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Apostelgeschichte 5Apg 5

Ein gewisser G5100 Mann G435 aber G1161, mit Namen G3686 Ananias G367, mit G4862 Sapphira G4551, seiner G846 Frau G1135, verkaufte G4453 ein Grundstück G2933 und G2532 schaffte G3557 von G575 dem G3588 Erlös G5092 etwas beiseite (G3557), wovon auch G2532 die G3588 Frau G1135 wusste G6209 NA /G4894 TR; und G2532 er brachte G5342 einen gewissen G5100 Teil G3313 und legte G5087 ihn zu G3844 den G3588 Füßen G4228 der G3588 Apostel G652 nieder (G5087). Petrus G4074 aber G1161 sprach G3004: Ananias G367, warum G1223+G5101 hat der G3588 Satan G4567 dein G4675 Herz G2588 erfüllt G4137, dass du G4571 den G3588 Heiligen G39 Geist G4151 belogen G5574 und G2532 von G575 dem G3588 Erlös G5092 des G3588 Feldes G5564b beiseitegeschafft G3557 hast? Blieb G3306 es nicht G3780 dein G4671, wenn es so blieb G3306, und G2532 war G5225 es nicht, nachdem es verkauft G4097 war, in G1722 deiner G4674 Gewalt G1849? Was G5101 ist es, dass G3754 du dir (G5087) diese G5124 Tat G4229 in G1722 deinem G4675 Herzen G2588 vorgenommen G5087 hast? Nicht G3756 Menschen G444 hast du belogen G5574, sondern G235 Gott G2316. Als aber G1161 Ananias G367 diese G5128 Worte G3056 hörte G191, fiel G4098 er hin (G4098) und verschied G1634. Und G2532 große G3173 Furcht G5401 kam G1096 über G1909 alle G3956, die G3588 es hörten G191. Die G3588 jüngeren G3501 Männer (G3501) aber G1161 standen G450 auf (G450), hüllten G4958 ihn G846 ein (G4958) und G2532 trugen G1627 ihn hinaus (G1627) und begruben G2290 ihn.

Es geschah G1096 aber G1161 nach (G1292) Verlauf G1292 von etwa G5613 drei G5140 Stunden G5610, dass G2532 seine G846 Frau G1135 hereinkam G1525, ohne G3361 zu wissen G1492, was G3588 geschehen G1096 war. Petrus G4074 aber G1161 antwortete G611 ihr G846: Sage G3004 mir G3427, ob G1487 ihr für so G5118 viel G5118 das G3588 Feld G5564c verkauft G591 habt? Sie G3588 aber G1161 sprach G3004: Ja G3483, für so G5118 viel G5118. Petrus G4074 aber G1161 sprach zu G4314 ihr G846: Was G5101 ist es, dass G3754 ihr G5213 übereingekommen G4856 seid, den G3588 Geist G4151 des Herrn G2962 zu versuchen G3985? Siehe G2400, die G3588 Füße G4228 derer, die G3588 deinen G4675 Mann G435 begraben G2290 haben, sind an G1909 der G3588 Tür G2374, und G2532 sie werden dich G4571 hinaustragen G1627. Sie fiel G4098 aber G1161 sogleich G3916 zu G4314 seinen G846 Füßen G4228 nieder (G4098) und G2532 verschied G1634. Als aber G1161 die G3588 Jünglinge G3495 hereinkamen G1525, fanden G2147 sie sie G846 tot G3498; und G2532 sie trugen G1627 sie hinaus (G1627) und begruben G2290 sie bei G4314 ihrem G846 Mann G435. Und G2532 große G3173 Furcht G5401 kam G1096 über G1909 die G3588 ganze G3650 Versammlung G1577 und G2532 über G1909 alle G3956, die G3588 dies G5023 hörten G191.

Durch G1223 die G3588 Hände G5495 der G3588 Apostel G652 aber G1161 geschahen G1096 viele G4183 Zeichen G4592 und G2532 Wunder G5059 unter G1722 dem G3588 Volk G2992 (und G2532 sie waren G1510 alle G537 einmütig G3661 in G1722 der G3588 Säulenhalle G4745 Salomos G4672. Von den G3588 Übrigen G3062 aber G1161 wagte G5111 keiner G3762, sich (G2853) ihnen G846 anzuschließen G2853, sondern G235 das G3588 Volk G2992 rühmte G3170 sie G846. Aber G1161 umso G3123 mehr G3123 Glaubende G4100 wurden dem G3588 Herrn G2962 hinzugetan G4369d, Scharen G4128 von Männern G435 und G2532 auch G5037 Frauen G1135), so G5620 dass G5620 sie auch G2532 die G3588 Kranken G772 auf G1519 die G3588 Straßen G4113 hinaustrugen G1627 und G2532 auf G1909 Betten G6169 NA /G2825 TR und G2532 Lager G2895 legten G5087, damit G2443, wenn G2579 Petrus G4074 käme G2064, auch nur sein ~(G3588)e Schatten G4639 einen G5101 von ihnen G846 überschatten G1982 möge. Es kam G4905 aber G1161 auch G2532 die G3588 Menge G4128 der G3588 umliegenden G4038 Städte G4172 nach Jerusalem G2419f zusammen (G4905), und sie brachten G5342 Kranke G772 und G2532 von G5259 unreinen G169 Geistern G4151 Geplagte G3791, die G3748 alle G537 geheilt G2323 wurden.

