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Lukas 22Lk 22

Es kam G1448 aber G1161 das G3588 Fest G1859 der G3588 ungesäuerten G106 Brote näher (G1448), das G3588 Passah G3957 genannt G3004 wird. Und G2532 die G3588 Hohenpriester G749 und G2532 die G3588 Schriftgelehrten G1122 suchten G2212, wie G3588+G4459 sie ihn G846 umbringen G337 könnten, denn G1063 sie fürchteten G5399 das G3588 Volk G2992.

Aber G1161 Satan G4567 fuhr G1525 in G1519 Judas G2455, der G3588 Iskariot G2469 genannt G2564 wird, welcher aus G1537 der G3588 Zahl G706 der G3588 Zwölf G1427 war G1510. Und G2532 er ging G565 hin (G565) und besprach G4814 sich (G4814) mit den G3588 Hohenpriestern G749 und G2532 Hauptleuten G4755, wie G3588+G4459 er ihn G846 an sie G846 überliefern G3860 könne. Und G2532 sie waren erfreut G5463 und G2532 kamen G4934 überein G4934, ihm G846 Geld G694 zu geben G1325. Und G2532 er versprach G1843 es und G2532 suchte G2212 eine Gelegenheit G2120, um ihn G846 ohne G817 Volksauflauf G3793a an sie G846 zu G3588 überliefern G3860.

Es kam G2064 aber G1161 der G3588 Tag G2250 der G3588 ungesäuerten G106 Brote, an G1722 dem G3739 das G3588 Passah G3957 geschlachtet G2380 werden musste G1163. Und G2532 er sandte G649 Petrus G4074 und G2532 Johannes G2491 und sprach G3004: Geht G4198 hin (G4198) und bereitet G2090 uns G2254 das G3588 Passah G3957, damit G2443 wir es essen G5315. Sie G3588 aber G1161 sprachen G3004 zu ihm G846: Wo G4226 willst G2309 du, dass wir es bereiten G2090? Er G3588 aber G1161 sprach G3004 zu ihnen G846: Siehe G2400, wenn ihr G5216 in G1519 die G3588 Stadt G4172 kommt G1525, wird euch G5213 ein Mensch G444 begegnen G4876, der einen Krug G2765 Wasser G5204 trägt G941; folgt G190 ihm G846 in G1519 das G3588 Haus G3614, in G1519 das G3739 er hineingeht G1531. Und G2532 ihr sollt zu dem G3588 Herrn G3617 des G3588 Hauses G3614 sagen G2046: Der G3588 Lehrer G1320 sagt G3004 dir G4671: Wo G4226 ist G1510 das G3588 Gastzimmer G2646, wo G3699 ich mit G3326 meinen G3450 Jüngern G3101 das G3588 Passah G3957 essen G5315 kann? Und G2548 jener G2548 wird euch G5213 ein großes G3173, mit (G4766) Polstern (G4766) belegtes G4766 Obergemach G508 zeigen G1166; dort G1563 bereitet G2090 es. Als sie aber G1161 hingingen G565, fanden G2147 sie es, wie G2531 er ihnen G846 gesagt G3004 hatte; und G2532 sie bereiteten G2090 das G3588 Passah G3957.

Und G2532 als G3753 die G3588 Stunde G5610 gekommen G1096 war, legte G377 er sich zu (G377) Tisch (G377), und G2532 die G3588 Apostel G652 mit G4862 ihm G846. Und G2532 er sprach G3004 zu G4314 ihnen G846: Mit Sehnsucht G1939 habe ich mich gesehnt G1937, dieses G5124 Passah G3957 mit G3326 euch G5216 zu essen G5315, ehe G4253 ich G3165 leide G3958. Denn G1063 ich sage G3004 euch G5213, dass G3754 ich es G846 ⌜fortan G3765⌝ nicht G3361+G3756 mehr essen G5315 werde, bis G2193+G3755 es erfüllt G4137 ist im G1722+G3588 Reich G932 Gottes G2316. Und G2532 er nahm G1209 einen Kelch G4221, dankte G2168 und sprach G3004: Nehmt G2983 diesen G5124 und G2532 teilt G1266 ihn unter G1519 euch G1438. Denn G1063 ich sage G3004 euch G5213, dass G3754 ich von G575 jetzt G3568 an nicht G3361+G3756 von G575 dem G3588 Gewächs G6117 NA /G1081 TR des G3588 Weinstocks G288 trinken G4095 werde, bis G2193+G3757 das G3588 Reich G932 Gottes G2316 kommt G2064. Und G2532 er nahm G2983 Brot G740, dankte G2168, brach G2806 und G2532 gab G1325 es ihnen G846 und sprach G3004: Dies G5124 ist G1510 mein G3450 Leib G4983, der G3588 für G5228 euch G5216 gegeben G1325 wird; dies G5124 tut G4160 zu G1519 meinem G1699 Gedächtnis G364! Ebenso G5615 auch G2532 den G3588 Kelch G4221 nach G3326 dem G3588 Mahl ~(G1172)b und sagte G3004: Dieser G5124 Kelch G4221 ist der G3588 neue G2537 Bund G1242 in G1722 meinem G3450 Blut G129, das G3588 für G5228 euch G5216 vergossen G1632 wird.

Doch G4133 siehe G2400, die G3588 Hand G5495 dessen, der G3588 mich G3165 überliefert G3860, ist mit G3326 mir G1700 auf G1909 dem G3588 Tisch G5132. Denn G3754 der G3588 Sohn G5207 des G3588 Menschen G444 geht G4198 zwar G3303 dahin (G4198), wie G2596 es G3588 beschlossen G3724 ist; wehe G3759 aber G4133 jenem G1565 Menschen G444, durch G1223 den G3739 er überliefert G3860 wird! Und G2532 sie G846 fingen G756 an (G756), sich untereinander G4314+G1438 zu befragen G4802, wer G5101 von G1537 ihnen G846 es G3588 wohl G686 sei G1510, der G3588 dies G5124 tun G4238 werde G3195.

