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Das Evangelium nach Lukas

Kapitel 1

Da G1895 es ja G1895 viele G4183 unternommen G2021 haben, eine Erzählung G1335 von G4012 den Dingen G4229a zu verfassen G392b, die G3588 unter G1722 uns G2254 völlig G4135 geglaubt G4135 werdenc, so G2531 wie G2531 es uns G2254 die überliefert G3860 haben, die G3588 von G575 Anfang G746 an (G746) Augenzeugen G845 und G2532 Diener G5257 des G3588 Wortes G3056 gewesen sind G1096, hat es auch G2504 mir G2504 gut (G1380) geschienen G1380, der ich allem G3956 von (G509) Anfang G509 an (G509) genau G199 gefolgt G3877 bin, es dir G4671, vortrefflichster G2903 Theophilus G2321, der (G2517) Reihe G2517 nach (G2517) zu schreiben G1125, damit G2443 du die G3588 Zuverlässigkeit G803 der Dinge G3056d erkennst ~(G1921)e, in denen G3739 du unterrichtet G2727 worden bist.

Es war G1096 in G1722 den G3588 Tagen G2250 des Herodes G2264, des Königs G935 von G3588 Judäa G2449, ein gewisser G5100 Priester G2409, mit Namen G3686 Zacharias G2197, aus G1537 der Abteilung G2183 Abijas G7; und G2532 seine G846 Frau G1135 war von G1537 den G3588 Töchtern G2364 Aarons G2, und G2532 ihr G846 Name G3686 war Elisabeth G1665. Beide G297 aber G1161 waren G1510 gerecht G1342 vor G1726 Gott G2316 und wandelten G4198 untadelig G273 in G1722 allen G3956 Geboten G1785 und G2532 Satzungen G1345 des G3588 Herrn G2962. Und G2532 sie G846 hatten G1510 kein G3756 Kind G5043, weil G2530 Elisabeth G1665 unfruchtbar G4723 war G1510; und G2532 beide G297 waren G1510 in G1722 ihren G846 Tagen G2250 weit (G4260) vorgerückt G4260.

Es geschah G1096 aber G1161, als G1722+G3588 er G846 in G1722 der G3588 Ordnung G5010 seiner G846 Abteilung G2183 den G3588 priesterlichen G2407 Dienst (G2407) vor G1725 Gott G2316 erfüllte (G2407), dass ihn nach G2596 der G3588 Gewohnheit G1485 des G3588 Priestertums G2405 das Los G2975 traf (G2975), in G1519 den G3588 Tempel G3485 des G3588 Herrn G2962 zu gehen G1525, um zu G3588 räuchern G2370. Und G2532 die G3588 ganze G3956 Menge G4128 des G3588 Volkes G2992 war G1510 betend G4336 draußen G1854 zur G3588 Stunde G5610 des G3588 Räucheropfers G2368. Es erschien G3708 ihm G846 aber G1161 ein Engel G32 des Herrn G2962f, der zur G1537 Rechten G1188 des G3588 Räucheraltars G2379+G2368 stand G2476. Und G2532 als Zacharias G2197 ihn sah G1492, wurde (G5015) er bestürzt G5015, und G2532 Furcht G5401 befiel G1968+G1909 ihn G846. Der G3588 Engel G32 aber G1161 sprach G3004 zu G4314 ihm G846: Fürchte G5399 dich (G5399) nicht G3361, Zacharias G2197, denn G1360 dein G4675 Flehen G1162 ist erhört G1522, und G2532 deine G4675 Frau G1135 Elisabeth G1665 wird dir G4671 einen Sohn G5207 gebären G1080, und G2532 du sollst seinen G846 Namen G3686 Johannes G2491g nennen G2564. Und G2532 er wird dir G4671 zur Freude G5479 und G2532 zum Jubel G20 sein G1510, und G2532 viele G4183 werden sich (G5463) über G1909 seine G846 Geburt G1083 TR /G1078 NA freuen G5463. Denn G1063 er wird groß G3173 sein G1510 vor G1799 dem G3588 Herrn G2962; weder G2532 Wein G3631 noch G2532 starkes G4608 Getränk G4608 wird er trinken G4095 und G2532 schon G2089 von G1537 Mutterleib G2836+G3384 an G1537 mit Heiligem G40 Geist G4151 erfüllt G4130 werden. Und G2532 viele G4183 der G3588 Söhne G5207 Israels G2474 wird er zu G1909 dem Herrn G2962, ihrem G846 Gott G2316, bekehren G1994. Und G2532 er G846 wird vor G1799 ihm G846 hergehen G4281 in G1722 dem Geist G4151 und G2532 der Kraft G1411 Elias G2243, um die Herzen G2588 der Väter G3962 zu G1909 den Kindern G5043 zu bekehren G1994 und G2532 Ungehorsame G545 zur G1722 Einsicht G5428h von Gerechten G1342, um dem Herrn G2962 ein zugerüstetes G2680 Volk G2992 zu bereiten G2090. Und G2532 Zacharias G2197 sprach G3004 zu G4314 dem G3588 Engel G32: Woran G2596+G5101 soll ich dies G5124 erkennen G1097? Denn G1063 ich G1473 bin G1510 ein alter G4246 Mann G4246, und G2532 meine G3450 Frau G1135 ist weit (G4260) vorgerückt G4260 in G1722 ihren G846 Tagen G2250. Und G2532 der G3588 Engel G32 antwortete G611 und sprach G3004 zu ihm G846: Ich G1473 bin G1510 Gabriel G1043, der G3588 vor G1799 Gott G2316 steht G3936, und G2532 ich bin gesandt G649 worden, zu G4314 dir G4571 zu reden G2980 und G2532 dir G4671 diese G5023 gute G2097 Botschaft ~G2097i zu verkündigen (G2097). Und G2532 siehe G2400, du wirst stumm G4623 sein G1510 und G2532 nicht G3361 sprechen G2980 können G1410 bis G891 zu G891 dem G3739 Tag G2250, an dem dies G5023 geschieht G1096, weil G473+G3739 du meinen G3450 Worten G3056 nicht G3756 geglaubt G4100 hast, die G3748 sich zu G1519 ihrer G846 Zeit G2540 erfüllen G4137 werden.

Und G2532 das G3588 Volk G2992 wartete G4328 auf (G4328) Zacharias G2197, und G2532 sie wunderten G2296 sich (G2296) darüber G3588, dass G1722 er G846 im G1722+G3588 Tempel G3485 verweilte G5549. Als er aber G1161 herauskam G1831, konnte G1410 er nicht G3756 zu ihnen G846 reden G2980, und G2532 sie erkannten G1921, dass G3754 er im G1722+G3588 Tempel G3485 ein Gesicht G3701 gesehen G3708 hatte. Und G2532 er G846 winkte G1269 ihnen G846 zu (G1269) und G2532 blieb G1265 stumm G2974. Und G2532 es geschah G1096, als G5613 die G3588 Tage G2250 seines G846 Dienstes G3009 erfüllt G4130 waren, dass er wegging G565 in G1519 sein G846 Haus G3624.

