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Matthäus 13Mt 13

1 An G1722 jenem G1565 Tag G2250 ging G1831 Jesus G2424 aus (G1831) dem G3588 Haus G3614 hinaus (G1831) und setzte G2521 sich (G2521) an G3844 den G3588 See G2281. 2 Und G2532 es versammelten G4863 sich (G4863) große G4183 Volksmengen G3793 bei G4314 ihm G846, so G5620 dass G5620 er G846 in G1519 ein Schiff G4143 stieg G1684 und sich (G2521) setzte G2521; und G2532 die G3588 ganze G3956 Volksmenge G3793 stand G2476 am G1909+G3588 Ufer G123. 3 Und G2532 er redete G2980 vieles G4183 in G1722 Gleichnissen G3850 zu ihnen G846 und sprach G3004: Siehe G2400, der G3588 Sämann G4687 ging G1831 aus (G1831), um zu G3588 säen G4687; 4 und G2532 als G1722+G3588 er G846 säte G4687, fiel G4098 einiges G3739+G3303 an G3844 den G3588 Weg G3598, und G2532 die G3588 Vögel G4071 kamen G2064 und fraßen G2719 es G846 auf (G2719). 5 Anderes G243 aber G1161 fiel G4098 auf G1909 das G3588 Steinige G4075, wo G3699 es nicht G3756 viel G4183 Erde G1093 hatte G2192; und G2532 sogleich G2112 ging G1816 es auf (G1816), weil G1223 es G3588 keine G3361 tiefe G899 Erde G1093 hatte G2192. 6 Als aber G1161 die Sonne G2246 aufgegangen G393 war, wurde es verbrannt G2739, und G2532 weil G1223 es G3588 keine G3361 Wurzel G4491 hatte G2192, verdorrte G3583 es. 7 Anderes G243 aber G1161 fiel G4098 in G1909 die G3588 Dornen G173; und G2532 die G3588 Dornen G173 schossen G305 auf (G305) und G2532 erstickten G4155 es G846. 8 Anderes G243 aber G1161 fiel G4098 auf G1909 die G3588 gute G2570 Erde G1093 und G2532 gab G1325 Frucht G2590: das G3739 eine G3303 hundert ~(G1540)-, das G3739 andere G1161 sechzig ~(G1835)-, das G3739 andere G1161 dreißigfach ~(G5144)a. 9 Wer G3588 Ohren G3775 hat G2192, zu hören G191, der höre G191!

10 Und G2532 die G3588 Jünger G3101 traten G4334 herzu (G4334) und sprachen G3004 zu ihm G846: Warum G1223+G5101 redest G2980 du in G1722 Gleichnissen G3850 zu ihnen G846? 11 Er G3588 aber G1161 antwortete G611 und sprach G3004 zu ihnen G846: Weil G3754 es euch G5213 gegeben G1325 ist, die G3588 Geheimnisse G3466 des G3588 Reiches G932 der G3588 Himmel G3772 zu erkennen G1097, ihnen G1565 aber G1161 ist es nicht G3756 gegeben G1325; 12 denn G1063 wer G3748 hat G2192, dem G846 wird gegeben G1325 werden, und G2532 er wird Überfluss G4052 haben; wer G3748 aber G1161 nicht G3756 hat G2192, von G575 dem G846 wird selbst G2532 das, was G3739 er hat G2192, weggenommen G142 werden. 13 Darum G1223+G5124 rede G2980 ich in G1722 Gleichnissen G3850 zu ihnen G846, weil G3754 sie sehend G991 nicht G3756 sehen G991 und G2532 hörend G191 nicht G3756 hören G191 noch G3761 verstehen G4920; 14 und G2532 an ihnen G846 wird die G3588 Weissagung G4394 Jesajas G2268 erfüllt G378, die G3588 sagt G3004: „Mit Gehör G189 werdet ihr hören G191 und G2532 doch nicht G3361+G3756 verstehen G4920, und G2532 sehend G991 werdet ihr sehen G991 und G2532 doch nicht G3361+G3756 wahrnehmen G1492; 15 denn G1063 das G3588 Herz G2588 dieses G5127 Volkes G2992 ist dick G3975 geworden (G3975), und G2532 mit den G3588 Ohren G3775 haben sie schwer G917 gehört G191, und G2532 ihre G846 Augen G3788 haben sie geschlossen G2576, damit G3379 sie nicht G3379 etwa G3379 mit den G3588 Augen G3788 wahrnehmen G1492 und G2532 mit den G3588 Ohren G3775 hören G191 und G2532 mit dem G3588 Herzen G2588 verstehen G4920 und G2532 sich (G1994) bekehren G1994 und G2532 ich sie G846 heile G2390.“b 16 Glückselig G3107 aber G1161 eure G5216 Augen G3788, dass G3754 sie sehen G991, und G2532 eure G5216 Ohren G3775, dass G3754 sie hören G191; 17 denn G1063 wahrlich G281, ich sage G3004 euch G5213: Viele G4183 Propheten G4396 und G2532 Gerechte G1342 haben begehrt G1937 zu sehen G3708, was G3739 ihr anschaut G991, und G2532 haben es nicht G3756 gesehen G3708, und G2532 zu hören G191, was G3739 ihr hört G191, und G2532 haben es nicht G3756 gehört G191.