Der G3588 Hohepriester G749 aber G1161 stand G450 auf (G450) und G2532 alle G3956, die G3588 mit G4862 ihm G846 waren, das G3588 ist G1510 die Sekte G139 der G3588 Sadduzäer G4523, und sie wurden von Eifersucht G2205g erfüllt G4130; und G2532 sie legten G1911 die G3588 Hände G5495 an G1909 die G3588 Apostel G652 und G2532 setzten G5087 sie G846 in G1722 öffentlichen G1219 Gewahrsam G5084. Ein Engel G32 des Herrn G2962 aber G1161 öffnete G455 während G1223 der Nacht G3571 die G3588 Türen G2374 des G3588 Gefängnisses G5438 und führte G1806 sie G846 hinaus (G1806) und G5037 sprach G3004: Geht G4198 und G2532 stellt G2476 euch hin (G2476) und redet G2980 im G1722+G3588 Tempel G2411 zu dem G3588 Volk G2992 alle G3956 Worte G4487 dieses G3778 Lebens G2222! Als sie es aber G1161 gehört G191 hatten, gingen G1525 sie frühmorgens G5259+G3722 in G1519 den G3588 Tempel G2411 und lehrten G1321. Der G3588 Hohepriester G749 aber G1161 kam G3854 und G2532 die, die G3588 mit G4862 ihm G846 waren, und G2532 sie riefen G4779 das G3588 Synedrium G4892 und G2532 die G3588 ganze G3956 Ältestenschaft G1087 der G3588 Söhne G5207 Israels G2474 zusammen (G4779) und G2532 sandten G649 in G1519 das G3588 Gefängnis G1201, sie G846 herbeizuführen G71. Als aber G1161 die G3588 Diener G5257 hinkamen G3854, fanden G2147 sie sie G846 nicht G3756 in G1722 dem G3588 Gefängnis G5438; sie kehrten G390 aber G1161 zurück (G390), berichteten G518 und sagten G3004: Wir fanden G2147 das G3588 Gefängnis G1201 mit G1722 aller G3956 Sorgfalt G803 verschlossen G2808 und G2532 die G3588 Wachen G5441 an G1909 den G3588 Türen G2374 stehen G2476; als wir aber G1161 aufgemacht G455 hatten, fanden G2147 wir niemand G3762 darin G2080. Als G5613 aber G1161 sowohl G5037 der G3588 Hauptmann G4755 des G3588 Tempels G2411 als G2532 auch G2532 die G3588 Hohenpriester G749 diese G5128 Worte G3056 hörten G191, waren (G1280) sie ihretwegen G4012+G846 in (G1280) Verlegenheit G1280, was G5101 dies G5124 doch werden G1096 möchte G302. Es kam G3854 aber G1161 jemand G5100 und berichtete G518 ihnen G846: Siehe G2400, die G3588 Männer G435, die G3739 ihr ins G1722+G3588 Gefängnis G5438 gesetzt G5087 habt, sind G1510 im G1722+G3588 Tempel G2411, stehen G2476 da und G2532 lehren G1321 das G3588 Volk G2992. Da G5119 ging G565 der G3588 Hauptmann G4755 mit G4862 den G3588 Dienern G5257 hin (G565) und führte G71 sie G846 herbei (G71), nicht G3756 mit G3326 Gewalt G970, denn G1063 sie fürchteten G5399 das G3588 Volk G2992, sie könnten gesteinigt G3034 werden.

Sie G846 führten G71 sie aber G1161 herbei (G71) und stellten G2476 sie vor G1722 das G3588 Synedrium G4892; und G2532 der G3588 Hohepriester G749 befragte G1905 sie G846 und sprach G3004: Wir haben euch G5213 streng G3852 geboten G3853h, in G1909 diesem G5129 Namen G3686i nicht G3361 zu lehren G1321, und G2532 siehe G2400, ihr habt Jerusalem G2419 mit eurer G5216 Lehre G1322 erfüllt G4137 und G2532 wollt G1014 das G3588 Blut G129 dieses G5127 Menschen G444 auf G1909 uns G2248 bringen G1863. Petrus G4074 und G2532 die G3588 Apostel G652 aber G1161 antworteten G611 und sprachen G3004: Man muss G1163 Gott G2316 mehr G3123 gehorchen G3980 als G2228 Menschen G444. Der G3588 Gott G2316 unserer G2257 Väter G3962 hat Jesus G2424 auferweckt G1453, den G3739 ihr G5210 ermordet G1315 habt, indem ihr ihn an G1909 ein Holz G3586 hängtet G2910. Diesen G5126 hat Gott G2316 durch seine G846 Rechte G1188j zum Führer G747 und G2532 Heiland G4990 erhöht G5312, um Israel G2474 Buße G3341 und G2532 Vergebung G859 der Sünden G266 zu G3588 geben G1325. Und G2532 wir G2249 sind G1510 Zeugen G3144 von diesen G5130 Dingen G4487k, und G2532 der G3588 Heilige G40 Geist G4151, den G3739 Gott G2316 denen gegeben G1325 hat, die G3588 ihm G846 gehorchen G3980.

