Zeige:

4. Mose 314. Mo 31

Und der HERR H3068 redete H1696 zu H413 Mose H4872 und sprach H559:1: Übe ~(H5358) Rache H5360 für diea Kinder H1121 Israel H3478 an H854 den Midianitern H4084; danach H310 sollst du zu H413 deinen Völkern H5971 versammelt H622 werden. Und Mose H4872 redete H1696 zum H413 Volk H5971 und sprach H559:1: Rüstet H2502 von H854 euch Männer H376 zum Heer H6635 aus (H2502), damit sie gegen H5921 Midian H4080 ziehen ~(H1961)b, um die Rache H5360 des HERRN H3068 an Midian H4080 auszuführen H5414. Je *H505:1 1000 H505:1 von einem Stamm H4294, von allen H3605 Stämmen H4294 Israels H3478, sollt ihr zum Heer H6635 aussenden H7971. Und es wurden aus den Tausenden H505:1 Israels H3478 1000 H505:1 von jedem H3605 Stamm H4294 ausgewählt H4560: 12000 H9832 zum Heer H6635 Gerüstete H2502. Und Mose H4872 sandte H7971 sie, 1000 H505:1 von jedem H3605 Stamm H4294, zum Heer H6635 aus (H7971), sie und Pinehas H6372, den Sohn H1121 Eleasars H499, des Priesters H3548, zum Heer H6635; und die heiligen H6944 Geräte H3627 und die Trompeten H2689 zum Lärmblasen H8643 waren in seiner Hand H3027. Und sie führten H6633 Krieg H6633 gegen H5921 Midian H4080, so H834 wie (H834) der HERR H3068 Mose H4872 geboten H6680 hatte, und töteten H2026 alles H3605 Männliche H2145. Und sie töteten H2026 die Könige H4428 von Midian H4080 samt H5921 ihren Erschlagenen H2491: Ewi H189 und Rekem H7552 und Zur H6698 und Hur H2354 und Reba H7254, fünf H2568 Könige H4428 von Midian H4080; und auch Bileam H1109, den Sohn H1121 Beors H1160, töteten H2026 sie mit dem Schwert H2719:1. Und die Kinder H1121 Israel H3478 führten (H7617) die Frauen H802 der Midianiter H4080 und ihre kleinen H2945 Kinder H2945 gefangen H7617 weg (H7617) und erbeuteten H962 all H3605 ihr Vieh H929 und alle H3605 ihre Herden H4735 und all H3605 ihre Habe H2428; und alle H3605 ihre Städte H5892:1 in ihren Wohnsitzen H2918 und alle H3605 ihre Zeltlager H4186 verbrannten H8313 sie mit Feuer H784. Und sie nahmen H3947 alle H3605 Beute H7998 und allen H3605 Raub H4455:1 an Menschen H120 und an Vieh H929 und brachten H935 die Gefangenen H7628 und den Raub H4455:1 und die Beute H7998 zu H413 Mose H4872 und zu H413 Eleasar H499, dem Priester H3548, und zur H413 Gemeinde H5712 der Kinder H1121 Israel H3478 ins H413 Lager H4264, in H413 die Ebenen H6160 Moabs H4124, die H834 am H5921 Jordan H3383 von Jericho H3405 sind.

Und Mose H4872 und Eleasar H499, der Priester H3548, und alle H3605 Fürsten H5387:1 der Gemeinde H5712 gingen H3318 ihnen entgegen (H3318) außerhalb H413+H2351 des Lagers H4264. Und Mose H4872 wurde zornig H7107 über H5921 die Vorgesetzten H6485 des Heeres H2428, die Obersten H8269 über Tausend H505:1 und die Obersten H8269 über Hundert H3967, die vom Kriegszug H4421+H6635 kamen H935; und Mose H4872 sprach H559:1 zu H413 ihnen: Habt ihr alle H3605 Frauen H5347 am (H2421) Leben H2421 gelassen (H2421)? Siehe H2005, sie H2007 sind ja auf den Rat ~(H1697)c Bileams H1109 den Kindern H1121 Israel H3478 ein Anlass geworden H1961, in der Sache H1697 des Peor H6465 gegen den HERRN H3068 Untreue H4604 zu begehen H4560, so dass die Plage H4046 über die Gemeinde H5712 des HERRN H3068 kam H1961. So tötet H2026 nun H6258 alles H3605 Männliche H2145 unter den kleinen H2945 Kindern H2945, und tötet H2026 alle H3605 Frauen H802, die einen Mann H376 im Beischlaf H2145+H4904 erkannt H3045 haben; aber alle H3605 Kinder ~(H2945), alle H3605 Mädchen ~(H802)d, die H834 den Beischlaf H4904 eines Mannes H2145 nicht H3808 gekannt H3045 haben, lasst (H2421) euch am (H2421) Leben H2421. Ihr H859 aber lagert H2583 euch außerhalb H2351 des Lagers H4264 sieben H7651 Tage H3117; jeder H3605, der einen Menschen H5315 getötet H2026, und jeder H3605, der einen Erschlagenen H2491 berührt H5060 hat, ihr sollt euch entsündigen H2398 am dritten H7992 Tag H3117 und am siebten H7637 Tag H3117, ihr H859 und eure Gefangenen H7628. Und alle H3605 Kleider H899 und jedes H3605 Gerät H3627 aus Fell H5785 und alle H3605 Arbeit H4639 aus Ziegenhaar H5795 und jedes H3605 Gerät H3627 aus Holz H6086 sollt ihr entsündigen H2398.

