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Markus 14Mk 14

Es war G1510 aber G1161 nach G3326 zwei G1417 Tagen G2250 das G3588 Passah G3957 und G2532 das Fest der G3588 ungesäuerten G106 Brote. Und G2532 die G3588 Hohenpriester G749 und G2532 die G3588 Schriftgelehrten G1122 suchten G2212, wie G4459 sie ihn G846 mit G1722 List G1388 greifen G2902 und töten G615 könnten; denn G1063 sie sagten G3004: Nicht G3361 an G1722 dem G3588 Fest G1859, damit G3379 nicht G3379 etwa G3379 ein Aufruhr G2351 des G3588 Volkes G2992 entsteht G1510.

Und G2532 als er G846 in G1722 Bethanien G963 war G1510, im G1722+G3588 Haus G3614 Simons G4613, des G3588 Aussätzigen G3015, kam G2064, während er G846 zu (G2621) Tisch G2621 lag (G2621), eine Frau G1135, die ein Alabasterfläschchen G211 mit Salböl G3464 von echter G4101, sehr G4185 kostbarer G4185 Narde G3487 hatte G2192. Sie zerbrach G4937 das G3588 Alabasterfläschchen G211 und goss G2708 es aus (G2708) auf sein G846 Haupt G2776. Einige G5100 aber G1161 waren G1510 unwillig bei G4314 sich G1438 selbst G1438 ⌜und G2532 sprachen G3004⌝: Wozu G1519+G5101 ist diese G3778 Vergeudung G684 des G3588 Salböls G3464 geschehen G1096? Denn G1063 dieses G5124 Salböl G3464 hätte für mehr G1883 als G1883 dreihundert G5145 Denare G1220 verkauft G4097 und G2532 den G3588 Armen G4434 gegeben G1325 werden können G1410. Und G2532 sie fuhren G1690 sie G846 an G1690. Jesus G2424 aber G1161 sprach G3004: Lasst G863 sie G846; was G5101 macht G3930 ihr ihr G846 Schwierigkeiten G2873? Sie hat ein gutes G2570 Werk G2041 an G1722 mir G1698 getan G2038; denn G1063 die G3588 Armen G4434 habt G2192 ihr allezeit G3842 bei G3326 euch G1438, und G2532 wenn G3752 ihr wollt G2309, könnt G1410 ihr ihnen G846 wohltun G2095+G4160; mich G1691 aber G1161 habt G2192 ihr nicht G3756 allezeit G3842. Sie hat getan G4160, was G3739 sie vermochte G2192; sie hat im (G4301) Voraus G4301 meinen G3450 Leib G4983 zum G1519+G3588 Begräbnis G1780 gesalbt G3462. Aber G1161 wahrlich G281, ich sage G3004 euch G5213: Wo G3699 irgend G1437 das G3588 Evangelium G2098 gepredigt G2784 werden wird in G1519 der G3588 ganzen G3650 Welt G2889, wird auch G2532 davon geredet G2980 werden, was G3739 diese G3778 getan G4160 hat, zu G1519 ihrem G846 Gedächtnis G3422.

Und G2532 Judas G2455 Iskariot G2469, einer G1520 von den G3588 Zwölfen G1427, ging G565 hin zu G4314 den G3588 Hohenpriestern G749, um G2443 ihn G846 an sie G846 zu überliefern G3860. Sie G3588 aber G1161 freuten G5463 sich (G5463), als sie es hörten G191, und G2532 versprachen G1861, ihm G846 Geld G694 zu geben G1325. Und G2532 er suchte G2212, wie G4459 er ihn G846 zu gelegener G2122 Zeit G2122 überliefern G3860 könnte.

Und G2532 an dem G3588 ersten G4413 Tag G2250 der G3588 ungesäuerten G106 Brote, da G3753 man das G3588 Passah G3957 schlachtete G2380, sagen G3004 seine G846 Jünger G3101 zu ihm G846: Wo G4226 willst G2309 du, dass G2443 wir hingehen G565 und bereiten G2090, damit du das G3588 Passah G3957 essen G5315 kannst? Und G2532 er sendet G649 zwei G1417 seiner G846 Jünger G3101 und G2532 spricht G3004 zu ihnen G846: Geht G5217 hin (G5217) in G1519 die G3588 Stadt G4172, und G2532 es wird euch G5213 ein Mensch G444 begegnen G528, der einen Krug G2765 Wasser G5204 trägt G941; folgt G190 ihm G846, und G2532 wo G3699 irgend G1437 er hineingeht G1525, sprecht G3004 zu dem G3588 Hausherrn G3617: Der G3588 Lehrer G1320 sagt G3004: Wo G4226 ist G1510 mein G3450 Gastzimmer G2646, wo G3699 ich mit G3326 meinen G3450 Jüngern G3101 das G3588 Passah G3957 essen G5315 kann? Und G2532 dieser G846 wird euch G5213 ein großes G3173 Obergemach G508 zeigen G1166, mit (G4766) Polstern (G4766) belegt G4766 und fertig G2092; und G2532 dort G1563 bereitet G2090 es für uns G2254. Und G2532 die G3588 Jünger G3101 gingen G1831 weg (G1831) und G2532 kamen G2064 in G1519 die G3588 Stadt G4172 und G2532 fanden G2147 es, wie G2531 er ihnen G846 gesagt G3004 hatte; und G2532 sie bereiteten G2090 das G3588 Passah G3957.

Und G2532 als es Abend G3798 geworden G1096 war, kommt G2064 er mit G3326 den G3588 Zwölfen G1427. Und G2532 während sie G846 zu (G345) Tisch G345 lagen (G345) und G2532 aßen G2068, sprach G3004 Jesus G2424: Wahrlich G281, ich sage G3004 euch G5213: Einer G1520 von G1537 euch G5216 wird mich G3165 überliefern G3860, der, der G3588 mit G3326 mir G1700 isst G2068. Sie fingen G756 an (G756), betrübt G3076 zu werden und G2532 einer G1520 nach G2596 dem anderen G1520 zu ihm G846 zu sagen G3004: Doch G3385 nicht G3385 ich G1473? Er G3588 aber G1161 sprach G3004 zu ihnen G846: Einer G1520 der G3588 Zwölf G1427, der G3588 mit G3326 mir G1700 die Hand in G1519 die G3588 Schüssel G5165 eintaucht G1686. Denn G3754 der G3588 Sohn G5207 des G3588 Menschen G444 geht G5217 zwar G3303 dahin (G5217), wie G2531 über G4012 ihn G846 geschrieben G1125 steht (G1125); wehe G3759 aber G1161 jenem G1565 Menschen G444, durch G1223 den G3739 der G3588 Sohn G5207 des G3588 Menschen G444 überliefert G3860 wird! Es wäre besser ~(G2570)a für jenen G1565 Menschen G444, wenn G1487 er G846 nicht G3756 geboren G1080 wäre (G1080).