Sie G3588 aber G1161 wurden, als sie es hörten G191, durchbohrt G1282 und G2532 beratschlagten G1014, sie G846 umzubringen G337l. Es stand G450 aber G1161 einer G5100 in G1722 dem G3588 Synedrium G4892 auf (G450), ein Pharisäer G5330, mit Namen G3686 Gamaliel G1059, ein Gesetzeslehrer G3547, angesehen G5093 bei dem G3588 ganzen G3956 Volk G2992, und befahl G2753, die G3588 Leute G444 eine kleine G1024 Zeit hinauszutun G1854+G4160. Und G5037 er sprach G3004 zu G4314 ihnen G846: Männer G435 von (G2475) Israel G2475, seht G4337 euch G1438 vor G4337 wegen G1909 dieser G5125 Menschen G444, was G5101 ihr tun G4238 wollt G3195. Denn G1063 vor G4253 diesen G5130 Tagen G2250 stand G450 Theudas G2333 auf (G450) und sagte G3004, dass er selbst G1438 jemand G5100 sei G1510, dem G3739 sich eine Anzahl G706 von etwa G5613 vierhundert G5071 Männern G435 anschloss G6197 NA /G4347 TR; der G3739 ist getötet G337 worden, und G2532 alle G3956, so G3745 viele G3745 ihm G846 Gehör G3982 gaben (G3982), sind zerstreut G1262 und G2532 zunichtegeworden G1096+G1519+G3762. Danach G3326+G5126 stand G450 Judas G2455 der G3588 Galiläer G1057 auf (G450), in G1722 den G3588 Tagen G2250 der G3588 Einschreibung G582, und G2532 machte (G868) das Volk G2992 abtrünnig G868 sich G846 nach G3694; auch G2548 der G2548 kam G622 um (G622), und G2532 alle G3956, so G3745 viele G3745 ihm G846 Gehör G3982 gaben (G3982), wurden zerstreut G1287. Und G2532 jetzt G3588+G3568 sage G3004 ich euch G5213: Steht G868 ab (G868) von G575 diesen G5130 Menschen G444 und G2532 lasst G863 sie G846 (denn G3754 wenn G1437 dieser G3778 Rat G1012 oder G2228 dieses G5124 Werk G2041 aus G1537 Menschen G444 ist G1510, wird es zugrunde (G2647) gehen G2647; wenn G1487 es aber G1161 aus G1537 Gott G2316 ist G1510, werdet ihr sie G846 nicht G3756 zugrunde (G2647) richten G2647 können G1410), damit G3379 ihr nicht G3379 gar G2532 als solche befunden G2147 werdet, die gegen G2314 Gott G2314 kämpfen G2314. Sie hörten G3982 aber G1161 auf ihn G846. Und als sie die G3588 Apostel G652 herbeigerufen G4341 hatten, schlugen G1194 sie sie und G2532 geboten G3853 ihnen, nicht G3361 in G1909 dem G3588 Namen G3686m Jesu G2424 zu reden G2980, und G2532 ließen G630 sie frei (G630). Sie G3588 nun G3303+G3767 gingen G4198 vom ~(G4383) Synedrium G4892n weg (G4198), voll ~(G5463) Freude ~(G5463)o, dass G3754 sie gewürdigt G2661 worden waren, für G5228 den G3588 Namen G3686 Schmach G818 zu leiden (G818); und G5037 jeden G3956 Tag G2250, im G1722+G3588 Tempel G2411 und G2532 in G2596 den Häusern G3624, hörten G3973 sie nicht G3756 auf (G3973), zu lehren G1321 und G2532 Jesus G2424 als den G3588 Christus G5547 zu verkündigen G2097.

Fußnoten

  1. W. Taten (o. Handlungen) der Apostel.
  2. O. Landgutes.
  3. O. Landgut.
  4. O. Aber umso mehr an den Herrn Glaubende wurden hinzugetan.
  5. W. der G3588.
  6. A. l. der um Jerusalem liegenden Städte.
  7. O. Neid.
  8. A. l. Haben wir euch nicht streng geboten, …?
  9. O. aufgrund dieses Namens.
  10. O. zu seiner Rechten.
  11. O. Worten.
  12. A. l. und wollten sie umbringen.
  13. O. aufgrund des Namens.
  14. W. von G575 dem Angesicht G4383 des Synedriums.
  15. W. sich freuend G5463.

Einführung
Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen) mit Strong-Nummern

A. Vorwort zur Bibelausgabe

Die hier verwendete Bibelausgabe geht zurück auf die so genannte „Elberfelder Übersetzung“, die erstmals in den Jahren 1855 bis 1871 erschien und mit dem Ziel erstellt wurde, unter Berücksichtigung der damals vorhandenen wissenschaftlichen Ausgaben des hebräischen und griechischen Grundtextes eine möglichst wortgetreue Übersetzung des Grundtextes zu bieten.

Durch Gottes Gnade kann jetzt eine Neubearbeitung dieser Übersetzung erscheinen. Dazu wurden unter anderem die heutigen wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben des Alten und Neuen Testaments herangezogen (K. Elliger und W. Rudolph: Biblia Hebraica Stuttgartensia, Stuttgart, 2. Auflage 1984; Nestle-Aland: Novum Testamentum Graece, Stuttgart, 28. Auflage 2012; The New Testament: The Greek Text Underlying the English Authorised Version of 1611, London o. J.)

Hier und da bestand die Möglichkeit, die Genauigkeit der Übersetzung etwas zu verbessern. Auch sprachliche und stilistische Glättungen wurden an vielen Stellen vorgenommen. Dabei war es Wunsch und Ziel der Bearbeiter, dass diese Ausgabe der Heiligen Schrift weiterhin dem Anspruch genügt, möglichst wortgetreu und doch verständlich zu sein.

Der Bibeltext enthält die heute allgemein üblichen Kapitel- und Verseinteilungen. Diese sind an die wissenschaftlichen Textausgaben und andere Bibelübersetzungen angeglichen worden. Das betrifft insbesondere die Überschriften der Psalmen, die, obwohl sie zum Bibeltext gehören, bislang nicht in die Verszählung einbezogen waren.

Auf die Einfügung von Abschnittsüberschriften wurde bewusst verzichtet, da sie auch in den Grundtexten nicht vorhanden sind. Einige Parallelstellenhinweise im Alten Testament wurden beibehalten; im Neuen Testament sind weiterhin nur deutlich erkennbare Zitate aus dem Alten Testament angegeben.