Und Eleasar H499, der Priester H3548, sprach H559:1 zu H413 den Kriegsleuten H376+H6635, die in den Kampf H4421 gezogen H935 waren: Dies H2063 ist die Satzung H2708 des Gesetzes H8451, das H834 der HERR H3068 Mose H4872 geboten H6680 hat: Nur H389 das Gold H2091 und das Silber H3701, das Kupfer H5178:1, das Eisen H1270, das Zinn H913 und das Blei H5777, alles H1697+H3605, was H834 das Feuer H784 verträgt H935, sollt ihr durchs Feuer H784 gehen H5674 lassen (H5674), und es wird rein H2891 sein (H2891); nur H389 soll es mit dem Wasser H4325 der Reinigung H5079e entsündigt H2398 werden; und alles H3605, was H834 das Feuer H784 nicht H3808 verträgt H935, sollt ihr durchs Wasser H4325 gehen H5674 lassen (H5674). Und am siebten H7637 Tag H3117 sollt ihr eure Kleider H899 waschen H3526, und ihr werdet rein H2891 sein (H2891); und danach H310 dürft ihr ins H413 Lager H4264 kommen H935.

Und der HERR H3068 redete H559:1 zu H413 Mose H4872 und sprach H559:1: Nimm H5375 die Summe H7218 der weggeführten H7628 Beute H4455:1 auf (H5375), an Menschen H120 und an Vieh H929, du H859 und Eleasar H499, der Priester H3548, und die Häupter H7218 der Väter H1f der Gemeinde H5712; und teile H2673 die Beute H4455:1 zur (H2673) Hälfte (H2673) zwischen H996 denen, die den Krieg H4421 geführt H8610 haben, die ins Feld H6635 gezogen H3318 sind, und der ganzen H3605 Gemeinde H5712. Und erhebe H7311 von H854 den Kriegsleuten H376+H4421, die ins Feld H6635 gezogen H3318 sind, eine Abgabe H4371 für den HERRN H3068: eine H259 Seele H5315 von 500 H9727, von H4480 den Menschen H120 und von H4480 den Rindern H1241 und von H4480 den Eseln H2543 und vom H4480 Kleinvieh H6629; von ihrer Hälfte H4276 sollt ihr sie nehmen H3947, und du sollst sie Eleasar H499, dem Priester H3548, als ein Hebopfer H8641 des HERRN H3068 geben H5414. Und von der Hälfte H4276 der Kinder H1121 Israel H3478 sollst du eins H259 nehmen H3947, von H4480 50 H2572 herausgegriffen H270, von H4480 den Menschen H120, von H4480 den Rindern H1241, von H4480 den Eseln H2543 und vom H4480 Kleinvieh H6629, von allem H3605 Vieh H929; und du sollst es den Leviten H3881 geben H5414, die den Dienst H4931 der Wohnung H4908 des HERRN H3068 versehen H8104. Und Mose H4872 und Eleasar H499, der Priester H3548, taten H6213, so H834 wie (H834) der HERR H3068 Mose H4872 geboten H6680 hatte.

Und das Erbeutete H4455:1, was von der Beute H957 übrig H3499:1 blieb (H3499:1), die H834 das Kriegsvolk H5971+H6635 gemacht H962 hatte, war H1961: 675000 H9918 Stück Kleinvieh H6629 und 72000 H9889 Rinder H1241 und 61000 H9884 Esel H2543. Und was die Menschenseelen H120+H5351 betrifft, so waren die Frauen H802, die H834 den Beischlaf H4904 eines Mannes H2145 nicht H3808 gekannt H3045 hatten, insgesamt H3605 32000 H9859 Seelen. Und die Hälfte H4275, der Anteil H2506 derer, die zum Heer H6635 ausgezogen H3318 waren, die Zahl H4557 des Kleinviehs H6629, war H1961: 337500 H9911 Stück, und die Abgabe H4371 vom H4480 Kleinvieh H6629 für den HERRN H3068 war H1961 675 H9743 Stück; und die Zahl der Rinder H1241 36000 H9863, und die Abgabe H4371 davon H4480 für den HERRN H3068 72 H9648; und die Esel H2543 30500 H9858, und die Abgabe H4371 davon H4480 für den HERRN H3068 61 H9642; und die Menschenseelen H120+H5315 16000 H9836, und die Abgabe H4371 davon H4480 für den HERRN H3068 32 H9624 Seelen H5315.

Und Mose H4872 gab H5414 die Abgabe H4371 des Hebopfers H8641 des HERRN H3068 Eleasar H499, dem Priester H3548, so H834 wie (H834) der HERR H3068 Mose H4872 geboten H6680 hatte. Und von der Hälfte H4276 der Kinder H1121 Israel H3478, die H834 Mose H4872 von H4480 den zum (H6633) Heer H6633 ausgezogenen H6633 Männern H376g abgeteilt H2673 hatte (die Hälfte H4275 der Gemeinde H5712 war H1961 nämlich: 337500 H9911 Stück Kleinvieh H6629 und 36000 H9863 Rinder H1241 und 30500 H9858 Esel H2543 und 16000 H9836 Menschenseelen H120+H5315), und von der Hälfte H4276 der Kinder H1121 Israel H3478 nahm H3947 Mose H4872 das Herausgegriffene H270, eins H259 von H4480 50 H2572, von H4480 den Menschen H120 und vom H4480 Vieh H929, und gab H5414 sie den Leviten H3881, die den Dienst H4931 der Wohnung H4908 des HERRN H3068 versahen H8104: so H834 wie (H834) der HERR H3068 Mose H4872 geboten H6680 hatte.