Und G2532 während sie G846 aßen G2068, nahm G2983 er Brot G740, segnete G2127b, brach G2806 und G2532 gab G1325 es ihnen G846 und G2532 sprach G3004: Nehmt G2983; dies G5124 ist G1510 mein G3450 Leib G4983. Und G2532 er nahm G2983 einen Kelch G4221, dankte G2168 und gab G1325 ihnen G846 diesen; und G2532 sie tranken G4095 alle G3956 daraus G1537+G846. Und G2532 er sprach G3004 zu ihnen G846: Dies G5124 ist G1510 mein G3450 Blut G129, das des G3588 ⌜neuen G2537⌝ Bundes G1242, das G3588 für G5228 viele G4183 vergossen G1632 wird. Wahrlich G281, ich sage G3004 euch G5213, dass G3754 ich nicht G3756+G3361 mehr G3765 von G1537 dem G3588 Gewächs G6117 NA /G1081 TR des G3588 Weinstocks G288 trinken G4095 werde bis G2193 zu jenem G1565 Tag G2250, wenn G3752 ich es G846 neu G2537 trinke G4095 in G1722 dem G3588 Reich G932 Gottes G2316. Und G2532 als sie ein Loblied G5214 gesungen G5214 hatten, gingen G1831 sie hinaus (G1831) an G1519 den G3588 Ölberg G3735+G1636.

Und G2532 Jesus G2424 spricht G3004 zu ihnen G846: Ihr werdet alle G3956 Anstoß G4624 nehmen (G4624), denn G3754 es steht (G1125) geschrieben G1125: „Ich werde den G3588 Hirten G4166 schlagen G3960, und G2532 die G3588 Schafe G4263 werden zerstreut G1287 werden.“c Aber G235 nach G3326 meiner G3165 Auferweckung G1453 werde ich euch G5209 vorausgehen G4254 nach G1519 Galiläa G1056. Petrus G4074 aber G1161 sprach G5346 zu ihm G846: Wenn G1487 auch G2532 alle G3956 Anstoß G4624 nehmen (G4624) werden, ich G1473 aber G235 nicht G3756. Und G2532 Jesus G2424 spricht G3004 zu ihm G846: Wahrlich G281, ich sage G3004 dir G4671, dass G3754 du G4771 heute G4594, in dieser G3778 Nacht G3571, ehe G4250+G2228 der Hahn G220 zweimal G1364 kräht G5455, mich G3165 dreimal G5151 verleugnen G533 wirst. Er G3588 aber G1161 beteuerte G3004 über G6132 NA /G4057 TR die (G6132 NA) /(G4057 TR) Maßen G6132 NA /G4057 TR: Wenn G1437 ich G3165 mit (G4880) dir G4671 sterben G4880 müsste G1163, werde ich dich G4571 nicht G3756+G3361 verleugnen G533. Ebenso G5615 aber G1161 sprachen G3004 auch G2532 alle G3956.

Und G2532 sie kommen G2064 an G1519 einen Ort G5564, mit G3739 Namen G3686 Gethsemane G1068, und G2532 er spricht G3004 zu seinen G846 Jüngern G3101: Setzt G2523 euch (G2523) hier G5602, bis G2193 ich gebetet G4336 habe. Und G2532 er nimmt G3880 Petrus G4074 und G2532 Jakobus G2385 und G2532 Johannes G2491 mit G3326 sich G846 und G2532 fing G756 an (G756), sehr (G1568) bestürzt G1568 und G2532 beängstigt G85 zu werden (G1568) /(G85). Und G2532 er spricht G3004 zu ihnen G846: Meine G3450 Seele G5590 ist G1510 sehr G4036 betrübt G4036, bis G2193 zum Tod G2288; bleibt G3306 hier G5602 und G2532 wacht G1127. Und G2532 er ging G4281 ein (G3397) wenig G3397 weiter G4281, fiel G4098 auf G1909 die G3588 Erde G1093 und G2532 betete G4336, dass G2443, wenn G1487 es möglich G1415 wäre G1510, die G3588 Stunde G5610 an ~(G575)d ihm G846 vorübergehe G3928. Und G2532 er sprach G3004: Abba G5, Vater G3962, alles G3956 ist dir G4671 möglich G1415; nimm G3911 diesen G5124 Kelch G4221 von G575 mir G1700 weg (G3911)! Doch G235 nicht G3756, was G5101 ich G1473 will G2309, sondern G235 was G5101 du G4771 willst! Und G2532 er kommt G2064 und G2532 findet G2147 sie G846 schlafend G2518; und G2532 er spricht G3004 zu Petrus G4074: Simon G4613, schläfst G2518 du? Vermochtest G2480 du nicht G3756 eine G1520 Stunde G5610 zu wachen G1127? Wacht G1127 und G2532 betet G4336, damit G2443 ihr nicht G3361 in G1519 Versuchung G3986 kommt G2064; der G3588 Geist G4151 zwar G3303 ist willig G4289, das G3588 Fleisch G4561 aber G1161 schwach G772. Und G2532 er ging G565 wieder G3825 hin (G565), betete G4336 und sprach G3004 dasselbe G3588+G846 Wort G3056. Und G2532 als er wiederkam G3825+G2064, fand G2147 er sie G846 schlafend G2518, denn G1063 ihre G846 Augen G3788 waren G1510 beschwert G6158 NA /G916 TR; und G2532 sie wussten G1492 nicht G3756, was G5101 sie ihm G846 antworten G611 sollten. Und G2532 er kommt G2064 zum G3588 dritten G5154 Mal (G5154) und G2532 spricht G3004 zu ihnen G846: So schlaft G2518 denn weiter G3063 und G2532 ruht G373 euch aus (G373). Es ist genug G566; die G3588 Stunde G5610 ist gekommen G2064: Siehe G2400, der G3588 Sohn G5207 des G3588 Menschen G444 wird in G1519 die G3588 Hände G5495 der G3588 Sünder G268 überliefert G3860. Steht G1453 auf (G1453), lasst uns gehen G71; siehe G2400, der G3588 mich G3165 überliefert G3860, ist nahe (G1448) gekommen G1448.