Nach G3326 diesen G3778 Tagen G2250 aber G1161 wurde (G4815) Elisabeth G1665, seine G846 Frau G1135, schwanger ~(G4815)j und G2532 verbarg G4032 sich G1438 fünf G4002 Monate G3376 und sagte G3004: So G3779 hat mir G3427 der Herr G2962 getan G4160 in den Tagen G2250, in G1722 denen G3739 er mich angesehen G1896 hat, um meine G3450 Schmach G3681 unter G1722 den Menschen G444 wegzunehmen G851.

Im G1722 sechsten G1623 Monat G3376 aber G1161 wurde der G3588 Engel G32 Gabriel G1043 von G575 Gott G2316 in G1519 eine Stadt G4172 von G3588 Galiläa G1056 gesandt G649, mit G3739 Namen G3686 Nazareth G3478, zu G4314 einer Jungfrau G3933, die G3739 mit einem Mann G435 verlobt G3423 war, mit Namen G3686 Joseph G2501, aus G1537 dem Haus G3624 Davids G1138; und G2532 der G3588 Name G3686 der G3588 Jungfrau G3933 war Maria G3137. Und G2532 er kam G1525 zu G4314 ihr G846 herein (G1525) und sprach G3004: Sei gegrüßt G5463, Begnadete G5487! Der G3588 Herr G2962 ist mit G3326 dir G4675. Sie aber G1161 wurde (G1298) über G1909 das G3588 Wort G3056 bestürzt G1298 und G2532 überlegte G1260, was G4217 für (G4217) ein Gruß G783 dies G3778 sei G1510. Und G2532 der G3588 Engel G32 sprach G3004 zu ihr G846: Fürchte G5399 dich (G5399) nicht G3361, Maria G3137, denn G1063 du hast Gnade G5485 bei G3844 Gott G2316 gefunden G2147; und G2532 siehe G2400, du wirst im G1722 Leib G1064 empfangen G4815 und G2532 einen Sohn G5207 gebären G5088, und G2532 du sollst seinen G846 Namen G3686 Jesus G2424 nennen G2564. Dieser G3778 wird groß G3173 sein G1510 und G2532 Sohn G5207 des Höchsten G5310 genannt G2564 werden; und G2532 Gott G2316 der Herr G2962k wird ihm G846 den G3588 Thron G2362 seines G846 Vaters G3962 David G1138 geben G1325; und G2532 er wird über G1909 das G3588 Haus G3624 Jakobs G2384 herrschen G936 in G1519 Ewigkeit G165, und G2532 sein G846 Reich ~(G932)l wird kein G3756 Ende G5056 haben G1510. Maria G3137 aber G1161 sprach G3004 zu G4314 dem G3588 Engel G32: Wie G4459 kann das G5124 sein G1510, da G1893 ich ja G1893 keinen G3756 Mann G435 kenne G1097m? Und G2532 der G3588 Engel G32 antwortete G611 und sprach G3004 zu ihr G846: Der Heilige G40 Geist G4151 wird auf G1909 dich G4571 kommen G1904, und G2532 Kraft G1411 des Höchsten G5310 wird dich G4671 überschatten G1982; darum G1352 wird auch G2532 das G3588 Heilige G40, das geboren G1080n werden wird (G1080), Sohn G5207 Gottes G2316 genannt G2564 werden. Und G2532 siehe G2400, Elisabeth G1665, deine G4675 Verwandte G6204 NA /G4773 TR, ist (G4815) auch G2532 mit einem Sohn G5207 schwanger ~(G4815)o in G1722 ihrem G846 Alter G1094, und G2532 dies G3778 ist G1510 der sechste G1623 Monat G3376 bei ihr G846, die G3588 unfruchtbar G4723 genannt G2564 war; denn G3754 bei ~(G3844) Gott G2316p wird kein G3756+G3956 Ding G4487 unmöglich G101 sein (G101)q. Maria G3137 aber G1161 sprach G3004: Siehe G2400, ich bin die G3588 Magd G1399 des Herrn G2962; mir G3427 geschehe G1096 nach G2596 deinem G4675 Wort G4487. Und G2532 der G3588 Engel G32 schied G565 von G575 ihr G846.

Maria G3137 aber G1161 machte G450 sich (G450) in G1722 diesen G3778 Tagen G2250 auf (G450) und ging G4198 mit G3326 Eile G4710 in G1519 das G3588 Gebirge G3714 in G1519 eine Stadt G4172 Judas G2448; und G2532 sie kam G1525 in G1519 das G3588 Haus G3624 des Zacharias G2197 und G2532 begrüßte G782 Elisabeth G1665. Und G2532 es geschah G1096, als G5613 Elisabeth G1665 den G3588 Gruß G783 der G3588 Maria G3137 hörte G191, dass das G3588 Kind G1025 in G1722 ihrem G846 Leib G2836 hüpfte G4640; und G2532 Elisabeth G1665 wurde mit Heiligem G40 Geist G4151 erfüllt G4130 und G2532 rief G400 aus (G400) mit lauter G3173 Stimme ~(G2906)r und G2532 sprach G3004: Gesegnet G2127s bist du G4771 unter G1722 den Frauen G1135, und G2532 gesegnet G2127s ist die G3588 Frucht G2590 deines G4675 Leibes G2836! Und G2532 woher G4159 geschieht mir G3427 dieses G5124, dass G2443 die G3588 Mutter G3384 meines G3450 Herrn G2962 zu G4314 mir G1691 kommt G2064? Denn G1063 siehe G2400, als G5613 die G3588 Stimme G5456 deines G4675 Grußes G783 in G1519 meine G3450 Ohren G3775 drang G1096, hüpfte G4640 das G3588 Kind G1025 vor G1722 Freude ~(G20)t in G1722 meinem G3450 Leib G2836. Und G2532 glückselig G3107, die G3588 geglaubt G4100 hat, denn G3754 es wird zur Erfüllung G5050 kommen G1510, was G3588u von G3844 dem Herrn G2962 zu ihr G846 geredet G2980 ist!