Es entstand G1096 aber G1161 auch G2532 ein Streit G5379 unter G1722 ihnen G846, wer G5101 von ihnen G846 für G3588 den Größten ~(G3187)c zu halten G1380 sei G1510. Er G3588 aber G1161 sprach G3004 zu ihnen G846: Die G3588 Könige G935 der G3588 Nationen G1484 herrschen G2961 über sie G846, und G2532 die, die G3588 Gewalt G1850 über sie G846 ausüben (G1850), werden Wohltäter G2110 genannt G2564. Ihr G5210 aber G1161 nicht G3756 so G3779; sondern G235 der G3588 Größte ~(G3187) unter G1722 euch G5213 sei G1096 wie G5613 der G3588 Jüngste ~(G3501)d, und G2532 der G3588 Führende G2233 wie G5613 der G3588 Dienende G1247. Denn G1063 wer G5101 ist größer G3187, der G3588 zu (G345) Tisch G345 Liegende (G345) oder G2228 der G3588 Dienende G1247? Nicht G3780 der G3588 zu (G345) Tisch G345 Liegende (G345)? Ich G1473 aber G1161 bin G1510 in G1722 eurer G5216 Mitte G3319 wie G5613 der G3588 Dienende G1247.

Ihr G5210 aber G1161 seid G1510 es, die G3588 mit G3326 mir G1700 ausgeharrt G1265 haben in G1722 meinen G3450 Versuchungen G3986; und G2504 ich G2504 bestimme G1303 euch G5213, wie G2531 mein G3450 Vater G3962 mir G3427 bestimmt G1303 hat, ein Reich G932, damit G2443 ihr esst G2068 und G2532 trinkt G4095 an G1909 meinem G3450 Tisch G5132 in G1722 meinem G3450 Reich G932 und G2532 auf G1909 Thronen G2362 sitzt G2521, um die G3588 zwölf G1427 Stämme G5443 Israels G2474 zu richten G2919.

⌜Der G3588 Herr G2962 aber G1161 sprach G3004:⌝ Simon G4613, Simon G4613! Siehe G2400, der G3588 Satan G4567 hat begehrt G1809, euch G5209 zu G3588 sichten G4617 wie G5613 den G3588 Weizen G4621. Ich G1473 aber G1161 habe für G4012 dich G4675 gebetet G1189, damit G2443 dein G4675 Glaube G4102 nicht G3361 aufhöre G1587; und G2532 du G4771, bist du einst G4218 umgekehrt G1994, so stärke G4741 deine G4675 Brüder G80. Er G3588 aber G1161 sprach G3004 zu ihm G846: Herr G2962, mit G3326 dir G4675 bin G1510 ich bereit G2092, auch G2532 ins G1519 Gefängnis G5438 und G2532 in G1519 den Tod G2288 zu gehen G4198. Er G3588 aber G1161 sprach G3004: Ich sage G3004 dir G4671, Petrus G4074, der Hahn G220 wird heute G4594 nicht G3756 krähen G5455, ehe G2193 du dreimal G5151 geleugnet G533 hast, mich G3165 zu kennen G1492.

Und G2532 er sprach G3004 zu ihnen G846: Als G3753 ich euch G5209 ohne G817 Geldbeutel G905 und G2532 Tasche G4082 und G2532 Sandalen G5266 sandte G649, fehlte G5302 es euch wohl G3361 an etwas G5100? Sie G3588 aber G1161 sagten G3004: An nichts G3762. Er sprach G3004 aber G1161 zu ihnen G846: Aber G235 jetzt G3568, wer G3588 einen Geldbeutel G905 hat G2192, der nehme G142 ihn, und G2532 ebenso G3668 eine Tasche G4082, und G2532 wer G3588 keins ~(G3361)e hat G2192, verkaufe G4453 sein G846 Oberkleid G2440 und G2532 kaufe G59 ein Schwert G3162; denn G1063 ich sage G3004 euch G5213, dass G3754 noch dieses G5124, was G3588 geschrieben G1125 steht (G1125), an G1722 mir G1698 erfüllt G5055 werden muss G1163: „Und G2532 er ist unter G3326 die Gesetzlosen G459 gerechnet G3049 worden“f; denn G1063 auch G2532 das, was G3588 mich G1700 betrifft G4012, hat G2192 eine Vollendung G5056. Sie G3588 aber G1161 sprachen G3004: Herr G2962, siehe G2400, hier G5602 sind zwei G1417 Schwerter G3162. Er G3588 aber G1161 sprach G3004 zu ihnen G846: Es ist G1510 genug G2425.

Und G2532 er ging G1831 hinaus (G1831) und begab G4198 sich (G4198) der G3588 Gewohnheit G1485 nach G2596 an G1519 den G3588 Ölberg G3735+G1636; es folgten G190 ihm G846 aber G1161 auch G2532 die G3588 Jünger G3101. Als er aber G1161 an G1909 den G3588 Ort G5117 gekommen G1096 war, sprach G3004 er zu ihnen G846: Betet G4336, dass ihr nicht G3361 in G1519 Versuchung G3986 kommt G1525. Und G2532 er G846 zog G645 sich (G645) ungefähr G5616 einen Steinwurf G3037+G1000 weit von G575 ihnen G846 zurück (G645) und G2532 kniete G5087+G1119 nieder (G5087+G1119), betete G4336 und sprach G3004: Vater G3962, wenn G1487 du willst G1014, so nimm G3911 diesen G5124 Kelch G4221 von G575 mir G1700 weg (G3911) – doch G4133 nicht G3361 mein G3450 Wille G2307, sondern G235 der G3588 deine G4674 geschehe G1096! Es erschien G3708 ihm G846 aber G1161 ein Engel G32 vom G575 Himmel G3772, der ihn G846 stärkte G1765. Und G2532 als er in G1722 ringendem (G74) Kampf G74 war G1096, betete G4336 er heftiger G1617. Und G2532 sein G846 Schweiß G2402 wurde G1096 wie G5616 große (G2361+G129) Blutstropfen G2361+G129, die auf G1909 die G3588 Erde G1093 herabfielen G2597. Und G2532 er stand G450 auf (G450) vom G575+G3588 Gebet G4335, kam G2064 zu G4314 den G3588 Jüngern G3101 und fand G2147 sie G846 eingeschlafen G2837 vor G575 Traurigkeit G3077. Und G2532 er sprach G3004 zu ihnen G846: Was G5101 schlaft G2518 ihr? Steht G450 auf (G450) und betet G4336, damit G2443 ihr nicht G3361 in G1519 Versuchung G3986 kommt G1525.

