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Lukas 8Lk 8

Und G2532 es geschah G1096 danach G1722+G2517, dass G2532 er G846 nacheinander G2596 Stadt G4172 und G2532 Dorf G2968 durchzog G1353, indem er predigte G2784 und G2532 das G3588 Reich G932 Gottes G2316 verkündigte G2097. Und G2532 die G3588 Zwölf G1427 waren bei G4862 ihm G846, und G2532 einige G5100 Frauen G1135, die G3739 von G575 bösen G4190 Geistern G4151 und G2532 Krankheiten G769 geheilt G2323 worden waren G1510: Maria G3137, genannt G2564 Magdalene G3094a, von G575 der G3739 sieben G2033 Dämonen G1140 ausgefahren G1831 waren, und G2532 Johanna G2489, die Frau G1135 Chusas G5529, eines Verwalters G2012 des Herodes G2264, und G2532 Susanna G4677 und G2532 viele G4183 andere G2087 Frauen, die G3748 ihm G846b mit G1537 ihrer G846 Habe G5224 dienten G1247.

Als sich (G4896) aber G1161 eine große G4183 Volksmenge G3793 versammelte G4896 und G2532 sie aus G2596 jeder Stadt G4172 zu G4314 ihm G846 hinkamen G1975, sprach G3004 er durch G1223 ein Gleichnis G3850: Der G3588 Sämann G4687 ging G1831 aus (G1831), um seinen G846 Samen G4703 zu G3588 säen G4687; und G2532 als G1722+G3588 er G846 säte G4687, fiel G4098 einiges G3739+G3303 an G3844 den G3588 Weg G3598, und G2532 es wurde zertreten G2662, und G2532 die G3588 Vögel G4071 des G3588 Himmels G3772 fraßen G2719 es G846 auf (G2719). Und G2532 anderes G2087 fiel G2667 auf G1909 den G3588 Felsen G4073; und G2532 als es aufging G5453, verdorrte G3583 es, weil G1223 es G3588 keine G3361 Feuchtigkeit G2429 hatte G2192. Und G2532 anderes G2087 fiel G4098 mitten G3319 unter G1722 die G3588 Dornen G173; und G2532 als die G3588 Dornen G173 mit (G4855) aufwuchsen G4855, erstickten G638 sie es G846. Und G2532 anderes G2087 fiel G4098 in G1519 die G3588 gute G18 Erde G1093 und G2532 sprosste G5453 auf (G5453) und brachte G4160 hundertfache G1542 Frucht G2590. Als er dies G5023 sagte G3004, rief G5455 er aus (G5455): Wer G3588 Ohren G3775 hat G2192, zu hören G191, der höre G191!

Seine G846 Jünger G3101 aber G1161 fragten G1905 ihn G846, was G5101 dieses G3778 Gleichnis G3850 bedeute G1510. Er G3588 aber G1161 sprach G3004: Euch G5213 ist es gegeben G1325, die G3588 Geheimnisse G3466 des G3588 Reiches G932 Gottes G2316 zu erkennen G1097, den G3588 Übrigen G3062 aber G1161 in G1722 Gleichnissen G3850, damit G2443 sie sehend G991 nicht G3361 sehen G991 und G2532 hörend G191 nicht G3361 verstehen G4920. Dies G3778 aber G1161 ist G1510 das G3588 Gleichnis G3850: Der G3588 Same G4703 ist G1510 das G3588 Wort G3056 Gottes G2316. Die G3588 aber G1161 an G3844 dem G3588 Weg G3598 sind G1510 solche, die G3588 hören G191; dann G1534 kommt G2064 der G3588 Teufel G1228 und G2532 nimmt G142 das G3588 Wort G3056 von G575 ihren G846 Herzen G2588 weg (G142), damit G2443 sie nicht G3361 glauben G4100 und errettet G4982 werden. Die G3588 aber G1161 auf G1909 dem G3588 Felsen G4073 sind die G3739, welche, wenn G3752 sie es hören G191, das G3588 Wort G3056 mit G3326 Freuden G5479 aufnehmen G1209 – und G2532 diese G3778 haben G2192 keine G3756 Wurzel G4491 –, die G3739 für G4314 eine Zeit G2540 glauben G4100 und G2532 in G1722 der Zeit G2540 der Versuchung G3986 abfallen G868. Was G3588 aber G1161 in G1519 die G3588 Dornen G173 fiel G4098, das G3778 sind G1510 solche, die G3588 gehört G191 haben und hingehen G4198 und G2532 durch G5259 Sorgen G3308 und G2532 Reichtum G4149 und G2532 Vergnügungen G2237 des G3588 Lebens G979 erstickt G4846 werden und G2532 nichts G3756 zur (G5052) Reife G5052 bringen (G5052). Das G3588 in G1722 der G3588 guten G2570 Erde G1093 aber G1161 sind G1510 diese G3778, die G3748 in G1722 einem redlichen G2570 und G2532 guten G18 Herzen G2588 das G3588 Wort G3056 bewahren G2722, nachdem sie es gehört G191 haben, und G2532 Frucht G2592 bringen (G2592) mit G1722 Ausharren G5281.

Niemand G3762 aber G1161, der eine Lampe G3088 angezündet G681 hat, bedeckt G2572 sie G846 mit einem Gefäß G4632 oder G2228 stellt G5087 sie unter G5270 ein Bett G2825, sondern G235 er stellt G5087 sie auf G1909 einen Lampenständer G3087, damit G2443 die G3588 Hereinkommenden G1531 das G3588 Licht G5457 sehen G991. Denn G1063 es ist G1510 nichts G3756 verborgen G2927, was G3739 nicht G3756 offenbar G5318 werden G1096 wird, noch G3761 geheim G614, was G3739 nicht G3361+G3756 erkannt G1097 werden und G2532 ans G1519 Licht G5318 kommen G2064 wird.

Gebt (G991) nun G3767 acht G991, wie G4459 ihr hört G191; denn G1063 wer G3739 irgend G302 hat G2192, dem G846 wird gegeben G1325 werden, und G2532 wer G3739 irgend G302 nicht G3361 hat G2192, von G575 dem G846 wird selbst G2532 das, was G3739 er zu haben G2192 meint G1380c, weggenommen G142 werden.