Und G2532 sogleich G2117, noch G2089 während (G2089) er G846 redet G2980, kommt G3854 Judas G2455, einer G1520 der G3588 Zwölf G1427, herzu (G3854), und G2532 mit G3326 ihm G846 eine Volksmenge G3793 mit G3326 Schwertern G3162 und G2532 Stöcken G3586, ausgesandt von G3844 den G3588 Hohenpriestern G749 und G2532 den G3588 Schriftgelehrten G1122 und G2532 den G3588 Ältesten G4245. Der G3588 ihn G846 aber G1161 überlieferte G3860, hatte ihnen G846 ein Zeichen G4953 gegeben G1325 und gesagt G3004: Wen G3739 irgend G302 ich küssen G5368 werde, der G846 ist G1510 es; ihn greift G2902, und G2532 führt G520 ihn G846 sicher G806 fort (G520). Und G2532 als er kam G2064, trat G4334 er sogleich G2117 zu ihm G846 und spricht G3004: Rabbi G4461!, und G2532 küsste G2705 ihn G846 sehr (G2705)e. Sie G3588 aber G1161 legten G1911 die G3588 Hände G5495 an (G1911) ihn G846 und G2532 griffen G2902 ihn G846. Ein G1520 gewisser G5100 von den G3588 Dabeistehenden G3936 aber G1161 zog G4685 das G3588 Schwert G3162, schlug G3817 den G3588 Knecht G1401 des G3588 Hohenpriesters G749 und G2532 hieb G851 ihm G846 das G3588 Ohr G6219 NA /G5621 TR ab (G851).

Und G2532 Jesus G2424 hob G611 an (G611) und sprach G3004 zu ihnen G846: Seid ihr ausgezogen G1831 wie G5613 gegen G1909 einen Räuber G3027, mit G3326 Schwertern G3162 und G2532 Stöcken G3586, um mich G3165 zu fangen G4815? Täglich G2596+G2250 war G2252 ich bei G4314 euch G5209, im G1722+G3588 Tempel G2411 lehrend G1321, und G2532 ihr habt mich G3165 nicht G3756 gegriffen G2902 – aber G235 damit G2443 die G3588 Schriften G1124 erfüllt G4137 würden. Und G2532 es verließen G863 ihn G846 alle G3956 und flohen G5343. Und G2532 ein gewisser G5100 Jüngling G3495 folgte G4870 ihm G846, der feines G4616 Leinentuch G4616 um G1909 den bloßen G1131 Leib geworfen G4016 hatte; und G2532 sie greifen G2902 ihn G846. Er G3588 aber G1161 ließ (G2641) das G3588 feine G4616 Leinentuch G4616 fahren G2641 und floh G5343 nackt G1131 ⌜von G575 ihnen G846⌝.

Und G2532 sie führten G520 Jesus G2424 weg (G520) zu G4314 dem G3588 Hohenpriester G749; und G2532 alle G3956 Hohenpriester G749 und G2532 Ältesten G4245 und G2532 Schriftgelehrten G1122 versammeln G4905 sich (G4905) ⌜um ihn G846⌝. Und G2532 Petrus G4074 folgte G190 ihm G846 von G575 weitem G3113 bis G2193 hinein G2080 in G1519 den G3588 Hof G833 des G3588 Hohenpriesters G749; und G2532 er saß G4775 mit (G4775) bei G3326 den G3588 Dienern G5257 und G2532 wärmte G2328 sich (G2328) an G4314 dem G3588 Feuer G5457.

Die G3588 Hohenpriester G749 aber G1161 und G2532 das G3588 ganze G3650 Synedrium G4892 suchten G2212 Zeugnis G3141 gegen G2596 Jesus G2424, um G1519 ihn G846 zu G3588 Tode G2289 zu (G2289) bringen (G2289); und G2532 sie fanden G2147 keins G3756. Denn G1063 viele G4183 gaben G5576 falsches G5576 Zeugnis G5576 gegen G2596 ihn G846, aber G2532 die G3588 Zeugnisse G3141 waren G1510 nicht G3756 übereinstimmend G2470. Und G2532 einige G5100 standen G450 auf (G450) und gaben G5576 falsches G5576 Zeugnis G5576 gegen G2596 ihn G846 und sprachen G3004: Wir G2249 hörten G191 ihn G846 sagen G3004: Ich G1473 werde diesen G5126 Tempel G3485, der G3588 mit (G5499) Händen G5499 gemacht G5499 ist, abbrechen G2647, und G2532 in G1223 drei G5140 Tagen G2250 werde ich einen anderen G243 aufbauen G3618, der nicht (G886) mit (G886) Händen G886 gemacht (G886) ist. Und G2532 auch G3761 so G3779 war G1510 ihr G846 Zeugnis G3141 nicht G3761 übereinstimmend G2470. Und G2532 der G3588 Hohepriester G749 stand G450 auf (G450), trat in G1519 die Mitte G3319 und fragte G1905 Jesus G2424 und sprach G3004: Antwortest G611 du nichts G3756+G3762? Was G5101 bringen G2649 diese G3778 gegen dich G4675 vor (G2649)? Er G3588 aber G1161 schwieg G4623 und G2532 antwortete G611 nichts G3756+G3762. Wieder G3825 fragte G1905 ihn G846 der G3588 Hohepriester G749 und G2532 spricht G3004 zu ihm G846: Bist G1510 du G4771 der G3588 Christus G5547, der G3588 Sohn G5207 des G3588 Gepriesenen G2128? Jesus G2424 aber G1161 sprach G3004: Ich G1473 bin G1510 es. Und G2532 ihr werdet den G3588 Sohn G5207 des G3588 Menschen G444 zur G1537 Rechten G1188 der G3588 Macht G1411 sitzen G2521 und G2532 mit G3326 den G3588 Wolken G3507 des G3588 Himmels G3772 kommen G2064 sehen G3708. Der G3588 Hohepriester G749 aber G1161 zerriss G1284 seine G846 Kleider G5509 und spricht G3004: Was G5101 brauchen G5532+G2192 wir noch G2089 Zeugen G3144? Ihr habt die G3588 Lästerung G988 gehört G191. Was G5101 meint ~(G5316) ihr ~(G5213)f? Sie G3588 alle G3956 aber G1161 verurteilten G2632 ihn G846, dass er des Todes G2288 schuldig G1777 sei G1510. Und G2532 einige G5100 fingen G756 an (G756), ihn G846 anzuspeien G1716 und G2532 sein G846 Angesicht G4383 zu verhüllen G4028 und G2532 ihn G846 mit (G2852) Fäusten G2852 zu schlagen G2852 und G2532 zu ihm G846 zu sagen G3004: Weissage G4395! Und G2532 die G3588 Diener G5257 schlugen G2983 ihm G846 ins G4475 Angesicht G4475.