Während er G846 noch G2089 redete G2980, siehe G2400, da kam eine Volksmenge G3793, und G2532 der, der G3588 Judas G2455 hieß G3004, einer G1520 der G3588 Zwölf G1427, ging G4281 vor G4281 ihnen G846 her G4281 und G2532 näherte G1448 sich (G1448) Jesus G2424, um ihn G846 zu küssen G5368. Jesus G2424 aber G1161 sprach G3004 zu ihm G846: Judas G2455, überlieferst G3860 du den G3588 Sohn G5207 des G3588 Menschen G444 mit einem Kuss G5370? Als aber G1161 die, die G3588 um G4012 ihn G846 waren, sahen G1492, was G3588 es werden G1510 würde, sprachen G3004 sie: Herr G2962, sollen G1487 wir mit G1722 dem Schwert G3162 dreinschlagen G3960? Und G2532 ein G1520 Gewisser G5100 von G1537 ihnen G846 schlug G3960 den G3588 Knecht G1401 des G3588 Hohenpriesters G749 und G2532 hieb G851 ihm G846 das G3588 rechte G1188 Ohr G3775 ab (G851). Jesus G2424 aber G1161 antwortete G611 und sprach G3004: Lasst G1439 es so G2193+G5127 weit G2193+G5127; und G2532 er rührte G680 das G3588 Ohr G5621 an (G680) und heilte G2390 ihn G846.

Jesus G2424 aber G1161 sprach G3004 zu G4314 den G3588 Hohenpriestern G749 und G2532 Hauptleuten G4755 des G3588 Tempels G2411 und G2532 den Ältesten G4245, die gegen G1909 ihn G846 herangekommen G3854 waren: Seid ihr ausgezogen G1831 wie G5613 gegen G1909 einen Räuber G3027, mit G3326 Schwertern G3162 und G2532 Stöcken G3586? Als ich G3450 täglich G2596+G2250 bei G3326 euch G5216 im G1722+G3588 Tempel G2411 war G1510, habt ihr die G3588 Hände G5495 nicht G3756 gegen G1909 mich G1691 ausgestreckt G1614; aber G235 dies G3778 ist G1510 eure G5216 Stunde G5610 und G2532 die G3588 Gewalt G1849 der G3588 Finsternis G4655.

Sie nahmen G4815 ihn G846 aber G1161 fest (G4815) und führten G71 ihn hin (G71) und G2532 brachten G1521 ihn in G1519 das G3588 Haus G3614 des G3588 Hohenpriesters G749. Petrus G4074 aber G1161 folgte G190 von (G3113) weitem G3113. Als sie aber G1161 mitten G3319 im G1722 Hof G833 ein Feuer G4442 angezündet G6192 NA /G681 TR und G2532 sich (G4776) zusammengesetzt G4776 hatten, setzte G2521 sich (G2521) Petrus G4074 mitten G3319 unter sie G846. Es sah G1492 ihn G846 aber G1161 eine gewisse G5100 Magd G3814 bei G4314 dem G3588 Feuer G5457 sitzen G2521 und G2532 blickte (G816) ihn G846 unverwandt G816 an (G816) und sprach G3004: Auch G2532 dieser G3778 war G1510 mit G4862 ihm G846. Er G3588 aber G1161 leugnete G720 und sprach G3004: Frau G1135, ich kenne G1492 ihn G846 nicht G3756. Und G2532 kurz G1024 danach G3326 sah G1492 ihn G846 ein anderer G2087 und sprach G5346: Auch G2532 du G4771 bist G1510 einer von G1537 ihnen G846. Petrus G4074 aber G1161 sprach G5346: Mensch G444, ich bin G1510 es nicht G3756. Und G2532 nach Verlauf G1339 von etwa G5616 einer G1520 Stunde G5610 behauptete G1340 ein G5100 anderer G243 und sagte G3004: In G1909 Wahrheit G225, auch G2532 dieser G3778 war G1510 mit G3326 ihm G846, denn G1063 er ist G1510 auch G2532 ein Galiläer G1057. Petrus G4074 aber G1161 sprach G3004: Mensch G444, ich weiß G1492 nicht G3756, was G3739 du sagst G3004. Und G2532 sogleich G3916, während er G846 noch G2089 redete G2980, krähte G5455 der Hahn G220. Und G2532 der G3588 Herr G2962 wandte G4762 sich (G4762) um (G4762) und blickte G1689 Petrus G4074 an (G1689); und G2532 Petrus G4074 erinnerte G5279 sich (G5279) an das G3588 Wort G4487 des G3588 Herrn G2962, wie G5613 er zu ihm G846 gesagt G3004 hatte: Ehe G4250 der Hahn G220 heute G4594 kräht G5455, wirst du mich G3165 dreimal G5151 verleugnen G533. Und G2532 er ging G1831 hinaus (G1831) und weinte G2799 bitterlich G4090.

Und G2532 die G3588 Männer G435, die G3588 ihn G846 festhielten G4912, verspotteten G1702 und schlugen G1194 ihn G846. Und G2532 als sie ihn G846 verhüllt G4028 hatten, fragten G1905 sie ihn und sprachen G3004: Weissage G4395, wer G5101 ist G1510 es, der G3588 dich G4571 schlug G3817? Und G2532 vieles G4183 andere G2087 sagten G3004 sie lästernd G987 gegen G1519 ihn G846.

Und G2532 als G5613 es Tag G2250 wurde G1096, versammelte G4863 sich (G4863) die G3588 Ältestenschaft G4244 des G3588 Volkes G2992, sowohl G5037 Hohepriester G749 als G2532 Schriftgelehrte G1122, und G2532 sie führten G520 ihn G846 weg (G520) in G1519 ihr G846 Synedrium G4892 und sagten G3004: Wenn G1487 du G4771 der G3588 Christus G5547 bist G1510, so sage G3004 es uns G2254. Er aber G1161 sprach G3004 zu ihnen G846: Wenn G1437 ich es euch G5213 sagte G3004, so würdet ihr nicht G3361+G3756 glauben G4100; wenn G1437 ich aber G1161 fragen G2065 würde, so würdet ihr nicht G3361+G3756 antworten G611 ⌜noch G2228 mich freilassen G630⌝. Von G575 nun G3568 an aber G1161 wird G1510 der G3588 Sohn G5207 des G3588 Menschen G444 sitzen G2521 zur G1537 Rechten G1188 der G3588 Macht G1411 Gottes G2316. Alle G3956 aber G1161 sprachen G3004: Du G4771 bist G1510 also G3767 der G3588 Sohn G5207 Gottes G2316? Er G3588 aber G1161 sprach G5346 zu G4314 ihnen G846: Ihr G5210 sagt G3004, dass G3754 ich G1473 es bin G1510. Sie G3588 aber G1161 sprachen G3004: Was G5101 brauchen G2192+G5532 wir noch G2089 ein Zeugnis G3141? Denn G1063 wir selbst G846 haben es aus G575 seinem G846 Mund G4750 gehört G191.