Es kamen G3854 aber G1161 seine G846 Mutter G3384 und G2532 seine Brüder G80 zu G4314 ihm G846; und G2532 sie konnten G1410 wegen G1223 der G3588 Volksmenge G3793 nicht G3756 zu ihm G846 gelangen G4940. Es wurde ihm G846 aber G1161 berichtet G518: Deine G4675 Mutter G3384 und G2532 deine G4675 Brüder G80 stehen G2476 draußen G1854 und wollen G2309 dich G4571 sehen G1492. Er G3588 aber G1161 antwortete G611 und sprach G3004 zu G4314 ihnen G846: Meine G3450 Mutter G3384 und G2532 meine G3450 Brüder G80 sind G1510 diese G3778, die G3588 das G3588 Wort G3056 Gottes G2316 hören G191 und G2532 tun G4160.

Es geschah G1096 aber G1161 an G1722 einem G1520 der G3588 Tage G2250, dass G2532 er G846 in G1519 ein Schiff G4143 stieg G1684, er und G2532 seine G846 Jünger G3101; und G2532 er sprach G3004 zu G4314 ihnen G846: Lasst uns übersetzen G1330 an G1519 das G3588 jenseitige G4008 Ufer (G4008) des G3588 Sees G3041. Und G2532 sie fuhren G321 ab (G321). Während sie aber G1161 fuhren G4126, schlief G879 er G846 ein (G879). Und G2532 es fiel G2597 ein Sturm G2978+G417 auf G1519 den G3588 See G3041, und G2532 das Schiff lief ~(G4845) voll ~(G4845) Wasserd, und sie waren (G2793) in (G2793) Gefahr G2793. Sie traten G4334 aber G1161 hinzu (G4334) und weckten G1326 ihn G846 auf (G1326) und sprachen G3004: Meister G1988, Meister G1988, wir kommen G622 um (G622)! Er G3588 aber G1161 wachte G1326 auf (G1326), schalt G2008 den G3588 Wind G417 und G2532 das G3588 Wogen G2830 des G3588 Wassers G5204, und G2532 sie hörten G3973 auf (G3973), und G2532 es trat G1096 Stille G1055 ein (G1096). Er aber G1161 sprach G3004 zu ihnen G846: Wo G4226 ist euer G5216 Glaube G4102? Erschrocken G5399 aber G1161 erstaunten G2296 sie und sagten G3004 zueinander G4314+G240: Wer G5101 ist G1510 denn G686 dieser G3778, dass G3754 er auch G2532 den G3588 Winden G417 und G2532 dem G3588 Wasser G5204 gebietet G2004 und G2532 sie ihm G846 gehorchen G5219?

Und G2532 sie fuhren G2668 hin (G2668) zu G1519 dem G3588 Land G5561 der G3588 Gadarener G1046 TRe, das G3748 Galiläa G1056 gegenüberliegt G1510+G495. Als er G846 aber G1161 an G1909 das G3588 Land G1093 ausgestiegen G1831 war, kam G5221 ihm ein gewisser G5100 Mann G435 aus G1537 der G3588 Stadt G4172 entgegen (G5221), der G3739 seit langer G2425 Zeit G5550 Dämonen G1140 hatte G2192 und G2532f keine G3756 Kleider G2440 anzog G1746 und G2532 nicht G3756 im G1722 Haus G3614 blieb G3306, sondern G235 in G1722 den G3588 Grabstätten G3418. Als er aber G1161 Jesus G2424 sah G1492, schrie G349 er auf (G349) und fiel G4363 vor ihm G846 nieder (G4363) und G2532 sprach G3004 mit lauter G3173 Stimme G5456: Was G5101 habe ich G1698 mit G2532 dir G4671 zu schaffen, Jesus G2424, Sohn G5207 Gottes G2316, des G3588 Höchsten G5310? Ich bitte G1189 dich G4675, quäle G928 mich G3165 nicht G3361. Denn G1063 er hatte dem G3588 unreinen G169 Geist G4151 geboten G3853, von G575 dem G3588 Menschen G444 auszufahren G1831. Denn G1063 öfter G4183+G5550g hatte er ihn G846 ergriffen G4884; und G2532 er war gebunden G1196 worden, gesichert G5442 mit Ketten G254 und G2532 Fußfesseln G3976, und G2532 er zerriss G1284 die G3588 Fesseln G1199 und wurde von G5259 dem G3588 Dämon G1140 in G1519 die G3588 Wüsteneien G2048 getrieben G1643. Jesus G2424 fragte G1905 ihn G846 aber G1161: Was G5101 ist G1510 dein G4671 Name G3686? Er G3588 aber G1161 sprach G3004: Legion G3003; denn G3754 viele G4183 Dämonen G1140 waren in G1519 ihn G846 gefahren G1525. Und G2532 sie baten G3870 ihn G846, dass G2443 er ihnen G846 nicht G3361 gebiete G2004, in G1519 den G3588 Abgrund G12 zu fahren G565. Es war G1510 dort G1563 aber G1161 eine Herde G34 vieler G2425 Schweine G5519, die an G1722 dem G3588 Berg G3735 weideten G1006. Und G2532 sie baten G3870 ihn G846, dass G2443 er ihnen G846 erlaube G2010, in G1519 diese G1565 zu fahren G1525. Und G2532 er erlaubte G2010 es ihnen G846. Die G3588 Dämonen G1140 aber G1161 fuhren G1831 von G575 dem G3588 Menschen G444 aus (G1831) und fuhren G1525 in G1519 die G3588 Schweine G5519, und G2532 die G3588 Herde G34 stürzte G3729 sich den G3588 Abhang G2911 hinab G2596 in G1519 den G3588 See G3041 und G2532 ertrank G638.