18 Hört G191 ihr G5210 nun G3767 das G3588 Gleichnis G3850 vom G3588 Sämann G4687. 19 Sooft G3956 jemand (G3956) das G3588 Wort G3056 vom G3588 Reich G932 hört G191 und G2532 nicht G3361 versteht G4920, kommt G2064 der G3588 Böse G4190 und G2532 reißt G726 weg (G726), was G3588 in G1722 sein G846 Herz G2588 gesät G4687 war; dieser G3778 ist G1510 es, der G3588 an G3844 den G3588 Weg G3598 gesät G4687 ist. 20 Der G3588 aber G1161 auf G1909 das G3588 Steinige G4075 gesät G4687 ist, dieser G3778 ist G1510 es, der G3588 das G3588 Wort G3056 hört G191 und G2532 es G846 sogleich G2117 mit G3326 Freuden G5479 aufnimmt G2983; 21 er hat G2192 aber G1161 keine G3756 Wurzel G4491 in G1722 sich G1438, sondern G235 ist G1510 nur (G4340) für (G4340) eine (G4340) Zeit G4340; wenn nun G1161 Drangsal G2347 entsteht G1096 oder G2228 Verfolgung G1375 um G1223 des G3588 Wortes G3056 willen G1223, nimmt (G4624) er sogleich G2117 Anstoß G4624. 22 Der G3588 aber G1161 in G1519 die G3588 Dornen G173 gesät G4687 ist, dieser G3778 ist G1510 es, der G3588 das G3588 Wort G3056 hört G191; und G2532 die G3588 Sorge G3308 der G3588 Welt G165c und G2532 der G3588 Betrug G539 des G3588 Reichtums G4149 ersticken G4846 das G3588 Wort G3056, und G2532 erd bringt ~(G1096) keine G175 Frucht ~G175e. 23 Der G3588 aber G1161 auf G1909 die G3588 gute G2570 Erde G1093 gesät G4687 ist, dieser G3778 ist G1510 es, der G3588 das G3588 Wort G3056 hört G191 und G2532 versteht G4920, der G3739 wirklich G1211 Frucht G2592 trägt (G2592); und G2532 der G3739 eine G3303 bringt G4160 hervor (G4160) hundert ~(G1540)-, der G3739 andere G1161 sechzig ~(G1835)-, der G3739 andere G1161 dreißigfach ~(G5144)a.

24 Ein anderes G243 Gleichnis G3850 legte G3908 er ihnen G846 vor (G3908) und sprach G3004: Das G3588 Reich G932 der G3588 Himmel G3772 ist einem Menschen G444 gleich G3666 geworden (G3666), der guten G2570 Samen G4690 auf G1722 seinen G846 Acker G68 säte G4687. 25 Während G1722+G3588 aber G1161 die G3588 Menschen G444 schliefen G2518, kam G2064 sein G846 Feind G2190 und G2532 säte G6144 NA /G4687 TR Unkraut ~(G2215)f mitten G3319 unter G303 den G3588 Weizen G4621 und G2532 ging G565 weg (G565). 26 Als G3753 aber G1161 die G3588 Saat G5528 aufsprosste G985 und G2532 Frucht G2590 brachte G4160, da G5119 erschien G5316 auch G2532 das G3588 Unkraut G2215. 27 Die G3588 Knechte G1401 des G3588 Hausherrn G3617 kamen G4334 aber G1161 herzu (G4334) und sprachen G3004 zu ihm G846: Herr G2962, hast du nicht G3780 guten G2570 Samen G4690 auf G1722 deinen G4674 Acker G68 gesät G4687? Woher G4159 hat G2192 er denn G3767 Unkraut G2215? 28 Er G3588 aber G1161 sprach G5346 zu ihnen G846: Ein feindseliger G2190 Mensch G444 hat dies G5124 getan G4160. Die G3588 Knechte G1401 aber G1161 sagen G3004 zu ihm G846: Willst G2309 du denn G3767, dass wir hingehen G565 und es G846 zusammenlesen G4816? 29 Er G3588 aber G1161 spricht G5346: Nein G3756, damit G3379 ihr nicht G3379 etwa G3379 beim Zusammenlesen G4816 des G3588 Unkrauts G2215 zugleich G260 mit diesem G846 den G3588 Weizen G4621 ausrauft G1610. 30 Lasst G863 beides G297 zusammen (G4885) wachsen G4885 bis G2193 zur G3588 Ernte G2326, und G2532 zur G1722 Zeit G2540 der G3588 Ernte G2326 werde ich den G3588 Schnittern G2327 sagen G2046: Lest G4816 zuerst G4412 das G3588 Unkraut G2215 zusammen (G4816) und G2532 bindet G1210 es G846 in G1519 Bündel G1197, um G4314 es G846 zu G3588 verbrennen G2618; den G3588 Weizen G4621 aber G1161 sammelt G4863 in G1519 meine G3450 Scheune G596.

31 Ein anderes G243 Gleichnis G3850 legte G3908 er ihnen G846 vor (G3908) und sprach G3004: Das G3588 Reich G932 der G3588 Himmel G3772 ist G1510 gleich G3664 einem Senfkorn G2848+G4615, das G3739 ein Mensch G444 nahm G2983 und auf G1722 seinen G846 Acker G68 säte G4687, 32 das G3739 zwar G3303 kleiner G3398 ist G1510 als alle G3956 Samenkörner G4690, aber G1161 wenn G3752 es gewachsen G837 ist, ist G1510 es größer G3187 als die G3588 Kräuter G3001g und G2532 wird G1096 ein Baum G1186, so G5620 dass G5620 die G3588 Vögel G4071 des G3588 Himmels G3772 kommen G2064 und G2532 sich (G2681) niederlassen G2681h in G1722 seinen G846 Zweigen G2798.

33 Ein anderes G243 Gleichnis G3850 redete G2980 er zu ihnen G846: Das G3588 Reich G932 der G3588 Himmel G3772 ist G1510 gleich G3664 einem Sauerteig G2219, den G3739 eine Frau G1135 nahm G2983 und unter G1519 drei G5140 Maß G4568i Mehl G224 mengte ~(G1470)j, bis G2193+G3739 es ganz G3650 durchsäuert G2220 war.

34 Dies G5023 alles G3956 redete G2980 Jesus G2424 in G1722 Gleichnissen G3850 zu den G3588 Volksmengen G3793, und G2532 ohne G5565 Gleichnis G3850 redete G2980 er nicht G3762 zu ihnen G846, 35 damit G3704 erfüllt G4137 würde, was G3588 durch G1223 den G3588 Propheten G4396 geredet G4483 ist, der spricht G3004: „Ich werde meinen G3450 Mund G4750 auftun G455 in G1722 Gleichnissen G3850; ich werde aussprechen G2044, was von G575 Grundlegung G2602 der Welt G2889 an (G575) verborgen G2928 war.“k