Wie die ursprünglichen Übersetzer lehnen auch die jetzigen Bearbeiter alle Ansätze der Bibelkritik ab, die die Inspiration und Autorität des Wortes Gottes und seine innere Einheit in Frage stellen. Dem Gesamtzusammenhang der Heiligen Schrift muss daher besonders Rechnung getragen werden, wenn der Handschriftenbefund gelegentlich nicht eindeutig ist. Das bedeutet, dass die Bearbeiter nicht kritiklos dem Text der wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben folgen.

1. Der Text

Altes Testament

Aus Hochachtung vor dem hebräischen Text des Alten Testaments wurde schon im Altertum beim Abschreiben höchste Sorgfalt verwandt. In der Zeit von ca. 700 bis 1000 n. Chr. entwickelten die Masoreten (hebr. für „Überlieferer“) ein System, das den ursprünglich nur in Konsonantenschrift überlieferten Bibeltext durch eingefügte Vokalzeichen, Akzente und Erklärungen ergänzen und verdeutlichen sollte. Außerdem wurden an verschiedenen Stellen schwer verständliche Wörter (hebr. Ketiv: „Schreibform“) mit einer alternativen Vokalisierung (hebr. Qere: „Leseform“) versehen. Für die Abschriften der Bibeltexte wurden genaue Regeln aufgestellt. Die große Genauigkeit der alten hebräischen Bibelhandschriften wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts durch die zum Teil über 2000 Jahre alten Bibelfunde von Qumran am Toten Meer bestätigt. Die wissenschaftliche Ausgabe des hebräischen Textes des Alten Testaments, die Biblia Hebraica Stuttgartensia, ist die getreue Wiedergabe einer einzigen masoretischen Handschrift aus dem Jahr 1008, des Codex Leningradensis. Abweichende Lesarten anderer hebräischer Handschriften, der Septuaginta (d. i. die griechische Übersetzung des Alten Testaments aus der Zeit um 200 v. Chr.), sowie weiterer alter Übersetzungen (z. B. der syrischen und lateinischen) sind in den Fußnoten der Biblia Hebraica angegeben.

Die vorliegende Überarbeitung fußt grundsätzlich auf dem sehr genau überlieferten masoretischen Text der Biblia Hebraica. Nur in seltenen Fällen wurden die Lesarten anderer hebräischer Handschriften oder alter Übersetzungen vorgezogen, was jeweils in einer Fußnote vermerkt ist.

Der früher mit Jehova wiedergegebene Name des Bundesgottes Israels, JHWH („der ewig Seiende“), ist durch HERR (in Kapitälchen) ersetzt worden. Die Wiedergabe durch Herr (ohne Artikel), die der Heilige Geist im Neuen Testament für diesen Namen benutzt hat (vgl. Matthäus 1,20 mit Fußnote), hat uns bei diesem Schritt bestärkt. Die Übernahme der Bezeichnung Jahwe in den Text des Wortes Gottes hielten wir nicht für sinnvoll, da sie lediglich eine wissenschaftliche Rekonstruktion des ursprünglich nur mit Konsonanten geschriebenen alttestamentlichen Gottesnamens JHWH ist. Sie wird nur in den Fußnoten (neben Jehova) verwendet. Die genaue Aussprache des Namens JHWH ist nicht mehr bekannt, weil stattdessen im Hebräischen immer Adonai (Herr) oder in der Verbindung Adonai-JHWH immer Elohim (Gott) gelesen wurde und wird. Die früher durch Jehova Gott wiedergegebene Wortverbindung JHWH-Elohim lautet jetzt Gott der HERR. Die von JHWH abgeleitete seltene Kurzform Jah wurde entsprechend der hebräischen Schreibweise beibehalten.

Im Allgemeinen ist im Alten Testament „Gott“ oder „Götter“ die Wiedergabe des hebräischen Namens Elohim (eine Pluralform). Auf die Verwendung der beiden anderen hebräischen Namen Gottes: El (der Starke), Eloah (der Mächtige, Unumschränkte oder: der Furcht Einflößende) wird jeweils in den Fußnoten hingewiesen.

Neues Testament

Vom Neuen Testament sind heute ungefähr 5300 Handschriften in griechischer Sprache bekannt. Zur Zeit der Entstehung der „Elberfelder Übersetzung“ waren es vielleicht 1000, während die erste gedruckte Textausgabe des griechischen Neuen Testaments von Erasmus von Rotterdam (1516) auf nur sechs relativ jungen Handschriften beruhte. Der in der Folgezeit kaum veränderte Text von Erasmus, der den Übersetzungen der Reformationszeit (in Deutschland 1522 Martin Luther, in England 1611 der King James Version oder Authorised Version) als Vorlage gedient hat, wurde im Jahr 1633 von dem Buchdrucker Elzevir erstmals Textus Receptus (lat. für „angenommener“ oder „anerkannter Text“) genannt. Die Mehrzahl aller heute bekannten griechischen Handschriften des Neuen Testaments entspricht diesem Text. Diese früher als „Koine“ oder „Reichstext“ bezeichnete Textform wird nach ihrer Herkunft auch „Byzantinischer Text“ oder wegen der Menge der Handschriften „Mehrheitstext“ genannt. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Textform, die seit dem 4. Jahrhundert im Osten des Römischen Reichs (Byzanz/Konstantinopel) in fortschreitendem Maß durch „korrigierende“ Eingriffe verändert worden ist.