Fußnoten

  1. O. abseits der Volksmenge.
  2. W. Essen G1172.
  3. Eig. für größer G3187.
  4. Eig. der Größere G3187 … der Jüngere G3501.
  5. W. nicht G3361.
  6. Jesaja 53,12.

Einführung
Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen) mit Strong-Nummern

A. Vorwort zur Bibelausgabe

Die hier verwendete Bibelausgabe geht zurück auf die so genannte „Elberfelder Übersetzung“, die erstmals in den Jahren 1855 bis 1871 erschien und mit dem Ziel erstellt wurde, unter Berücksichtigung der damals vorhandenen wissenschaftlichen Ausgaben des hebräischen und griechischen Grundtextes eine möglichst wortgetreue Übersetzung des Grundtextes zu bieten.

Durch Gottes Gnade kann jetzt eine Neubearbeitung dieser Übersetzung erscheinen. Dazu wurden unter anderem die heutigen wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben des Alten und Neuen Testaments herangezogen (K. Elliger und W. Rudolph: Biblia Hebraica Stuttgartensia, Stuttgart, 2. Auflage 1984; Nestle-Aland: Novum Testamentum Graece, Stuttgart, 28. Auflage 2012; The New Testament: The Greek Text Underlying the English Authorised Version of 1611, London o. J.)

Hier und da bestand die Möglichkeit, die Genauigkeit der Übersetzung etwas zu verbessern. Auch sprachliche und stilistische Glättungen wurden an vielen Stellen vorgenommen. Dabei war es Wunsch und Ziel der Bearbeiter, dass diese Ausgabe der Heiligen Schrift weiterhin dem Anspruch genügt, möglichst wortgetreu und doch verständlich zu sein.

Der Bibeltext enthält die heute allgemein üblichen Kapitel- und Verseinteilungen. Diese sind an die wissenschaftlichen Textausgaben und andere Bibelübersetzungen angeglichen worden. Das betrifft insbesondere die Überschriften der Psalmen, die, obwohl sie zum Bibeltext gehören, bislang nicht in die Verszählung einbezogen waren.

Auf die Einfügung von Abschnittsüberschriften wurde bewusst verzichtet, da sie auch in den Grundtexten nicht vorhanden sind. Einige Parallelstellenhinweise im Alten Testament wurden beibehalten; im Neuen Testament sind weiterhin nur deutlich erkennbare Zitate aus dem Alten Testament angegeben.

Wie die ursprünglichen Übersetzer lehnen auch die jetzigen Bearbeiter alle Ansätze der Bibelkritik ab, die die Inspiration und Autorität des Wortes Gottes und seine innere Einheit in Frage stellen. Dem Gesamtzusammenhang der Heiligen Schrift muss daher besonders Rechnung getragen werden, wenn der Handschriftenbefund gelegentlich nicht eindeutig ist. Das bedeutet, dass die Bearbeiter nicht kritiklos dem Text der wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben folgen.

1. Der Text

Altes Testament

Aus Hochachtung vor dem hebräischen Text des Alten Testaments wurde schon im Altertum beim Abschreiben höchste Sorgfalt verwandt. In der Zeit von ca. 700 bis 1000 n. Chr. entwickelten die Masoreten (hebr. für „Überlieferer“) ein System, das den ursprünglich nur in Konsonantenschrift überlieferten Bibeltext durch eingefügte Vokalzeichen, Akzente und Erklärungen ergänzen und verdeutlichen sollte. Außerdem wurden an verschiedenen Stellen schwer verständliche Wörter (hebr. Ketiv: „Schreibform“) mit einer alternativen Vokalisierung (hebr. Qere: „Leseform“) versehen. Für die Abschriften der Bibeltexte wurden genaue Regeln aufgestellt. Die große Genauigkeit der alten hebräischen Bibelhandschriften wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts durch die zum Teil über 2000 Jahre alten Bibelfunde von Qumran am Toten Meer bestätigt. Die wissenschaftliche Ausgabe des hebräischen Textes des Alten Testaments, die Biblia Hebraica Stuttgartensia, ist die getreue Wiedergabe einer einzigen masoretischen Handschrift aus dem Jahr 1008, des Codex Leningradensis. Abweichende Lesarten anderer hebräischer Handschriften, der Septuaginta (d. i. die griechische Übersetzung des Alten Testaments aus der Zeit um 200 v. Chr.), sowie weiterer alter Übersetzungen (z. B. der syrischen und lateinischen) sind in den Fußnoten der Biblia Hebraica angegeben.

Die vorliegende Überarbeitung fußt grundsätzlich auf dem sehr genau überlieferten masoretischen Text der Biblia Hebraica. Nur in seltenen Fällen wurden die Lesarten anderer hebräischer Handschriften oder alter Übersetzungen vorgezogen, was jeweils in einer Fußnote vermerkt ist.

Der früher mit Jehova wiedergegebene Name des Bundesgottes Israels, JHWH („der ewig Seiende“), ist durch HERR (in Kapitälchen) ersetzt worden. Die Wiedergabe durch Herr (ohne Artikel), die der Heilige Geist im Neuen Testament für diesen Namen benutzt hat (vgl. Matthäus 1,20 mit Fußnote), hat uns bei diesem Schritt bestärkt. Die Übernahme der Bezeichnung Jahwe in den Text des Wortes Gottes hielten wir nicht für sinnvoll, da sie lediglich eine wissenschaftliche Rekonstruktion des ursprünglich nur mit Konsonanten geschriebenen alttestamentlichen Gottesnamens JHWH ist. Sie wird nur in den Fußnoten (neben Jehova) verwendet. Die genaue Aussprache des Namens JHWH ist nicht mehr bekannt, weil stattdessen im Hebräischen immer Adonai (Herr) oder in der Verbindung Adonai-JHWH immer Elohim (Gott) gelesen wurde und wird. Die früher durch Jehova Gott wiedergegebene Wortverbindung JHWH-Elohim lautet jetzt Gott der HERR. Die von JHWH abgeleitete seltene Kurzform Jah wurde entsprechend der hebräischen Schreibweise beibehalten.