36 Dann G5119 entließ G863 er die G3588 Volksmengen G3793 und kam G2064 in G1519 das G3588 Haus G3614; und G2532 seine G846 Jünger G3101 traten G4334 zu ihm G846 und sprachen G3004: Deute G1285 uns G2254 das G3588 Gleichnis G3850 vom G3588 Unkraut G2215 des G3588 Ackers G68. 37 Er G3588 aber G1161 antwortete G611 und sprach G3004: Der G3588 den G3588 guten G2570 Samen G4690 sät G4687, ist G1510 der G3588 Sohn G5207 des G3588 Menschen G444, 38 der G3588 Acker G68 aber G1161 ist G1510 die G3588 Welt G2889; der G3588 gute G2570 Same G4690 aber G1161, dies G3778 sind G1510 die G3588 Söhne G5207 des G3588 Reiches G932, das G3588 Unkraut G2215 aber G1161 sind G1510 die G3588 Söhne G5207 des G3588 Bösen G4190; 39 der G3588 Feind G2190 aber G1161, der G3588 es G846 gesät G4687 hat, ist G1510 der G3588 Teufel G1228; die G3588 Ernte G2326 aber G1161 ist G1510 die Vollendung G4930 des Zeitalters G165, die G3588 Schnitter G2327 aber G1161 sind G1510 Engel G32. 40 Wie G5618 nun G3767 das G3588 Unkraut G2215 zusammengelesen G4816 und G2532 im Feuer G4442 verbrannt G2618 wird, so G3779 wird es in G1722 der G3588 Vollendung G4930 des G3588 Zeitalters G165 sein G1510. 41 Der G3588 Sohn G5207 des G3588 Menschen G444 wird seine G846 Engel G32 aussenden G649, und G2532 sie werden aus G1537 seinem G846 Reich G932 alle G3956 Ärgernisse G4625 zusammenlesen G4816 und G2532 die G3588, welche die G3588 Gesetzlosigkeit G458 tun G4160; 42 und G2532 sie werden sie G846 in G1519 den G3588 Feuerofen G2575+G4442 werfen G906: Dort G1563 wird das G3588 Weinen G2805 und G2532 das G3588 Zähneknirschen G1030+G3599 sein G1510. 43 Dann G5119 werden die G3588 Gerechten G1342 leuchten G1584 wie G5613 die G3588 Sonne G2246 in G1722 dem G3588 Reich G932 ihres G846 Vaters G3962. Wer G3588 Ohren G3775 hat G2192, zu hören G191, der höre G191!

44 Das G3588 Reich G932 der G3588 Himmel G3772 ist G1510 gleich G3664 einem im G1722+G3588 Acker G68 verborgenen G2928 Schatz G2344, den G3739 ein Mensch G444 fand G2147 und verbarg G2928; und G2532 vor G575 Freude G5479 darüber G846 geht G5217 er hin (G5217) und G2532 verkauft G4453 alles G3956, was G3745 er hat G2192, und G2532 kauft G59 jenen G1565 Acker G68.

45 Wiederum G3825 ist G1510 das G3588 Reich G932 der G3588 Himmel G3772 gleich G3664 einem Kaufmann G444+G1713, der schöne G2570 Perlen G3135 sucht G2212; 46 als er aber G1161 eine G1520 sehr G4186 kostbare G4186 Perle G3135 gefunden G2147 hatte, ging G565 er hin (G565) und verkaufte G4097 alles G3956, was G3745 er hatte G2192, und G2532 kaufte G59 sie G846.

47 Wiederum G3825 ist G1510 das G3588 Reich G932 der G3588 Himmel G3772 gleich G3664 einem Netz ~(G4522)l, das ins G1519+G3588 Meer G2281m geworfen G906 wurde und G2532 Fische von G1537 jeder G3956 Art G1085 zusammenbrachte G4863, 48 das G3739 sie, als G3753 es voll G4137 war (G4137), ans G1909+G3588 Ufer G123 heraufzogen G307; und G2532 sie setzten G2523 sich (G2523) nieder (G2523) und lasen G4816 die G3588 guten G2570 in G1519 Gefäße G6102 NA /G30 TR zusammen (G4816), aber G1161 die G3588 schlechten G4550 warfen G906 sie hinaus G1854. 49 So G3779 wird es in G1722 der G3588 Vollendung G4930 des G3588 Zeitalters G165 sein G1510: Die G3588 Engel G32 werden ausgehen G1831 und G2532 die G3588 Bösen G4190 aus G1537 der Mitte G3319 der G3588 Gerechten G1342 aussondern G873 50 und G2532 sie G846 in G1519 den G3588 Feuerofen G2575+G4442 werfen G906: Dort G1563 wird das G3588 Weinen G2805 und G2532 das G3588 Zähneknirschen G1030+G3599 sein G1510.

51 Habt ihr dies G5023 alles G3956 verstanden G4920? Sie sagen G3004 zu ihm G846: Ja G3483. 52 Er G3588 aber G1161 sprach G3004 zu ihnen G846: Darum G1223+G5124 ist jeder G3956 Schriftgelehrte G1122, der im G3588 Reich G932 der G3588 Himmel G3772 unterrichtet G3100 ist G1510n, gleich G3664 einem Hausherrn G3617+G444, der G3748 aus G1537 seinem G846 Schatz G2344 Neues G2537 und G2532 Altes G3820 hervorbringt G1544.

53 Und G2532 es geschah G1096, als G3753 Jesus G2424 diese G3778 Gleichnisse G3850 vollendet G5055 hatte, begab G3332 er sich (G3332) von G1564 dort G1564 weg (G3332). 54 Und G2532 er kam G2064 in G1519 seine G846 Vaterstadt G3968 und lehrte G1321 sie G846 in G1722 ihrer G846 Synagoge G4864, so G5620 dass G5620 sie G846 sehr (G1605) erstaunten G1605 und G2532 sprachen G3004: Woher G4159 hat dieser G5129 solche G3778 Weisheit G4678 und G2532 die G3588 Wunderwerke G1411o? 55 Ist G1510 dieser G3778 nicht G3756 der G3588 Sohn G5207 des G3588 Zimmermanns G5045? Heißt G3004 nicht G3756 seine G846 Mutter G3384 Maria G3137, und G2532 seine G846 Brüder G80 Jakobus G2385 und G2532 Joseph G2501 und G2532 Simon G4613 und G2532 Judas G2455? 56 Und G2532 seine G846 Schwestern G79, sind G1510 sie nicht G3780 alle G3956 bei G4314 uns G2248? Woher G4159 hat nun G3767 dieser G5129 das G5023 alles G3956? 57 Und G2532 sie nahmen (G4624) Anstoß G4624 an G1722 ihm G846. Jesus G2424 aber G1161 sprach G3004 zu ihnen G846: Ein Prophet G4396 ist G1510 nicht G3756 ohne G820 Ehre G820, außer G3361+G1487 in G1722 seiner Vaterstadt G3968 und G2532 in G1722 seinem G846 Haus G3614. 58 Und G2532 er tat G4160 dort G1563 nicht G3756 viele G4183 Wunderwerke G1411o wegen G1223 ihres G846 Unglaubens G570.