Und G2532 als Petrus G4074 unten G2736 im G1722+G3588 Hof G833 war G1510, kommt G2064 eine G1520 der G3588 Mägde G3814 des G3588 Hohenpriesters G749, und G2532 als sie Petrus G4074 sich (G2328) wärmen G2328 sieht G1492, blickt G1689 sie ihn G846 an (G1689) und spricht G3004: Auch G2532 du G4771 warst G1510 mit G3326 dem G3588 Nazarener G3479 Jesus G2424. Er G3588 aber G1161 leugnete G720 und sprach G3004: Ich weiß G1492 nicht G3777, verstehe G1987 auch nicht G3777, was G5101 du G4771 sagst G3004. Und G2532 er ging G1831 hinaus (G1831) in G1519 den G3588 Vorhof G4259; und G2532 der Hahn G220 krähte G5455. Und G2532 als die G3588 Magd G3814 ihn G846 sah G1492, fing G756 sie wieder G3825 an (G756), zu den G3588 Dabeistehenden G3936 zu sagen G3004: Dieser G3778 ist G1510 einer von G1537 ihnen G846. Er G3588 aber G1161 leugnete G720 wieder G3825. Und G2532 kurz G3397 darauf G3326 sagten G3004 wiederum G3825 die G3588 Dabeistehenden G3936 zu G3588 Petrus G4074: Wahrhaftig G230, du bist G1510 einer von G1537 ihnen G846, denn G1063 du bist G1510 auch G2532 ein Galiläer G1057. Er G3588 aber G1161 fing G756 an (G756) zu fluchen G332 und G2532 zu schwören G3660: Ich kenne G1492 diesen G5126 Menschen G444 nicht G3756, von dem G3739 ihr redet G3004. Und G2532 sogleich G2117 krähte G5455 der Hahn G220 zum G1537 zweiten G1208 Mal (G1208). Und G2532 Petrus G4074 erinnerte G363 sich an das G3588 Wort G4487, wie G5613 Jesus G2424 zu ihm G846 gesagt G3004 hatte: Ehe G4250 der Hahn G220 zweimal G1364 kräht G5455, wirst du mich G3165 dreimal G5151 verleugnen G533. Und G2532 als er daran (G1911) dachte G1911, weinte G2799 er.g

Fußnoten

  1. W. gut G2570.
  2. O. lobpries, o. dankte.
  3. Sacharja 13,7.
  4. W. von G575.
  5. D. h. vielmals, o. zärtlich.
  6. W. Was scheint G5316 euch G5213?
  7. O. Und er begann zu weinen.

Einführung
Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen) mit Strong-Nummern

A. Vorwort zur Bibelausgabe

Die hier verwendete Bibelausgabe geht zurück auf die so genannte „Elberfelder Übersetzung“, die erstmals in den Jahren 1855 bis 1871 erschien und mit dem Ziel erstellt wurde, unter Berücksichtigung der damals vorhandenen wissenschaftlichen Ausgaben des hebräischen und griechischen Grundtextes eine möglichst wortgetreue Übersetzung des Grundtextes zu bieten.

Durch Gottes Gnade kann jetzt eine Neubearbeitung dieser Übersetzung erscheinen. Dazu wurden unter anderem die heutigen wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben des Alten und Neuen Testaments herangezogen (K. Elliger und W. Rudolph: Biblia Hebraica Stuttgartensia, Stuttgart, 2. Auflage 1984; Nestle-Aland: Novum Testamentum Graece, Stuttgart, 28. Auflage 2012; The New Testament: The Greek Text Underlying the English Authorised Version of 1611, London o. J.)

Hier und da bestand die Möglichkeit, die Genauigkeit der Übersetzung etwas zu verbessern. Auch sprachliche und stilistische Glättungen wurden an vielen Stellen vorgenommen. Dabei war es Wunsch und Ziel der Bearbeiter, dass diese Ausgabe der Heiligen Schrift weiterhin dem Anspruch genügt, möglichst wortgetreu und doch verständlich zu sein.

Der Bibeltext enthält die heute allgemein üblichen Kapitel- und Verseinteilungen. Diese sind an die wissenschaftlichen Textausgaben und andere Bibelübersetzungen angeglichen worden. Das betrifft insbesondere die Überschriften der Psalmen, die, obwohl sie zum Bibeltext gehören, bislang nicht in die Verszählung einbezogen waren.

Auf die Einfügung von Abschnittsüberschriften wurde bewusst verzichtet, da sie auch in den Grundtexten nicht vorhanden sind. Einige Parallelstellenhinweise im Alten Testament wurden beibehalten; im Neuen Testament sind weiterhin nur deutlich erkennbare Zitate aus dem Alten Testament angegeben.

Wie die ursprünglichen Übersetzer lehnen auch die jetzigen Bearbeiter alle Ansätze der Bibelkritik ab, die die Inspiration und Autorität des Wortes Gottes und seine innere Einheit in Frage stellen. Dem Gesamtzusammenhang der Heiligen Schrift muss daher besonders Rechnung getragen werden, wenn der Handschriftenbefund gelegentlich nicht eindeutig ist. Das bedeutet, dass die Bearbeiter nicht kritiklos dem Text der wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben folgen.

1. Der Text

Altes Testament

Aus Hochachtung vor dem hebräischen Text des Alten Testaments wurde schon im Altertum beim Abschreiben höchste Sorgfalt verwandt. In der Zeit von ca. 700 bis 1000 n. Chr. entwickelten die Masoreten (hebr. für „Überlieferer“) ein System, das den ursprünglich nur in Konsonantenschrift überlieferten Bibeltext durch eingefügte Vokalzeichen, Akzente und Erklärungen ergänzen und verdeutlichen sollte. Außerdem wurden an verschiedenen Stellen schwer verständliche Wörter (hebr. Ketiv: „Schreibform“) mit einer alternativen Vokalisierung (hebr. Qere: „Leseform“) versehen. Für die Abschriften der Bibeltexte wurden genaue Regeln aufgestellt. Die große Genauigkeit der alten hebräischen Bibelhandschriften wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts durch die zum Teil über 2000 Jahre alten Bibelfunde von Qumran am Toten Meer bestätigt. Die wissenschaftliche Ausgabe des hebräischen Textes des Alten Testaments, die Biblia Hebraica Stuttgartensia, ist die getreue Wiedergabe einer einzigen masoretischen Handschrift aus dem Jahr 1008, des Codex Leningradensis. Abweichende Lesarten anderer hebräischer Handschriften, der Septuaginta (d. i. die griechische Übersetzung des Alten Testaments aus der Zeit um 200 v. Chr.), sowie weiterer alter Übersetzungen (z. B. der syrischen und lateinischen) sind in den Fußnoten der Biblia Hebraica angegeben.