Und G2532 Maria G3137 sprach G3004:

Meine G3450 Seele G5590 erhebt G3170 den G3588 Herrn G2962, und G2532 mein G3450 Geist G4151 frohlockt G21 in G1909 Gott G2316, meinem G3450 Heiland G4990; denn G3754v er hat hingeblickt G1914 auf G1909 die G3588 Niedrigkeit G5014 seiner G846 Magd G1399; denn G1063 siehe G2400, von G575 nun G3568 an (G575) werden mich G3165 glückselig G3106 preisen (G3106) alle G3956 Geschlechter G1074.

Denn G3754 große G3173 Dinge hat der G3588 Mächtige G1415 an mir G3427 getan G4160, und G2532 heilig G40 ist sein G846 Name G3686; und G2532 seine G846 Barmherzigkeit G1656 ist von G1519 Geschlecht G1074 zu G2532 Geschlecht G1074 für die, die G3588 ihn G846 fürchten G5399.

Er hat Macht G2904 ausgeübt G4160 mit G1722 seinem G846 Arm G1023; er hat die zerstreut G1287, die in der Gesinnung G1271 ihres G846 Herzens G2588 hochmütig G5244 sind.

Er hat Mächtige G1413 von G575 Thronen G2362 hinabgestoßen G2507 und G2532 Niedrige G5011 erhöht G5312.

Hungrige G3983 hat er mit guten G18 Gaben erfüllt G1705 und G2532 Reiche G4147 leer G2756 fortgeschickt G1821.

Er hat sich Israels G2474, seines G846 Knechtes G3816, angenommen G482, um seiner Barmherzigkeit G1656 zu gedenken G3415 (wie G2531 er zu G4314 unseren G2257 Vätern G3962 geredet G2980 hat) gegenüber Abraham G11 und G2532 seiner G846 Nachkommenschaft G4690 in G1519 Ewigkeit G165. –

Maria G3137 aber G1161 blieb G3306 ungefähr G5613 drei G5140 Monate G3376 bei G4862 ihr G846; und G2532 sie kehrte G5290 in G1519 ihr G846 Haus G3624 zurück (G5290).

Für G3588 Elisabeth G1665 aber G1161 wurde die G3588 Zeit G5550 erfüllt G4130, dass G3588 sie G846 gebären G5088 sollte, und G2532 sie gebar G1080 einen Sohn G5207. Und G2532 ihre G846 Nachbarn G4040 und G2532 Verwandten G4773 hörten G191, dass G3754 der Herr G2962 seine G846 Barmherzigkeit G1656 an G3326 ihr G846 groß G3170 gemacht (G3170) habe, und G2532 sie freuten G4796 sich (G4796) mit (G4796) ihr G846. Und G2532 es geschah G1096 am G1722 achten G3590 Tag G2250, dass sie kamen G2064, um das G3588 Kind G3813 zu beschneiden G4059; und G2532 sie wollten es G846 nach G1909 dem G3588 Namen G3686 seines G846 Vaters G3962 nennen G2564: Zacharias G2197. Und G2532 seine G846 Mutter G3384 antwortete G611 und sprach G3004: Nein G3780, sondern G235 es soll Johannes G2491 heißen G2564. Und G2532 sie sprachen G3004 zu G4314 ihr G846: Niemand G3762 ist G1510 aus G1537 deiner G4675 Verwandtschaft G4772, der G3739 diesen G5129 Namen G3686 trägt G2564. Sie winkten G1770 aber G1161 seinem G846 Vater G3962 zu G3588, wie G5101 er etwa G302 wolle G2309, dass es G846 genannt G2564 werde. Und G2532 er forderte G154 ein Täfelchen G4093 und schrieb G1125: Johannes G2491 ist G1510 sein G846 Name G3686. Und G2532 alle G3956 verwunderten G2296 sich (G2296). Sogleich G3916 aber G1161 wurde sein G846 Mund G4750 aufgetan G455 und G2532 seine G846 Zunge G1100 gelöst, und G2532 er redete G2980 und lobte G2127 Gott G2316. Und G2532 Furcht G5401 kam G1096 über G1909 alle G3956, die G3588 um (G4039) sie G846 her (G4039) wohnten G4039; und G2532 im G1722 ganzen G3650 Gebirge G3714 von G3588 Judäa G2449 wurden alle G3956 diese G5023 Dinge G4487 besprochen G1255. Und G2532 alle G3956, die G3588 es hörten G191, nahmen G5087 es sich G846 zu G1722 Herzen G2588 und sprachen G3004: Was G5101 wird wohl G686 aus diesem G5124 Kind G3813 werden G1510? Denn G1063 auch G2532 die Hand G5495 des Herrn G2962 war G1510 mit G3326 ihm G846.

Und G2532 Zacharias G2197, sein G846 Vater G3962, wurde mit Heiligem G40 Geist G4151 erfüllt G4130 und G2532 weissagte G4395 und sprach G3004:

Gepriesen G2128 sei der Herr G2962, der G3588 Gott G2316 Israels G2474, dass G3754 er sein G846 Volk G2992 besucht G1980 und G2532 ihm Erlösung G3085 bereitet G4160 hat und G2532 uns G2254 ein Horn G2768 des Heils G4991 aufgerichtet G1453 hat in G1722 dem Haus G3624 Davids G1138, seines G846 Knechtes G3816 (wie G2531 er durch G1223 den Mund G4750 seiner G846 heiligen G40 Propheten G4396 von G575 alters G165 her geredet G2980 hat), Rettung G4991 von G1537 unseren G2257 Feinden G2190 und G2532 von G1537 der Hand G5495 aller G3956, die G3588 uns G2248 hassen G3404; um Barmherzigkeit G1656 an G3326 unseren G2257 Vätern G3962 zu erweisen G4160 und G2532 seines G846 heiligen G40 Bundes G1242 zu gedenken G3415, des Eides G3727, den G3739 er Abraham G11, unserem G2257 Vater G3962, geschworen G3660 hat, um G4314 uns G2254 zu G3588 geben G1325, dass wir, gerettet G4506 aus G1537 der Hand G5495 ⌜unserer G2257⌝ Feinde G2190, ohne (G870) Furcht G870 ihm G846 dienen G3000 sollen in G1722 Frömmigkeit G3742w und G2532 Gerechtigkeit G1343 vor G1799 ihm G846 alle G3956 unsere G2257 Tage G2250. Und G2532 du G4771 aber G1161, Kind G3813, wirst ein Prophet G4396 des Höchsten G5310 genannt G2564 werden; denn G1063 du wirst vor G1799 dem Herrn G2962 hergehen G4313, um seine G846 Wege G3598 zu bereiten G2090, um seinem G846 Volk G2992 Erkenntnis G1108 des Heils G4991 zu geben G1325 in G1722 Vergebung G859 ihrer G846 Sünden G266, durch G1223 die herzliche G4698 Barmherzigkeit G1656 unseres G2257 Gottes G2316, in G1722 der G3739 uns G2248 besucht G1980 hatx der Aufgang G395 aus G1537 der Höhe G5311, um denen zu leuchten G2014, die G3588 in G1722 Finsternis G4655 und G2532 Todesschatten G4639+G2288 sitzen G2521, um unsere G2257 Füße G4228 auf G1519 den Weg G3598 des Friedens G1515 zu G3588 richten G2720.