Fußnoten

  1. W. hundert G1540sechzig G1835dreißig G5144.
  2. Jesaja 6,9.10.
  3. O. des Zeitlaufs, o. des Zeitalters.
  4. O. es.
  5. W. er (o. es) wird G1096 fruchtlos G175.
  6. Eig. Lolch G2215, ein dem Weizen sehr ähnliches Unkraut; so immer in diesem Kap.
  7. O. Gartengewächse.
  8. O. nisten.
  9. Griech. Saton; d. i. ein Hohlmaß (s. Anhang).
  10. W. verbarg G1470.
  11. Psalm 78,2.
  12. Eig. Schleppnetz G4522.
  13. O. in den See.
  14. O. der ein Jünger (o. Schüler) des Reiches der Himmel geworden ist.
  15. O. Kräfte.

Einführung
Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen) mit Strong-Nummern

A. Vorwort zur Bibelausgabe

Die hier verwendete Bibelausgabe geht zurück auf die so genannte „Elberfelder Übersetzung“, die erstmals in den Jahren 1855 bis 1871 erschien und mit dem Ziel erstellt wurde, unter Berücksichtigung der damals vorhandenen wissenschaftlichen Ausgaben des hebräischen und griechischen Grundtextes eine möglichst wortgetreue Übersetzung des Grundtextes zu bieten.

Durch Gottes Gnade kann jetzt eine Neubearbeitung dieser Übersetzung erscheinen. Dazu wurden unter anderem die heutigen wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben des Alten und Neuen Testaments herangezogen (K. Elliger und W. Rudolph: Biblia Hebraica Stuttgartensia, Stuttgart, 2. Auflage 1984; Nestle-Aland: Novum Testamentum Graece, Stuttgart, 28. Auflage 2012; The New Testament: The Greek Text Underlying the English Authorised Version of 1611, London o. J.)

Hier und da bestand die Möglichkeit, die Genauigkeit der Übersetzung etwas zu verbessern. Auch sprachliche und stilistische Glättungen wurden an vielen Stellen vorgenommen. Dabei war es Wunsch und Ziel der Bearbeiter, dass diese Ausgabe der Heiligen Schrift weiterhin dem Anspruch genügt, möglichst wortgetreu und doch verständlich zu sein.

Der Bibeltext enthält die heute allgemein üblichen Kapitel- und Verseinteilungen. Diese sind an die wissenschaftlichen Textausgaben und andere Bibelübersetzungen angeglichen worden. Das betrifft insbesondere die Überschriften der Psalmen, die, obwohl sie zum Bibeltext gehören, bislang nicht in die Verszählung einbezogen waren.

Auf die Einfügung von Abschnittsüberschriften wurde bewusst verzichtet, da sie auch in den Grundtexten nicht vorhanden sind. Einige Parallelstellenhinweise im Alten Testament wurden beibehalten; im Neuen Testament sind weiterhin nur deutlich erkennbare Zitate aus dem Alten Testament angegeben.

Wie die ursprünglichen Übersetzer lehnen auch die jetzigen Bearbeiter alle Ansätze der Bibelkritik ab, die die Inspiration und Autorität des Wortes Gottes und seine innere Einheit in Frage stellen. Dem Gesamtzusammenhang der Heiligen Schrift muss daher besonders Rechnung getragen werden, wenn der Handschriftenbefund gelegentlich nicht eindeutig ist. Das bedeutet, dass die Bearbeiter nicht kritiklos dem Text der wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben folgen.

1. Der Text

Altes Testament

Aus Hochachtung vor dem hebräischen Text des Alten Testaments wurde schon im Altertum beim Abschreiben höchste Sorgfalt verwandt. In der Zeit von ca. 700 bis 1000 n. Chr. entwickelten die Masoreten (hebr. für „Überlieferer“) ein System, das den ursprünglich nur in Konsonantenschrift überlieferten Bibeltext durch eingefügte Vokalzeichen, Akzente und Erklärungen ergänzen und verdeutlichen sollte. Außerdem wurden an verschiedenen Stellen schwer verständliche Wörter (hebr. Ketiv: „Schreibform“) mit einer alternativen Vokalisierung (hebr. Qere: „Leseform“) versehen. Für die Abschriften der Bibeltexte wurden genaue Regeln aufgestellt. Die große Genauigkeit der alten hebräischen Bibelhandschriften wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts durch die zum Teil über 2000 Jahre alten Bibelfunde von Qumran am Toten Meer bestätigt. Die wissenschaftliche Ausgabe des hebräischen Textes des Alten Testaments, die Biblia Hebraica Stuttgartensia, ist die getreue Wiedergabe einer einzigen masoretischen Handschrift aus dem Jahr 1008, des Codex Leningradensis. Abweichende Lesarten anderer hebräischer Handschriften, der Septuaginta (d. i. die griechische Übersetzung des Alten Testaments aus der Zeit um 200 v. Chr.), sowie weiterer alter Übersetzungen (z. B. der syrischen und lateinischen) sind in den Fußnoten der Biblia Hebraica angegeben.

Die vorliegende Überarbeitung fußt grundsätzlich auf dem sehr genau überlieferten masoretischen Text der Biblia Hebraica. Nur in seltenen Fällen wurden die Lesarten anderer hebräischer Handschriften oder alter Übersetzungen vorgezogen, was jeweils in einer Fußnote vermerkt ist.

Der früher mit Jehova wiedergegebene Name des Bundesgottes Israels, JHWH („der ewig Seiende“), ist durch HERR (in Kapitälchen) ersetzt worden. Die Wiedergabe durch Herr (ohne Artikel), die der Heilige Geist im Neuen Testament für diesen Namen benutzt hat (vgl. Matthäus 1,20 mit Fußnote), hat uns bei diesem Schritt bestärkt. Die Übernahme der Bezeichnung Jahwe in den Text des Wortes Gottes hielten wir nicht für sinnvoll, da sie lediglich eine wissenschaftliche Rekonstruktion des ursprünglich nur mit Konsonanten geschriebenen alttestamentlichen Gottesnamens JHWH ist. Sie wird nur in den Fußnoten (neben Jehova) verwendet. Die genaue Aussprache des Namens JHWH ist nicht mehr bekannt, weil stattdessen im Hebräischen immer Adonai (Herr) oder in der Verbindung Adonai-JHWH immer Elohim (Gott) gelesen wurde und wird. Die früher durch Jehova Gott wiedergegebene Wortverbindung JHWH-Elohim lautet jetzt Gott der HERR. Die von JHWH abgeleitete seltene Kurzform Jah wurde entsprechend der hebräischen Schreibweise beibehalten.