Die vorliegende Überarbeitung fußt grundsätzlich auf dem sehr genau überlieferten masoretischen Text der Biblia Hebraica. Nur in seltenen Fällen wurden die Lesarten anderer hebräischer Handschriften oder alter Übersetzungen vorgezogen, was jeweils in einer Fußnote vermerkt ist.

Der früher mit Jehova wiedergegebene Name des Bundesgottes Israels, JHWH („der ewig Seiende“), ist durch HERR (in Kapitälchen) ersetzt worden. Die Wiedergabe durch Herr (ohne Artikel), die der Heilige Geist im Neuen Testament für diesen Namen benutzt hat (vgl. Matthäus 1,20 mit Fußnote), hat uns bei diesem Schritt bestärkt. Die Übernahme der Bezeichnung Jahwe in den Text des Wortes Gottes hielten wir nicht für sinnvoll, da sie lediglich eine wissenschaftliche Rekonstruktion des ursprünglich nur mit Konsonanten geschriebenen alttestamentlichen Gottesnamens JHWH ist. Sie wird nur in den Fußnoten (neben Jehova) verwendet. Die genaue Aussprache des Namens JHWH ist nicht mehr bekannt, weil stattdessen im Hebräischen immer Adonai (Herr) oder in der Verbindung Adonai-JHWH immer Elohim (Gott) gelesen wurde und wird. Die früher durch Jehova Gott wiedergegebene Wortverbindung JHWH-Elohim lautet jetzt Gott der HERR. Die von JHWH abgeleitete seltene Kurzform Jah wurde entsprechend der hebräischen Schreibweise beibehalten.

Im Allgemeinen ist im Alten Testament „Gott“ oder „Götter“ die Wiedergabe des hebräischen Namens Elohim (eine Pluralform). Auf die Verwendung der beiden anderen hebräischen Namen Gottes: El (der Starke), Eloah (der Mächtige, Unumschränkte oder: der Furcht Einflößende) wird jeweils in den Fußnoten hingewiesen.

Neues Testament

Vom Neuen Testament sind heute ungefähr 5300 Handschriften in griechischer Sprache bekannt. Zur Zeit der Entstehung der „Elberfelder Übersetzung“ waren es vielleicht 1000, während die erste gedruckte Textausgabe des griechischen Neuen Testaments von Erasmus von Rotterdam (1516) auf nur sechs relativ jungen Handschriften beruhte. Der in der Folgezeit kaum veränderte Text von Erasmus, der den Übersetzungen der Reformationszeit (in Deutschland 1522 Martin Luther, in England 1611 der King James Version oder Authorised Version) als Vorlage gedient hat, wurde im Jahr 1633 von dem Buchdrucker Elzevir erstmals Textus Receptus (lat. für „angenommener“ oder „anerkannter Text“) genannt. Die Mehrzahl aller heute bekannten griechischen Handschriften des Neuen Testaments entspricht diesem Text. Diese früher als „Koine“ oder „Reichstext“ bezeichnete Textform wird nach ihrer Herkunft auch „Byzantinischer Text“ oder wegen der Menge der Handschriften „Mehrheitstext“ genannt. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Textform, die seit dem 4. Jahrhundert im Osten des Römischen Reichs (Byzanz/Konstantinopel) in fortschreitendem Maß durch „korrigierende“ Eingriffe verändert worden ist.

Die meisten der heute bekannten ca. 5300 griechischen Handschriften des Neuen Testaments sind in den letzten 200 Jahren entdeckt und ausgewertet worden, die ältesten davon, insbesondere die Papyri, erst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gerade die ältesten Manuskripte enthalten an manchen Stellen einen anderen Wortlaut als der Textus Receptus, und die Textforschung bemüht sich, zu ermitteln, welches die ursprüngliche Lesart ist. Das Ergebnis dieser Arbeit sind die wissenschaftlichen Textausgaben des griechischen Neuen Testaments, deren bekannteste die von Nestle-Aland ist. Unterschiede gibt es nur bei einem kleinen Bruchteil des gesamten Textes des Neuen Testaments. Viele davon sind Abweichungen in Rechtschreibung oder Grammatik, die in einer Übersetzung gar nicht ausgedrückt werden können. In den anderen Fällen sind die Bearbeiter dieser Bibelausgabe nicht immer dem Text von Nestle-Aland gefolgt, wo dieser vom Textus Receptus abweicht. Alle Stellen, die nicht mit Nestle-Aland übereinstimmen, sondern dem Textus Receptus folgen, sind entweder durch Winkel ⌜ ⌝ im Text gekennzeichnet oder durch Fußnoten vermerkt. Ausnahmen davon sind nur die ungekennzeichneten Abschnitte Markus 16,9-20; Lukas 22,43.44; 23,34 und Johannes 7,53-8,11, die nach Auffassung der Herausgeber von Nestle-Aland angeblich „mit Sicherheit nicht zum ursprünglichen Textbestand gehört“ haben sollen.

Die Ergebnisse der Textforschung bestätigen beim Neuen wie beim Alten Testament durchweg in bewunderungswürdiger Weise die bewahrende Hand Gottes in der schriftlichen Überlieferung Seines heiligen Wortes. Wir besitzen heute eine genauere Kenntnis des Bibeltextes als je zuvor.

Der Artikel (Geschlechtswort) wird im neutestamentlichen Griechisch oft anders verwendet als im Deutschen und hat häufig einen stark hinweisenden Charakter. In der Übersetzung sind wir dem Gebrauch des Artikels im Griechischen im Allgemeinen gefolgt, auch wenn dies im Deutschen ungewöhnlich ist, besonders in Verbindung mit dem Namen Christus: der Christus, des Christus usw. Vor Eigennamen ist der Artikel jedoch entsprechend dem deutschen Gebrauch meistens fortgelassen worden.

Auch die vielfach vom Deutschen abweichende Verwendung der Zeiten im Griechischen wurde möglichst beibehalten, z. B. in Markus 8,33: „… und als er seine Jünger sah, tadelte er Petrus, und er sagt: …“

Das Wort „Versammlung“ statt des bekannteren „Gemeinde“ wurde beibehalten. Es scheint die direkte und einfachste Übersetzung des griechischen Wortes ekklesia zu sein (s. Worterklärungen).