Als aber G1161 die G3588 Hüter G1006 sahen G1492, was G3588 geschehen G1096 war, flohen G5343 sie und G2532 verkündeten G518 es in G1519 der G3588 Stadt G4172 und G2532 auf G1519 dem G3588 Land G68h. Sie aber G1161 gingen G1831 hinaus (G1831), um zu sehen G1492, was G3588 geschehen G1096 war. Und G2532 sie kamen G2064 zu G4314 Jesus G2424 und G2532 fanden G2147 den G3588 Menschen G444, von G575 dem G3739 die G3588 Dämonen G1140 ausgefahren G1831 waren, bekleidet G2439 und G2532 vernünftig G4993 zu G3844 den G3588 Füßen G4228 Jesu G2424 sitzen G2521; und G2532 sie fürchteten G5399 sich (G5399). Die G3588 es gesehen G1492 hatten, verkündeten G518 ihnen G846 aber G1161, wie G4459 der G3588 Besessene G1139 geheilt G4982i worden war. Und G2532 die G3588 ganze G537 Menge G4128 aus der G3588 Gegend G4066 der G3588 Gadarener G1046 TRe bat G2065 ihn G846, von G575 ihnen G846 wegzugehen G565, denn G3754 sie waren von großer G3173 Furcht G5401 ergriffen G4912. Er G846 aber G1161 stieg G1684 in G1519 ein Schiff G4143 und kehrte G5290 zurück (G5290). Der G3588 Mann G435 aber G1161, von G575 dem G3739 die G3588 Dämonen G1140 ausgefahren G1831 waren, bat G1189 ihn G846, dass er bei G4862 ihm G846 sein G1510 dürfe (G1510). Er aber G1161 entließ G630 ihn G846 und sprach G3004: Kehre G5290 in G1519 dein G4675 Haus G3624 zurück (G5290) und G2532 erzähle G1334, wie G3745 viel G3745 Gott G2316 an dir G4671 getan G4160 hat. Und G2532 er ging G565 hin und machte (G2784) in G2596 der G3588 ganzen G3650 Stadt G4172 bekannt G2784, wie G3745 viel G3745 Jesus G2424 an ihm G846 getan G4160 hatte.

Als G1722+G3588 Jesus G2424 aber G1161 zurückkehrte G5290, nahm G588 ihn G846 die G3588 Volksmenge G3793 auf (G588), denn G1063 alle G3956 erwarteten G4328 ihn G846. Und G2532 siehe G2400, es kam G2064 ein Mann G435, mit G3739 Namen G3686 Jairus G2383 (und G2532 dieser G3778 war G5225 Vorsteher G758 der G3588 Synagoge G4864), und G2532 fiel G4098 Jesus G2424 zu G3844 Füßen G4228 und bat G3870 ihn G846, in G1519 sein G846 Haus G3624 zu kommen G1525; denn G3754 er G846 hatte G1510 eine einzige G3439j Tochter G2364 von etwa G5613 zwölf G1427 Jahren G2094, und G2532 diese G846 lag (G599) im (G599) Sterben G599. Während G1722+G3588 er G846 aber G1161 hinging G5217, umdrängten G4846 ihn G846 die G3588 Volksmengen G3793.

Und G2532 eine Frau G1135, die seit G575 zwölf G1427 Jahren G2094 Blutfluss G4511+G129 hatte G1510 und, obgleich G3748 sie den G3588 ganzen G3650 Lebensunterhalt G979 an die Ärzte G2395 verwandt G4321 hatte, von G575 niemand G3756+G3762 geheilt G2323 werden konnte G2480, trat G4334 von (G3693) hinten G3693 herzu (G4334) und rührte G680 die G3588 Quaste G2899k seines G846 Gewandes G2440 an (G680); und G2532 sofort G3916 kam (G2476) ihr G846 Blutfluss G4511+G129 zum (G2476) Stillstand G2476. Und G2532 Jesus G2424 sprach G3004: Wer G5101 ist es, der G3588 mich G3450 angerührt G680 hat? Als aber G1161 alle G3956 leugneten G720, sprach G3004 Petrus G4074 ⌜und G2532 die G3588, die bei G4862 ihm G846 waren⌝: Meister G1988, die G3588 Volksmengen G3793 umdrängen G4912 und G2532 drücken G598 dich G4571, ⌜und G2532 du sagst G3004: Wer G5101 ist es, der G3588 mich G3450 angerührt G680 hat?⌝ Jesus G2424 aber G1161 sprach G3004: Es hat mich G3450 jemand G5100 angerührt G680; denn G1063 ich G1473 habe erkannt G1097, dass Kraft G1411 von G575 mir G1700 ausgegangen G1831 ist. Als die G3588 Frau G1135 aber G1161 sah G1492, dass G3754 sie nicht G3756 verborgen G2990 blieb (G2990), kam G2064 sie zitternd G5141 und G2532 fiel G4363 vor ihm G846 nieder (G4363) und berichtete G518 vor G1799 dem G3588 ganzen G3956 Volk G2992, um G1223 welcher G3739 Ursache G156 willen G1223 sie ihn G846 angerührt G680 hatte und G2532 wie G5613 sie sofort G3916 geheilt G2390 worden war. Er G3588 aber G1161 sprach G3004 zu ihr G846: Tochter G2364, dein G4675 Glaube G4102 hat dich G4571 geheilt G4982i; geh G4198 hin (G4198) in G1519 Frieden G1515.

Während er G846 noch G2089 redet G2980, kommt G2064 einer G5100 von G3844 dem G3588 Synagogenvorsteher G752 und sagt G3004 ⌜zu ihm G846⌝: Deine G4675 Tochter G2364 ist gestorben G2348, bemühe G4660 den G3588 Lehrer G1320 nicht G3361l. Als aber G1161 Jesus G2424 es hörte G191, antwortete G611 er ihm G846: Fürchte G5399 dich (G5399) nicht G3361; glaube G4100 nur G3440, und G2532 sie wird gerettet G4982 werden. Als er aber G1161 in G1519 das G3588 Haus G3614 kam G2064, erlaubte G863 er niemand G3756+G5100m hineinzugehen G1525, außer G1487+G3361 Petrus G4074 und G2532 Johannes G2491 und G2532 Jakobus G2385 und G2532 dem G3588 Vater G3962 des G3588 Kindes G3816 und G2532 der G3588 Mutter G3384. Alle G3956 aber G1161 weinten G2799 und G2532 beklagten G2875 sie G846. Er G3588 aber G1161 sprach G3004: Weint G2799 nicht G3361, denn G1063 sie ist nicht G3756 gestorben G599, sondern G235 sie schläft G2518. Und G2532 sie verlachten G2606 ihn G846, da sie wussten G1492, dass G3754 sie gestorben G599 war. Er G846 aber G1161 ergriff G2902 sie G846 bei der G3588 Hand G5495 und rief G5455 und sprach G3004: Kind G3816, steh G1453 auf (G1453)! Und G2532 ihr G846 Geist G4151 kehrte G1994 zurück (G1994), und G2532 sofort G3916 stand G450 sie auf (G450); und G2532 er befahl G1299, ihr G846 zu essen G5315 zu geben G1325. Und G2532 ihre G846 Eltern G1118 gerieten G1839 außer (G1839) sich (G1839); er G3588 aber G1161 gebot G3853 ihnen G846, niemand G3367 zu sagen G3004, was G3588 geschehen G1096 war.