Und die Vorgesetzten H6485 über die Tausende H505:1 des Heeres H6635 traten H7126 zu H413 Mose H4872, die Obersten H8269 über Tausend H505:1 und die Obersten H8269 über Hundert H3967, und sprachen H559:1 zu H413 Mose H4872: Deine Knechte H5650 haben die Summe H7218 der Kriegsleute H376+H4421 aufgenommen H5375, die unter unserer Hand H3027 waren, und es fehlt H6485 von H4480 uns (H4480) nicht H3808 ein Mann H376. Und so bringen H7126 wir eine Opfergabe H7133 für den HERRN H3068 dar (H7126), jeder H376, was H834 er an goldenem H2091 Geschmeide H3627 gefunden H4672 hat: Armspangen H685 und Handspangen H6781, Fingerringe H2885, Ohrringe H5694 und Spangen H3558, um für H5921 unsere Seelen H5315 Sühnung H3722 zu tun (H3722) vor H6440 dem HERRN H3068. Und Mose H4872 und Eleasar H499, der Priester H3548, nahmen H3947 das Gold H2091 von H854 ihnen, allerlei H3605 verarbeitetes H4639 Geschmeide H3627. Und alles H3605 Gold H2091 des Hebopfers H8641, das H834 sie für den HERRN H3068 hoben H7311, war H1961 16750 H9837 Sekel H8255, von den Obersten H8269 über Tausend H505:1 und von den Obersten H8269 über Hundert H3967. (Die Kriegsleute H376+H6635 aber hatten jeder H376 für sich geplündert H962.) Und Mose H4872 und Eleasar H499, der Priester H3548, nahmen H3947 das Gold H2091 von H6440 den Obersten H8269 über Tausend H505:1 und über Hundert H3967 und brachten H935 es in H413 das Zelt H168 der Zusammenkunft H4150, als ein Gedächtnis H2146 derh Kinder H1121 Israel H3478 vor dem HERRN H3068.

Fußnoten

  1. W. Vollziehe H5358 die Rache der.
  2. W. seien H1961.
  3. W. das Wort H1697.
  4. W. alle kleinen H2945 Kinder H2945 unter den Frauen H802.
  5. Eig. Absonderung, o. Ausscheidung.
  6. D. h. die Stammes- o. Familienhäupter (so auch später).
  7. D. h. von ihrem Teil.
  8. O. für die.

Einführung
Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen) mit Strong-Nummern

A. Vorwort zur Bibelausgabe

Die hier verwendete Bibelausgabe geht zurück auf die so genannte „Elberfelder Übersetzung“, die erstmals in den Jahren 1855 bis 1871 erschien und mit dem Ziel erstellt wurde, unter Berücksichtigung der damals vorhandenen wissenschaftlichen Ausgaben des hebräischen und griechischen Grundtextes eine möglichst wortgetreue Übersetzung des Grundtextes zu bieten.

Durch Gottes Gnade kann jetzt eine Neubearbeitung dieser Übersetzung erscheinen. Dazu wurden unter anderem die heutigen wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben des Alten und Neuen Testaments herangezogen (K. Elliger und W. Rudolph: Biblia Hebraica Stuttgartensia, Stuttgart, 2. Auflage 1984; Nestle-Aland: Novum Testamentum Graece, Stuttgart, 28. Auflage 2012; The New Testament: The Greek Text Underlying the English Authorised Version of 1611, London o. J.)

Hier und da bestand die Möglichkeit, die Genauigkeit der Übersetzung etwas zu verbessern. Auch sprachliche und stilistische Glättungen wurden an vielen Stellen vorgenommen. Dabei war es Wunsch und Ziel der Bearbeiter, dass diese Ausgabe der Heiligen Schrift weiterhin dem Anspruch genügt, möglichst wortgetreu und doch verständlich zu sein.

Der Bibeltext enthält die heute allgemein üblichen Kapitel- und Verseinteilungen. Diese sind an die wissenschaftlichen Textausgaben und andere Bibelübersetzungen angeglichen worden. Das betrifft insbesondere die Überschriften der Psalmen, die, obwohl sie zum Bibeltext gehören, bislang nicht in die Verszählung einbezogen waren.

Auf die Einfügung von Abschnittsüberschriften wurde bewusst verzichtet, da sie auch in den Grundtexten nicht vorhanden sind. Einige Parallelstellenhinweise im Alten Testament wurden beibehalten; im Neuen Testament sind weiterhin nur deutlich erkennbare Zitate aus dem Alten Testament angegeben.

Wie die ursprünglichen Übersetzer lehnen auch die jetzigen Bearbeiter alle Ansätze der Bibelkritik ab, die die Inspiration und Autorität des Wortes Gottes und seine innere Einheit in Frage stellen. Dem Gesamtzusammenhang der Heiligen Schrift muss daher besonders Rechnung getragen werden, wenn der Handschriftenbefund gelegentlich nicht eindeutig ist. Das bedeutet, dass die Bearbeiter nicht kritiklos dem Text der wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben folgen.

