text von Erasmus, der den Übersetzungen der Reformationszeit (in Deutschland 1522 Martin Luther, in England 1611 der King James Version oder Authorised Version) als Vorlage gedient hat, wurde im Jahr 1633 von dem Buchdrucker Elzevir erstmals Textus Receptus (lat. für „angenommener“ oder „anerkannter Text“) genannt. Die Mehrzahl aller heute bekannten griechischen Handschriften des Neuen Testaments entspricht diesem Text. Diese früher als „Koine“ oder „Reichstext“ bezeichnete Textform wird nach ihrer Herkunft auch „Byzantinischer Text“ oder wegen der Menge der Handschriften „Mehrheitstext“ genannt. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Textform, die seit dem 4. Jahrhundert im Osten des Römischen Reichs (Byzanz/Konstantinopel) in fortschreitendem Maß durch „korrigierende“ Eingriffe verändert worden ist.

Die meisten der heute bekannten ca. 5300 griechischen Handschriften des Neuen Testaments sind in den letzten 200 Jahren entdeckt und ausgewertet worden, die ältesten davon, insbesondere die Papyri, erst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gerade die ältesten Manuskripte enthalten an manchen Stellen einen anderen Wortlaut als der Textus Receptus, und die Textforschung bemüht sich, zu ermitteln, welches die ursprüngliche Lesart ist. Das Ergebnis dieser Arbeit sind die wissenschaftlichen Textausgaben des griechischen Neuen Testaments, deren bekannteste die von Nestle-Aland ist. Unterschiede gibt es nur bei einem kleinen Bruchteil des gesamten Textes des Neuen Testaments. Viele davon sind Abweichungen in Rechtschreibung oder Grammatik, die in einer Übersetzung gar nicht ausgedrückt werden können. In den anderen Fällen sind die Bearbeiter dieser Bibelausgabe nicht immer dem Text von Nestle-Aland gefolgt, wo dieser vom Textus Receptus abweicht. Alle Stellen, die nicht mit Nestle-Aland übereinstimmen, sondern dem Textus Receptus folgen, sind entweder durch Winkel im Text gekennzeichnet oder durch Fußnoten vermerkt. Ausnahmen davon sind nur die ungekennzeichneten Abschnitte Markus 16,9-20; Lukas 22,43.44; 23,34 und Johannes 7,53-8,11, die nach Auffassung der Herausgeber von Nestle-Aland angeblich „mit Sicherheit nicht zum ursprünglichen Textbestand gehört“ haben sollen.

Die Ergebnisse der Textforschung bestätigen beim Neuen wie beim Alten Testament durchweg in bewunderungswürdiger Weise die bewahrende Hand Gottes in der schriftlichen Überlieferung Seines heiligen Wortes. Wir besitzen heute eine genauere Kenntnis des Bibeltextes als je zuvor.

Der Artikel (Geschlechtswort) wird im neutestamentlichen Griechisch oft anders verwendet als im Deutschen und hat häufig einen stark hinweisenden Charakter. In der Übersetzung sind wir dem Gebrauch des Artikels im Griechischen im Allgemeinen gefolgt, auch wenn dies im Deutschen ungewöhnlich ist, besonders in Verbindung mit dem Namen Christus: der Christus, des Christus usw. Vor Eigennamen ist der Artikel jedoch entsprechend dem deutschen Gebrauch meistens fortgelassen worden.

Auch die vielfach vom Deutschen abweichende Verwendung der Zeiten im Griechischen wurde möglichst beibehalten, z. B. in Markus 8,33: „… und als er seine Jünger sah, tadelte er Petrus, und er sagt: …“

Das Wort „Versammlung“ statt des bekannteren „Gemeinde“ wurde beibehalten. Es scheint die direkte und einfachste Übersetzung des griechischen Wortes ekklesia zu sein (s. Worterklärungen).