Fußnoten

  1. D. i. von Magdala.
  2. A. l. ihnen.
  3. O. scheint.
  4. W. und sie wurden gefüllt G4845.
  5. A. l. Gerasener G6118 NA.
  6. A. l. der Dämonen hatte und G2532 NA seit langer Zeit …
  7. O. lange Zeit.
  8. O. den Gehöften.
  9. O. gerettet.
  10. O. eingeborene.
  11. Siehe 4. Mose 15,37–39.
  12. A. f. h. mehr G3371 NA.
  13. A. f. h. mit G4862 NA ihm G846 NA.

Einführung
Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen) mit Strong-Nummern

A. Vorwort zur Bibelausgabe

Die hier verwendete Bibelausgabe geht zurück auf die so genannte „Elberfelder Übersetzung“, die erstmals in den Jahren 1855 bis 1871 erschien und mit dem Ziel erstellt wurde, unter Berücksichtigung der damals vorhandenen wissenschaftlichen Ausgaben des hebräischen und griechischen Grundtextes eine möglichst wortgetreue Übersetzung des Grundtextes zu bieten.

Durch Gottes Gnade kann jetzt eine Neubearbeitung dieser Übersetzung erscheinen. Dazu wurden unter anderem die heutigen wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben des Alten und Neuen Testaments herangezogen (K. Elliger und W. Rudolph: Biblia Hebraica Stuttgartensia, Stuttgart, 2. Auflage 1984; Nestle-Aland: Novum Testamentum Graece, Stuttgart, 28. Auflage 2012; The New Testament: The Greek Text Underlying the English Authorised Version of 1611, London o. J.)

Hier und da bestand die Möglichkeit, die Genauigkeit der Übersetzung etwas zu verbessern. Auch sprachliche und stilistische Glättungen wurden an vielen Stellen vorgenommen. Dabei war es Wunsch und Ziel der Bearbeiter, dass diese Ausgabe der Heiligen Schrift weiterhin dem Anspruch genügt, möglichst wortgetreu und doch verständlich zu sein.

Der Bibeltext enthält die heute allgemein üblichen Kapitel- und Verseinteilungen. Diese sind an die wissenschaftlichen Textausgaben und andere Bibelübersetzungen angeglichen worden. Das betrifft insbesondere die Überschriften der Psalmen, die, obwohl sie zum Bibeltext gehören, bislang nicht in die Verszählung einbezogen waren.

Auf die Einfügung von Abschnittsüberschriften wurde bewusst verzichtet, da sie auch in den Grundtexten nicht vorhanden sind. Einige Parallelstellenhinweise im Alten Testament wurden beibehalten; im Neuen Testament sind weiterhin nur deutlich erkennbare Zitate aus dem Alten Testament angegeben.

Wie die ursprünglichen Übersetzer lehnen auch die jetzigen Bearbeiter alle Ansätze der Bibelkritik ab, die die Inspiration und Autorität des Wortes Gottes und seine innere Einheit in Frage stellen. Dem Gesamtzusammenhang der Heiligen Schrift muss daher besonders Rechnung getragen werden, wenn der Handschriftenbefund gelegentlich nicht eindeutig ist. Das bedeutet, dass die Bearbeiter nicht kritiklos dem Text der wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben folgen.

1. Der Text

Altes Testament

Aus Hochachtung vor dem hebräischen Text des Alten Testaments wurde schon im Altertum beim Abschreiben höchste Sorgfalt verwandt. In der Zeit von ca. 700 bis 1000 n. Chr. entwickelten die Masoreten (hebr. für „Überlieferer“) ein System, das den ursprünglich nur in Konsonantenschrift überlieferten Bibeltext durch eingefügte Vokalzeichen, Akzente und Erklärungen ergänzen und verdeutlichen sollte. Außerdem wurden an verschiedenen Stellen schwer verständliche Wörter (hebr. Ketiv: „Schreibform“) mit einer alternativen Vokalisierung (hebr. Qere: „Leseform“) versehen. Für die Abschriften der Bibeltexte wurden genaue Regeln aufgestellt. Die große Genauigkeit der alten hebräischen Bibelhandschriften wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts durch die zum Teil über 2000 Jahre alten Bibelfunde von Qumran am Toten Meer bestätigt. Die wissenschaftliche Ausgabe des hebräischen Textes des Alten Testaments, die Biblia Hebraica Stuttgartensia, ist die getreue Wiedergabe einer einzigen masoretischen Handschrift aus dem Jahr 1008, des Codex Leningradensis. Abweichende Lesarten anderer hebräischer Handschriften, der Septuaginta (d. i. die griechische Übersetzung des Alten Testaments aus der Zeit um 200 v. Chr.), sowie weiterer alter Übersetzungen (z. B. der syrischen und lateinischen) sind in den Fußnoten der Biblia Hebraica angegeben.

Die vorliegende Überarbeitung fußt grundsätzlich auf dem sehr genau überlieferten masoretischen Text der Biblia Hebraica. Nur in seltenen Fällen wurden die Lesarten anderer hebräischer Handschriften oder alter Übersetzungen vorgezogen, was jeweils in einer Fußnote vermerkt ist.

Der früher mit Jehova wiedergegebene Name des Bundesgottes Israels, JHWH („der ewig Seiende“), ist durch HERR (in Kapitälchen) ersetzt worden. Die Wiedergabe durch Herr (ohne Artikel), die der Heilige Geist im Neuen Testament für diesen Namen benutzt hat (vgl. Matthäus 1,20 mit Fußnote), hat uns bei diesem Schritt bestärkt. Die Übernahme der Bezeichnung Jahwe in den Text des Wortes Gottes hielten wir nicht für sinnvoll, da sie lediglich eine wissenschaftliche Rekonstruktion des ursprünglich nur mit Konsonanten geschriebenen alttestamentlichen Gottesnamens JHWH ist. Sie wird nur in den Fußnoten (neben Jehova) verwendet. Die genaue Aussprache des Namens JHWH ist nicht mehr bekannt, weil stattdessen im Hebräischen immer Adonai (Herr) oder in der Verbindung Adonai-JHWH immer Elohim (Gott) gelesen wurde und wird. Die früher durch Jehova Gott wiedergegebene Wortverbindung JHWH-Elohim lautet jetzt Gott der HERR. Die von JHWH abgeleitete seltene Kurzform Jah wurde entsprechend der hebräischen Schreibweise beibehalten.