Das G3588 Kind G3813 aber G1161 wuchs G837 und G2532 erstarkte G2901 im Geist G4151 und G2532 war G1510 in G1722 den G3588 Wüsteneien G2048 bis G2193 zum Tag G2250 seines G846 Auftretens G323 vor G4314 Israel G2474.

Fußnoten

  1. O. Ereignissen, o. Tatsachen.
  2. O. der Reihe nach aufzustellen.
  3. O. unter uns völlig erwiesen (o. beglaubigt) sind, o. sich unter uns erfüllt haben.
  4. O. Lehren, o. Worte.
  5. W. völlig G1921 erkennst G1921.
  6. „Herr“ ohne Artikel bezeichnet hier und an anderen Stellen den alttestamentlichen Namen HERR (Jahwe, Jehova).
  7. Griech. Form von hebr. Jochanan: Der HERR ist gütig.
  8. O. Gesinnung, o. Denkweise.
  9. W. dies als G2097 gute G2097 Botschaft G2097.
  10. W. empfing G4815 Elisabeth, seine Frau.
  11. W. der Herr, Gott; d. i. Jahwe (Jehova) Gott (vgl. 1. Mose 2,4).
  12. W. Königreich G932 (so auch später).
  13. O. erkenne (vgl. 1. Mose 4,1).
  14. O. gezeugt.
  15. W. hat einen Sohn empfangen G4815.
  16. O. vonseiten G3844 Gottes.
  17. O. wird kein Wort kraftlos sein.
  18. W. lautem G2906 Ruf G2906 (o. Geschrei).
  19. O. gepriesen.
  20. W. Jubel G20.
  21. O. dass es zur Erfüllung kommen wird, was.
  22. O. dass.
  23. O. Heiligkeit.
  24. A. l. besuchen wird.

Einführung
Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen) mit Strong-Nummern

A. Vorwort zur Bibelausgabe

Die hier verwendete Bibelausgabe geht zurück auf die so genannte „Elberfelder Übersetzung“, die erstmals in den Jahren 1855 bis 1871 erschien und mit dem Ziel erstellt wurde, unter Berücksichtigung der damals vorhandenen wissenschaftlichen Ausgaben des hebräischen und griechischen Grundtextes eine möglichst wortgetreue Übersetzung des Grundtextes zu bieten.

Durch Gottes Gnade kann jetzt eine Neubearbeitung dieser Übersetzung erscheinen. Dazu wurden unter anderem die heutigen wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben des Alten und Neuen Testaments herangezogen (K. Elliger und W. Rudolph: Biblia Hebraica Stuttgartensia, Stuttgart, 2. Auflage 1984; Nestle-Aland: Novum Testamentum Graece, Stuttgart, 28. Auflage 2012; The New Testament: The Greek Text Underlying the English Authorised Version of 1611, London o. J.)

Hier und da bestand die Möglichkeit, die Genauigkeit der Übersetzung etwas zu verbessern. Auch sprachliche und stilistische Glättungen wurden an vielen Stellen vorgenommen. Dabei war es Wunsch und Ziel der Bearbeiter, dass diese Ausgabe der Heiligen Schrift weiterhin dem Anspruch genügt, möglichst wortgetreu und doch verständlich zu sein.

Der Bibeltext enthält die heute allgemein üblichen Kapitel- und Verseinteilungen. Diese sind an die wissenschaftlichen Textausgaben und andere Bibelübersetzungen angeglichen worden. Das betrifft insbesondere die Überschriften der Psalmen, die, obwohl sie zum Bibeltext gehören, bislang nicht in die Verszählung einbezogen waren.

Auf die Einfügung von Abschnittsüberschriften wurde bewusst verzichtet, da sie auch in den Grundtexten nicht vorhanden sind. Einige Parallelstellenhinweise im Alten Testament wurden beibehalten; im Neuen Testament sind weiterhin nur deutlich erkennbare Zitate aus dem Alten Testament angegeben.

Wie die ursprünglichen Übersetzer lehnen auch die jetzigen Bearbeiter alle Ansätze der Bibelkritik ab, die die Inspiration und Autorität des Wortes Gottes und seine innere Einheit in Frage stellen. Dem Gesamtzusammenhang der Heiligen Schrift muss daher besonders Rechnung getragen werden, wenn der Handschriftenbefund gelegentlich nicht eindeutig ist. Das bedeutet, dass die Bearbeiter nicht kritiklos dem Text der wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben folgen.

1. Der Text

Altes Testament

Aus Hochachtung vor dem hebräischen Text des Alten Testaments wurde schon im Altertum beim Abschreiben höchste Sorgfalt verwandt. In der Zeit von ca. 700 bis 1000 n. Chr. entwickelten die Masoreten (hebr. für „Überlieferer“) ein System, das den ursprünglich nur in Konsonantenschrift überlieferten Bibeltext durch eingefügte Vokalzeichen, Akzente und Erklärungen ergänzen und verdeutlichen sollte. Außerdem wurden an verschiedenen Stellen schwer verständliche Wörter (hebr. Ketiv: „Schreibform“) mit einer alternativen Vokalisierung (hebr. Qere: „Leseform“) versehen. Für die Abschriften der Bibeltexte wurden genaue Regeln aufgestellt. Die große Genauigkeit der alten hebräischen Bibelhandschriften wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts durch die zum Teil über 2000 Jahre alten Bibelfunde von Qumran am Toten Meer bestätigt. Die wissenschaftliche Ausgabe des hebräischen Textes des Alten Testaments, die Biblia Hebraica Stuttgartensia, ist die getreue Wiedergabe einer einzigen masoretischen Handschrift aus dem Jahr 1008, des Codex Leningradensis. Abweichende Lesarten anderer hebräischer Handschriften, der Septuaginta (d. i. die griechische Übersetzung des Alten Testaments aus der Zeit um 200 v. Chr.), sowie weiterer alter Übersetzungen (z. B. der syrischen und lateinischen) sind in den Fußnoten der Biblia Hebraica angegeben.

Die vorliegende Überarbeitung fußt grundsätzlich auf dem sehr genau überlieferten masoretischen Text der Biblia Hebraica. Nur in seltenen Fällen wurden die Lesarten anderer hebräischer Handschriften oder alter Übersetzungen vorgezogen, was jeweils in einer Fußnote vermerkt ist.