Im Allgemeinen ist im Alten Testament „Gott“ oder „Götter“ die Wiedergabe des hebräischen Namens Elohim (eine Pluralform). Auf die Verwendung der beiden anderen hebräischen Namen Gottes: El (der Starke), Eloah (der Mächtige, Unumschränkte oder: der Furcht Einflößende) wird jeweils in den Fußnoten hingewiesen.

Neues Testament

Vom Neuen Testament sind heute ungefähr 5300 Handschriften in griechischer Sprache bekannt. Zur Zeit der Entstehung der „Elberfelder Übersetzung“ waren es vielleicht 1000, während die erste gedruckte Textausgabe des griechischen Neuen Testaments von Erasmus von Rotterdam (1516) auf nur sechs relativ jungen Handschriften beruhte. Der in der Folgezeit kaum veränderte Text von Erasmus, der den Übersetzungen der Reformationszeit (in Deutschland 1522 Martin Luther, in England 1611 der King James Version oder Authorised Version) als Vorlage gedient hat, wurde im Jahr 1633 von dem Buchdrucker Elzevir erstmals Textus Receptus (lat. für „angenommener“ oder „anerkannter Text“) genannt. Die Mehrzahl aller heute bekannten griechischen Handschriften des Neuen Testaments entspricht diesem Text. Diese früher als „Koine“ oder „Reichstext“ bezeichnete Textform wird nach ihrer Herkunft auch „Byzantinischer Text“ oder wegen der Menge der Handschriften „Mehrheitstext“ genannt. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Textform, die seit dem 4. Jahrhundert im Osten des Römischen Reichs (Byzanz/Konstantinopel) in fortschreitendem Maß durch „korrigierende“ Eingriffe verändert worden ist.

Die meisten der heute bekannten ca. 5300 griechischen Handschriften des Neuen Testaments sind in den letzten 200 Jahren entdeckt und ausgewertet worden, die ältesten davon, insbesondere die Papyri, erst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gerade die ältesten Manuskripte enthalten an manchen Stellen einen anderen Wortlaut als der Textus Receptus, und die Textforschung bemüht sich, zu ermitteln, welches die ursprüngliche Lesart ist. Das Ergebnis dieser Arbeit sind die wissenschaftlichen Textausgaben des griechischen Neuen Testaments, deren bekannteste die von Nestle-Aland ist. Unterschiede gibt es nur bei einem kleinen Bruchteil des gesamten Textes des Neuen Testaments. Viele davon sind Abweichungen in Rechtschreibung oder Grammatik, die in einer Übersetzung gar nicht ausgedrückt werden können. In den anderen Fällen sind die Bearbeiter dieser Bibelausgabe nicht immer dem Text von Nestle-Aland gefolgt, wo dieser vom Textus Receptus abweicht. Alle Stellen, die nicht mit Nestle-Aland übereinstimmen, sondern dem Textus Receptus folgen, sind entweder durch Winkel im Text gekennzeichnet oder durch Fußnoten vermerkt. Ausnahmen davon sind nur die ungekennzeichneten Abschnitte Markus 16,9-20; Lukas 22,43.44; 23,34 und Johannes 7,53-8,11, die nach Auffassung der Herausgeber von Nestle-Aland angeblich „mit Sicherheit nicht zum ursprünglichen Textbestand gehört“ haben sollen.

Die Ergebnisse der Textforschung bestätigen beim Neuen wie beim Alten Testament durchweg in bewunderungswürdiger Weise die bewahrende Hand Gottes in der schriftlichen Überlieferung Seines heiligen Wortes. Wir besitzen heute eine genauere Kenntnis des Bibeltextes als je zuvor.

Der Artikel (Geschlechtswort) wird im neutestamentlichen Griechisch oft anders verwendet als im Deutschen und hat häufig einen stark hinweisenden Charakter. In der Übersetzung sind wir dem Gebrauch des Artikels im Griechischen im Allgemeinen gefolgt, auch wenn dies im Deutschen ungewöhnlich ist, besonders in Verbindung mit dem Namen Christus: der Christus, des Christus usw. Vor Eigennamen ist der Artikel jedoch entsprechend dem deutschen Gebrauch meistens fortgelassen worden.

Auch die vielfach vom Deutschen abweichende Verwendung der Zeiten im Griechischen wurde möglichst beibehalten, z. B. in Markus 8,33: „… und als er seine Jünger sah, tadelte er Petrus, und er sagt: …“

Das Wort „Versammlung“ statt des bekannteren „Gemeinde“ wurde beibehalten. Es scheint die direkte und einfachste Übersetzung des griechischen Wortes ekklesia zu sein (s. Worterklärungen).

Kennzeichnungen im Text

Zur klaren und eindeutigen Wiedergabe des Grundtextes im Deutschen wurden folgende zusätzliche Kennzeichnungen verwendet:

  1. Kursivdruck weist auf eine mehr oder weniger starke Betonung des betreffenden Wortes im Hebräischen oder Griechischen hin.
  2. Kleindruck bedeutet, dass das betreffende Wort im Grundtext nicht vorhanden ist, aber aus sprachlichen Gründen im deutschen Text hinzugefügt wurde.
  3. Runde Klammern ( ) dienen wie Gedankenstriche lediglich zur Gliederung des Textes und zur Erleichterung des Verständnisses.
  4. Hochgestellte Buchstaben a, b, c hinter einem Wort verweisen auf die zugeordneten Fußnoten.
  5. Mit einem hochgestellten Kreis° versehene, aber auch andere, unübersetzt gebliebene Wörter (wie Amen, Baal usw.) sowie biblische Begriffe (wie Brandopfer und andere Opferarten, Erstgeborener, Gesetz usw.) werden in den Worterklärungen erläutert.
  6. Zwischen Winkeln stehen im Neuen Testament an sich gut bezeugte Wörter, die die Herausgeber des griechischen Grundtextes (Nestle-Aland) jedoch als nicht ausreichend bezeugt ansehen und deshalb nur im Fußnoten-Apparat verzeichnen.
  7. Eckige Klammern [ ] kennzeichnen Textabschnitte im Neuen Testament, die als nicht zum Grundtext gehörig beurteilt werden; sie sind jedoch in den Fußnoten zu finden.