1. Der Text

Altes Testament

Aus Hochachtung vor dem hebräischen Text des Alten Testaments wurde schon im Altertum beim Abschreiben höchste Sorgfalt verwandt. In der Zeit von ca. 700 bis 1000 n. Chr. entwickelten die Masoreten (hebr. für „Überlieferer“) ein System, das den ursprünglich nur in Konsonantenschrift überlieferten Bibeltext durch eingefügte Vokalzeichen, Akzente und Erklärungen ergänzen und verdeutlichen sollte. Außerdem wurden an verschiedenen Stellen schwer verständliche Wörter (hebr. Ketiv: „Schreibform“) mit einer alternativen Vokalisierung (hebr. Qere: „Leseform“) versehen. Für die Abschriften der Bibeltexte wurden genaue Regeln aufgestellt. Die große Genauigkeit der alten hebräischen Bibelhandschriften wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts durch die zum Teil über 2000 Jahre alten Bibelfunde von Qumran am Toten Meer bestätigt. Die wissenschaftliche Ausgabe des hebräischen Textes des Alten Testaments, die Biblia Hebraica Stuttgartensia, ist die getreue Wiedergabe einer einzigen masoretischen Handschrift aus dem Jahr 1008, des Codex Leningradensis. Abweichende Lesarten anderer hebräischer Handschriften, der Septuaginta (d. i. die griechische Übersetzung des Alten Testaments aus der Zeit um 200 v. Chr.), sowie weiterer alter Übersetzungen (z. B. der syrischen und lateinischen) sind in den Fußnoten der Biblia Hebraica angegeben.

Die vorliegende Überarbeitung fußt grundsätzlich auf dem sehr genau überlieferten masoretischen Text der Biblia Hebraica. Nur in seltenen Fällen wurden die Lesarten anderer hebräischer Handschriften oder alter Übersetzungen vorgezogen, was jeweils in einer Fußnote vermerkt ist.

Der früher mit Jehova wiedergegebene Name des Bundesgottes Israels, JHWH („der ewig Seiende“), ist durch HERR (in Kapitälchen) ersetzt worden. Die Wiedergabe durch Herr (ohne Artikel), die der Heilige Geist im Neuen Testament für diesen Namen benutzt hat (vgl. Matthäus 1,20 mit Fußnote), hat uns bei diesem Schritt bestärkt. Die Übernahme der Bezeichnung Jahwe in den Text des Wortes Gottes hielten wir nicht für sinnvoll, da sie lediglich eine wissenschaftliche Rekonstruktion des ursprünglich nur mit Konsonanten geschriebenen alttestamentlichen Gottesnamens JHWH ist. Sie wird nur in den Fußnoten (neben Jehova) verwendet. Die genaue Aussprache des Namens JHWH ist nicht mehr bekannt, weil stattdessen im Hebräischen immer Adonai (Herr) oder in der Verbindung Adonai-JHWH immer Elohim (Gott) gelesen wurde und wird. Die früher durch Jehova Gott wiedergegebene Wortverbindung JHWH-Elohim lautet jetzt Gott der HERR. Die von JHWH abgeleitete seltene Kurzform Jah wurde entsprechend der hebräischen Schreibweise beibehalten.

Im Allgemeinen ist im Alten Testament „Gott“ oder „Götter“ die Wiedergabe des hebräischen Namens Elohim (eine Pluralform). Auf die Verwendung der beiden anderen hebräischen Namen Gottes: El (der Starke), Eloah (der Mächtige, Unumschränkte oder: der Furcht Einflößende) wird jeweils in den Fußnoten hingewiesen.

Neues Testament

Vom Neuen Testament sind heute ungefähr 5300 Handschriften in griechischer Sprache bekannt. Zur Zeit der Entstehung der „Elberfelder Übersetzung“ waren es vielleicht 1000, während die erste gedruckte Textausgabe des griechischen Neuen Testaments von Erasmus von Rotterdam (1516) auf nur sechs relativ jungen Handschriften beruhte. Der in der Folgezeit kaum veränderte Text von Erasmus, der den Übersetzungen der Reformationszeit (in Deutschland 1522 Martin Luther, in England 1611 der King James Version oder Authorised Version) als Vorlage gedient hat, wurde im Jahr 1633 von dem Buchdrucker Elzevir erstmals Textus Receptus (lat. für „angenommener“ oder „anerkannter Text“) genannt. Die Mehrzahl aller heute bekannten griechischen Handschriften des Neuen Testaments entspricht diesem Text. Diese früher als „Koine“ oder „Reichstext“ bezeichnete Textform wird nach ihrer Herkunft auch „Byzantinischer Text“ oder wegen der Menge der Handschriften „Mehrheitstext“ genannt. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Textform, die seit dem 4. Jahrhundert im Osten des Römischen Reichs (Byzanz/Konstantinopel) in fortschreitendem Maß durch „korrigierende“ Eingriffe verändert worden ist.

Die meisten der heute bekannten ca. 5300 griechischen Handschriften des Neuen Testaments sind in den letzten 200 Jahren entdeckt und ausgewertet worden, die ältesten davon, insbesondere die Papyri, erst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gerade die ältesten Manuskripte enthalten an manchen Stellen einen anderen Wortlaut als der Textus Receptus, und die Textforschung bemüht sich, zu ermitteln, welches die ursprüngliche Lesart ist. Das Ergebnis dieser Arbeit sind die wissenschaftlichen Textausgaben des griechischen Neuen Testaments, deren bekannteste die von Nestle-Aland ist. Unterschiede gibt es nur bei einem kleinen Bruchteil des gesamten Textes des Neuen Testaments. Viele davon sind Abweichungen in Rechtschreibung oder Grammatik, die in einer Übersetzung gar nicht ausgedrückt werden können. In den anderen Fällen sind die Bearbeiter dieser Bibelausgabe nicht immer dem Text von Nestle-Aland gefolgt, wo dieser vom Textus Receptus abweicht. Alle Stellen, die nicht mit Nestle-Aland übereinstimmen, sondern dem Textus Receptus folgen, sind entweder durch Winkel im Text gekennzeichnet oder durch Fußnoten vermerkt. Ausnahmen davon sind nur die ungekennzeichneten Abschnitte Markus 16,9-20; Lukas 22,43.44; 23,34 und Johannes 7,53-8,11, die nach Auffassung der Herausgeber von Nestle-Aland angeblich „mit Sicherheit nicht zum ursprünglichen Textbestand gehört“ haben sollen.