Der früher mit Jehova wiedergegebene Name des Bundesgottes Israels, JHWH („der ewig Seiende“), ist durch HERR (in Kapitälchen) ersetzt worden. Die Wiedergabe durch Herr (ohne Artikel), die der Heilige Geist im Neuen Testament für diesen Namen benutzt hat (vgl. Matthäus 1,20 mit Fußnote), hat uns bei diesem Schritt bestärkt. Die Übernahme der Bezeichnung Jahwe in den Text des Wortes Gottes hielten wir nicht für sinnvoll, da sie lediglich eine wissenschaftliche Rekonstruktion des ursprünglich nur mit Konsonanten geschriebenen alttestamentlichen Gottesnamens JHWH ist. Sie wird nur in den Fußnoten (neben Jehova) verwendet. Die genaue Aussprache des Namens JHWH ist nicht mehr bekannt, weil stattdessen im Hebräischen immer Adonai (Herr) oder in der Verbindung Adonai-JHWH immer Elohim (Gott) gelesen wurde und wird. Die früher durch Jehova Gott wiedergegebene Wortverbindung JHWH-Elohim lautet jetzt Gott der HERR. Die von JHWH abgeleitete seltene Kurzform Jah wurde entsprechend der hebräischen Schreibweise beibehalten.

Im Allgemeinen ist im Alten Testament „Gott“ oder „Götter“ die Wiedergabe des hebräischen Namens Elohim (eine Pluralform). Auf die Verwendung der beiden anderen hebräischen Namen Gottes: El (der Starke), Eloah (der Mächtige, Unumschränkte oder: der Furcht Einflößende) wird jeweils in den Fußnoten hingewiesen.

Neues Testament

Vom Neuen Testament sind heute ungefähr 5300 Handschriften in griechischer Sprache bekannt. Zur Zeit der Entstehung der „Elberfelder Übersetzung“ waren es vielleicht 1000, während die erste gedruckte Textausgabe des griechischen Neuen Testaments von Erasmus von Rotterdam (1516) auf nur sechs relativ jungen Handschriften beruhte. Der in der Folgezeit kaum veränderte Text von Erasmus, der den Übersetzungen der Reformationszeit (in Deutschland 1522 Martin Luther, in England 1611 der King James Version oder Authorised Version) als Vorlage gedient hat, wurde im Jahr 1633 von dem Buchdrucker Elzevir erstmals Textus Receptus (lat. für „angenommener“ oder „anerkannter Text“) genannt. Die Mehrzahl aller heute bekannten griechischen Handschriften des Neuen Testaments entspricht diesem Text. Diese früher als „Koine“ oder „Reichstext“ bezeichnete Textform wird nach ihrer Herkunft auch „Byzantinischer Text“ oder wegen der Menge der Handschriften „Mehrheitstext“ genannt. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Textform, die seit dem 4. Jahrhundert im Osten des Römischen Reichs (Byzanz/Konstantinopel) in fortschreitendem Maß durch „korrigierende“ Eingriffe verändert worden ist.

Die meisten der heute bekannten ca. 5300 griechischen Handschriften des Neuen Testaments sind in den letzten 200 Jahren entdeckt und ausgewertet worden, die ältesten davon, insbesondere die Papyri, erst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gerade die ältesten Manuskripte enthalten an manchen Stellen einen anderen Wortlaut als der Textus Receptus, und die Textforschung bemüht sich, zu ermitteln, welches die ursprüngliche Lesart ist. Das Ergebnis dieser Arbeit sind die wissenschaftlichen Textausgaben des griechischen Neuen Testaments, deren bekannteste die von Nestle-Aland ist. Unterschiede gibt es nur bei einem kleinen Bruchteil des gesamten Textes des Neuen Testaments. Viele davon sind Abweichungen in Rechtschreibung oder Grammatik, die in einer Übersetzung gar nicht ausgedrückt werden können. In den anderen Fällen sind die Bearbeiter dieser Bibelausgabe nicht immer dem Text von Nestle-Aland gefolgt, wo dieser vom Textus Receptus abweicht. Alle Stellen, die nicht mit Nestle-Aland übereinstimmen, sondern dem Textus Receptus folgen, sind entweder durch Winkel ⌜ ⌝ im Text gekennzeichnet oder durch Fußnoten vermerkt. Ausnahmen davon sind nur die ungekennzeichneten Abschnitte Markus 16,9-20; Lukas 22,43.44; 23,34 und Johannes 7,53-8,11, die nach Auffassung der Herausgeber von Nestle-Aland angeblich „mit Sicherheit nicht zum ursprünglichen Textbestand gehört“ haben sollen.

Die Ergebnisse der Textforschung bestätigen beim Neuen wie beim Alten Testament durchweg in bewunderungswürdiger Weise die bewahrende Hand Gottes in der schriftlichen Überlieferung Seines heiligen Wortes. Wir besitzen heute eine genauere Kenntnis des Bibeltextes als je zuvor.

Der Artikel (Geschlechtswort) wird im neutestamentlichen Griechisch oft anders verwendet als im Deutschen und hat häufig einen stark hinweisenden Charakter. In der Übersetzung sind wir dem Gebrauch des Artikels im Griechischen im Allgemeinen gefolgt, auch wenn dies im Deutschen ungewöhnlich ist, besonders in Verbindung mit dem Namen Christus: der Christus, des Christus usw. Vor Eigennamen ist der Artikel jedoch entsprechend dem deutschen Gebrauch meistens fortgelassen worden.

Auch die vielfach vom Deutschen abweichende Verwendung der Zeiten im Griechischen wurde möglichst beibehalten, z. B. in Markus 8,33: „… und als er seine Jünger sah, tadelte er Petrus, und er sagt: …“

Das Wort „Versammlung“ statt des bekannteren „Gemeinde“ wurde beibehalten. Es scheint die direkte und einfachste Übersetzung des griechischen Wortes ekklesia zu sein (s. Worterklärungen).