Im Allgemeinen ist im Alten Testament „Gott“ oder „Götter“ die Wiedergabe des hebräischen Namens Elohim (eine Pluralform). Auf die Verwendung der beiden anderen hebräischen Namen Gottes: El (der Starke), Eloah (der Mächtige, Unumschränkte oder: der Furcht Einflößende) wird jeweils in den Fußnoten hingewiesen.

Neues Testament

Vom Neuen Testament sind heute ungefähr 5300 Handschriften in griechischer Sprache bekannt. Zur Zeit der Entstehung der „Elberfelder Übersetzung“ waren es vielleicht 1000, während die erste gedruckte Textausgabe des griechischen Neuen Testaments von Erasmus von Rotterdam (1516) auf nur sechs relativ jungen Handschriften beruhte. Der in der Folgezeit kaum veränderte Text von Erasmus, der den Übersetzungen der Reformationszeit (in Deutschland 1522 Martin Luther, in England 1611 der King James Version oder Authorised Version) als Vorlage gedient hat, wurde im Jahr 1633 von dem Buchdrucker Elzevir erstmals Textus Receptus (lat. für „angenommener“ oder „anerkannter Text“) genannt. Die Mehrzahl aller heute bekannten griechischen Handschriften des Neuen Testaments entspricht diesem Text. Diese früher als „Koine“ oder „Reichstext“ bezeichnete Textform wird nach ihrer Herkunft auch „Byzantinischer Text“ oder wegen der Menge der Handschriften „Mehrheitstext“ genannt. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Textform, die seit dem 4. Jahrhundert im Osten des Römischen Reichs (Byzanz/Konstantinopel) in fortschreitendem Maß durch „korrigierende“ Eingriffe verändert worden ist.

Die meisten der heute bekannten ca. 5300 griechischen Handschriften des Neuen Testaments sind in den letzten 200 Jahren entdeckt und ausgewertet worden, die ältesten davon, insbesondere die Papyri, erst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gerade die ältesten Manuskripte enthalten an manchen Stellen einen anderen Wortlaut als der Textus Receptus, und die Textforschung bemüht sich, zu ermitteln, welches die ursprüngliche Lesart ist. Das Ergebnis dieser Arbeit sind die wissenschaftlichen Textausgaben des griechischen Neuen Testaments, deren bekannteste die von Nestle-Aland ist. Unterschiede gibt es nur bei einem kleinen Bruchteil des gesamten Textes des Neuen Testaments. Viele davon sind Abweichungen in Rechtschreibung oder Grammatik, die in einer Übersetzung gar nicht ausgedrückt werden können. In den anderen Fällen sind die Bearbeiter dieser Bibelausgabe nicht immer dem Text von Nestle-Aland gefolgt, wo dieser vom Textus Receptus abweicht. Alle Stellen, die nicht mit Nestle-Aland übereinstimmen, sondern dem Textus Receptus folgen, sind entweder durch Winkel ⌜ ⌝ im Text gekennzeichnet oder durch Fußnoten vermerkt. Ausnahmen davon sind nur die ungekennzeichneten Abschnitte Markus 16,9-20; Lukas 22,43.44; 23,34 und Johannes 7,53-8,11, die nach Auffassung der Herausgeber von Nestle-Aland angeblich „mit Sicherheit nicht zum ursprünglichen Textbestand gehört“ haben sollen.

Die Ergebnisse der Textforschung bestätigen beim Neuen wie beim Alten Testament durchweg in bewunderungswürdiger Weise die bewahrende Hand Gottes in der schriftlichen Überlieferung Seines heiligen Wortes. Wir besitzen heute eine genauere Kenntnis des Bibeltextes als je zuvor.

Der Artikel (Geschlechtswort) wird im neutestamentlichen Griechisch oft anders verwendet als im Deutschen und hat häufig einen stark hinweisenden Charakter. In der Übersetzung sind wir dem Gebrauch des Artikels im Griechischen im Allgemeinen gefolgt, auch wenn dies im Deutschen ungewöhnlich ist, besonders in Verbindung mit dem Namen Christus: der Christus, des Christus usw. Vor Eigennamen ist der Artikel jedoch entsprechend dem deutschen Gebrauch meistens fortgelassen worden.

Auch die vielfach vom Deutschen abweichende Verwendung der Zeiten im Griechischen wurde möglichst beibehalten, z. B. in Markus 8,33: „… und als er seine Jünger sah, tadelte er Petrus, und er sagt: …“

Das Wort „Versammlung“ statt des bekannteren „Gemeinde“ wurde beibehalten. Es scheint die direkte und einfachste Übersetzung des griechischen Wortes ekklesia zu sein (s. Worterklärungen).

Kennzeichnungen im Text

Zur klaren und eindeutigen Wiedergabe des Grundtextes im Deutschen wurden folgende zusätzliche Kennzeichnungen verwendet:

  1. Kursivdruck weist auf eine mehr oder weniger starke Betonung des betreffenden Wortes im Hebräischen oder Griechischen hin.
  2. Kleindruck bedeutet, dass das betreffende Wort im Grundtext nicht vorhanden ist, aber aus sprachlichen Gründen im deutschen Text hinzugefügt wurde.
  3. Runde Klammern ( ) dienen wie Gedankenstriche lediglich zur Gliederung des Textes und zur Erleichterung des Verständnisses.
  4. Hochgestellte Buchstaben a, b, c hinter einem Wort verweisen auf die zugeordneten Fußnoten.
  5. Mit einem hochgestellten Kreis° versehene, aber auch andere, unübersetzt gebliebene Wörter (wie Amen, Baal usw.) sowie biblische Begriffe (wie Brandopfer und andere Opferarten, Erstgeborener, Gesetz usw.) werden in den Worterklärungen erläutert.
  6. Zwischen Winkeln ⌜ ⌝ stehen im Neuen Testament an sich gut bezeugte Wörter, die die Herausgeber des griechischen Grundtextes (Nestle-Aland) jedoch als nicht ausreichend bezeugt ansehen und deshalb nur im Fußnoten-Apparat verzeichnen.
  7. Eckige Klammern [ ] kennzeichnen Textabschnitte im Neuen Testament, die als nicht zum Grundtext gehörig beurteilt werden; sie sind jedoch in den Fußnoten zu finden.