Von den seit einigen Jahren geltenden Rechtschreibungs- und Zeichensetzungsregeln wurde in einigen Fällen abgewichen, wo es das Verständnis des Textes erleichterte.

Der besseren Übersichtlichkeit halber sind Zahlen ab 1001 in Ziffern geschrieben, ebenso alle Altersangaben ab 101 Jahren und alle Wertangaben ab 13; darüber hinaus Zahlenhäufungen, wo die Zahlen deutlich im Mittelpunkt stehen. In den übrigen Fällen ist die bisherige Schreibung in Worten beibehalten worden (z. B. bei Zeitangaben wie Regierungszeiten sowie Mengen von Menschen, Städten, Tieren usw.).

2. Die Fußnoten

Die Fußnoten enthalten wie bisher abweichende Lesarten und Übersetzungsmöglichkeiten sowie sachliche Erklärungen zum Bibeltext. Anmerkungen, die die Auslegung des Textes betreffen, wurden auf ein Mindestmaß beschränkt.

Im Alten Testament wird in den Fußnoten auf hebräische Schreib- oder Leseformen hingewiesen (N. a. L.: „Nach anderer Lesart“). Auch wesentliche Abweichungen anderer Handschriften des hebräischen Grundtextes sind in den Fußnoten vermerkt (z. B. durch die Abkürzung A. H. l.: „Andere Handschriften lesen“).

Im Neuen Testament beziehen sich die Lesartenhinweise (A. l., A. f. h.: „Andere lesen“ bzw. „Andere fügen hinzu“) grundsätzlich nicht auf einzelne griechische Handschriften, sondern auf den Text von NestleAland. Die Abkürzungen „E. l.“ und „M. l.“ („Einige“ bzw. „Mehrere Handschriften lesen“) sowie „E. f. h.“ und „M. f. h.“ („Einige“ bzw. „Mehrere Handschriften fügen hinzu“) weisen jedoch auf Lesarten von Handschriften hin, die Nestle-Aland nicht im Text, sondern im Fußnoten-Apparat verzeichnet.

Bei Mehrfachverwendung einer Fußnote im Kapitel enthalten die Klammern die jeweiligen grammatischen Entsprechungen.

Die Bibelstellenangaben in den Fußnoten entsprechen der heute allgemein anerkannten Kapitel- und Verseinteilung.

3. Abkürzungsverzeichnis

In den Fußnoten

Folgende Abkürzungen werden in den Fußnoten verwendet:

Abw.Abweichend.
Ägypt.Ägyptisch.
Ähnl.Ähnlich.
Äthiop.Äthiopisch.
A. f. h.Nestle-Aland (28. Ausgabe) fügt hinzu.
A. H. f. h.Andere Handschriften fügen hinzu.
A. H. l.Andere Handschriften lesen (Lesarten von hebr. Handschriften, die vom mas. Text abweichen, aber in manchen heutigen Übersetzungen Berücksichtigung finden).
A. l.Nestle-Aland liest.
And.Andere.
Anm.Anmerkung.
Aram.Aramäisch.
ATAltes Testament.
A. ü.Andere übersetzen.
Bez.Bezeichnung.
Bzw.Beziehungsweise.
D. h.Das heißt.
D. i.Das ist.
D. s.Das sind.
Eig.Eigentlich.
E. f. h.Einige Handschriften fügen hinzu.
E. l.Einige Handschriften lesen.
f., ff.folgende, -r, -s.
Griech.Griechisch.
Hebr.Hebräisch.
Kap.Kapitel.
Lat.Lateinisch.
Mas.Masoretisch (der überlieferte hebr. Text des Alten Testaments; s. Einführung).
M. f. h.Mehrere Handschriften fügen hinzu (im NT der Mehrheitstext; s. Einführung).
M. l.Mehrere Handschriften lesen (im NT der Mehrheitstext; s. Einführung).
N. a. L.Nach anderer Lesart (entweder Schreib- oder Leseform des mas. Textes; s. Einführung).
Näml.Nämlich.
nC, n. Chr.nach Christus.
NTNeues Testament.
O.Oder.
Pers.Persisch.
Pl.Plural (Mehrzahl).
S.Siehe.
Sept.Septuaginta (griech. Übersetzung des AT).
Sg.Singular (Einzahl).
so a. sp.so auch später.
U.Und.
Üb.Übersetzung(en).
V.Vers.
vC, v. Chr.vor Christus.
Vgl.Vergleiche.
Viell.Vielleicht.
W.Wörtlich.
Wahrsch.Wahrscheinlich.
Zugl.Zugleich.

Bibelbücher

Altes Testament
1. Mose1. Mo
2. Mose2. Mo
3. Mose3. Mo
4. Mose4. Mo
5. Mose5. Mo
JosuaJos
RichterRi
RuthRt
1. Samuel1. Sam
2. Samuel2. Sam
1. Könige1. Kön
2. Könige2. Kön
1. Chronika1. Chr
2. Chronika2. Chr
EsraEsra
NehemiaNeh
EstherEst
HiobHiob
PsalmPs
SprücheSpr
PredigerPred
Lied der LiederHld
JesajaJes
JeremiaJer
KlageliederKlgl
HesekielHes
DanielDan
HoseaHos
JoelJoel
AmosAmos
ObadjaObad
JonaJona
MichaMich
NahumNah
HabakukHab
ZephanjaZeph
HaggaiHag
SacharjaSach
MaleachiMal
Neues Testament
MatthäusMt
MarkusMk
LukasLk
JohannesJoh
ApostelgeschichteApg
RömerRöm
1. Korinther1. Kor
2. Korinther2. Kor
GalaterGal
EpheserEph
PhilipperPhil
KolosserKol
1. Thessalonicher1. Thes
2. Thessalonicher2. Thes
1. Timotheus1. Tim
2. Timotheus2. Tim
TitusTit
PhilemonPhlm
HebräerHeb
JakobusJak
1. Petrus1. Pet
2. Petrus2. Pet
1. Johannes1. Joh
2. Johannes2. Joh
3. Johannes3. Joh
JudasJud
OffenbarungOff

B. Strong-Nummern im Bibeltext

Die so genannten „Strong-Nummern“ werden besonders im englischen Sprachraum seit langem als nützliche Hilfsmittel bei der intensiven Beschäftigung mit dem Wort Gottes geschätzt. Mit ihrer Hilfe lässt sich ohne nähere Kenntnis der Grundtextsprachen Hebräisch/Aramäisch und Griechisch feststellen, welches hebräische/aramäische Wort im Alten Testament und welches griechische Wort im Neuen Testament hinter der Übersetzung steht.