Kennzeichnungen im Text

Zur klaren und eindeutigen Wiedergabe des Grundtextes im Deutschen wurden folgende zusätzliche Kennzeichnungen verwendet:

  1. Kursivdruck weist auf eine mehr oder weniger starke Betonung des betreffenden Wortes im Hebräischen oder Griechischen hin.
  2. Kleindruck bedeutet, dass das betreffende Wort im Grundtext nicht vorhanden ist, aber aus sprachlichen Gründen im deutschen Text hinzugefügt wurde.
  3. Runde Klammern ( ) dienen wie Gedankenstriche lediglich zur Gliederung des Textes und zur Erleichterung des Verständnisses.
  4. Hochgestellte Buchstaben a, b, c hinter einem Wort verweisen auf die zugeordneten Fußnoten.
  5. Mit einem hochgestellten Kreis° versehene, aber auch andere, unübersetzt gebliebene Wörter (wie Amen, Baal usw.) sowie biblische Begriffe (wie Brandopfer und andere Opferarten, Erstgeborener, Gesetz usw.) werden in den Worterklärungen erläutert.
  6. Zwischen Winkeln ⌜ ⌝ stehen im Neuen Testament an sich gut bezeugte Wörter, die die Herausgeber des griechischen Grundtextes (Nestle-Aland) jedoch als nicht ausreichend bezeugt ansehen und deshalb nur im Fußnoten-Apparat verzeichnen.
  7. Eckige Klammern [ ] kennzeichnen Textabschnitte im Neuen Testament, die als nicht zum Grundtext gehörig beurteilt werden; sie sind jedoch in den Fußnoten zu finden.

Von den seit einigen Jahren geltenden Rechtschreibungs- und Zeichensetzungsregeln wurde in einigen Fällen abgewichen, wo es das Verständnis des Textes erleichterte.

Der besseren Übersichtlichkeit halber sind Zahlen ab 1001 in Ziffern geschrieben, ebenso alle Altersangaben ab 101 Jahren und alle Wertangaben ab 13; darüber hinaus Zahlenhäufungen, wo die Zahlen deutlich im Mittelpunkt stehen. In den übrigen Fällen ist die bisherige Schreibung in Worten beibehalten worden (z. B. bei Zeitangaben wie Regierungszeiten sowie Mengen von Menschen, Städten, Tieren usw.).

2. Die Fußnoten

Die Fußnoten enthalten wie bisher abweichende Lesarten und Übersetzungsmöglichkeiten sowie sachliche Erklärungen zum Bibeltext. Anmerkungen, die die Auslegung des Textes betreffen, wurden auf ein Mindestmaß beschränkt.

Im Alten Testament wird in den Fußnoten auf hebräische Schreib- oder Leseformen hingewiesen (N. a. L.: „Nach anderer Lesart“). Auch wesentliche Abweichungen anderer Handschriften des hebräischen Grundtextes sind in den Fußnoten vermerkt (z. B. durch die Abkürzung A. H. l.: „Andere Handschriften lesen“).

Im Neuen Testament beziehen sich die Lesartenhinweise (A. l., A. f. h.: „Andere lesen“ bzw. „Andere fügen hinzu“) grundsätzlich nicht auf einzelne griechische Handschriften, sondern auf den Text von NestleAland. Die Abkürzungen „E. l.“ und „M. l.“ („Einige“ bzw. „Mehrere Handschriften lesen“) sowie „E. f. h.“ und „M. f. h.“ („Einige“ bzw. „Mehrere Handschriften fügen hinzu“) weisen jedoch auf Lesarten von Handschriften hin, die Nestle-Aland nicht im Text, sondern im Fußnoten-Apparat verzeichnet.

Bei Mehrfachverwendung einer Fußnote im Kapitel enthalten die Klammern die jeweiligen grammatischen Entsprechungen.

Die Bibelstellenangaben in den Fußnoten entsprechen der heute allgemein anerkannten Kapitel- und Verseinteilung.

3. Abkürzungsverzeichnis

In den Fußnoten

Folgende Abkürzungen werden in den Fußnoten verwendet:

Abw. Abweichend.
Ägypt. Ägyptisch.
Ähnl. Ähnlich.
Äthiop. Äthiopisch.
A. f. h. Nestle-Aland (28. Ausgabe) fügt hinzu.
A. H. f. h. Andere Handschriften fügen hinzu.
A. H. l. Andere Handschriften lesen (Lesarten von hebr. Handschriften, die vom mas. Text abweichen, aber in manchen heutigen Übersetzungen Berücksichtigung finden).
A. l. Nestle-Aland liest.
And. Andere.
Anm. Anmerkung.
Aram. Aramäisch.
AT Altes Testament.
A. ü. Andere übersetzen.
Bez. Bezeichnung.
Bzw. Beziehungsweise.
D. h. Das heißt.
D. i. Das ist.
D. s. Das sind.
Eig. Eigentlich.
E. f. h. Einige Handschriften fügen hinzu.
E. l. Einige Handschriften lesen.
f., ff. folgende, -r, -s.
Griech. Griechisch.
Hebr. Hebräisch.
Kap. Kapitel.
Lat. Lateinisch.
Mas. Masoretisch (der überlieferte hebr. Text des Alten Testaments; s. Einführung).
M. f. h. Mehrere Handschriften fügen hinzu (im NT der Mehrheitstext; s. Einführung).
M. l. Mehrere Handschriften lesen (im NT der Mehrheitstext; s. Einführung).
N. a. L. Nach anderer Lesart (entweder Schreib- oder Leseform des mas. Textes; s. Einführung).
Näml. Nämlich.
nC, n. Chr. nach Christus.
NT Neues Testament.
O. Oder.
Pers. Persisch.
Pl. Plural (Mehrzahl).
S. Siehe.
Sept. Septuaginta (griech. Übersetzung des AT).
Sg. Singular (Einzahl).
so a. sp. so auch später.
U. Und.
Üb. Übersetzung(en).
V. Vers.
vC, v. Chr. vor Christus.
Vgl. Vergleiche.
Viell. Vielleicht.
W. Wörtlich.
Wahrsch. Wahrscheinlich.
Zugl. Zugleich.

Bibelbücher

Altes Testament
1. Mose1. Mo
2. Mose2. Mo
3. Mose3. Mo
4. Mose4. Mo
5. Mose5. Mo
JosuaJos
RichterRi
RuthRt
1. Samuel1. Sam
2. Samuel2. Sam
1. Könige1. Kön
2. Könige2. Kön
1. Chronika1. Chr
2. Chronika2. Chr
EsraEsra
NehemiaNeh
EstherEst
HiobHiob
PsalmPs
SprücheSpr
PredigerPred
Lied der LiederHld
JesajaJes
JeremiaJer
KlageliederKlgl
HesekielHes
DanielDan
HoseaHos
JoelJoel
AmosAmos
ObadjaObad
JonaJona
MichaMich
NahumNah
HabakukHab
ZephanjaZeph
HaggaiHag
SacharjaSach
MaleachiMal
Neues Testament
MatthäusMt
MarkusMk
LukasLk
JohannesJoh
ApostelgeschichteApg
RömerRöm
1. Korinther1. Kor
2. Korinther2. Kor
GalaterGal
EpheserEph
PhilipperPhil
KolosserKol
1. Thessalonicher1. Thes
2. Thessalonicher2. Thes
1. Timotheus1. Tim
2. Timotheus2. Tim
TitusTit
PhilemonPhlm
HebräerHeb
JakobusJak
1. Petrus1. Pet
2. Petrus2. Pet
1. Johannes1. Joh
2. Johannes2. Joh
3. Johannes3. Joh
JudasJud
OffenbarungOff

B. Strong-Nummern im Bibeltext

Die so genannten „Strong-Nummern“ werden besonders im englischen Sprachraum seit langem als nützliche Hilfsmittel bei der intensiven Beschäftigung mit dem Wort Gottes geschätzt. Mit ihrer Hilfe lässt sich ohne nähere Kenntnis der Grundtextsprachen Hebräisch/Aramäisch und Griechisch feststellen, welches hebräische/aramäische Wort im Alten Testament und welches griechische Wort im Neuen Testament hinter der Übersetzung steht.