Kennzeichnungen im Text

Zur klaren und eindeutigen Wiedergabe des Grundtextes im Deutschen wurden folgende zusätzliche Kennzeichnungen verwendet:

  1. Kursivdruck weist auf eine mehr oder weniger starke Betonung des betreffenden Wortes im Hebräischen oder Griechischen hin.
  2. Kleindruck bedeutet, dass das betreffende Wort im Grundtext nicht vorhanden ist, aber aus sprachlichen Gründen im deutschen Text hinzugefügt wurde.
  3. Runde Klammern ( ) dienen wie Gedankenstriche lediglich zur Gliederung des Textes und zur Erleichterung des Verständnisses.
  4. Hochgestellte Buchstaben a, b, c hinter einem Wort verweisen auf die zugeordneten Fußnoten.
  5. Mit einem hochgestellten Kreis° versehene, aber auch andere, unübersetzt gebliebene Wörter (wie Amen, Baal usw.) sowie biblische Begriffe (wie Brandopfer und andere Opferarten, Erstgeborener, Gesetz usw.) werden in den Worterklärungen erläutert.
  6. Zwischen Winkeln stehen im Neuen Testament an sich gut bezeugte Wörter, die die Herausgeber des griechischen Grundtextes (Nestle-Aland) jedoch als nicht ausreichend bezeugt ansehen und deshalb nur im Fußnoten-Apparat verzeichnen.
  7. Eckige Klammern [ ] kennzeichnen Textabschnitte im Neuen Testament, die als nicht zum Grundtext gehörig beurteilt werden; sie sind jedoch in den Fußnoten zu finden.

Von den seit einigen Jahren geltenden Rechtschreibungs- und Zeichensetzungsregeln wurde in einigen Fällen abgewichen, wo es das Verständnis des Textes erleichterte.

Der besseren Übersichtlichkeit halber sind Zahlen ab 1001 in Ziffern geschrieben, ebenso alle Altersangaben ab 101 Jahren und alle Wertangaben ab 13; darüber hinaus Zahlenhäufungen, wo die Zahlen deutlich im Mittelpunkt stehen. In den übrigen Fällen ist die bisherige Schreibung in Worten beibehalten worden (z. B. bei Zeitangaben wie Regierungszeiten sowie Mengen von Menschen, Städten, Tieren usw.).

2. Die Fußnoten

Die Fußnoten enthalten wie bisher abweichende Lesarten und Übersetzungsmöglichkeiten sowie sachliche Erklärungen zum Bibeltext. Anmerkungen, die die Auslegung des Textes betreffen, wurden auf ein Mindestmaß beschränkt.

Im Alten Testament wird in den Fußnoten auf hebräische Schreib- oder Leseformen hingewiesen (N. a. L.: „Nach anderer Lesart“). Auch wesentliche Abweichungen anderer Handschriften des hebräischen Grundtextes sind in den Fußnoten vermerkt (z. B. durch die Abkürzung A. H. l.: „Andere Handschriften lesen“).

Im Neuen Testament beziehen sich die Lesartenhinweise (A. l., A. f. h.: „Andere lesen“ bzw. „Andere fügen hinzu“) grundsätzlich nicht auf einzelne griechische Handschriften, sondern auf den Text von NestleAland. Die Abkürzungen „E. l.“ und „M. l.“ („Einige“ bzw. „Mehrere Handschriften lesen“) sowie „E. f. h.“ und „M. f. h.“ („Einige“ bzw. „Mehrere Handschriften fügen hinzu“) weisen jedoch auf Lesarten von Handschriften hin, die Nestle-Aland nicht im Text, sondern im Fußnoten-Apparat verzeichnet.

Bei Mehrfachverwendung einer Fußnote im Kapitel enthalten die Klammern die jeweiligen grammatischen Entsprechungen.

Die Bibelstellenangaben in den Fußnoten entsprechen der heute allgemein anerkannten Kapitel- und Verseinteilung.