Die meisten der heute bekannten ca. 5300 griechischen Handschriften des Neuen Testaments sind in den letzten 200 Jahren entdeckt und ausgewertet worden, die ältesten davon, insbesondere die Papyri, erst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gerade die ältesten Manuskripte enthalten an manchen Stellen einen anderen Wortlaut als der Textus Receptus, und die Textforschung bemüht sich, zu ermitteln, welches die ursprüngliche Lesart ist. Das Ergebnis dieser Arbeit sind die wissenschaftlichen Textausgaben des griechischen Neuen Testaments, deren bekannteste die von Nestle-Aland ist. Unterschiede gibt es nur bei einem kleinen Bruchteil des gesamten Textes des Neuen Testaments. Viele davon sind Abweichungen in Rechtschreibung oder Grammatik, die in einer Übersetzung gar nicht ausgedrückt werden können. In den anderen Fällen sind die Bearbeiter dieser Bibelausgabe nicht immer dem Text von Nestle-Aland gefolgt, wo dieser vom Textus Receptus abweicht. Alle Stellen, die nicht mit Nestle-Aland übereinstimmen, sondern dem Textus Receptus folgen, sind entweder durch Winkel im Text gekennzeichnet oder durch Fußnoten vermerkt. Ausnahmen davon sind nur die ungekennzeichneten Abschnitte Markus 16,9-20; Lukas 22,43.44; 23,34 und Johannes 7,53-8,11, die nach Auffassung der Herausgeber von Nestle-Aland angeblich „mit Sicherheit nicht zum ursprünglichen Textbestand gehört“ haben sollen.

Die Ergebnisse der Textforschung bestätigen beim Neuen wie beim Alten Testament durchweg in bewunderungswürdiger Weise die bewahrende Hand Gottes in der schriftlichen Überlieferung Seines heiligen Wortes. Wir besitzen heute eine genauere Kenntnis des Bibeltextes als je zuvor.

Der Artikel (Geschlechtswort) wird im neutestamentlichen Griechisch oft anders verwendet als im Deutschen und hat häufig einen stark hinweisenden Charakter. In der Übersetzung sind wir dem Gebrauch des Artikels im Griechischen im Allgemeinen gefolgt, auch wenn dies im Deutschen ungewöhnlich ist, besonders in Verbindung mit dem Namen Christus: der Christus, des Christus usw. Vor Eigennamen ist der Artikel jedoch entsprechend dem deutschen Gebrauch meistens fortgelassen worden.

Auch die vielfach vom Deutschen abweichende Verwendung der Zeiten im Griechischen wurde möglichst beibehalten, z. B. in Markus 8,33: „… und als er seine Jünger sah, tadelte er Petrus, und er sagt: …“

Das Wort „Versammlung“ statt des bekannteren „Gemeinde“ wurde beibehalten. Es scheint die direkte und einfachste Übersetzung des griechischen Wortes ekklesia zu sein (s. Worterklärungen).

Kennzeichnungen im Text

Zur klaren und eindeutigen Wiedergabe des Grundtextes im Deutschen wurden folgende zusätzliche Kennzeichnungen verwendet:

  1. Kursivdruck weist auf eine mehr oder weniger starke Betonung des betreffenden Wortes im Hebräischen oder Griechischen hin.
  2. Kleindruck bedeutet, dass das betreffende Wort im Grundtext nicht vorhanden ist, aber aus sprachlichen Gründen im deutschen Text hinzugefügt wurde.
  3. Runde Klammern ( ) dienen wie Gedankenstriche lediglich zur Gliederung des Textes und zur Erleichterung des Verständnisses.
  4. Hochgestellte Buchstaben a, b, c hinter einem Wort verweisen auf die zugeordneten Fußnoten.
  5. Mit einem hochgestellten Kreis° versehene, aber auch andere, unübersetzt gebliebene Wörter (wie Amen, Baal usw.) sowie biblische Begriffe (wie Brandopfer und andere Opferarten, Erstgeborener, Gesetz usw.) werden in den Worterklärungen erläutert.
  6. Zwischen Winkeln stehen im Neuen Testament an sich gut bezeugte Wörter, die die Herausgeber des griechischen Grundtextes (Nestle-Aland) jedoch als nicht ausreichend bezeugt ansehen und deshalb nur im Fußnoten-Apparat verzeichnen.
  7. Eckige Klammern [ ] kennzeichnen Textabschnitte im Neuen Testament, die als nicht zum Grundtext gehörig beurteilt werden; sie sind jedoch in den Fußnoten zu finden.

Von den seit einigen Jahren geltenden Rechtschreibungs- und Zeichensetzungsregeln wurde in einigen Fällen abgewichen, wo es das Verständnis des Textes erleichterte.

Der besseren Übersichtlichkeit halber sind Zahlen ab 1001 in Ziffern geschrieben, ebenso alle Altersangaben ab 101 Jahren und alle Wertangaben ab 13; darüber hinaus Zahlenhäufungen, wo die Zahlen deutlich im Mittelpunkt stehen. In den übrigen Fällen ist die bisherige Schreibung in Worten beibehalten worden (z. B. bei Zeitangaben wie Regierungszeiten sowie Mengen von Menschen, Städten, Tieren usw.).

2. Die Fußnoten

Die Fußnoten enthalten wie bisher abweichende Lesarten und Übersetzungsmöglichkeiten sowie sachliche Erklärungen zum Bibeltext. Anmerkungen, die die Auslegung des Textes betreffen, wurden auf ein Mindestmaß beschränkt.

Im Alten Testament wird in den Fußnoten auf hebräische Schreib- oder Leseformen hingewiesen (N. a. L.: „Nach anderer Lesart“). Auch wesentliche Abweichungen anderer Handschriften des hebräischen Grundtextes sind in den Fußnoten vermerkt (z. B. durch die Abkürzung A. H. l.: „Andere Handschriften lesen“).

Im Neuen Testament beziehen sich die Lesartenhinweise (A. l., A. f. h.: „Andere lesen“ bzw. „Andere fügen hinzu“) grundsätzlich nicht auf einzelne griechische Handschriften, sondern auf den Text von NestleAland. Die Abkürzungen „E. l.“ und „M. l.“ („Einige“ bzw. „Mehrere Handschriften lesen“) sowie „E. f. h.“ und „M. f. h.“ („Einige“ bzw. „Mehrere Handschriften fügen hinzu“) weisen jedoch auf Lesarten von Handschriften hin, die Nestle-Aland nicht im Text, sondern im Fußnoten-Apparat verzeichnet.