Das umfangreiche Werk des US-Theologen James Strong (1822-1894) wurde 1890 erstmalig als Buch gedruckt. Es bestand im Wesentlichen aus einer vollständigen Konkordanz der englischsprachigen „Common English Version“, wie er sie nannte (d. h. der Authorized Version/King James Version), und je einem hebräisch-aramäischen und griechischen Wörterbuch.

Strong versah zunächst jedes Wort des hebräisch-aramäischen Alten Testaments und des griechischen Neuen Testaments in alphabetischer Reihenfolge mit einer fortlaufenden Nummer.

Diese „Strong-Nummern“ verband er mit den jeweiligen englischen Entsprechungen der Grundsprachen in der Authorized Version.

In der darauf aufbauenden Konkordanz stand daher hinter jedem Vorkommen eines englischen Wortes die Strong-Nummer des entsprechenden hebräischen oder griechischen Wortes. Die Bedeutung konnte dann in zwei dazugehörigen Wörterlisten unter den jeweiligen Nummern gefunden werden. Diese beiden Wörterbücher mit 8674 hebräischen und 5624 griechischen Wörtern enthielten die Übersetzungen mit Hinweisen auf die jeweiligen Wortwurzeln oder Wortstämme.

Eine digitale Version dieser Arbeit wie die Elberfelder Übersetzung Edition CSV Hückeswagen ermöglicht für deutschsprachige Leser ein noch besseres und schnelleres Eindringen in den Grundtext.

  1. Im deutschen Bibeltext steht hinter (fast) jedem Wort die entsprechende Strong-Nummer.
  2. Beim Anklicken dieser Strong-Nummer erscheint eine neue Ansicht, in der oben die Strong-Nummer mit dem hebräischen/aramäischen oder griechischen Wort und einer Umschrift in lateinischen Buchstaben erscheint.
  3. Außerdem werden die Anzahl der Vorkommen des Wortes, die Übersetzungen und die jeweiligen Bibelstellen angegeben. Beim Anklicken der Stellenangaben gelangt man zu deren Wortlaut.

Auf diese Weise sind die verschiedenen Vorkommen und Bedeutungen eines Wortes im Grundtext leicht und schnell aufzufinden. Der Nutzer besitzt also neben der Bibelübersetzung und ihren Funktionen (Wort- und Verssuche, deutsche Konkordanz usw.) gleichzeitig eine Konkordanz und die Wörterbücher der Grundsprachen der Bibel mit den verschiedenen Wiedergaben eines Wortes des Grundtextes in der Elberfelder Übersetzung Edition CSV Hückeswagen.

Einige zusätzliche Bemerkungen:

  1. Die bestimmten Artikel der, die, das, die unbestimmten Artikel ein, eine und das Bindewort und haben im Alten Testament keine Strong-Nummer. Da es im Griechischen auch keinen unbestimmten Artikel gibt, fehlt hier ebenfalls eine Strong-Nummer. Auch die im Deutschen bei der Bildung vieler Zeitformen verwendeten Hilfs- und Modalverben (werden, haben, wollen, können, dürfen usw.) haben in den meisten Fällen keine Entsprechung im Hebräischen und Griechischen und bleiben daher ohne Strong-Nummern.
  2. Steht im deutschen Bibeltext hinter einem Wort keine Strong-Nummer, kann das auch an der unterschiedlichen Struktur der Sprachen liegen, die häufig nicht „deckungsgleich“ übersetzt werden können. Beispielsweise wird das Hilfsverb sein nur selten im Hebräischen verwendet und fehlt dagegen – anders als im Deutschen – sehr häufig. Der folgende Beispielvers beinhaltet beide Möglichkeiten: „Und die Erde H776 war H1961 wüst H8414 und leer H922, und Finsternis H2822 war über H5921 H6440 der Tiefe H8415“ (1. Mo 1,2). In diesem Vers steht im hebräischen Text beim ersten Mal ein Verb, im zweiten Fall jedoch nicht.
  3. Eine Besonderheit des Hebräischen sind spezielle Infinitivkonstruktionen, wie zum Beispiel in 1. Mose 3,16: „Ich werde die Mühsal H6093 deiner Schwangerschaft H2032 sehr *H7235 mehren H7235.“ Im Grundtext heißt es eigentlich: „… (mit) Mehren H7235 mehren H7235“. Hier steht also dasselbe Verb zweimal, einmal im Infinitiv und einmal in einer konjugierten Form. Der Infinitiv wird im Deutschen meistens mit einem Adverb (hier: sehr) wiedergegeben, das dann mit einem * versehen ist, um zu zeigen, dass es dieselbe Strong-Nummer trägt wie die konjugierte Verbform; denn die eigentlichen Strong-Nummern für sehr und sicher sind ganz andere.
  4. Neue Strong-Nummern wurden in der vorliegenden Ausgabe für viele Zahlwörter eingeführt, so z. B. für 200 und 2.000, die als Dual-Formen bei Strong dieselbe Nummer trugen wie 100 und 1.000, was sehr verwirrend war. Ebenso sind für zusammengesetzte Zahlwörter neue Nummern eingeführt worden, um eine Anhäufung von Strong-Nummern zu vermeiden. Gleiches gilt für eine Reihe von zusammengesetzten Adverbien (z.B. lama „warum“, das unter ma „was“ eingeordnet war) oder einigen anderen Wörtern, die bei Strong nicht berücksichtigt wurden.
  5. Strong führte in seiner Konkordanz aus heutiger Sicht nicht existente Wörter auf – eine Folge der damals noch unvollständigen Kenntnis der alten hebräischen Sprache. Dazu gehören die Verben jalach H3212 „gehen“, janach H3240 „ruhen“, namal H5243 „beschneiden“ und nasag H5253 „weichen“; stattdessen stehen dort jetzt die Nummern für die Verben halach H1980, nuach H5117, mul H4135, sug H5472.
  6. In den Fällen, wo die deutsche Übersetzung sehr stark vom Grundtext abweicht, aber in einer Fußnote der genaue Wortlaut angegeben ist, stehen die Strong-Nummern häufig nicht im Fließtext, sondern in der Fußnote, so z. B. in Galater 2,6. Hier lautet der Fließtext: „Von ~(G575) denen ~(G3588) aber ~(G1161), die in Ansehen ~(G1380) standen ~(G1510)“, die Fußnote dagegen: „W. Von G575 den G3588 als etwas G5100 zu sein G1511 Angesehenen G1380 aber G1161“.
  7. Bei Strong-Nummern, die mit einer Tilde ˜ markiert sind, wird ausschließlich die Zuordnung in der entsprechenden Fußnote berücksichtigt: „Und er sprach H559: Was H4100 hast du getan H6213! Horch ~(H6963)! Das Blut ~(H1818) deines Bruders ~(H251) schreit ~(H6817) zu ~(H413) mir {Fußnote: W. Stimme H6963 des Blutes H1818 deines Bruders H251, das zu H413 mir schreit H6817.} von H4480 dem Erdboden H127 her“ (1. Mo 4,10).
  8. Strong-Nummern, die in ( ) stehen, sind verbunden mit dem Wort der entsprechenden Strong-Nummer ohne ( ), das die Hauptbedeutung wiedergibt. Im Hebräischen oder Griechischen steht dort nur ein Wort. Ein Beispiel dafür möge genügen: „Er G3588 aber G1161 stand G1453 auf (G1453), nahm G3880 das G3588 Kind G3813 und G2532 seine G846 Mutter G3384 bei Nacht G3571 zu sich und G2532 zog G402 hin (G402) nach G1519 Ägypten G125“ (Mt 2,14).
  9. Ein ▸ hinter bzw. vor einer Strong-Nummer bedeutet, dass das Wort im Grundtext aus zwei unterschiedlichen Wörtern zu einem Wort verschmolzen ist. Es gibt nicht ein Haupt-Wort wie zum Beispiel in Matthäus 5,15: „Man zündet G2545 auch G3761 nicht G3761 eine Lampe G3088 an (G2545)“. So setzt sich das griechische Wort oude („auch nicht“) aus ou („nicht“) und de („aber“) zusammen.
  10. In den seltenen Fällen, in denen Nestle-Aland (NA) einen anderen Wortlaut hat als Textus Receptus (TR), versuchen wir das durch die Kürzel „NA“ und „TR“ kenntlich zu machen. Als Beispiel sei dazu Apostelgeschichte 10,19 genannt: „Während aber Petrus über das Gesicht nachsann G6123 NA /G1760 TR, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich.“
  11. Als Grundlage des Alten Testaments dient der masoretische Text (MT). Wenn in sehr seltenen Fällen Lesarten anderer hebräischer Handschriften (AH) herangezogen werden, haben wir das durch die entsprechenden Kürzel „MT“ und „AH“ kenntlich gemacht. Als Beispiel sei Jeremia 23,39 genannt: „darum, siehe, werde ich euch ganz vergessen H5382 MA {Fußnote: A. H. l. euch aufheben H5375 AH} , und euch und die Stadt, die ich euch und euren Vätern gegeben habe, von meinem Angesicht verstoßen.“
  12. Strong-Nummern an aramäischen Wörtern des Alten Testaments beginnen mit „A“. Ein Beispiel dazu aus Esra 4,7.8: „Die Schrift H3791 des Briefes H5406 war aber aramäisch H762 geschrieben H3789 und ins Aramäische H762 übersetzt H8638. Rechum A7348, der Statthalter A1169 A2942, und Schimschai A8124, der Schreiber A5613, schrieben A3790 an Artasasta A783, den König A4430 …“
  13. Im 19. Jh. war die Herkunft einiger hebräischer Wörter noch unbekannt. Deswegen bekamen gleichgeschriebene Wörter auch die gleiche Strong-Nummer. Das führte dazu, dass z. B. „Steinhaufen“ und „Welle“ die gleiche Strong-Nummer H1530 trugen. Heute weiß man, dass hebr. gal zwei unterschiedliche Ursprünge besitzt. Trotz identischer Schreibweise liegen demnach zwei verschiedene Wörter vor. Um das kenntlich zu machen, die alphabetische Reihenfolge aber zu wahren, wurden die Strong-Nummern in solchen Fällen mit einer Zusatzzahl versehen: „über Steinhaufen H1530:1 schlingen sich seine Wurzeln, er schaut die Wohnung der Steine“ (Hiob 8,17). Aber: „Er verwandelt den Sturm in Stille, und es legen sich die Wellen H1530:2“ (Ps 107,29).

Weitere Verbesserungen werden falls nötig im Lauf der Zeit im Text angebracht.

C. Lemmatisierung

Zur Verbesserung des Wortstudiums wurde eine Lemmatisierung des Bibeltextes durchgeführt. Unter einem Lemma (Plural: Lemmata) versteht man die Grundform eines Wortes bzw. das Stichwort in einem Nachschlagewerk. Wie in früheren Konkordanzen lassen sich damit gezielt alle Vorkommen eines Wortes auffinden, unabhängig von der im Text verwendeten Form.

Als Beispiel sei das Wort „gehen“ genannt. Wer in einer normalen Textsuche nach „geh“ sucht, findet dadurch „geht“, „gehst“, „gehe“ und „gehen“ aber nicht „ging“, „gingst“, „gegangen“, usw. Durch die Suche mit einem Lemma wird dieses Problem gelöst und es können alle Formen gefunden werden. Diese auf Lemmata basierte Suche wird bei der Eingabe im Suchfeld automatisch vorgeschlagen. Alternativ kann sie auch gezielt mit anderen Suchausdrücken kombiniert werden, siehe dazu die Tipps zur Suche.

Neben der Verfeinerung der Suchmöglichkeiten erleichtert die Lemmatisierung auch das Studium der Wörter des Grundtextes. Bei der Ansicht eines griechischen Wortes (anhand der Strong-Nummer) sieht man so auf einen Blick, wie es im deutschen Bibeltext übersetzt wurde und mit welchen Lemmata danach gesucht werden kann.

Die Lemmatisierung des Alten und Neuen Testaments ist nun abgeschlossen. Weitere Verbesserungen werden im Lauf der Zeit durchgeführt. Wir freuen uns über Rückmeldungen.

Die Bearbeiter, Juni 2022
Stefan Drüeke und Arend Remmers

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