3. Abkürzungsverzeichnis

In den Fußnoten

Folgende Abkürzungen werden in den Fußnoten verwendet:

Abw. Abweichend.
Ägypt. Ägyptisch.
Ähnl. Ähnlich.
Äthiop. Äthiopisch.
A. f. h. Nestle-Aland (28. Ausgabe) fügt hinzu.
A. H. f. h. Andere Handschriften fügen hinzu.
A. H. l. Andere Handschriften lesen (Lesarten von hebr. Handschriften, die vom mas. Text abweichen, aber in manchen heutigen Übersetzungen Berücksichtigung finden).
A. l. Nestle-Aland liest.
And. Andere.
Anm. Anmerkung.
Aram. Aramäisch.
AT Altes Testament.
A. ü. Andere übersetzen.
Bez. Bezeichnung.
Bzw. Beziehungsweise.
D. h. Das heißt.
D. i. Das ist.
D. s. Das sind.
Eig. Eigentlich.
E. f. h. Einige Handschriften fügen hinzu.
E. l. Einige Handschriften lesen.
f., ff. folgende, -r, -s.
Griech. Griechisch.
Hebr. Hebräisch.
Kap. Kapitel.
Lat. Lateinisch.
Mas. Masoretisch (der überlieferte hebr. Text des Alten Testaments; s. Einführung).
M. f. h. Mehrere Handschriften fügen hinzu (im NT der Mehrheitstext; s. Einführung).
M. l. Mehrere Handschriften lesen (im NT der Mehrheitstext; s. Einführung).
N. a. L. Nach anderer Lesart (entweder Schreib- oder Leseform des mas. Textes; s. Einführung).
Näml. Nämlich.
nC, n. Chr. nach Christus.
NT Neues Testament.
O. Oder.
Pers. Persisch.
Pl. Plural (Mehrzahl).
S. Siehe.
Sept. Septuaginta (griech. Übersetzung des AT).
Sg. Singular (Einzahl).
so a. sp. so auch später.
U. Und.
Üb. Übersetzung(en).
V. Vers.
vC, v. Chr. vor Christus.
Vgl. Vergleiche.
Viell. Vielleicht.
W. Wörtlich.
Wahrsch. Wahrscheinlich.
Zugl. Zugleich.

Bibelbücher

Altes Testament
1. Mose1. Mo
2. Mose2. Mo
3. Mose3. Mo
4. Mose4. Mo
5. Mose5. Mo
JosuaJos
RichterRi
RuthRt
1. Samuel1. Sam
2. Samuel2. Sam
1. Könige1. Kön
2. Könige2. Kön
1. Chronika1. Chr
2. Chronika2. Chr
EsraEsra
NehemiaNeh
EstherEst
HiobHiob
PsalmPs
SprücheSpr
PredigerPred
Lied der LiederHld
JesajaJes
JeremiaJer
KlageliederKlgl
HesekielHes
DanielDan
HoseaHos
JoelJoel
AmosAmos
ObadjaObad
JonaJona
MichaMich
NahumNah
HabakukHab
ZephanjaZeph
HaggaiHag
SacharjaSach
MaleachiMal
Neues Testament
MatthäusMt
MarkusMk
LukasLk
JohannesJoh
ApostelgeschichteApg
RömerRöm
1. Korinther1. Kor
2. Korinther2. Kor
GalaterGal
EpheserEph
PhilipperPhil
KolosserKol
1. Thessalonicher1. Thes
2. Thessalonicher2. Thes
1. Timotheus1. Tim
2. Timotheus2. Tim
TitusTit
PhilemonPhlm
HebräerHeb
JakobusJak
1. Petrus1. Pet
2. Petrus2. Pet
1. Johannes1. Joh
2. Johannes2. Joh
3. Johannes3. Joh
JudasJud
OffenbarungOff

B. Strong-Nummern im Bibeltext

Die so genannten „Strong-Nummern“ werden besonders im englischen Sprachraum seit langem als nützliche Hilfsmittel bei der intensiven Beschäftigung mit dem Wort Gottes geschätzt. Mit ihrer Hilfe lässt sich ohne nähere Kenntnis der Grundtextsprachen Hebräisch/Aramäisch und Griechisch feststellen, welches hebräische/aramäische Wort im Alten Testament und welches griechische Wort im Neuen Testament hinter der Übersetzung steht.