Die Ergebnisse der Textforschung bestätigen beim Neuen wie beim Alten Testament durchweg in bewunderungswürdiger Weise die bewahrende Hand Gottes in der schriftlichen Überlieferung Seines heiligen Wortes. Wir besitzen heute eine genauere Kenntnis des Bibeltextes als je zuvor.

Der Artikel (Geschlechtswort) wird im neutestamentlichen Griechisch oft anders verwendet als im Deutschen und hat häufig einen stark hinweisenden Charakter. In der Übersetzung sind wir dem Gebrauch des Artikels im Griechischen im Allgemeinen gefolgt, auch wenn dies im Deutschen ungewöhnlich ist, besonders in Verbindung mit dem Namen Christus: der Christus, des Christus usw. Vor Eigennamen ist der Artikel jedoch entsprechend dem deutschen Gebrauch meistens fortgelassen worden.

Auch die vielfach vom Deutschen abweichende Verwendung der Zeiten im Griechischen wurde möglichst beibehalten, z. B. in Markus 8,33: „… und als er seine Jünger sah, tadelte er Petrus, und er sagt: …“

Das Wort „Versammlung“ statt des bekannteren „Gemeinde“ wurde beibehalten. Es scheint die direkte und einfachste Übersetzung des griechischen Wortes ekklesia zu sein (s. Worterklärungen).

Kennzeichnungen im Text

Zur klaren und eindeutigen Wiedergabe des Grundtextes im Deutschen wurden folgende zusätzliche Kennzeichnungen verwendet:

  1. Kursivdruck weist auf eine mehr oder weniger starke Betonung des betreffenden Wortes im Hebräischen oder Griechischen hin.
  2. Kleindruck bedeutet, dass das betreffende Wort im Grundtext nicht vorhanden ist, aber aus sprachlichen Gründen im deutschen Text hinzugefügt wurde.
  3. Runde Klammern ( ) dienen wie Gedankenstriche lediglich zur Gliederung des Textes und zur Erleichterung des Verständnisses.
  4. Hochgestellte Buchstaben a, b, c hinter einem Wort verweisen auf die zugeordneten Fußnoten.
  5. Mit einem hochgestellten Kreis° versehene, aber auch andere, unübersetzt gebliebene Wörter (wie Amen, Baal usw.) sowie biblische Begriffe (wie Brandopfer und andere Opferarten, Erstgeborener, Gesetz usw.) werden in den Worterklärungen erläutert.
  6. Zwischen Winkeln stehen im Neuen Testament an sich gut bezeugte Wörter, die die Herausgeber des griechischen Grundtextes (Nestle-Aland) jedoch als nicht ausreichend bezeugt ansehen und deshalb nur im Fußnoten-Apparat verzeichnen.
  7. Eckige Klammern [ ] kennzeichnen Textabschnitte im Neuen Testament, die als nicht zum Grundtext gehörig beurteilt werden; sie sind jedoch in den Fußnoten zu finden.

Von den seit einigen Jahren geltenden Rechtschreibungs- und Zeichensetzungsregeln wurde in einigen Fällen abgewichen, wo es das Verständnis des Textes erleichterte.

Der besseren Übersichtlichkeit halber sind Zahlen ab 1001 in Ziffern geschrieben, ebenso alle Altersangaben ab 101 Jahren und alle Wertangaben ab 13; darüber hinaus Zahlenhäufungen, wo die Zahlen deutlich im Mittelpunkt stehen. In den übrigen Fällen ist die bisherige Schreibung in Worten beibehalten worden (z. B. bei Zeitangaben wie Regierungszeiten sowie Mengen von Menschen, Städten, Tieren usw.).

2. Die Fußnoten

Die Fußnoten enthalten wie bisher abweichende Lesarten und Übersetzungsmöglichkeiten sowie sachliche Erklärungen zum Bibeltext. Anmerkungen, die die Auslegung des Textes betreffen, wurden auf ein Mindestmaß beschränkt.

Im Alten Testament wird in den Fußnoten auf hebräische Schreib- oder Leseformen hingewiesen (N. a. L.: „Nach anderer Lesart“). Auch wesentliche Abweichungen anderer Handschriften des hebräischen Grundtextes sind in den Fußnoten vermerkt (z. B. durch die Abkürzung A. H. l.: „Andere Handschriften lesen“).

Im Neuen Testament beziehen sich die Lesartenhinweise (A. l., A. f. h.: „Andere lesen“ bzw. „Andere fügen hinzu“) grundsätzlich nicht auf einzelne griechische Handschriften, sondern auf den Text von NestleAland. Die Abkürzungen „E. l.“ und „M. l.“ („Einige“ bzw. „Mehrere Handschriften lesen“) sowie „E. f. h.“ und „M. f. h.“ („Einige“ bzw. „Mehrere Handschriften fügen hinzu“) weisen jedoch auf Lesarten von Handschriften hin, die Nestle-Aland nicht im Text, sondern im Fußnoten-Apparat verzeichnet.

Bei Mehrfachverwendung einer Fußnote im Kapitel enthalten die Klammern die jeweiligen grammatischen Entsprechungen.

Die Bibelstellenangaben in den Fußnoten entsprechen der heute allgemein anerkannten Kapitel- und Verseinteilung.