Kennzeichnungen im Text

Zur klaren und eindeutigen Wiedergabe des Grundtextes im Deutschen wurden folgende zusätzliche Kennzeichnungen verwendet:

  1. Kursivdruck weist auf eine mehr oder weniger starke Betonung des betreffenden Wortes im Hebräischen oder Griechischen hin.
  2. Kleindruck bedeutet, dass das betreffende Wort im Grundtext nicht vorhanden ist, aber aus sprachlichen Gründen im deutschen Text hinzugefügt wurde.
  3. Runde Klammern ( ) dienen wie Gedankenstriche lediglich zur Gliederung des Textes und zur Erleichterung des Verständnisses.
  4. Hochgestellte Buchstaben a, b, c hinter einem Wort verweisen auf die zugeordneten Fußnoten.
  5. Mit einem hochgestellten Kreis° versehene, aber auch andere, unübersetzt gebliebene Wörter (wie Amen, Baal usw.) sowie biblische Begriffe (wie Brandopfer und andere Opferarten, Erstgeborener, Gesetz usw.) werden in den Worterklärungen erläutert.
  6. Zwischen Winkeln ⌜ ⌝ stehen im Neuen Testament an sich gut bezeugte Wörter, die die Herausgeber des griechischen Grundtextes (Nestle-Aland) jedoch als nicht ausreichend bezeugt ansehen und deshalb nur im Fußnoten-Apparat verzeichnen.
  7. Eckige Klammern [ ] kennzeichnen Textabschnitte im Neuen Testament, die als nicht zum Grundtext gehörig beurteilt werden; sie sind jedoch in den Fußnoten zu finden.

Von den seit einigen Jahren geltenden Rechtschreibungs- und Zeichensetzungsregeln wurde in einigen Fällen abgewichen, wo es das Verständnis des Textes erleichterte.

Der besseren Übersichtlichkeit halber sind Zahlen ab 1001 in Ziffern geschrieben, ebenso alle Altersangaben ab 101 Jahren und alle Wertangaben ab 13; darüber hinaus Zahlenhäufungen, wo die Zahlen deutlich im Mittelpunkt stehen. In den übrigen Fällen ist die bisherige Schreibung in Worten beibehalten worden (z. B. bei Zeitangaben wie Regierungszeiten sowie Mengen von Menschen, Städten, Tieren usw.).

2. Die Fußnoten

Die Fußnoten enthalten wie bisher abweichende Lesarten und Übersetzungsmöglichkeiten sowie sachliche Erklärungen zum Bibeltext. Anmerkungen, die die Auslegung des Textes betreffen, wurden auf ein Mindestmaß beschränkt.

Im Alten Testament wird in den Fußnoten auf hebräische Schreib- oder Leseformen hingewiesen (N. a. L.: „Nach anderer Lesart“). Auch wesentliche Abweichungen anderer Handschriften des hebräischen Grundtextes sind in den Fußnoten vermerkt (z. B. durch die Abkürzung A. H. l.: „Andere Handschriften lesen“).

Im Neuen Testament beziehen sich die Lesartenhinweise (A. l., A. f. h.: „Andere lesen“ bzw. „Andere fügen hinzu“) grundsätzlich nicht auf einzelne griechische Handschriften, sondern auf den Text von NestleAland. Die Abkürzungen „E. l.“ und „M. l.“ („Einige“ bzw. „Mehrere Handschriften lesen“) sowie „E. f. h.“ und „M. f. h.“ („Einige“ bzw. „Mehrere Handschriften fügen hinzu“) weisen jedoch auf Lesarten von Handschriften hin, die Nestle-Aland nicht im Text, sondern im Fußnoten-Apparat verzeichnet.

Bei Mehrfachverwendung einer Fußnote im Kapitel enthalten die Klammern die jeweiligen grammatischen Entsprechungen.

Die Bibelstellenangaben in den Fußnoten entsprechen der heute allgemein anerkannten Kapitel- und Verseinteilung.

3. Abkürzungsverzeichnis

In den Fußnoten

Folgende Abkürzungen werden in den Fußnoten verwendet:

Abw. Abweichend.
Ägypt. Ägyptisch.
Ähnl. Ähnlich.
Äthiop. Äthiopisch.
A. f. h. Nestle-Aland (28. Ausgabe) fügt hinzu.
A. H. f. h. Andere Handschriften fügen hinzu.
A. H. l. Andere Handschriften lesen (Lesarten von hebr. Handschriften, die vom mas. Text abweichen, aber in manchen heutigen Übersetzungen Berücksichtigung finden).
A. l. Nestle-Aland liest.
And. Andere.
Anm. Anmerkung.
Aram. Aramäisch.
AT Altes Testament.
A. ü. Andere übersetzen.
Bez. Bezeichnung.
Bzw. Beziehungsweise.
D. h. Das heißt.
D. i. Das ist.
D. s. Das sind.
Eig. Eigentlich.
E. f. h. Einige Handschriften fügen hinzu.
E. l. Einige Handschriften lesen.
f., ff. folgende, -r, -s.
Griech. Griechisch.
Hebr. Hebräisch.
Kap. Kapitel.
Lat. Lateinisch.
Mas. Masoretisch (der überlieferte hebr. Text des Alten Testaments; s. Einführung).
M. f. h. Mehrere Handschriften fügen hinzu (im NT der Mehrheitstext; s. Einführung).
M. l. Mehrere Handschriften lesen (im NT der Mehrheitstext; s. Einführung).
N. a. L. Nach anderer Lesart (entweder Schreib- oder Leseform des mas. Textes; s. Einführung).
Näml. Nämlich.
nC, n. Chr. nach Christus.
NT Neues Testament.
O. Oder.
Pers. Persisch.
Pl. Plural (Mehrzahl).
S. Siehe.
Sept. Septuaginta (griech. Übersetzung des AT).
Sg. Singular (Einzahl).
so a. sp. so auch später.
U. Und.
Üb. Übersetzung(en).
V. Vers.
vC, v. Chr. vor Christus.
Vgl. Vergleiche.
Viell. Vielleicht.
W. Wörtlich.
Wahrsch. Wahrscheinlich.
Zugl. Zugleich.

Bibelbücher

Altes Testament
1. Mose1. Mo
2. Mose2. Mo
3. Mose3. Mo
4. Mose4. Mo
5. Mose5. Mo
JosuaJos
RichterRi
RuthRt
1. Samuel1. Sam
2. Samuel2. Sam
1. Könige1. Kön
2. Könige2. Kön
1. Chronika1. Chr
2. Chronika2. Chr
EsraEsra
NehemiaNeh
EstherEst
HiobHiob
PsalmPs
SprücheSpr
PredigerPred
Lied der LiederHld
JesajaJes
JeremiaJer
KlageliederKlgl
HesekielHes
DanielDan
HoseaHos
JoelJoel
AmosAmos
ObadjaObad
JonaJona
MichaMich
NahumNah
HabakukHab
ZephanjaZeph
HaggaiHag
SacharjaSach
MaleachiMal
Neues Testament
MatthäusMt
MarkusMk
LukasLk
JohannesJoh
ApostelgeschichteApg
RömerRöm
1. Korinther1. Kor
2. Korinther2. Kor
GalaterGal
EpheserEph
PhilipperPhil
KolosserKol
1. Thessalonicher1. Thes
2. Thessalonicher2. Thes
1. Timotheus1. Tim
2. Timotheus2. Tim
TitusTit
PhilemonPhlm
HebräerHeb
JakobusJak
1. Petrus1. Pet
2. Petrus2. Pet
1. Johannes1. Joh
2. Johannes2. Joh
3. Johannes3. Joh
JudasJud
OffenbarungOff

B. Strong-Nummern im Bibeltext

Die so genannten „Strong-Nummern“ werden besonders im englischen Sprachraum seit langem als nützliche Hilfsmittel bei der intensiven Beschäftigung mit dem Wort Gottes geschätzt. Mit ihrer Hilfe lässt sich ohne nähere Kenntnis der Grundtextsprachen Hebräisch/Aramäisch und Griechisch feststellen, welches hebräische/aramäische Wort im Alten Testament und welches griechische Wort im Neuen Testament hinter der Übersetzung steht.