Im Allgemeinen ist im Alten Testament „Gott“ oder „Götter“ die Wiedergabe des hebräischen Namens Elohim (eine Pluralform). Auf die Verwendung der beiden anderen hebräischen Namen Gottes: El (der Starke), Eloah (der Mächtige, Unumschränkte oder: der Furcht Einflößende) wird jeweils in den Fußnoten hingewiesen.

Neues Testament

Vom Neuen Testament sind heute ungefähr 5300 Handschriften in griechischer Sprache bekannt. Zur Zeit der Entstehung der „Elberfelder Übersetzung“ waren es vielleicht 1000, während die erste gedruckte Textausgabe des griechischen Neuen Testaments von Erasmus von Rotterdam (1516) auf nur sechs relativ jungen Handschriften beruhte. Der in der Folgezeit kaum veränderte Text von Erasmus, der den Übersetzungen der Reformationszeit (in Deutschland 1522 Martin Luther, in England 1611 der King James Version oder Authorised Version) als Vorlage gedient hat, wurde im Jahr 1633 von dem Buchdrucker Elzevir erstmals Textus Receptus (lat. für „angenommener“ oder „anerkannter Text“) genannt. Die Mehrzahl aller heute bekannten griechischen Handschriften des Neuen Testaments entspricht diesem Text. Diese früher als „Koine“ oder „Reichstext“ bezeichnete Textform wird nach ihrer Herkunft auch „Byzantinischer Text“ oder wegen der Menge der Handschriften „Mehrheitstext“ genannt. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Textform, die seit dem 4. Jahrhundert im Osten des Römischen Reichs (Byzanz/Konstantinopel) in fortschreitendem Maß durch „korrigierende“ Eingriffe verändert worden ist.

Die meisten der heute bekannten ca. 5300 griechischen Handschriften des Neuen Testaments sind in den letzten 200 Jahren entdeckt und ausgewertet worden, die ältesten davon, insbesondere die Papyri, erst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gerade die ältesten Manuskripte enthalten an manchen Stellen einen anderen Wortlaut als der Textus Receptus, und die Textforschung bemüht sich, zu ermitteln, welches die ursprüngliche Lesart ist. Das Ergebnis dieser Arbeit sind die wissenschaftlichen Textausgaben des griechischen Neuen Testaments, deren bekannteste die von Nestle-Aland ist. Unterschiede gibt es nur bei einem kleinen Bruchteil des gesamten Textes des Neuen Testaments. Viele davon sind Abweichungen in Rechtschreibung oder Grammatik, die in einer Übersetzung gar nicht ausgedrückt werden können. In den anderen Fällen sind die Bearbeiter dieser Bibelausgabe nicht immer dem Text von Nestle-Aland gefolgt, wo dieser vom Textus Receptus abweicht. Alle Stellen, die nicht mit Nestle-Aland übereinstimmen, sondern dem Textus Receptus folgen, sind entweder durch Winkel ⌜ ⌝ im Text gekennzeichnet oder durch Fußnoten vermerkt. Ausnahmen davon sind nur die ungekennzeichneten Abschnitte Markus 16,9-20; Lukas 22,43.44; 23,34 und Johannes 7,53-8,11, die nach Auffassung der Herausgeber von Nestle-Aland angeblich „mit Sicherheit nicht zum ursprünglichen Textbestand gehört“ haben sollen.

Die Ergebnisse der Textforschung bestätigen beim Neuen wie beim Alten Testament durchweg in bewunderungswürdiger Weise die bewahrende Hand Gottes in der schriftlichen Überlieferung Seines heiligen Wortes. Wir besitzen heute eine genauere Kenntnis des Bibeltextes als je zuvor.

Der Artikel (Geschlechtswort) wird im neutestamentlichen Griechisch oft anders verwendet als im Deutschen und hat häufig einen stark hinweisenden Charakter. In der Übersetzung sind wir dem Gebrauch des Artikels im Griechischen im Allgemeinen gefolgt, auch wenn dies im Deutschen ungewöhnlich ist, besonders in Verbindung mit dem Namen Christus: der Christus, des Christus usw. Vor Eigennamen ist der Artikel jedoch entsprechend dem deutschen Gebrauch meistens fortgelassen worden.

Auch die vielfach vom Deutschen abweichende Verwendung der Zeiten im Griechischen wurde möglichst beibehalten, z. B. in Markus 8,33: „… und als er seine Jünger sah, tadelte er Petrus, und er sagt: …“

Das Wort „Versammlung“ statt des bekannteren „Gemeinde“ wurde beibehalten. Es scheint die direkte und einfachste Übersetzung des griechischen Wortes ekklesia zu sein (s. Worterklärungen).

Kennzeichnungen im Text

Zur klaren und eindeutigen Wiedergabe des Grundtextes im Deutschen wurden folgende zusätzliche Kennzeichnungen verwendet:

  1. Kursivdruck weist auf eine mehr oder weniger starke Betonung des betreffenden Wortes im Hebräischen oder Griechischen hin.
  2. Kleindruck bedeutet, dass das betreffende Wort im Grundtext nicht vorhanden ist, aber aus sprachlichen Gründen im deutschen Text hinzugefügt wurde.
  3. Runde Klammern ( ) dienen wie Gedankenstriche lediglich zur Gliederung des Textes und zur Erleichterung des Verständnisses.
  4. Hochgestellte Buchstaben a, b, c hinter einem Wort verweisen auf die zugeordneten Fußnoten.
  5. Mit einem hochgestellten Kreis° versehene, aber auch andere, unübersetzt gebliebene Wörter (wie Amen, Baal usw.) sowie biblische Begriffe (wie Brandopfer und andere Opferarten, Erstgeborener, Gesetz usw.) werden in den Worterklärungen erläutert.
  6. Zwischen Winkeln ⌜ ⌝ stehen im Neuen Testament an sich gut bezeugte Wörter, die die Herausgeber des griechischen Grundtextes (Nestle-Aland) jedoch als nicht ausreichend bezeugt ansehen und deshalb nur im Fußnoten-Apparat verzeichnen.
  7. Eckige Klammern [ ] kennzeichnen Textabschnitte im Neuen Testament, die als nicht zum Grundtext gehörig beurteilt werden; sie sind jedoch in den Fußnoten zu finden.