3. Abkürzungsverzeichnis

In den Fußnoten

Folgende Abkürzungen werden in den Fußnoten verwendet:

Abw. Abweichend.
Ägypt. Ägyptisch.
Ähnl. Ähnlich.
Äthiop. Äthiopisch.
A. f. h. Nestle-Aland (28. Ausgabe) fügt hinzu.
A. H. f. h. Andere Handschriften fügen hinzu.
A. H. l. Andere Handschriften lesen (Lesarten von hebr. Handschriften, die vom mas. Text abweichen, aber in manchen heutigen Übersetzungen Berücksichtigung finden).
A. l. Nestle-Aland liest.
And. Andere.
Anm. Anmerkung.
Aram. Aramäisch.
AT Altes Testament.
A. ü. Andere übersetzen.
Bez. Bezeichnung.
Bzw. Beziehungsweise.
D. h. Das heißt.
D. i. Das ist.
D. s. Das sind.
Eig. Eigentlich.
E. f. h. Einige Handschriften fügen hinzu.
E. l. Einige Handschriften lesen.
f., ff. folgende, -r, -s.
Griech. Griechisch.
Hebr. Hebräisch.
Kap. Kapitel.
Lat. Lateinisch.
Mas. Masoretisch (der überlieferte hebr. Text des Alten Testaments; s. Einführung).
M. f. h. Mehrere Handschriften fügen hinzu (im NT der Mehrheitstext; s. Einführung).
M. l. Mehrere Handschriften lesen (im NT der Mehrheitstext; s. Einführung).
N. a. L. Nach anderer Lesart (entweder Schreib- oder Leseform des mas. Textes; s. Einführung).
Näml. Nämlich.
nC, n. Chr. nach Christus.
NT Neues Testament.
O. Oder.
Pers. Persisch.
Pl. Plural (Mehrzahl).
S. Siehe.
Sept. Septuaginta (griech. Übersetzung des AT).
Sg. Singular (Einzahl).
so a. sp. so auch später.
U. Und.
Üb. Übersetzung(en).
V. Vers.
vC, v. Chr. vor Christus.
Vgl. Vergleiche.
Viell. Vielleicht.
W. Wörtlich.
Wahrsch. Wahrscheinlich.
Zugl. Zugleich.

Bibelbücher

Altes Testament
1. Mose1. Mo
2. Mose2. Mo
3. Mose3. Mo
4. Mose4. Mo
5. Mose5. Mo
JosuaJos
RichterRi
RuthRt
1. Samuel1. Sam
2. Samuel2. Sam
1. Könige1. Kön
2. Könige2. Kön
1. Chronika1. Chr
2. Chronika2. Chr
EsraEsra
NehemiaNeh
EstherEst
HiobHiob
PsalmPs
SprücheSpr
PredigerPred
Lied der LiederHld
JesajaJes
JeremiaJer
KlageliederKlgl
HesekielHes
DanielDan
HoseaHos
JoelJoel
AmosAmos
ObadjaObad
JonaJona
MichaMich
NahumNah
HabakukHab
ZephanjaZeph
HaggaiHag
SacharjaSach
MaleachiMal
Neues Testament
MatthäusMt
MarkusMk
LukasLk
JohannesJoh
ApostelgeschichteApg
RömerRöm
1. Korinther1. Kor
2. Korinther2. Kor
GalaterGal
EpheserEph
PhilipperPhil
KolosserKol
1. Thessalonicher1. Thes
2. Thessalonicher2. Thes
1. Timotheus1. Tim
2. Timotheus2. Tim
TitusTit
PhilemonPhlm
HebräerHeb
JakobusJak
1. Petrus1. Pet
2. Petrus2. Pet
1. Johannes1. Joh
2. Johannes2. Joh
3. Johannes3. Joh
JudasJud
OffenbarungOff

B. Strong-Nummern im Bibeltext

Die so genannten „Strong-Nummern“ werden besonders im englischen Sprachraum seit langem als nützliche Hilfsmittel bei der intensiven Beschäftigung mit dem Wort Gottes geschätzt. Mit ihrer Hilfe lässt sich ohne nähere Kenntnis der Grundtextsprachen Hebräisch/Aramäisch und Griechisch feststellen, welches hebräische/aramäische Wort im Alten Testament und welches griechische Wort im Neuen Testament hinter der Übersetzung steht.

Das umfangreiche Werk des US-Theologen James Strong (1822-1894) wurde 1890 erstmalig als Buch gedruckt. Es bestand im Wesentlichen aus einer vollständigen Konkordanz der englischsprachigen „Common English Version“, wie er sie nannte (d. h. der Authorized Version/King James Version), und je einem hebräisch-aramäischen und griechischen Wörterbuch.

Strong versah zunächst jedes Wort des hebräisch-aramäischen Alten Testaments und des griechischen Neuen Testaments in alphabetischer Reihenfolge mit einer fortlaufenden Nummer.

Diese „Strong-Nummern“ verband er mit den jeweiligen englischen Entsprechungen der Grundsprachen in der Authorized Version.

In der darauf aufbauenden Konkordanz stand daher hinter jedem Vorkommen eines englischen Wortes die Strong-Nummer des entsprechenden hebräischen oder griechischen Wortes. Die Bedeutung konnte dann in zwei dazugehörigen Wörterlisten unter den jeweiligen Nummern gefunden werden. Diese beiden Wörterbücher mit 8674 hebräischen und 5624 griechischen Wörtern enthielten die Übersetzungen mit Hinweisen auf die jeweiligen Wortwurzeln oder Wortstämme.

Eine digitale Version dieser Arbeit wie die Elberfelder Übersetzung Edition CSV Hückeswagen ermöglicht für deutschsprachige Leser ein noch besseres und schnelleres Eindringen in den Grundtext.