Das umfangreiche Werk des US-Theologen James Strong (1822-1894) wurde 1890 erstmalig als Buch gedruckt. Es bestand im Wesentlichen aus einer vollständigen Konkordanz der englischsprachigen „Common English Version“, wie er sie nannte (d. h. der Authorized Version/King James Version), und je einem hebräisch-aramäischen und griechischen Wörterbuch.

Strong versah zunächst jedes Wort des hebräisch-aramäischen Alten Testaments und des griechischen Neuen Testaments in alphabetischer Reihenfolge mit einer fortlaufenden Nummer.

Diese „Strong-Nummern“ verband er mit den jeweiligen englischen Entsprechungen der Grundsprachen in der Authorized Version.

In der darauf aufbauenden Konkordanz stand daher hinter jedem Vorkommen eines englischen Wortes die Strong-Nummer des entsprechenden hebräischen oder griechischen Wortes. Die Bedeutung konnte dann in zwei dazugehörigen Wörterlisten unter den jeweiligen Nummern gefunden werden. Diese beiden Wörterbücher mit 8674 hebräischen und 5624 griechischen Wörtern enthielten die Übersetzungen mit Hinweisen auf die jeweiligen Wortwurzeln oder Wortstämme.

Eine digitale Version dieser Arbeit wie die Elberfelder Übersetzung Edition CSV Hückeswagen ermöglicht für deutschsprachige Leser ein noch besseres und schnelleres Eindringen in den Grundtext.

  1. Im deutschen Bibeltext steht hinter (fast) jedem Wort die entsprechende Strong-Nummer.
  2. Beim Anklicken dieser Strong-Nummer erscheint eine neue Ansicht, in der oben die Strong-Nummer mit dem hebräischen/aramäischen oder griechischen Wort und einer Umschrift in lateinischen Buchstaben erscheint.
  3. Außerdem werden die Anzahl der Vorkommen des Wortes, die Übersetzungen und die jeweiligen Bibelstellen angegeben. Beim Anklicken der Stellenangaben gelangt man zu deren Wortlaut.

Auf diese Weise sind die verschiedenen Vorkommen und Bedeutungen eines Wortes im Grundtext leicht und schnell aufzufinden. Der Nutzer besitzt also neben der Bibelübersetzung und ihren Funktionen (Wort- und Verssuche, deutsche Konkordanz usw.) gleichzeitig eine Konkordanz und die Wörterbücher der Grundsprachen der Bibel mit den verschiedenen Wiedergaben eines Wortes des Grundtextes in der Elberfelder Übersetzung Edition CSV Hückeswagen.

Einige zusätzliche Bemerkungen:

  1. Die bestimmten Artikel der, die, das, die unbestimmten Artikel ein, eine und das Bindewort und haben im Alten Testament keine Strong-Nummer. Da es im Griechischen auch keinen unbestimmten Artikel gibt, fehlt hier ebenfalls eine Strong-Nummer. Auch die im Deutschen bei der Bildung vieler Zeitformen verwendeten Hilfs- und Modalverben (werden, haben, wollen, können, dürfen usw.) haben in den meisten Fällen keine Entsprechung im Hebräischen und Griechischen und bleiben daher ohne Strong-Nummern.
  2. Steht im deutschen Bibeltext hinter einem Wort keine Strong-Nummer, kann das auch an der unterschiedlichen Struktur der Sprachen liegen, die häufig nicht „deckungsgleich“ übersetzt werden können. Beispielsweise wird das Hilfsverb sein nur selten im Hebräischen verwendet und fehlt dagegen – anders als im Deutschen – sehr häufig. Der folgende Beispielvers beinhaltet beide Möglichkeiten: „Und die Erde H776 war H1961 wüst H8414 und leer H922, und Finsternis H2822 war über H5921 H6440 der Tiefe H8415“ (1. Mo 1,2). In diesem Vers steht im hebräischen Text beim ersten Mal ein Verb, im zweiten Fall jedoch nicht.
  3. Eine Besonderheit des Hebräischen sind spezielle Infinitivkonstruktionen, wie zum Beispiel in 1. Mose 3,16: „Ich werde die Mühsal H6093 deiner Schwangerschaft H2032 sehr *H7235 mehren H7235.“ Im Grundtext heißt es eigentlich: „… (mit) Mehren H7235 mehren H7235“. Hier steht also dasselbe Verb zweimal, einmal im Infinitiv und einmal in einer konjugierten Form. Der Infinitiv wird im Deutschen meistens mit einem Adverb (hier: sehr) wiedergegeben, das dann mit einem * versehen ist, um zu zeigen, dass es dieselbe Strong-Nummer trägt wie die konjugierte Verbform; denn die eigentlichen Strong-Nummern für sehr und sicher sind ganz andere.
  4. Neue Strong-Nummern wurden in der vorliegenden Ausgabe für viele Zahlwörter eingeführt, so z. B. für 200 und 2.000, die als Dual-Formen bei Strong dieselbe Nummer trugen wie 100 und 1.000, was sehr verwirrend war. Ebenso sind für zusammengesetzte Zahlwörter neue Nummern eingeführt worden, um eine Anhäufung von Strong-Nummern zu vermeiden. Gleiches gilt für eine Reihe von zusammengesetzten Adverbien (z.B. lama „warum“, das unter ma „was“ eingeordnet war) oder einigen anderen Wörtern, die bei Strong nicht berücksichtigt wurden.
  5. Strong führte in seiner Konkordanz aus heutiger Sicht nicht existente Wörter auf – eine Folge der damals noch unvollständigen Kenntnis der alten hebräischen Sprache. Dazu gehören die Verben jalach H3212 „gehen“, janach H3240 „ruhen“, namal H5243 „beschneiden“ und nasag H5253 „weichen“; stattdessen stehen dort jetzt die Nummern für die Verben halach H1980, nuach H5117, mul H4135, sug H5472.
  6. In den Fällen, wo die deutsche Übersetzung sehr stark vom Grundtext abweicht, aber in einer Fußnote der genaue Wortlaut angegeben ist, stehen die Strong-Nummern häufig nicht im Fließtext, sondern in der Fußnote, so z. B. in Galater 2,6. Hier lautet der Fließtext: „Von ~(G575) denen ~(G3588) aber ~(G1161), die in Ansehen ~(G1380) standen ~(G1510)“, die Fußnote dagegen: „W. Von G575 den G3588 als etwas G5100 zu sein G1511 Angesehenen G1380 aber G1161“.
  7. Bei Strong-Nummern, die mit einer Tilde ˜ markiert sind, wird ausschließlich die Zuordnung in der entsprechenden Fußnote berücksichtigt: „Und er sprach H559: Was H4100 hast du getan H6213! Horch ~(H6963)! Das Blut ~(H1818) deines Bruders ~(H251) schreit ~(H6817) zu ~(H413) mir {Fußnote: W. Stimme H6963 des Blutes H1818 deines Bruders H251, das zu H413 mir schreit H6817.} von H4480 dem Erdboden H127 her“ (1. Mo 4,10).
  8. Strong-Nummern, die in ( ) stehen, sind verbunden mit dem Wort der entsprechenden Strong-Nummer ohne ( ), das die Hauptbedeutung wiedergibt. Im Hebräischen oder Griechischen steht dort nur ein Wort. Ein Beispiel dafür möge genügen: „Er G3588 aber G1161 stand G1453 auf (G1453), nahm G3880 das G3588 Kind G3813 und G2532 seine G846 Mutter G3384 bei Nacht G3571 zu sich und G2532 zog G402 hin (G402) nach G1519 Ägypten G125“ (Mt 2,14).
  9. Ein ▸ hinter bzw. vor einer Strong-Nummer bedeutet, dass das Wort im Grundtext aus zwei unterschiedlichen Wörtern zu einem Wort verschmolzen ist. Es gibt nicht ein Haupt-Wort wie zum Beispiel in Matthäus 5,15: „Man zündet G2545 auch G3761 nicht G3761 eine Lampe G3088 an (G2545)“. So setzt sich das griechische Wort oude („auch nicht“) aus ou („nicht“) und de („aber“) zusammen.
  10. In den seltenen Fällen, in denen Nestle-Aland (NA) einen anderen Wortlaut hat als Textus Receptus (TR), versuchen wir das durch die Kürzel „NA“ und „TR“ kenntlich zu machen. Als Beispiel sei dazu Apostelgeschichte 10,19 genannt: „Während aber Petrus über das Gesicht nachsann G6123 NA /G1760 TR, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich.“
  11. Als Grundlage des Alten Testaments dient der masoretische Text (MT). Wenn in sehr seltenen Fällen Lesarten anderer hebräischer Handschriften (AH) herangezogen werden, haben wir das durch die entsprechenden Kürzel „MT“ und „AH“ kenntlich gemacht. Als Beispiel sei Jeremia 23,39 genannt: „darum, siehe, werde ich euch ganz vergessen H5382 MA {Fußnote: A. H. l. euch aufheben H5375 AH} , und euch und die Stadt, die ich euch und euren Vätern gegeben habe, von meinem Angesicht verstoßen.“
  12. Strong-Nummern an aramäischen Wörtern des Alten Testaments beginnen mit „A“. Ein Beispiel dazu aus Esra 4,7.8: „Die Schrift H3791 des Briefes H5406 war aber aramäisch H762 geschrieben H3789 und ins Aramäische H762 übersetzt H8638. Rechum A7348, der Statthalter A1169 A2942, und Schimschai A8124, der Schreiber A5613, schrieben A3790 an Artasasta A783, den König A4430 …“
  13. Im 19. Jh. war die Herkunft einiger hebräischer Wörter noch unbekannt. Deswegen bekamen gleichgeschriebene Wörter auch die gleiche Strong-Nummer. Das führte dazu, dass z. B. „Steinhaufen“ und „Welle“ die gleiche Strong-Nummer H1530 trugen. Heute weiß man, dass hebr. gal zwei unterschiedliche Ursprünge besitzt. Trotz identischer Schreibweise liegen demnach zwei verschiedene Wörter vor. Um das kenntlich zu machen, die alphabetische Reihenfolge aber zu wahren, wurden die Strong-Nummern in solchen Fällen mit einer Zusatzzahl versehen: „über Steinhaufen H1530:1 schlingen sich seine Wurzeln, er schaut die Wohnung der Steine“ (Hiob 8,17). Aber: „Er verwandelt den Sturm in Stille, und es legen sich die Wellen H1530:2“ (Ps 107,29).