Das umfangreiche Werk des US-Theologen James Strong (1822-1894) wurde 1890 erstmalig als Buch gedruckt. Es bestand im Wesentlichen aus einer vollständigen Konkordanz der englischsprachigen „Common English Version“, wie er sie nannte (d. h. der Authorized Version/King James Version), und je einem hebräisch-aramäischen und griechischen Wörterbuch.

Strong versah zunächst jedes Wort des hebräisch-aramäischen Alten Testaments und des griechischen Neuen Testaments in alphabetischer Reihenfolge mit einer fortlaufenden Nummer.

Diese „Strong-Nummern“ verband er mit den jeweiligen englischen Entsprechungen der Grundsprachen in der Authorized Version.

In der darauf aufbauenden Konkordanz stand daher hinter jedem Vorkommen eines englischen Wortes die Strong-Nummer des entsprechenden hebräischen oder griechischen Wortes. Die Bedeutung konnte dann in zwei dazugehörigen Wörterlisten unter den jeweiligen Nummern gefunden werden. Diese beiden Wörterbücher mit 8674 hebräischen und 5624 griechischen Wörtern enthielten die Übersetzungen mit Hinweisen auf die jeweiligen Wortwurzeln oder Wortstämme.

Eine digitale Version dieser Arbeit wie die Elberfelder Übersetzung Edition CSV Hückeswagen ermöglicht für deutschsprachige Leser ein noch besseres und schnelleres Eindringen in den Grundtext.

  1. Im deutschen Bibeltext steht hinter (fast) jedem Wort die entsprechende Strong-Nummer.
  2. Beim Anklicken dieser Strong-Nummer erscheint eine neue Ansicht, in der oben die Strong-Nummer mit dem hebräischen/aramäischen oder griechischen Wort und einer Umschrift in lateinischen Buchstaben erscheint.
  3. Außerdem werden die Anzahl der Vorkommen des Wortes, die Übersetzungen und die jeweiligen Bibelstellen angegeben. Beim Anklicken der Stellenangaben gelangt man zu deren Wortlaut.

Auf diese Weise sind die verschiedenen Vorkommen und Bedeutungen eines Wortes im Grundtext leicht und schnell aufzufinden. Der Nutzer besitzt also neben der Bibelübersetzung und ihren Funktionen (Wort- und Verssuche, deutsche Konkordanz usw.) gleichzeitig eine Konkordanz und die Wörterbücher der Grundsprachen der Bibel mit den verschiedenen Wiedergaben eines Wortes des Grundtextes in der Elberfelder Übersetzung Edition CSV Hückeswagen.

Einige zusätzliche Bemerkungen:

  1. Die bestimmten Artikel der, die, das, die unbestimmten Artikel ein, eine und das Bindewort und haben im Alten Testament keine Strong-Nummer. Da es im Griechischen auch keinen unbestimmten Artikel gibt, fehlt hier ebenfalls eine Strong-Nummer. Auch die im Deutschen bei der Bildung vieler Zeitformen verwendeten Hilfs- und Modalverben (werden, haben, wollen, können, dürfen usw.) haben in den meisten Fällen keine Entsprechung im Hebräischen und Griechischen und bleiben daher ohne Strong-Nummern.
  2. Steht im deutschen Bibeltext hinter einem Wort keine Strong-Nummer, kann das auch an der unterschiedlichen Struktur der Sprachen liegen, die häufig nicht „deckungsgleich“ übersetzt werden können. Beispielsweise wird das Hilfsverb sein nur selten im Hebräischen verwendet und fehlt dagegen – anders als im Deutschen – sehr häufig. Der folgende Beispielvers beinhaltet beide Möglichkeiten: „Und die Erde H776 war H1961 wüst H8414 und leer H922, und Finsternis H2822 war über H5921 H6440 der Tiefe H8415“ (1. Mo 1,2). In diesem Vers steht im hebräischen Text beim ersten Mal ein Verb, im zweiten Fall jedoch nicht.
  3. Eine Besonderheit des Hebräischen sind spezielle Infinitivkonstruktionen, wie zum Beispiel in 1. Mose 3,16: „Ich werde die Mühsal H6093 deiner Schwangerschaft H2032 sehr *H7235 mehren H7235.“ Im Grundtext heißt es eigentlich: „… (mit) Mehren H7235 mehren H7235“. Hier steht also dasselbe Verb zweimal, einmal im Infinitiv und einmal in einer konjugierten Form. Der Infinitiv wird im Deutschen meistens mit einem Adverb (hier: sehr) wiedergegeben, das dann mit einem * versehen ist, um zu zeigen, dass es dieselbe Strong-Nummer trägt wie die konjugierte Verbform; denn die eigentlichen Strong-Nummern für sehr und sicher sind ganz andere.
  4. Neue Strong-Nummern wurden in der vorliegenden Ausgabe für viele Zahlwörter eingeführt, so z. B. für 200 und 2.000, die als Dual-Formen bei Strong dieselbe Nummer trugen wie 100 und 1.000, was sehr verwirrend war. Ebenso sind für zusammengesetzte Zahlwörter neue Nummern eingeführt worden, um eine Anhäufung von Strong-Nummern zu vermeiden. Gleiches gilt für eine Reihe von zusammengesetzten Adverbien (z.B. lama „warum“, das unter ma „was“ eingeordnet war) oder einigen anderen Wörtern, die bei Strong nicht berücksichtigt wurden.
  5. Strong führte in seiner Konkordanz aus heutiger Sicht nicht existente Wörter auf – eine Folge der damals noch unvollständigen Kenntnis der alten hebräischen Sprache. Dazu gehören die Verben jalach H3212 „gehen“, janach H3240 „ruhen“, namal H5243 „beschneiden“ und nasag H5253 „weichen“; stattdessen stehen dort jetzt die Nummern für die Verben halach H1980, nuach H5117, mul H4135, sug H5472.
  6. In den Fällen, wo die deutsche Übersetzung sehr stark vom Grundtext abweicht, aber in einer Fußnote der genaue Wortlaut angegeben ist, stehen die Strong-Nummern häufig nicht im Fließtext, sondern in der Fußnote, so z. B. in Galater 2,6. Hier lautet der Fließtext: „Von ~(G575) denen ~(G3588) aber ~(G1161), die in Ansehen ~(G1380) standen ~(G1510)“, die Fußnote dagegen: „W. Von G575 den G3588 als etwas G5100 zu sein G1511 Angesehenen G1380 aber G1161“.
  7. Bei Strong-Nummern, die mit einer Tilde ˜ markiert sind, wird ausschließlich die Zuordnung in der entsprechenden Fußnote berücksichtigt: „Und er sprach H559: Was H4100 hast du getan H6213! Horch ~(H6963)! Das Blut ~(H1818) deines Bruders ~(H251) schreit ~(H6817) zu ~(H413) mir {Fußnote: W. Stimme H6963 des Blutes H1818 deines Bruders H251, das zu H413 mir schreit H6817.} von H4480 dem Erdboden H127 her“ (1. Mo 4,10).
  8. Strong-Nummern, die in ( ) stehen, sind verbunden mit dem Wort der entsprechenden Strong-Nummer ohne ( ), das die Hauptbedeutung wiedergibt. Im Hebräischen oder Griechischen steht dort nur ein Wort. Ein Beispiel dafür möge genügen: „Er G3588 aber G1161 stand G1453 auf (G1453), nahm G3880 das G3588 Kind G3813 und G2532 seine G846 Mutter G3384 bei Nacht G3571 zu sich und G2532 zog G402 hin (G402) nach G1519 Ägypten G125“ (Mt 2,14).
  9. Ein ▸ hinter bzw. vor einer Strong-Nummer bedeutet, dass das Wort im Grundtext aus zwei unterschiedlichen Wörtern zu einem Wort verschmolzen ist. Es gibt nicht ein Haupt-Wort wie zum Beispiel in Matthäus 5,15: „Man zündet G2545 auch G3761 nicht G3761 eine Lampe G3088 an (G2545)“. So setzt sich das griechische Wort oude („auch nicht“) aus ou („nicht“) und de („aber“) zusammen.
  10. In den seltenen Fällen, in denen Nestle-Aland (NA) einen anderen Wortlaut hat als Textus Receptus (TR), versuchen wir das durch die Kürzel „NA“ und „TR“ kenntlich zu machen. Als Beispiel sei dazu Apostelgeschichte 10,19 genannt: „Während aber Petrus über das Gesicht nachsann G6123 NA /G1760 TR, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich.“
  11. Als Grundlage des Alten Testaments dient der masoretische Text (MT). Wenn in sehr seltenen Fällen Lesarten anderer hebräischer Handschriften (AH) herangezogen werden, haben wir das durch die entsprechenden Kürzel „MT“ und „AH“ kenntlich gemacht. Als Beispiel sei Jeremia 23,39 genannt: „darum, siehe, werde ich euch ganz vergessen H5382 MA {Fußnote: A. H. l. euch aufheben H5375 AH} , und euch und die Stadt, die ich euch und euren Vätern gegeben habe, von meinem Angesicht verstoßen.“
  12. Strong-Nummern an aramäischen Wörtern des Alten Testaments beginnen mit „A“. Ein Beispiel dazu aus Esra 4,7.8: „Die Schrift H3791 des Briefes H5406 war aber aramäisch H762 geschrieben H3789 und ins Aramäische H762 übersetzt H8638. Rechum A7348, der Statthalter A1169 A2942, und Schimschai A8124, der Schreiber A5613, schrieben A3790 an Artasasta A783, den König A4430 …“
  13. Im 19. Jh. war die Herkunft einiger hebräischer Wörter noch unbekannt. Deswegen bekamen gleichgeschriebene Wörter auch die gleiche Strong-Nummer. Das führte dazu, dass z. B. „Steinhaufen“ und „Welle“ die gleiche Strong-Nummer H1530 trugen. Heute weiß man, dass hebr. gal zwei unterschiedliche Ursprünge besitzt. Trotz identischer Schreibweise liegen demnach zwei verschiedene Wörter vor. Um das kenntlich zu machen, die alphabetische Reihenfolge aber zu wahren, wurden die Strong-Nummern in solchen Fällen mit einer Zusatzzahl versehen: „über Steinhaufen H1530:1 schlingen sich seine Wurzeln, er schaut die Wohnung der Steine“ (Hiob 8,17). Aber: „Er verwandelt den Sturm in Stille, und es legen sich die Wellen H1530:2“ (Ps 107,29).

Weitere Verbesserungen werden falls nötig im Lauf der Zeit im Text angebracht.

C. Lemmatisierung

Zur Verbesserung des Wortstudiums wurde eine Lemmatisierung des Bibeltextes durchgeführt. Unter einem Lemma (Plural: Lemmata) versteht man die Grundform eines Wortes bzw. das Stichwort in einem Nachschlagewerk. Wie in früheren Konkordanzen lassen sich damit gezielt alle Vorkommen eines Wortes auffinden, unabhängig von der im Text verwendeten Form.

Als Beispiel sei das Wort „gehen“ genannt. Wer in einer normalen Textsuche nach „geh“ sucht, findet dadurch „geht“, „gehst“, „gehe“ und „gehen“ aber nicht „ging“, „gingst“, „gegangen“, usw. Durch die Suche mit einem Lemma wird dieses Problem gelöst und es können alle Formen gefunden werden. Diese auf Lemmata basierte Suche wird bei der Eingabe im Suchfeld automatisch vorgeschlagen. Alternativ kann sie auch gezielt mit anderen Suchausdrücken kombiniert werden, siehe dazu die Tipps zur Suche.

Neben der Verfeinerung der Suchmöglichkeiten erleichtert die Lemmatisierung auch das Studium der Wörter des Grundtextes. Bei der Ansicht eines griechischen Wortes (anhand der Strong-Nummer) sieht man so auf einen Blick, wie es im deutschen Bibeltext übersetzt wurde und mit welchen Lemmata danach gesucht werden kann.

Die Lemmatisierung des Alten und Neuen Testaments ist nun abgeschlossen. Weitere Verbesserungen werden im Lauf der Zeit durchgeführt. Wir freuen uns über Rückmeldungen.

Die Bearbeiter, Juni 2022
Stefan Drüeke und Arend Remmers

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