Von den seit einigen Jahren geltenden Rechtschreibungs- und Zeichensetzungsregeln wurde in einigen Fällen abgewichen, wo es das Verständnis des Textes erleichterte.

Der besseren Übersichtlichkeit halber sind Zahlen ab 1001 in Ziffern geschrieben, ebenso alle Altersangaben ab 101 Jahren und alle Wertangaben ab 13; darüber hinaus Zahlenhäufungen, wo die Zahlen deutlich im Mittelpunkt stehen. In den übrigen Fällen ist die bisherige Schreibung in Worten beibehalten worden (z. B. bei Zeitangaben wie Regierungszeiten sowie Mengen von Menschen, Städten, Tieren usw.).

2. Die Fußnoten

Die Fußnoten enthalten wie bisher abweichende Lesarten und Übersetzungsmöglichkeiten sowie sachliche Erklärungen zum Bibeltext. Anmerkungen, die die Auslegung des Textes betreffen, wurden auf ein Mindestmaß beschränkt.

Im Alten Testament wird in den Fußnoten auf hebräische Schreib- oder Leseformen hingewiesen (N. a. L.: „Nach anderer Lesart“). Auch wesentliche Abweichungen anderer Handschriften des hebräischen Grundtextes sind in den Fußnoten vermerkt (z. B. durch die Abkürzung A. H. l.: „Andere Handschriften lesen“).

Im Neuen Testament beziehen sich die Lesartenhinweise (A. l., A. f. h.: „Andere lesen“ bzw. „Andere fügen hinzu“) grundsätzlich nicht auf einzelne griechische Handschriften, sondern auf den Text von NestleAland. Die Abkürzungen „E. l.“ und „M. l.“ („Einige“ bzw. „Mehrere Handschriften lesen“) sowie „E. f. h.“ und „M. f. h.“ („Einige“ bzw. „Mehrere Handschriften fügen hinzu“) weisen jedoch auf Lesarten von Handschriften hin, die Nestle-Aland nicht im Text, sondern im Fußnoten-Apparat verzeichnet.

Bei Mehrfachverwendung einer Fußnote im Kapitel enthalten die Klammern die jeweiligen grammatischen Entsprechungen.

Die Bibelstellenangaben in den Fußnoten entsprechen der heute allgemein anerkannten Kapitel- und Verseinteilung.

3. Abkürzungsverzeichnis

In den Fußnoten

Folgende Abkürzungen werden in den Fußnoten verwendet:

Abw. Abweichend.
Ägypt. Ägyptisch.
Ähnl. Ähnlich.
Äthiop. Äthiopisch.
A. f. h. Nestle-Aland (28. Ausgabe) fügt hinzu.
A. H. f. h. Andere Handschriften fügen hinzu.
A. H. l. Andere Handschriften lesen (Lesarten von hebr. Handschriften, die vom mas. Text abweichen, aber in manchen heutigen Übersetzungen Berücksichtigung finden).
A. l. Nestle-Aland liest.
And. Andere.
Anm. Anmerkung.
Aram. Aramäisch.
AT Altes Testament.
A. ü. Andere übersetzen.
Bez. Bezeichnung.
Bzw. Beziehungsweise.
D. h. Das heißt.
D. i. Das ist.
D. s. Das sind.
Eig. Eigentlich.
E. f. h. Einige Handschriften fügen hinzu.
E. l. Einige Handschriften lesen.
f., ff. folgende, -r, -s.
Griech. Griechisch.
Hebr. Hebräisch.
Kap. Kapitel.
Lat. Lateinisch.
Mas. Masoretisch (der überlieferte hebr. Text des Alten Testaments; s. Einführung).
M. f. h. Mehrere Handschriften fügen hinzu (im NT der Mehrheitstext; s. Einführung).
M. l. Mehrere Handschriften lesen (im NT der Mehrheitstext; s. Einführung).
N. a. L. Nach anderer Lesart (entweder Schreib- oder Leseform des mas. Textes; s. Einführung).
Näml. Nämlich.
nC, n. Chr. nach Christus.
NT Neues Testament.
O. Oder.
Pers. Persisch.
Pl. Plural (Mehrzahl).
S. Siehe.
Sept. Septuaginta (griech. Übersetzung des AT).
Sg. Singular (Einzahl).
so a. sp. so auch später.
U. Und.
Üb. Übersetzung(en).
V. Vers.
vC, v. Chr. vor Christus.
Vgl. Vergleiche.
Viell. Vielleicht.
W. Wörtlich.
Wahrsch. Wahrscheinlich.
Zugl. Zugleich.

Bibelbücher

Altes Testament
1. Mose1. Mo
2. Mose2. Mo
3. Mose3. Mo
4. Mose4. Mo
5. Mose5. Mo
JosuaJos
RichterRi
RuthRt
1. Samuel1. Sam
2. Samuel2. Sam
1. Könige1. Kön
2. Könige2. Kön
1. Chronika1. Chr
2. Chronika2. Chr
EsraEsra
NehemiaNeh
EstherEst
HiobHiob
PsalmPs
SprücheSpr
PredigerPred
Lied der LiederHld
JesajaJes
JeremiaJer
KlageliederKlgl
HesekielHes
DanielDan
HoseaHos
JoelJoel
AmosAmos
ObadjaObad
JonaJona
MichaMich
NahumNah
HabakukHab
ZephanjaZeph
HaggaiHag
SacharjaSach
MaleachiMal
Neues Testament
MatthäusMt
MarkusMk
LukasLk
JohannesJoh
ApostelgeschichteApg
RömerRöm
1. Korinther1. Kor
2. Korinther2. Kor
GalaterGal
EpheserEph
PhilipperPhil
KolosserKol
1. Thessalonicher1. Thes
2. Thessalonicher2. Thes
1. Timotheus1. Tim
2. Timotheus2. Tim
TitusTit
PhilemonPhlm
HebräerHeb
JakobusJak
1. Petrus1. Pet
2. Petrus2. Pet
1. Johannes1. Joh
2. Johannes2. Joh
3. Johannes3. Joh
JudasJud
OffenbarungOff

B. Strong-Nummern im Bibeltext

Die so genannten „Strong-Nummern“ werden besonders im englischen Sprachraum seit langem als nützliche Hilfsmittel bei der intensiven Beschäftigung mit dem Wort Gottes geschätzt. Mit ihrer Hilfe lässt sich ohne nähere Kenntnis der Grundtextsprachen Hebräisch/Aramäisch und Griechisch feststellen, welches hebräische/aramäische Wort im Alten Testament und welches griechische Wort im Neuen Testament hinter der Übersetzung steht.