Bei Mehrfachverwendung einer Fußnote im Kapitel enthalten die Klammern die jeweiligen grammatischen Entsprechungen.

Die Bibelstellenangaben in den Fußnoten entsprechen der heute allgemein anerkannten Kapitel- und Verseinteilung.

3. Abkürzungsverzeichnis

In den Fußnoten

Folgende Abkürzungen werden in den Fußnoten verwendet:

Abw. Abweichend.
Ägypt. Ägyptisch.
Ähnl. Ähnlich.
Äthiop. Äthiopisch.
A. f. h. Nestle-Aland (28. Ausgabe) fügt hinzu.
A. H. f. h. Andere Handschriften fügen hinzu.
A. H. l. Andere Handschriften lesen (Lesarten von hebr. Handschriften, die vom mas. Text abweichen, aber in manchen heutigen Übersetzungen Berücksichtigung finden).
A. l. Nestle-Aland liest.
And. Andere.
Anm. Anmerkung.
Aram. Aramäisch.
AT Altes Testament.
A. ü. Andere übersetzen.
Bez. Bezeichnung.
Bzw. Beziehungsweise.
D. h. Das heißt.
D. i. Das ist.
D. s. Das sind.
Eig. Eigentlich.
E. f. h. Einige Handschriften fügen hinzu.
E. l. Einige Handschriften lesen.
f., ff. folgende, -r, -s.
Griech. Griechisch.
Hebr. Hebräisch.
Kap. Kapitel.
Lat. Lateinisch.
Mas. Masoretisch (der überlieferte hebr. Text des Alten Testaments; s. Einführung).
M. f. h. Mehrere Handschriften fügen hinzu (im NT der Mehrheitstext; s. Einführung).
M. l. Mehrere Handschriften lesen (im NT der Mehrheitstext; s. Einführung).
N. a. L. Nach anderer Lesart (entweder Schreib- oder Leseform des mas. Textes; s. Einführung).
Näml. Nämlich.
nC, n. Chr. nach Christus.
NT Neues Testament.
O. Oder.
Pers. Persisch.
Pl. Plural (Mehrzahl).
S. Siehe.
Sept. Septuaginta (griech. Übersetzung des AT).
Sg. Singular (Einzahl).
so a. sp. so auch später.
U. Und.
Üb. Übersetzung(en).
V. Vers.
vC, v. Chr. vor Christus.
Vgl. Vergleiche.
Viell. Vielleicht.
W. Wörtlich.
Wahrsch. Wahrscheinlich.
Zugl. Zugleich.

Bibelbücher

Altes Testament
1. Mose1. Mo
2. Mose2. Mo
3. Mose3. Mo
4. Mose4. Mo
5. Mose5. Mo
JosuaJos
RichterRi
RuthRt
1. Samuel1. Sam
2. Samuel2. Sam
1. Könige1. Kön
2. Könige2. Kön
1. Chronika1. Chr
2. Chronika2. Chr
EsraEsra
NehemiaNeh
EstherEst
HiobHiob
PsalmPs
SprücheSpr
PredigerPred
Lied der LiederHld
JesajaJes
JeremiaJer
KlageliederKlgl
HesekielHes
DanielDan
HoseaHos
JoelJoel
AmosAmos
ObadjaObad
JonaJona
MichaMich
NahumNah
HabakukHab
ZephanjaZeph
HaggaiHag
SacharjaSach
MaleachiMal
Neues Testament
MatthäusMt
MarkusMk
LukasLk
JohannesJoh
ApostelgeschichteApg
RömerRöm
1. Korinther1. Kor
2. Korinther2. Kor
GalaterGal
EpheserEph
PhilipperPhil
KolosserKol
1. Thessalonicher1. Thes
2. Thessalonicher2. Thes
1. Timotheus1. Tim
2. Timotheus2. Tim
TitusTit
PhilemonPhlm
HebräerHeb
JakobusJak
1. Petrus1. Pet
2. Petrus2. Pet
1. Johannes1. Joh
2. Johannes2. Joh
3. Johannes3. Joh
JudasJud
OffenbarungOff

B. Strong-Nummern im Bibeltext

Die so genannten „Strong-Nummern“ werden besonders im englischen Sprachraum seit langem als nützliche Hilfsmittel bei der intensiven Beschäftigung mit dem Wort Gottes geschätzt. Mit ihrer Hilfe lässt sich ohne nähere Kenntnis der Grundtextsprachen Hebräisch/Aramäisch und Griechisch feststellen, welches hebräische/aramäische Wort im Alten Testament und welches griechische Wort im Neuen Testament hinter der Übersetzung steht.

Das umfangreiche Werk des US-Theologen James Strong (1822-1894) wurde 1890 erstmalig als Buch gedruckt. Es bestand im Wesentlichen aus einer vollständigen Konkordanz der englischsprachigen „Common English Version“, wie er sie nannte (d. h. der Authorized Version/King James Version), und je einem hebräisch-aramäischen und griechischen Wörterbuch.

Strong versah zunächst jedes Wort des hebräisch-aramäischen Alten Testaments und des griechischen Neuen Testaments in alphabetischer Reihenfolge mit einer fortlaufenden Nummer.

Diese „Strong-Nummern“ verband er mit den jeweiligen englischen Entsprechungen der Grundsprachen in der Authorized Version.