Weitere Verbesserungen werden falls nötig im Lauf der Zeit im Text angebracht.

C. Lemmatisierung

Zur Verbesserung des Wortstudiums wurde eine Lemmatisierung des Bibeltextes durchgeführt. Unter einem Lemma (Plural: Lemmata) versteht man die Grundform eines Wortes bzw. das Stichwort in einem Nachschlagewerk. Wie in früheren Konkordanzen lassen sich damit gezielt alle Vorkommen eines Wortes auffinden, unabhängig von der im Text verwendeten Form.

Als Beispiel sei das Wort „gehen“ genannt. Wer in einer normalen Textsuche nach „geh“ sucht, findet dadurch „geht“, „gehst“, „gehe“ und „gehen“ aber nicht „ging“, „gingst“, „gegangen“, usw. Durch die Suche mit einem Lemma wird dieses Problem gelöst und es können alle Formen gefunden werden. Diese auf Lemmata basierte Suche wird bei der Eingabe im Suchfeld automatisch vorgeschlagen. Alternativ kann sie auch gezielt mit anderen Suchausdrücken kombiniert werden, siehe dazu die Tipps zur Suche.

Neben der Verfeinerung der Suchmöglichkeiten erleichtert die Lemmatisierung auch das Studium der Wörter des Grundtextes. Bei der Ansicht eines griechischen Wortes (anhand der Strong-Nummer) sieht man so auf einen Blick, wie es im deutschen Bibeltext übersetzt wurde und mit welchen Lemmata danach gesucht werden kann.

Die Lemmatisierung des Alten und Neuen Testaments ist nun abgeschlossen. Weitere Verbesserungen werden im Lauf der Zeit durchgeführt. Wir freuen uns über Rückmeldungen.

Die Bearbeiter, Juni 2022
Stefan Drüeke und Arend Remmers

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