Von den seit einigen Jahren geltenden Rechtschreibungs- und Zeichensetzungsregeln wurde in einigen Fällen abgewichen, wo es das Verständnis des Textes erleichterte.

Der besseren Übersichtlichkeit halber sind Zahlen ab 1001 in Ziffern geschrieben, ebenso alle Altersangaben ab 101 Jahren und alle Wertangaben ab 13; darüber hinaus Zahlenhäufungen, wo die Zahlen deutlich im Mittelpunkt stehen. In den übrigen Fällen ist die bisherige Schreibung in Worten beibehalten worden (z. B. bei Zeitangaben wie Regierungszeiten sowie Mengen von Menschen, Städten, Tieren usw.).

2. Die Fußnoten

Die Fußnoten enthalten wie bisher abweichende Lesarten und Übersetzungsmöglichkeiten sowie sachliche Erklärungen zum Bibeltext. Anmerkungen, die die Auslegung des Textes betreffen, wurden auf ein Mindestmaß beschränkt.

Im Alten Testament wird in den Fußnoten auf hebräische Schreib- oder Leseformen hingewiesen (N. a. L.: „Nach anderer Lesart“). Auch wesentliche Abweichungen anderer Handschriften des hebräischen Grundtextes sind in den Fußnoten vermerkt (z. B. durch die Abkürzung A. H. l.: „Andere Handschriften lesen“).

Im Neuen Testament beziehen sich die Lesartenhinweise (A. l., A. f. h.: „Andere lesen“ bzw. „Andere fügen hinzu“) grundsätzlich nicht auf einzelne griechische Handschriften, sondern auf den Text von NestleAland. Die Abkürzungen „E. l.“ und „M. l.“ („Einige“ bzw. „Mehrere Handschriften lesen“) sowie „E. f. h.“ und „M. f. h.“ („Einige“ bzw. „Mehrere Handschriften fügen hinzu“) weisen jedoch auf Lesarten von Handschriften hin, die Nestle-Aland nicht im Text, sondern im Fußnoten-Apparat verzeichnet.

Bei Mehrfachverwendung einer Fußnote im Kapitel enthalten die Klammern die jeweiligen grammatischen Entsprechungen.

Die Bibelstellenangaben in den Fußnoten entsprechen der heute allgemein anerkannten Kapitel- und Verseinteilung.

3. Abkürzungsverzeichnis

In den Fußnoten

Folgende Abkürzungen werden in den Fußnoten verwendet:

Abw. Abweichend.
Ägypt. Ägyptisch.
Ähnl. Ähnlich.
Äthiop. Äthiopisch.
A. f. h. Nestle-Aland (28. Ausgabe) fügt hinzu.
A. H. f. h. Andere Handschriften fügen hinzu.
A. H. l. Andere Handschriften lesen (Lesarten von hebr. Handschriften, die vom mas. Text abweichen, aber in manchen heutigen Übersetzungen Berücksichtigung finden).
A. l. Nestle-Aland liest.
And. Andere.
Anm. Anmerkung.
Aram. Aramäisch.
AT Altes Testament.
A. ü. Andere übersetzen.
Bez. Bezeichnung.
Bzw. Beziehungsweise.
D. h. Das heißt.
D. i. Das ist.
D. s. Das sind.
Eig. Eigentlich.
E. f. h. Einige Handschriften fügen hinzu.
E. l. Einige Handschriften lesen.
f., ff. folgende, -r, -s.
Griech. Griechisch.
Hebr. Hebräisch.
Kap. Kapitel.
Lat. Lateinisch.
Mas. Masoretisch (der überlieferte hebr. Text des Alten Testaments; s. Einführung).
M. f. h. Mehrere Handschriften fügen hinzu (im NT der Mehrheitstext; s. Einführung).
M. l. Mehrere Handschriften lesen (im NT der Mehrheitstext; s. Einführung).
N. a. L. Nach anderer Lesart (entweder Schreib- oder Leseform des mas. Textes; s. Einführung).
Näml. Nämlich.
nC, n. Chr. nach Christus.
NT Neues Testament.
O. Oder.
Pers. Persisch.
Pl. Plural (Mehrzahl).
S. Siehe.
Sept. Septuaginta (griech. Übersetzung des AT).
Sg. Singular (Einzahl).
so a. sp. so auch später.
U. Und.
Üb. Übersetzung(en).
V. Vers.
vC, v. Chr. vor Christus.
Vgl. Vergleiche.
Viell. Vielleicht.
W. Wörtlich.
Wahrsch. Wahrscheinlich.
Zugl. Zugleich.

Bibelbücher

Altes Testament
1. Mose1. Mo
2. Mose2. Mo
3. Mose3. Mo
4. Mose4. Mo
5. Mose5. Mo
JosuaJos
RichterRi
RuthRt
1. Samuel1. Sam
2. Samuel2. Sam
1. Könige1. Kön
2. Könige2. Kön
1. Chronika1. Chr
2. Chronika2. Chr
EsraEsra
NehemiaNeh
EstherEst
HiobHiob
PsalmPs
SprücheSpr
PredigerPred
Lied der LiederHld
JesajaJes
JeremiaJer
KlageliederKlgl
HesekielHes
DanielDan
HoseaHos
JoelJoel
AmosAmos
ObadjaObad
JonaJona
MichaMich
NahumNah
HabakukHab
ZephanjaZeph
HaggaiHag
SacharjaSach
MaleachiMal
Neues Testament
MatthäusMt
MarkusMk
LukasLk
JohannesJoh
ApostelgeschichteApg
RömerRöm
1. Korinther1. Kor
2. Korinther2. Kor
GalaterGal
EpheserEph
PhilipperPhil
KolosserKol
1. Thessalonicher1. Thes
2. Thessalonicher2. Thes
1. Timotheus1. Tim
2. Timotheus2. Tim
TitusTit
PhilemonPhlm
HebräerHeb
JakobusJak
1. Petrus1. Pet
2. Petrus2. Pet
1. Johannes1. Joh
2. Johannes2. Joh
3. Johannes3. Joh
JudasJud
OffenbarungOff

B. Strong-Nummern im Bibeltext

Die so genannten „Strong-Nummern“ werden besonders im englischen Sprachraum seit langem als nützliche Hilfsmittel bei der intensiven Beschäftigung mit dem Wort Gottes geschätzt. Mit ihrer Hilfe lässt sich ohne nähere Kenntnis der Grundtextsprachen Hebräisch/Aramäisch und Griechisch feststellen, welches hebräische/aramäische Wort im Alten Testament und welches griechische Wort im Neuen Testament hinter der Übersetzung steht.