Das umfangreiche Werk des US-Theologen James Strong (1822-1894) wurde 1890 erstmalig als Buch gedruckt. Es bestand im Wesentlichen aus einer vollständigen Konkordanz der englischsprachigen „Common English Version“, wie er sie nannte (d. h. der Authorized Version/King James Version), und je einem hebräisch-aramäischen und griechischen Wörterbuch.

Strong versah zunächst jedes Wort des hebräisch-aramäischen Alten Testaments und des griechischen Neuen Testaments in alphabetischer Reihenfolge mit einer fortlaufenden Nummer.

Diese „Strong-Nummern“ verband er mit den jeweiligen englischen Entsprechungen der Grundsprachen in der Authorized Version.

In der darauf aufbauenden Konkordanz stand daher hinter jedem Vorkommen eines englischen Wortes die Strong-Nummer des entsprechenden hebräischen oder griechischen Wortes. Die Bedeutung konnte dann in zwei dazugehörigen Wörterlisten unter den jeweiligen Nummern gefunden werden. Diese beiden Wörterbücher mit 8674 hebräischen und 5624 griechischen Wörtern enthielten die Übersetzungen mit Hinweisen auf die jeweiligen Wortwurzeln oder Wortstämme.

Eine digitale Version dieser Arbeit wie die Elberfelder Übersetzung Edition CSV Hückeswagen ermöglicht für deutschsprachige Leser ein noch besseres und schnelleres Eindringen in den Grundtext.

  1. Im deutschen Bibeltext steht hinter (fast) jedem Wort die entsprechende Strong-Nummer.
  2. Beim Anklicken dieser Strong-Nummer erscheint eine neue Ansicht, in der oben die Strong-Nummer mit dem hebräischen/aramäischen oder griechischen Wort und einer Umschrift in lateinischen Buchstaben erscheint.
  3. Außerdem werden die Anzahl der Vorkommen des Wortes, die Übersetzungen und die jeweiligen Bibelstellen angegeben. Beim Anklicken der Stellenangaben gelangt man zu deren Wortlaut.

Auf diese Weise sind die verschiedenen Vorkommen und Bedeutungen eines Wortes im Grundtext leicht und schnell aufzufinden. Der Nutzer besitzt also neben der Bibelübersetzung und ihren Funktionen (Wort- und Verssuche, deutsche Konkordanz usw.) gleichzeitig eine Konkordanz und die Wörterbücher der Grundsprachen der Bibel mit den verschiedenen Wiedergaben eines Wortes des Grundtextes in der Elberfelder Übersetzung Edition CSV Hückeswagen.

Einige zusätzliche Bemerkungen:

  1. Die bestimmten Artikel der, die, das, die unbestimmten Artikel ein, eine und das Bindewort und haben im Alten Testament keine Strong-Nummer. Da es im Griechischen auch keinen unbestimmten Artikel gibt, fehlt hier ebenfalls eine Strong-Nummer. Auch die im Deutschen bei der Bildung vieler Zeitformen verwendeten Hilfs- und Modalverben (werden, haben, wollen, können, dürfen usw.) haben in den meisten Fällen keine Entsprechung im Hebräischen und Griechischen und bleiben daher ohne Strong-Nummern.
  2. Steht im deutschen Bibeltext hinter einem Wort keine Strong-Nummer, kann das auch an der unterschiedlichen Struktur der Sprachen liegen, die häufig nicht „deckungsgleich“ übersetzt werden können. Beispielsweise wird das Hilfsverb sein nur selten im Hebräischen verwendet und fehlt dagegen – anders als im Deutschen – sehr häufig. Der folgende Beispielvers beinhaltet beide Möglichkeiten: „Und die Erde H776 war H1961 wüst H8414 und leer H922, und Finsternis H2822 war über H5921 H6440 der Tiefe H8415“ (1. Mo 1,2). In diesem Vers steht im hebräischen Text beim ersten Mal ein Verb, im zweiten Fall jedoch nicht.
  3. Eine Besonderheit des Hebräischen sind spezielle Infinitivkonstruktionen, wie zum Beispiel in 1. Mose 3,16: „Ich werde die Mühsal H6093 deiner Schwangerschaft H2032 sehr *H7235 mehren H7235.“ Im Grundtext heißt es eigentlich: „… (mit) Mehren H7235 mehren H7235“. Hier steht also dasselbe Verb zweimal, einmal im Infinitiv und einmal in einer konjugierten Form. Der Infinitiv wird im Deutschen meistens mit einem Adverb (hier: sehr) wiedergegeben, das dann mit einem * versehen ist, um zu zeigen, dass es dieselbe Strong-Nummer trägt wie die konjugierte Verbform; denn die eigentlichen Strong-Nummern für sehr und sicher sind ganz andere.
  4. Neue Strong-Nummern wurden in der vorliegenden Ausgabe für viele Zahlwörter eingeführt, so z. B. für 200 und 2.000, die als Dual-Formen bei Strong dieselbe Nummer trugen wie 100 und 1.000, was sehr verwirrend war. Ebenso sind für zusammengesetzte Zahlwörter neue Nummern eingeführt worden, um eine Anhäufung von Strong-Nummern zu vermeiden. Gleiches gilt für eine Reihe von zusammengesetzten Adverbien (z.B. lama „warum“, das unter ma „was“ eingeordnet war) oder einigen anderen Wörtern, die bei Strong nicht berücksichtigt wurden.
  5. Strong führte in seiner Konkordanz aus heutiger Sicht nicht existente Wörter auf – eine Folge der damals noch unvollständigen Kenntnis der alten hebräischen Sprache. Dazu gehören die Verben jalach H3212 „gehen“, janach H3240 „ruhen“, namal H5243 „beschneiden“ und nasag H5253 „weichen“; stattdessen stehen dort jetzt die Nummern für die Verben halach H1980, nuach H5117, mul H4135, sug H5472.
  6. In den Fällen, wo die deutsche Übersetzung sehr stark vom Grundtext abweicht, aber in einer Fußnote der genaue Wortlaut angegeben ist, stehen die Strong-Nummern häufig nicht im Fließtext, sondern in der Fußnote, so z. B. in Galater 2,6. Hier lautet der Fließtext: „Von ~(G575) denen ~(G3588) aber ~(G1161), die in Ansehen ~(G1380) standen ~(G1510)“, die Fußnote dagegen: „W. Von G575 den G3588 als etwas G5100 zu sein G1511 Angesehenen G1380 aber G1161“.
  7. Bei Strong-Nummern, die mit einer Tilde ˜ markiert sind, wird ausschließlich die Zuordnung in der entsprechenden Fußnote berücksichtigt: „Und er sprach H559: Was H4100 hast du getan H6213! Horch ~(H6963)! Das Blut ~(H1818) deines Bruders ~(H251) schreit ~(H6817) zu ~(H413) mir {Fußnote: W. Stimme H6963 des Blutes H1818 deines Bruders H251, das zu H413 mir schreit H6817.} von H4480 dem Erdboden H127 her“ (1. Mo 4,10).
  8. Strong-Nummern, die in ( ) stehen, sind verbunden mit dem Wort der entsprechenden Strong-Nummer ohne ( ), das die Hauptbedeutung wiedergibt. Im Hebräischen oder Griechischen steht dort nur ein Wort. Ein Beispiel dafür möge genügen: „Er G3588 aber G1161 stand G1453 auf (G1453), nahm G3880 das G3588 Kind G3813 und G2532 seine G846 Mutter G3384 bei Nacht G3571 zu sich und G2532 zog G402 hin (G402) nach G1519 Ägypten G125“ (Mt 2,14).
  9. Ein ▸ hinter bzw. vor einer Strong-Nummer bedeutet, dass das Wort im Grundtext aus zwei unterschiedlichen Wörtern zu einem Wort verschmolzen ist. Es gibt nicht ein Haupt-Wort wie zum Beispiel in Matthäus 5,15: „Man zündet G2545 auch G3761 nicht G3761 eine Lampe G3088 an (G2545)“. So setzt sich das griechische Wort oude („auch nicht“) aus ou („nicht“) und de („aber“) zusammen.
  10. In den seltenen Fällen, in denen Nestle-Aland (NA) einen anderen Wortlaut hat als Textus Receptus (TR), versuchen wir das durch die Kürzel „NA“ und „TR“ kenntlich zu machen. Als Beispiel sei dazu Apostelgeschichte 10,19 genannt: „Während aber Petrus über das Gesicht nachsann G6123 NA /G1760 TR, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich.“
  11. Als Grundlage des Alten Testaments dient der masoretische Text (MT). Wenn in sehr seltenen Fällen Lesarten anderer hebräischer Handschriften (AH) herangezogen werden, haben wir das durch die entsprechenden Kürzel „MT“ und „AH“ kenntlich gemacht. Als Beispiel sei Jeremia 23,39 genannt: „darum, siehe, werde ich euch ganz vergessen H5382 MA {Fußnote: A. H. l. euch aufheben H5375 AH} , und euch und die Stadt, die ich euch und euren Vätern gegeben habe, von meinem Angesicht verstoßen.“
  12. Strong-Nummern an aramäischen Wörtern des Alten Testaments beginnen mit „A“. Ein Beispiel dazu aus Esra 4,7.8: „Die Schrift H3791 des Briefes H5406 war aber aramäisch H762 geschrieben H3789 und ins Aramäische H762 übersetzt H8638. Rechum A7348, der Statthalter A1169 A2942, und Schimschai A8124, der Schreiber A5613, schrieben A3790 an Artasasta A783, den König A4430 …“
  13. Im 19. Jh. war die Herkunft einiger hebräischer Wörter noch unbekannt. Deswegen bekamen gleichgeschriebene Wörter auch die gleiche Strong-Nummer. Das führte dazu, dass z. B. „Steinhaufen“ und „Welle“ die gleiche Strong-Nummer H1530 trugen. Heute weiß man, dass hebr. gal zwei unterschiedliche Ursprünge besitzt. Trotz identischer Schreibweise liegen demnach zwei verschiedene Wörter vor. Um das kenntlich zu machen, die alphabetische Reihenfolge aber zu wahren, wurden die Strong-Nummern in solchen Fällen mit einer Zusatzzahl versehen: „über Steinhaufen H1530:1 schlingen sich seine Wurzeln, er schaut die Wohnung der Steine“ (Hiob 8,17). Aber: „Er verwandelt den Sturm in Stille, und es legen sich die Wellen H1530:2“ (Ps 107,29).

Weitere Verbesserungen werden falls nötig im Lauf der Zeit im Text angebracht.

C. Lemmatisierung

Zur Verbesserung des Wortstudiums wurde eine Lemmatisierung des Bibeltextes durchgeführt. Unter einem Lemma (Plural: Lemmata) versteht man die Grundform eines Wortes bzw. das Stichwort in einem Nachschlagewerk. Wie in früheren Konkordanzen lassen sich damit gezielt alle Vorkommen eines Wortes auffinden, unabhängig von der im Text verwendeten Form.

Als Beispiel sei das Wort „gehen“ genannt. Wer in einer normalen Textsuche nach „geh“ sucht, findet dadurch „geht“, „gehst“, „gehe“ und „gehen“ aber nicht „ging“, „gingst“, „gegangen“, usw. Durch die Suche mit einem Lemma wird dieses Problem gelöst und es können alle Formen gefunden werden. Diese auf Lemmata basierte Suche wird bei der Eingabe im Suchfeld automatisch vorgeschlagen. Alternativ kann sie auch gezielt mit anderen Suchausdrücken kombiniert werden, siehe dazu die Tipps zur Suche.

Neben der Verfeinerung der Suchmöglichkeiten erleichtert die Lemmatisierung auch das Studium der Wörter des Grundtextes. Bei der Ansicht eines griechischen Wortes (anhand der Strong-Nummer) sieht man so auf einen Blick, wie es im deutschen Bibeltext übersetzt wurde und mit welchen Lemmata danach gesucht werden kann.

Die Lemmatisierung des Alten und Neuen Testaments ist nun abgeschlossen. Weitere Verbesserungen werden im Lauf der Zeit durchgeführt. Wir freuen uns über Rückmeldungen.

Die Bearbeiter, Juni 2022
Stefan Drüeke und Arend Remmers

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