  1. Im deutschen Bibeltext steht hinter (fast) jedem Wort die entsprechende Strong-Nummer.
  2. Beim Anklicken dieser Strong-Nummer erscheint eine neue Ansicht, in der oben die Strong-Nummer mit dem hebräischen/aramäischen oder griechischen Wort und einer Umschrift in lateinischen Buchstaben erscheint.
  3. Außerdem werden die Anzahl der Vorkommen des Wortes, die Übersetzungen und die jeweiligen Bibelstellen angegeben. Beim Anklicken der Stellenangaben gelangt man zu deren Wortlaut.

Auf diese Weise sind die verschiedenen Vorkommen und Bedeutungen eines Wortes im Grundtext leicht und schnell aufzufinden. Der Nutzer besitzt also neben der Bibelübersetzung und ihren Funktionen (Wort- und Verssuche, deutsche Konkordanz usw.) gleichzeitig eine Konkordanz und die Wörterbücher der Grundsprachen der Bibel mit den verschiedenen Wiedergaben eines Wortes des Grundtextes in der Elberfelder Übersetzung Edition CSV Hückeswagen.

Einige zusätzliche Bemerkungen:

  1. Die bestimmten Artikel der, die, das, die unbestimmten Artikel ein, eine und das Bindewort und haben im Alten Testament keine Strong-Nummer. Da es im Griechischen auch keinen unbestimmten Artikel gibt, fehlt hier ebenfalls eine Strong-Nummer. Auch die im Deutschen bei der Bildung vieler Zeitformen verwendeten Hilfs- und Modalverben (werden, haben, wollen, können, dürfen usw.) haben in den meisten Fällen keine Entsprechung im Hebräischen und Griechischen und bleiben daher ohne Strong-Nummern.
  2. Steht im deutschen Bibeltext hinter einem Wort keine Strong-Nummer, kann das auch an der unterschiedlichen Struktur der Sprachen liegen, die häufig nicht „deckungsgleich“ übersetzt werden können. Beispielsweise wird das Hilfsverb sein nur selten im Hebräischen verwendet und fehlt dagegen – anders als im Deutschen – sehr häufig. Der folgende Beispielvers beinhaltet beide Möglichkeiten: „Und die Erde H776 war H1961 wüst H8414 und leer H922, und Finsternis H2822 war über H5921 H6440 der Tiefe H8415“ (1. Mo 1,2). In diesem Vers steht im hebräischen Text beim ersten Mal ein Verb, im zweiten Fall jedoch nicht.
  3. Eine Besonderheit des Hebräischen sind spezielle Infinitivkonstruktionen, wie zum Beispiel in 1. Mose 3,16: „Ich werde die Mühsal H6093 deiner Schwangerschaft H2032 sehr *H7235 mehren H7235.“ Im Grundtext heißt es eigentlich: „… (mit) Mehren H7235 mehren H7235“. Hier steht also dasselbe Verb zweimal, einmal im Infinitiv und einmal in einer konjugierten Form. Der Infinitiv wird im Deutschen meistens mit einem Adverb (hier: sehr) wiedergegeben, das dann mit einem * versehen ist, um zu zeigen, dass es dieselbe Strong-Nummer trägt wie die konjugierte Verbform; denn die eigentlichen Strong-Nummern für sehr und sicher sind ganz andere.
  4. Neue Strong-Nummern wurden in der vorliegenden Ausgabe für viele Zahlwörter eingeführt, so z. B. für 200 und 2.000, die als Dual-Formen bei Strong dieselbe Nummer trugen wie 100 und 1.000, was sehr verwirrend war. Ebenso sind für zusammengesetzte Zahlwörter neue Nummern eingeführt worden, um eine Anhäufung von Strong-Nummern zu vermeiden. Gleiches gilt für eine Reihe von zusammengesetzten Adverbien (z.B. lama „warum“, das unter ma „was“ eingeordnet war) oder einigen anderen Wörtern, die bei Strong nicht berücksichtigt wurden.
  5. Strong führte in seiner Konkordanz aus heutiger Sicht nicht existente Wörter auf – eine Folge der damals noch unvollständigen Kenntnis der alten hebräischen Sprache. Dazu gehören die Verben jalach H3212 „gehen“, janach H3240 „ruhen“, namal H5243 „beschneiden“ und nasag H5253 „weichen“; stattdessen stehen dort jetzt die Nummern für die Verben halach H1980, nuach H5117, mul H4135, sug H5472.
  6. In den Fällen, wo die deutsche Übersetzung sehr stark vom Grundtext abweicht, aber in einer Fußnote der genaue Wortlaut angegeben ist, stehen die Strong-Nummern häufig nicht im Fließtext, sondern in der Fußnote, so z. B. in Galater 2,6. Hier lautet der Fließtext: „Von ~(G575) denen ~(G3588) aber ~(G1161), die in Ansehen ~(G1380) standen ~(G1510)“, die Fußnote dagegen: „W. Von G575 den G3588 als etwas G5100 zu sein G1511 Angesehenen G1380 aber G1161“.
  7. Bei Strong-Nummern, die mit einer Tilde ˜ markiert sind, wird ausschließlich die Zuordnung in der entsprechenden Fußnote berücksichtigt: „Und er sprach H559: Was H4100 hast du getan H6213! Horch ~(H6963)! Das Blut ~(H1818) deines Bruders ~(H251) schreit ~(H6817) zu ~(H413) mir {Fußnote: W. Stimme H6963 des Blutes H1818 deines Bruders H251, das zu H413 mir schreit H6817.} von H4480 dem Erdboden H127 her“ (1. Mo 4,10).
  8. Strong-Nummern, die in ( ) stehen, sind verbunden mit dem Wort der entsprechenden Strong-Nummer ohne ( ), das die Hauptbedeutung wiedergibt. Im Hebräischen oder Griechischen steht dort nur ein Wort. Ein Beispiel dafür möge genügen: „Er G3588 aber G1161 stand G1453 auf (G1453), nahm G3880 das G3588 Kind G3813 und G2532 seine G846 Mutter G3384 bei Nacht G3571 zu sich und G2532 zog G402 hin (G402) nach G1519 Ägypten G125“ (Mt 2,14).
  9. Ein ▸ hinter bzw. vor einer Strong-Nummer bedeutet, dass das Wort im Grundtext aus zwei unterschiedlichen Wörtern zu einem Wort verschmolzen ist. Es gibt nicht ein Haupt-Wort wie zum Beispiel in Matthäus 5,15: „Man zündet G2545 auch G3761 nicht G3761 eine Lampe G3088 an (G2545)“. So setzt sich das griechische Wort oude („auch nicht“) aus ou („nicht“) und de („aber“) zusammen.
  10. In den seltenen Fällen, in denen Nestle-Aland (NA) einen anderen Wortlaut hat als Textus Receptus (TR), versuchen wir das durch die Kürzel „NA“ und „TR“ kenntlich zu machen. Als Beispiel sei dazu Apostelgeschichte 10,19 genannt: „Während aber Petrus über das Gesicht nachsann G6123 NA /G1760 TR, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich.“
  11. Als Grundlage des Alten Testaments dient der masoretische Text (MT). Wenn in sehr seltenen Fällen Lesarten anderer hebräischer Handschriften (AH) herangezogen werden, haben wir das durch die entsprechenden Kürzel „MT“ und „AH“ kenntlich gemacht. Als Beispiel sei Jeremia 23,39 genannt: „darum, siehe, werde ich euch ganz vergessen H5382 MA {Fußnote: A. H. l. euch aufheben H5375 AH} , und euch und die Stadt, die ich euch und euren Vätern gegeben habe, von meinem Angesicht verstoßen.“
  12. Strong-Nummern an aramäischen Wörtern des Alten Testaments beginnen mit „A“. Ein Beispiel dazu aus Esra 4,7.8: „Die Schrift H3791 des Briefes H5406 war aber aramäisch H762 geschrieben H3789 und ins Aramäische H762 übersetzt H8638. Rechum A7348, der Statthalter A1169 A2942, und Schimschai A8124, der Schreiber A5613, schrieben A3790 an Artasasta A783, den König A4430 …“
  13. Im 19. Jh. war die Herkunft einiger hebräischer Wörter noch unbekannt. Deswegen bekamen gleichgeschriebene Wörter auch die gleiche Strong-Nummer. Das führte dazu, dass z. B. „Steinhaufen“ und „Welle“ die gleiche Strong-Nummer H1530 trugen. Heute weiß man, dass hebr. gal zwei unterschiedliche Ursprünge besitzt. Trotz identischer Schreibweise liegen demnach zwei verschiedene Wörter vor. Um das kenntlich zu machen, die alphabetische Reihenfolge aber zu wahren, wurden die Strong-Nummern in solchen Fällen mit einer Zusatzzahl versehen: „über Steinhaufen H1530:1 schlingen sich seine Wurzeln, er schaut die Wohnung der Steine“ (Hiob 8,17). Aber: „Er verwandelt den Sturm in Stille, und es legen sich die Wellen H1530:2“ (Ps 107,29).