Das umfangreiche Werk des US-Theologen James Strong (1822-1894) wurde 1890 erstmalig als Buch gedruckt. Es bestand im Wesentlichen aus einer vollständigen Konkordanz der englischsprachigen „Common English Version“, wie er sie nannte (d. h. der Authorized Version/King James Version), und je einem hebräisch-aramäischen und griechischen Wörterbuch.

Strong versah zunächst jedes Wort des hebräisch-aramäischen Alten Testaments und des griechischen Neuen Testaments in alphabetischer Reihenfolge mit einer fortlaufenden Nummer.

Diese „Strong-Nummern“ verband er mit den jeweiligen englischen Entsprechungen der Grundsprachen in der Authorized Version.

In der darauf aufbauenden Konkordanz stand daher hinter jedem Vorkommen eines englischen Wortes die Strong-Nummer des entsprechenden hebräischen oder griechischen Wortes. Die Bedeutung konnte dann in zwei dazugehörigen Wörterlisten unter den jeweiligen Nummern gefunden werden. Diese beiden Wörterbücher mit 8674 hebräischen und 5624 griechischen Wörtern enthielten die Übersetzungen mit Hinweisen auf die jeweiligen Wortwurzeln oder Wortstämme.

Eine digitale Version dieser Arbeit wie die Elberfelder Übersetzung Edition CSV Hückeswagen ermöglicht für deutschsprachige Leser ein noch besseres und schnelleres Eindringen in den Grundtext.

  1. Im deutschen Bibeltext steht hinter (fast) jedem Wort die entsprechende Strong-Nummer.
  2. Beim Anklicken dieser Strong-Nummer erscheint eine neue Ansicht, in der oben die Strong-Nummer mit dem hebräischen/aramäischen oder griechischen Wort und einer Umschrift in lateinischen Buchstaben erscheint.
  3. Außerdem werden die Anzahl der Vorkommen des Wortes, die Übersetzungen und die jeweiligen Bibelstellen angegeben. Beim Anklicken der Stellenangaben gelangt man zu deren Wortlaut.

Auf diese Weise sind die verschiedenen Vorkommen und Bedeutungen eines Wortes im Grundtext leicht und schnell aufzufinden. Der Nutzer besitzt also neben der Bibelübersetzung und ihren Funktionen (Wort- und Verssuche, deutsche Konkordanz usw.) gleichzeitig eine Konkordanz und die Wörterbücher der Grundsprachen der Bibel mit den verschiedenen Wiedergaben eines Wortes des Grundtextes in der Elberfelder Übersetzung Edition CSV Hückeswagen.

Einige zusätzliche Bemerkungen:

  1. Die bestimmten Artikel der, die, das, die unbestimmten Artikel ein, eine und das Bindewort und haben im Alten Testament keine Strong-Nummer. Da es im Griechischen auch keinen unbestimmten Artikel gibt, fehlt hier ebenfalls eine Strong-Nummer. Auch die im Deutschen bei der Bildung vieler Zeitformen verwendeten Hilfs- und Modalverben (werden, haben, wollen, können, dürfen usw.) haben in den meisten Fällen keine Entsprechung im Hebräischen und Griechischen und bleiben daher ohne Strong-Nummern.
  2. Steht im deutschen Bibeltext hinter einem Wort keine Strong-Nummer, kann das auch an der unterschiedlichen Struktur der Sprachen liegen, die häufig nicht „deckungsgleich“ übersetzt werden können. Beispielsweise wird das Hilfsverb sein nur selten im Hebräischen verwendet und fehlt dagegen – anders als im Deutschen – sehr häufig. Der folgende Beispielvers beinhaltet beide Möglichkeiten: „Und die Erde H776 war H1961 wüst H8414 und leer H922, und Finsternis H2822 war über H5921 H6440 der Tiefe H8415“ (1. Mo 1,2). In diesem Vers steht im hebräischen Text beim ersten Mal ein Verb, im zweiten Fall jedoch nicht.
  3. Eine Besonderheit des Hebräischen sind spezielle Infinitivkonstruktionen, wie zum Beispiel in 1. Mose 3,16: „Ich werde die Mühsal H6093 deiner Schwangerschaft H2032 sehr *H7235 mehren H7235.“ Im Grundtext heißt es eigentlich: „… (mit) Mehren H7235 mehren H7235“. Hier steht also dasselbe Verb zweimal, einmal im Infinitiv und einmal in einer konjugierten Form. Der Infinitiv wird im Deutschen meistens mit einem Adverb (hier: sehr) wiedergegeben, das dann mit einem * versehen ist, um zu zeigen, dass es dieselbe Strong-Nummer trägt wie die konjugierte Verbform; denn die eigentlichen Strong-Nummern für sehr und sicher sind ganz andere.
  4. Neue Strong-Nummern wurden in der vorliegenden Ausgabe für viele Zahlwörter eingeführt, so z. B. für 200 und 2.000, die als Dual-Formen bei Strong dieselbe Nummer trugen wie 100 und 1.000, was sehr verwirrend war. Ebenso sind für zusammengesetzte Zahlwörter neue Nummern eingeführt worden, um eine Anhäufung von Strong-Nummern zu vermeiden. Gleiches gilt für eine Reihe von zusammengesetzten Adverbien (z.B. lama „warum“, das unter ma „was“ eingeordnet war) oder einigen anderen Wörtern, die bei Strong nicht berücksichtigt wurden.
  5. Strong führte in seiner Konkordanz aus heutiger Sicht nicht existente Wörter auf – eine Folge der damals noch unvollständigen Kenntnis der alten hebräischen Sprache. Dazu gehören die Verben jalach H3212 „gehen“, janach H3240 „ruhen“, namal H5243 „beschneiden“ und nasag H5253 „weichen“; stattdessen stehen dort jetzt die Nummern für die Verben halach H1980, nuach H5117, mul H4135, sug H5472.
  6. In den Fällen, wo die deutsche Übersetzung sehr stark vom Grundtext abweicht, aber in einer Fußnote der genaue Wortlaut angegeben ist, stehen die Strong-Nummern häufig nicht im Fließtext, sondern in der Fußnote, so z. B. in Galater 2,6. Hier lautet der Fließtext: „Von ~(G575) denen ~(G3588) aber ~(G1161), die in Ansehen ~(G1380) standen ~(G1510)“, die Fußnote dagegen: „W. Von G575 den G3588 als etwas G5100 zu sein G1511 Angesehenen G1380 aber G1161“.
  7. Bei Strong-Nummern, die mit einer Tilde ˜ markiert sind, wird ausschließlich die Zuordnung in der entsprechenden Fußnote berücksichtigt: „Und er sprach H559: Was H4100 hast du getan H6213! Horch ~(H6963)! Das Blut ~(H1818) deines Bruders ~(H251) schreit ~(H6817) zu ~(H413) mir {Fußnote: W. Stimme H6963 des Blutes H1818 deines Bruders H251, das zu H413 mir schreit H6817.} von H4480 dem Erdboden H127 her“ (1. Mo 4,10).
  8. Strong-Nummern, die in ( ) stehen, sind verbunden mit dem Wort der entsprechenden Strong-Nummer ohne ( ), das die Hauptbedeutung wiedergibt. Im Hebräischen oder Griechischen steht dort nur ein Wort. Ein Beispiel dafür möge genügen: „Er G3588 aber G1161 stand G1453 auf (G1453), nahm G3880 das G3588 Kind G3813 und G2532 seine G846 Mutter G3384 bei Nacht G3571 zu sich und G2532 zog G402 hin (G402) nach G1519 Ägypten G125“ (Mt 2,14).
  9. Ein ▸ hinter bzw. vor einer Strong-Nummer bedeutet, dass das Wort im Grundtext aus zwei unterschiedlichen Wörtern zu einem Wort verschmolzen ist. Es gibt nicht ein Haupt-Wort wie zum Beispiel in Matthäus 5,15: „Man zündet G2545 auch G3761 nicht G3761 eine Lampe G3088 an (G2545)“. So setzt sich das griechische Wort oude („auch nicht“) aus ou („nicht“) und de („aber“) zusammen.
  10. In den seltenen Fällen, in denen Nestle-Aland (NA) einen anderen Wortlaut hat als Textus Receptus (TR), versuchen wir das durch die Kürzel „NA“ und „TR“ kenntlich zu machen. Als Beispiel sei dazu Apostelgeschichte 10,19 genannt: „Während aber Petrus über das Gesicht nachsann G6123 NA /G1760 TR, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich.“
  11. Als Grundlage des Alten Testaments dient der masoretische Text (MT). Wenn in sehr seltenen Fällen Lesarten anderer hebräischer Handschriften (AH) herangezogen werden, haben wir das durch die entsprechenden Kürzel „MT“ und „AH“ kenntlich gemacht. Als Beispiel sei Jeremia 23,39 genannt: „darum, siehe, werde ich euch ganz vergessen H5382 MA {Fußnote: A. H. l. euch aufheben H5375 AH} , und euch und die Stadt, die ich euch und euren Vätern gegeben habe, von meinem Angesicht verstoßen.“
  12. Strong-Nummern an aramäischen Wörtern des Alten Testaments beginnen mit „A“. Ein Beispiel dazu aus Esra 4,7.8: „Die Schrift H3791 des Briefes H5406 war aber aramäisch H762 geschrieben H3789 und ins Aramäische H762 übersetzt H8638. Rechum A7348, der Statthalter A1169 A2942, und Schimschai A8124, der Schreiber A5613, schrieben A3790 an Artasasta A783, den König A4430 …“
  13. Im 19. Jh. war die Herkunft einiger hebräischer Wörter noch unbekannt. Deswegen bekamen gleichgeschriebene Wörter auch die gleiche Strong-Nummer. Das führte dazu, dass z. B. „Steinhaufen“ und „Welle“ die gleiche Strong-Nummer H1530 trugen. Heute weiß man, dass hebr. gal zwei unterschiedliche Ursprünge besitzt. Trotz identischer Schreibweise liegen demnach zwei verschiedene Wörter vor. Um das kenntlich zu machen, die alphabetische Reihenfolge aber zu wahren, wurden die Strong-Nummern in solchen Fällen mit einer Zusatzzahl versehen: „über Steinhaufen H1530:1 schlingen sich seine Wurzeln, er schaut die Wohnung der Steine“ (Hiob 8,17). Aber: „Er verwandelt den Sturm in Stille, und es legen sich die Wellen H1530:2“ (Ps 107,29).

Weitere Verbesserungen werden falls nötig im Lauf der Zeit im Text angebracht.

C. Lemmatisierung

Zur Verbesserung des Wortstudiums wurde eine Lemmatisierung des Bibeltextes durchgeführt. Unter einem Lemma (Plural: Lemmata) versteht man die Grundform eines Wortes bzw. das Stichwort in einem Nachschlagewerk. Wie in früheren Konkordanzen lassen sich damit gezielt alle Vorkommen eines Wortes auffinden, unabhängig von der im Text verwendeten Form.

Als Beispiel sei das Wort „gehen“ genannt. Wer in einer normalen Textsuche nach „geh“ sucht, findet dadurch „geht“, „gehst“, „gehe“ und „gehen“ aber nicht „ging“, „gingst“, „gegangen“, usw. Durch die Suche mit einem Lemma wird dieses Problem gelöst und es können alle Formen gefunden werden. Diese auf Lemmata basierte Suche wird bei der Eingabe im Suchfeld automatisch vorgeschlagen. Alternativ kann sie auch gezielt mit anderen Suchausdrücken kombiniert werden, siehe dazu die Tipps zur Suche.

Neben der Verfeinerung der Suchmöglichkeiten erleichtert die Lemmatisierung auch das Studium der Wörter des Grundtextes. Bei der Ansicht eines griechischen Wortes (anhand der Strong-Nummer) sieht man so auf einen Blick, wie es im deutschen Bibeltext übersetzt wurde und mit welchen Lemmata danach gesucht werden kann.

Die Lemmatisierung des Alten und Neuen Testaments ist nun abgeschlossen. Weitere Verbesserungen werden im Lauf der Zeit durchgeführt. Wir freuen uns über Rückmeldungen.

Die Bearbeiter, Juni 2022
Stefan Drüeke und Arend Remmers

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