Das umfangreiche Werk des US-Theologen James Strong (1822-1894) wurde 1890 erstmalig als Buch gedruckt. Es bestand im Wesentlichen aus einer vollständigen Konkordanz der englischsprachigen „Common English Version“, wie er sie nannte (d. h. der Authorized Version/King James Version), und je einem hebräisch-aramäischen und griechischen Wörterbuch.

Strong versah zunächst jedes Wort des hebräisch-aramäischen Alten Testaments und des griechischen Neuen Testaments in alphabetischer Reihenfolge mit einer fortlaufenden Nummer.

Diese „Strong-Nummern“ verband er mit den jeweiligen englischen Entsprechungen der Grundsprachen in der Authorized Version.

In der darauf aufbauenden Konkordanz stand daher hinter jedem Vorkommen eines englischen Wortes die Strong-Nummer des entsprechenden hebräischen oder griechischen Wortes. Die Bedeutung konnte dann in zwei dazugehörigen Wörterlisten unter den jeweiligen Nummern gefunden werden. Diese beiden Wörterbücher mit 8674 hebräischen und 5624 griechischen Wörtern enthielten die Übersetzungen mit Hinweisen auf die jeweiligen Wortwurzeln oder Wortstämme.

Eine digitale Version dieser Arbeit wie die Elberfelder Übersetzung Edition CSV Hückeswagen ermöglicht für deutschsprachige Leser ein noch besseres und schnelleres Eindringen in den Grundtext.

  1. Im deutschen Bibeltext steht hinter (fast) jedem Wort die entsprechende Strong-Nummer.
  2. Beim Anklicken dieser Strong-Nummer erscheint eine neue Ansicht, in der oben die Strong-Nummer mit dem hebräischen/aramäischen oder griechischen Wort und einer Umschrift in lateinischen Buchstaben erscheint.
  3. Außerdem werden die Anzahl der Vorkommen des Wortes, die Übersetzungen und die jeweiligen Bibelstellen angegeben. Beim Anklicken der Stellenangaben gelangt man zu deren Wortlaut.

Auf diese Weise sind die verschiedenen Vorkommen und Bedeutungen eines Wortes im Grundtext leicht und schnell aufzufinden. Der Nutzer besitzt also neben der Bibelübersetzung und ihren Funktionen (Wort- und Verssuche, deutsche Konkordanz usw.) gleichzeitig eine Konkordanz und die Wörterbücher der Grundsprachen der Bibel mit den verschiedenen Wiedergaben eines Wortes des Grundtextes in der Elberfelder Übersetzung Edition CSV Hückeswagen.

Einige zusätzliche Bemerkungen:

  1. Die bestimmten Artikel der, die, das, die unbestimmten Artikel ein, eine und das Bindewort und haben im Alten Testament keine Strong-Nummer. Da es im Griechischen auch keinen unbestimmten Artikel gibt, fehlt hier ebenfalls eine Strong-Nummer. Auch die im Deutschen bei der Bildung vieler Zeitformen verwendeten Hilfs- und Modalverben (werden, haben, wollen, können, dürfen usw.) haben in den meisten Fällen keine Entsprechung im Hebräischen und Griechischen und bleiben daher ohne Strong-Nummern.
  2. Steht im deutschen Bibeltext hinter einem Wort keine Strong-Nummer, kann das auch an der unterschiedlichen Struktur der Sprachen liegen, die häufig nicht „deckungsgleich“ übersetzt werden können. Beispielsweise wird das Hilfsverb sein nur selten im Hebräischen verwendet und fehlt dagegen – anders als im Deutschen – sehr häufig. Der folgende Beispielvers beinhaltet beide Möglichkeiten: „Und die Erde H776 war H1961 wüst H8414 und leer H922, und Finsternis H2822 war über H5921 H6440 der Tiefe H8415“ (1. Mo 1,2). In diesem Vers steht im hebräischen Text beim ersten Mal ein Verb, im zweiten Fall jedoch nicht.
  3. Eine Besonderheit des Hebräischen sind spezielle Infinitivkonstruktionen, wie zum Beispiel in 1. Mose 3,16: „Ich werde die Mühsal H6093 deiner Schwangerschaft H2032 sehr *H7235 mehren H7235.“ Im Grundtext heißt es eigentlich: „… (mit) Mehren H7235 mehren H7235“. Hier steht also dasselbe Verb zweimal, einmal im Infinitiv und einmal in einer konjugierten Form. Der Infinitiv wird im Deutschen meistens mit einem Adverb (hier: sehr) wiedergegeben, das dann mit einem * versehen ist, um zu zeigen, dass es dieselbe Strong-Nummer trägt wie die konjugierte Verbform; denn die eigentlichen Strong-Nummern für sehr und sicher sind ganz andere.
  4. Neue Strong-Nummern wurden in der vorliegenden Ausgabe für viele Zahlwörter eingeführt, so z. B. für 200 und 2.000, die als Dual-Formen bei Strong dieselbe Nummer trugen wie 100 und 1.000, was sehr verwirrend war. Ebenso sind für zusammengesetzte Zahlwörter neue Nummern eingeführt worden, um eine Anhäufung von Strong-Nummern zu vermeiden. Gleiches gilt für eine Reihe von zusammengesetzten Adverbien (z.B. lama „warum“, das unter ma „was“ eingeordnet war) oder einigen anderen Wörtern, die bei Strong nicht berücksichtigt wurden.
  5. Strong führte in seiner Konkordanz aus heutiger Sicht nicht existente Wörter auf – eine Folge der damals noch unvollständigen Kenntnis der alten hebräischen Sprache. Dazu gehören die Verben jalach H3212 „gehen“, janach H3240 „ruhen“, namal H5243 „beschneiden“ und nasag H5253 „weichen“; stattdessen stehen dort jetzt die Nummern für die Verben halach H1980, nuach H5117, mul H4135, sug H5472.
  6. In den Fällen, wo die deutsche Übersetzung sehr stark vom Grundtext abweicht, aber in einer Fußnote der genaue Wortlaut angegeben ist, stehen die Strong-Nummern häufig nicht im Fließtext, sondern in der Fußnote, so z. B. in Galater 2,6. Hier lautet der Fließtext: „Von ~(G575) denen ~(G3588) aber ~(G1161), die in Ansehen ~(G1380) standen ~(G1510)“, die Fußnote dagegen: „W. Von G575 den G3588 als etwas G5100 zu sein G1511 Angesehenen G1380 aber G1161“.
  7. Bei Strong-Nummern, die mit einer Tilde ˜ markiert sind, wird ausschließlich die Zuordnung in der entsprechenden Fußnote berücksichtigt: „Und er sprach H559: Was H4100 hast du getan H6213! Horch ~(H6963)! Das Blut ~(H1818) deines Bruders ~(H251) schreit ~(H6817) zu ~(H413) mir {Fußnote: W. Stimme H6963 des Blutes H1818 deines Bruders H251, das zu H413 mir schreit H6817.} von H4480 dem Erdboden H127 her“ (1. Mo 4,10).
  8. Strong-Nummern, die in ( ) stehen, sind verbunden mit dem Wort der entsprechenden Strong-Nummer ohne ( ), das die Hauptbedeutung wiedergibt. Im Hebräischen oder Griechischen steht dort nur ein Wort. Ein Beispiel dafür möge genügen: „Er G3588 aber G1161 stand G1453 auf (G1453), nahm G3880 das G3588 Kind G3813 und G2532 seine G846 Mutter G3384 bei Nacht G3571 zu sich und G2532 zog G402 hin (G402) nach G1519 Ägypten G125“ (Mt 2,14).
  9. Ein ▸ hinter bzw. vor einer Strong-Nummer bedeutet, dass das Wort im Grundtext aus zwei unterschiedlichen Wörtern zu einem Wort verschmolzen ist. Es gibt nicht ein Haupt-Wort wie zum Beispiel in Matthäus 5,15: „Man zündet G2545 auch G3761 nicht G3761 eine Lampe G3088 an (G2545)“. So setzt sich das griechische Wort oude („auch nicht“) aus ou („nicht“) und de („aber“) zusammen.
  10. In den seltenen Fällen, in denen Nestle-Aland (NA) einen anderen Wortlaut hat als Textus Receptus (TR), versuchen wir das durch die Kürzel „NA“ und „TR“ kenntlich zu machen. Als Beispiel sei dazu Apostelgeschichte 10,19 genannt: „Während aber Petrus über das Gesicht nachsann G6123 NA /G1760 TR, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich.“
  11. Als Grundlage des Alten Testaments dient der masoretische Text (MT). Wenn in sehr seltenen Fällen Lesarten anderer hebräischer Handschriften (AH) herangezogen werden, haben wir das durch die entsprechenden Kürzel „MT“ und „AH“ kenntlich gemacht. Als Beispiel sei Jeremia 23,39 genannt: „darum, siehe, werde ich euch ganz vergessen H5382 MA {Fußnote: A. H. l. euch aufheben H5375 AH} , und euch und die Stadt, die ich euch und euren Vätern gegeben habe, von meinem Angesicht verstoßen.“
  12. Strong-Nummern an aramäischen Wörtern des Alten Testaments beginnen mit „A“. Ein Beispiel dazu aus Esra 4,7.8: „Die Schrift H3791 des Briefes H5406 war aber aramäisch H762 geschrieben H3789 und ins Aramäische H762 übersetzt H8638. Rechum A7348, der Statthalter A1169 A2942, und Schimschai A8124, der Schreiber A5613, schrieben A3790 an Artasasta A783, den König A4430 …“
  13. Im 19. Jh. war die Herkunft einiger hebräischer Wörter noch unbekannt. Deswegen bekamen gleichgeschriebene Wörter auch die gleiche Strong-Nummer. Das führte dazu, dass z. B. „Steinhaufen“ und „Welle“ die gleiche Strong-Nummer H1530 trugen. Heute weiß man, dass hebr. gal zwei unterschiedliche Ursprünge besitzt. Trotz identischer Schreibweise liegen demnach zwei verschiedene Wörter vor. Um das kenntlich zu machen, die alphabetische Reihenfolge aber zu wahren, wurden die Strong-Nummern in solchen Fällen mit einer Zusatzzahl versehen: „über Steinhaufen H1530:1 schlingen sich seine Wurzeln, er schaut die Wohnung der Steine“ (Hiob 8,17). Aber: „Er verwandelt den Sturm in Stille, und es legen sich die Wellen H1530:2“ (Ps 107,29).

Weitere Verbesserungen werden falls nötig im Lauf der Zeit im Text angebracht.

C. Lemmatisierung

Zur Verbesserung des Wortstudiums wurde eine Lemmatisierung des Bibeltextes durchgeführt. Unter einem Lemma (Plural: Lemmata) versteht man die Grundform eines Wortes bzw. das Stichwort in einem Nachschlagewerk. Wie in früheren Konkordanzen lassen sich damit gezielt alle Vorkommen eines Wortes auffinden, unabhängig von der im Text verwendeten Form.

Als Beispiel sei das Wort „gehen“ genannt. Wer in einer normalen Textsuche nach „geh“ sucht, findet dadurch „geht“, „gehst“, „gehe“ und „gehen“ aber nicht „ging“, „gingst“, „gegangen“, usw. Durch die Suche mit einem Lemma wird dieses Problem gelöst und es können alle Formen gefunden werden. Diese auf Lemmata basierte Suche wird bei der Eingabe im Suchfeld automatisch vorgeschlagen. Alternativ kann sie auch gezielt mit anderen Suchausdrücken kombiniert werden, siehe dazu die Tipps zur Suche.

Neben der Verfeinerung der Suchmöglichkeiten erleichtert die Lemmatisierung auch das Studium der Wörter des Grundtextes. Bei der Ansicht eines griechischen Wortes (anhand der Strong-Nummer) sieht man so auf einen Blick, wie es im deutschen Bibeltext übersetzt wurde und mit welchen Lemmata danach gesucht werden kann.

Die Lemmatisierung des Alten und Neuen Testaments ist nun abgeschlossen. Weitere Verbesserungen werden im Lauf der Zeit durchgeführt. Wir freuen uns über Rückmeldungen.

Die Bearbeiter, Juni 2022
Stefan Drüeke und Arend Remmers

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