Weitere Verbesserungen werden falls nötig im Lauf der Zeit im Text angebracht.

C. Lemmatisierung

Zur Verbesserung des Wortstudiums wurde eine Lemmatisierung des Bibeltextes durchgeführt. Unter einem Lemma (Plural: Lemmata) versteht man die Grundform eines Wortes bzw. das Stichwort in einem Nachschlagewerk. Wie in früheren Konkordanzen lassen sich damit gezielt alle Vorkommen eines Wortes auffinden, unabhängig von der im Text verwendeten Form.

Als Beispiel sei das Wort „gehen“ genannt. Wer in einer normalen Textsuche nach „geh“ sucht, findet dadurch „geht“, „gehst“, „gehe“ und „gehen“ aber nicht „ging“, „gingst“, „gegangen“, usw. Durch die Suche mit einem Lemma wird dieses Problem gelöst und es können alle Formen gefunden werden. Diese auf Lemmata basierte Suche wird bei der Eingabe im Suchfeld automatisch vorgeschlagen. Alternativ kann sie auch gezielt mit anderen Suchausdrücken kombiniert werden, siehe dazu die Tipps zur Suche.

Neben der Verfeinerung der Suchmöglichkeiten erleichtert die Lemmatisierung auch das Studium der Wörter des Grundtextes. Bei der Ansicht eines griechischen Wortes (anhand der Strong-Nummer) sieht man so auf einen Blick, wie es im deutschen Bibeltext übersetzt wurde und mit welchen Lemmata danach gesucht werden kann.

Die Lemmatisierung des Alten und Neuen Testaments ist nun abgeschlossen. Weitere Verbesserungen werden im Lauf der Zeit durchgeführt. Wir freuen uns über Rückmeldungen.

Die Bearbeiter, Juni 2022
Stefan Drüeke und Arend Remmers

Buchname
Buchname
Zurück
Zurück
Kopieren
Referenz
Verstext
Verstext und Referenz
Gesamten Absatz
Hörbibel
Ab hier vorlesen
Geschwindigkeit
langsam
normal
schnell