In der darauf aufbauenden Konkordanz stand daher hinter jedem Vorkommen eines englischen Wortes die Strong-Nummer des entsprechenden hebräischen oder griechischen Wortes. Die Bedeutung konnte dann in zwei dazugehörigen Wörterlisten unter den jeweiligen Nummern gefunden werden. Diese beiden Wörterbücher mit 8674 hebräischen und 5624 griechischen Wörtern enthielten die Übersetzungen mit Hinweisen auf die jeweiligen Wortwurzeln oder Wortstämme.

Eine digitale Version dieser Arbeit wie die Elberfelder Übersetzung Edition CSV Hückeswagen ermöglicht für deutschsprachige Leser ein noch besseres und schnelleres Eindringen in den Grundtext.

  1. Im deutschen Bibeltext steht hinter (fast) jedem Wort die entsprechende Strong-Nummer.
  2. Beim Anklicken dieser Strong-Nummer erscheint eine neue Ansicht, in der oben die Strong-Nummer mit dem hebräischen/aramäischen oder griechischen Wort und einer Umschrift in lateinischen Buchstaben erscheint.
  3. Außerdem werden die Anzahl der Vorkommen des Wortes, die Übersetzungen und die jeweiligen Bibelstellen angegeben. Beim Anklicken der Stellenangaben gelangt man zu deren Wortlaut.

Auf diese Weise sind die verschiedenen Vorkommen und Bedeutungen eines Wortes im Grundtext leicht und schnell aufzufinden. Der Nutzer besitzt also neben der Bibelübersetzung und ihren Funktionen (Wort- und Verssuche, deutsche Konkordanz usw.) gleichzeitig eine Konkordanz und die Wörterbücher der Grundsprachen der Bibel mit den verschiedenen Wiedergaben eines Wortes des Grundtextes in der Elberfelder Übersetzung Edition CSV Hückeswagen.

Einige zusätzliche Bemerkungen:

  1. Die bestimmten Artikel der, die, das, die unbestimmten Artikel ein, eine und das Bindewort und haben im Alten Testament keine Strong-Nummer. Da es im Griechischen auch keinen unbestimmten Artikel gibt, fehlt hier ebenfalls eine Strong-Nummer. Auch die im Deutschen bei der Bildung vieler Zeitformen verwendeten Hilfs- und Modalverben (werden, haben, wollen, können, dürfen usw.) haben in den meisten Fällen keine Entsprechung im Hebräischen und Griechischen und bleiben daher ohne Strong-Nummern.
  2. Steht im deutschen Bibeltext hinter einem Wort keine Strong-Nummer, kann das auch an der unterschiedlichen Struktur der Sprachen liegen, die häufig nicht „deckungsgleich“ übersetzt werden können. Beispielsweise wird das Hilfsverb sein nur selten im Hebräischen verwendet und fehlt dagegen – anders als im Deutschen – sehr häufig. Der folgende Beispielvers beinhaltet beide Möglichkeiten: „Und die Erde H776 war H1961 wüst H8414 und leer H922, und Finsternis H2822 war über H5921 H6440 der Tiefe H8415“ (1. Mo 1,2). In diesem Vers steht im hebräischen Text beim ersten Mal ein Verb, im zweiten Fall jedoch nicht.
  3. Eine Besonderheit des Hebräischen sind spezielle Infinitivkonstruktionen, wie zum Beispiel in 1. Mose 3,16: „Ich werde die Mühsal H6093 deiner Schwangerschaft H2032 sehr *H7235 mehren H7235.“ Im Grundtext heißt es eigentlich: „… (mit) Mehren H7235 mehren H7235“. Hier steht also dasselbe Verb zweimal, einmal im Infinitiv und einmal in einer konjugierten Form. Der Infinitiv wird im Deutschen meistens mit einem Adverb (hier: sehr) wiedergegeben, das dann mit einem * versehen ist, um zu zeigen, dass es dieselbe Strong-Nummer trägt wie die konjugierte Verbform; denn die eigentlichen Strong-Nummern für sehr und sicher sind ganz andere.
  4. Neue Strong-Nummern wurden in der vorliegenden Ausgabe für viele Zahlwörter eingeführt, so z. B. für 200 und 2.000, die als Dual-Formen bei Strong dieselbe Nummer trugen wie 100 und 1.000, was sehr verwirrend war. Ebenso sind für zusammengesetzte Zahlwörter neue Nummern eingeführt worden, um eine Anhäufung von Strong-Nummern zu vermeiden. Gleiches gilt für eine Reihe von zusammengesetzten Adverbien (z.B. lama „warum“, das unter ma „was“ eingeordnet war) oder einigen anderen Wörtern, die bei Strong nicht berücksichtigt wurden.
  5. Strong führte in seiner Konkordanz aus heutiger Sicht nicht existente Wörter auf – eine Folge der damals noch unvollständigen Kenntnis der alten hebräischen Sprache. Dazu gehören die Verben jalach H3212 „gehen“, janach H3240 „ruhen“, namal H5243 „beschneiden“ und nasag H5253 „weichen“; stattdessen stehen dort jetzt die Nummern für die Verben halach H1980, nuach H5117, mul H4135, sug H5472.
  6. In den Fällen, wo die deutsche Übersetzung sehr stark vom Grundtext abweicht, aber in einer Fußnote der genaue Wortlaut angegeben ist, stehen die Strong-Nummern häufig nicht im Fließtext, sondern in der Fußnote, so z. B. in Galater 2,6. Hier lautet der Fließtext: „Von ~(G575) denen ~(G3588) aber ~(G1161), die in Ansehen ~(G1380) standen ~(G1510)“, die Fußnote dagegen: „W. Von G575 den G3588 als etwas G5100 zu sein G1511 Angesehenen G1380 aber G1161“.
  7. Bei Strong-Nummern, die mit einer Tilde ˜ markiert sind, wird ausschließlich die Zuordnung in der entsprechenden Fußnote berücksichtigt: „Und er sprach H559: Was H4100 hast du getan H6213! Horch ~(H6963)! Das Blut ~(H1818) deines Bruders ~(H251) schreit ~(H6817) zu ~(H413) mir {Fußnote: W. Stimme H6963 des Blutes H1818 deines Bruders H251, das zu H413 mir schreit H6817.} von H4480 dem Erdboden H127 her“ (1. Mo 4,10).
  8. Strong-Nummern, die in ( ) stehen, sind verbunden mit dem Wort der entsprechenden Strong-Nummer ohne ( ), das die Hauptbedeutung wiedergibt. Im Hebräischen oder Griechischen steht dort nur ein Wort. Ein Beispiel dafür möge genügen: „Er G3588 aber G1161 stand G1453 auf (G1453), nahm G3880 das G3588 Kind G3813 und G2532 seine G846 Mutter G3384 bei Nacht G3571 zu sich und G2532 zog G402 hin (G402) nach G1519 Ägypten G125“ (Mt 2,14).
  9. Ein ▸ hinter bzw. vor einer Strong-Nummer bedeutet, dass das Wort im Grundtext aus zwei unterschiedlichen Wörtern zu einem Wort verschmolzen ist. Es gibt nicht ein Haupt-Wort wie zum Beispiel in Matthäus 5,15: „Man zündet G2545 auch G3761 nicht G3761 eine Lampe G3088 an (G2545)“. So setzt sich das griechische Wort oude („auch nicht“) aus ou („nicht“) und de („aber“) zusammen.
  10. In den seltenen Fällen, in denen Nestle-Aland (NA) einen anderen Wortlaut hat als Textus Receptus (TR), versuchen wir das durch die Kürzel „NA“ und „TR“ kenntlich zu machen. Als Beispiel sei dazu Apostelgeschichte 10,19 genannt: „Während aber Petrus über das Gesicht nachsann G6123 NA /G1760 TR, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich.“
  11. Als Grundlage des Alten Testaments dient der masoretische Text (MT). Wenn in sehr seltenen Fällen Lesarten anderer hebräischer Handschriften (AH) herangezogen werden, haben wir das durch die entsprechenden Kürzel „MT“ und „AH“ kenntlich gemacht. Als Beispiel sei Jeremia 23,39 genannt: „darum, siehe, werde ich euch ganz vergessen H5382 MA {Fußnote: A. H. l. euch aufheben H5375 AH} , und euch und die Stadt, die ich euch und euren Vätern gegeben habe, von meinem Angesicht verstoßen.“
  12. Strong-Nummern an aramäischen Wörtern des Alten Testaments beginnen mit „A“. Ein Beispiel dazu aus Esra 4,7.8: „Die Schrift H3791 des Briefes H5406 war aber aramäisch H762 geschrieben H3789 und ins Aramäische H762 übersetzt H8638. Rechum A7348, der Statthalter A1169 A2942, und Schimschai A8124, der Schreiber A5613, schrieben A3790 an Artasasta A783, den König A4430 …“
  13. Im 19. Jh. war die Herkunft einiger hebräischer Wörter noch unbekannt. Deswegen bekamen gleichgeschriebene Wörter auch die gleiche Strong-Nummer. Das führte dazu, dass z. B. „Steinhaufen“ und „Welle“ die gleiche Strong-Nummer H1530 trugen. Heute weiß man, dass hebr. gal zwei unterschiedliche Ursprünge besitzt. Trotz identischer Schreibweise liegen demnach zwei verschiedene Wörter vor. Um das kenntlich zu machen, die alphabetische Reihenfolge aber zu wahren, wurden die Strong-Nummern in solchen Fällen mit einer Zusatzzahl versehen: „über Steinhaufen H1530:1 schlingen sich seine Wurzeln, er schaut die Wohnung der Steine“ (Hiob 8,17). Aber: „Er verwandelt den Sturm in Stille, und es legen sich die Wellen H1530:2“ (Ps 107,29).

Weitere Verbesserungen werden falls nötig im Lauf der Zeit im Text angebracht.

C. Lemmatisierung

Zur Verbesserung des Wortstudiums wurde eine Lemmatisierung des Bibeltextes durchgeführt. Unter einem Lemma (Plural: Lemmata) versteht man die Grundform eines Wortes bzw. das Stichwort in einem Nachschlagewerk. Wie in früheren Konkordanzen lassen sich damit gezielt alle Vorkommen eines Wortes auffinden, unabhängig von der im Text verwendeten Form.

Als Beispiel sei das Wort „gehen“ genannt. Wer in einer normalen Textsuche nach „geh“ sucht, findet dadurch „geht“, „gehst“, „gehe“ und „gehen“ aber nicht „ging“, „gingst“, „gegangen“, usw. Durch die Suche mit einem Lemma wird dieses Problem gelöst und es können alle Formen gefunden werden. Diese auf Lemmata basierte Suche wird bei der Eingabe im Suchfeld automatisch vorgeschlagen. Alternativ kann sie auch gezielt mit anderen Suchausdrücken kombiniert werden, siehe dazu die Tipps zur Suche.

Neben der Verfeinerung der Suchmöglichkeiten erleichtert die Lemmatisierung auch das Studium der Wörter des Grundtextes. Bei der Ansicht eines griechischen Wortes (anhand der Strong-Nummer) sieht man so auf einen Blick, wie es im deutschen Bibeltext übersetzt wurde und mit welchen Lemmata danach gesucht werden kann.

Die Lemmatisierung des Alten und Neuen Testaments ist nun abgeschlossen. Weitere Verbesserungen werden im Lauf der Zeit durchgeführt. Wir freuen uns über Rückmeldungen.

Die Bearbeiter, Juni 2022
Stefan Drüeke und Arend Remmers

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