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1. Könige 201. Kön 20

1 Und Ben-Hadad H1130, der König H4428 von Syrien H758, versammelte H6908 seine ganze H3605 Heeresmacht H2428: 32 H9624 Könige H4428 waren mit H854 ihm H854 und Pferde H5483:1 und Wagen H7393; und er zog H5927 herauf (H5927) und belagerte H5921+H6696 Samaria H8111 und kämpfte H3898:1 gegen es. 2 Und er sandte H7971 Boten H4397 zu H413 Ahab H256, dem König H4428 von Israel H3478, in die Stadt H5892:1 3 und ließ ihm sagen H559:1: So H3541 spricht H559:1 Ben-Hadad H1130: Dein Silber H3701 und dein Gold H2091 ist mein, und deine Frauen H802 und deine Söhne H1121, die schönsten H2896, sind mein. 4 Und der König H4428 von Israel H3478 antwortete H6030:1 und sprach H559:1: Nach deinem Wort H1697, mein Herr H113 König H4428: Dein bin ich H589 mit allem H3605, was H834 mein ist. 5 Und die Boten H4397 kamen H7725 wieder (H7725) und sprachen H559:1: So H3541 spricht H559:1 Ben-Hadad H1130 und sagt H559:1: Wohl H3588 habe ich zu H413 dir gesandt H7971 und gesprochen H559:1: Dein Silber H3701 und dein Gold H2091 und deine Frauen H802 und deine Söhne H1121 sollst du mir geben H5414; 6 doch H518+H3588 morgen H4279 um diese Zeit H6256 werde ich meine Knechte H5650 zu H413 dir senden H7971, und sie werden dein Haus H1004 und die Häuser H1004 deiner Knechte H5650 durchsuchen H2664; und es wird geschehen H1961, alle H3605 Lust H4261 deiner Augen H5869 werden sie in ihre Hand H3027 tun H7760 und mitnehmen H3947.

7 Da rief H7121 der König H4428 von Israel H3478 alle H3605 Ältesten H2205 des Landes H776 und sprach H559:1: Erkennt H3045 doch H4994 und seht H7200, dass H3588 dieser H2088 Böses H7451 sucht H1245; denn H3588 er hat zu H413 mir H589 gesandt H7971 wegen meiner Frauen H802 und wegen meiner Söhne H1121 und wegen meines Silbers H3701 und wegen meines Goldes H2091, und ich habe es ihm nicht H3808 verweigert H4513. 8 Und alle H3605 Ältesten H2205 und alles H3605 Volk H5971 sprachen H559:1 zu H413 ihm: Gehorche H8085 nicht H408 und willige H14 nicht H3808 ein (H14)! 9 Und er sprach H559:1 zu den Boten H4397 Ben-Hadads H1130: Sagt H559:1 meinem Herrn H113, dem König H4428: Alles H3605, was H834 du deinem Knecht H5650 zuerst H7223 geboten ~(H7971)a hast, will ich tun H6213; aber diese H2088 Sache H1697 kann H3201 ich nicht H3808 tun H6213. Und die Boten H4397 gingen H1980 hin (H1980) und brachten H7725 ihm Antwort H1697. 10 Da sandte H7971 Ben-Hadad H1130 zu H413 ihm und ließ ihm sagen H559:1: So H3541 sollen mir die Götter H430 tun H6213 und so H3541 hinzufügen H3254, wenn H518 der Staub H6083 von Samaria H8111 hinreichen H5606 soll für die hohlen H8168 Hände (H8168) all H3605 des Volkes H5971, das H834 mir folgt H7272! 11 Und der König H4428 von Israel H3478 antwortete H6030:1 und sprach H559:1: Sagt H1696 ihm: Es rühme H1984:1 sich nicht H408 der sich Gürtende H2296 wie der den Gürtel Lösende H6605:1! 12 Und es geschah H1961, als er H1931 dieses H2088 Wort H1697 hörte H8085 – er trank H8354 eben, er H1931 und die Könige H4428, in den Zelten H5521b –, da sprach H559:1 er zu H413 seinen Knechten H5650: Stellt H7760 euch auf (H7760)c! Und sie stellten H7760 sich auf (H7760) gegen H5921 die Stadt H5892:1.

13 Und siehe H2009, ein H259 Prophet H5030 trat H5066 zu H413 Ahab H256, dem König H4428 von Israel H3478, und sprach H559:1: So H3541 spricht H559:1 der HERR H3068: Hast du diese H2088 ganze H3605 große H1419 Menge H1995 gesehen H7200? Siehe H2005, ich gebe H5414 sie heute H3117 in deine Hand H3027, und du sollst wissen H3045, dass H3588 ich H589 der HERR H3068 bin. 14 Und Ahab H256 sprach H559:1: Durch (H4310) wen H4310? Und er sprach H559:1: So H3541 spricht H559:1 der HERR H3068: Durch die Diener H5288 der Obersten H8269 der Landschaften H4082. Und er sprach H559:1: Wer H4310 soll den Kampf H4421 eröffnen H631? Und er sprach H559:1: Du H859. 15 Da musterte H6485 er die Diener H5288 der Obersten H8269 der Landschaften H4082, und es waren H1961 232 H9696; und nach H310 ihnen musterte H6485 er das ganze H3605 Volk H5971, alle H3605 Kinder H1121 Israel H3478, 7000 H9824 Mann.

16 Und sie zogen H3318 aus (H3318) am Mittag H6672. Ben-Hadad H1130 aber trank H8354 und berauschte H7910 sich in den Zelten H5521b, er H1931 und die Könige H4428, die 32 H9624 Könige H4428, die ihm halfen H5826. 17 Und die Diener H5288 der Obersten H8269 der Landschaften H4082 zogen H3318 zuerst H7223 aus (H3318). Und Ben-Hadad H1130 sandte H7971 hin (H7971), und man berichtete H5046 ihm und sprach H559:1: Es sind Männer H376 aus (H3318) Samaria H8111 gezogen H3318. 18 Da sprach H559:1 er: Wenn H518 sie zum Frieden H7965 ausgezogen H3318 sind, so greift H8610 sie lebend H2416; und wenn H518 sie zum Kampf H4421 ausgezogen H3318 sind, so greift H8610 sie lebend H2416. 19 Diese H428 aber zogen H3318 aus H4480 der Stadt H5892:1: die Diener H5288 der Obersten H8269 der Landschaften H4082 und das Heer H2428, das H834 ihnen folgte H310. 20 Und sie schlugen H5221 jeder H376 seinen Mann H376, und die Syrer H758 flohen H5127, und Israel H3478 jagte H7291 ihnen nach (H7291); und Ben-Hadad H1130, der König H4428 von Syrien H758, entkam H4422 auf H5921 einem Pferd H5483:1 mit einigen Reitern H6571. 21 Da zog H3318 der König H4428 von Israel H3478 aus (H3318) und schlug H5221 die Pferde H5483:1 und die Wagen H7393, und er richtete H5221 unter den Syrern H758 eine große H1419 Niederlage H4347 an (H5221).

22 Da trat H5066 der Prophet H5030 zum König H4428 von Israel H3478 und sprach H559:1 zu ihm: Geh H1980 hin (H1980), verstärke H2388 dich und erkenne H3045 und sieh H7200 zu, was H834 du zu tun H6213 hast; denn H3588 bei der Rückkehr H8666 des Jahres H8141 wird der König H4428 von Syrien H758 gegen H5921 dich (H5921) heraufziehen H5927.

23 Und die Knechte H5650 des Königs H4428 von Syrien H758 sprachen H559:1 zu H413 ihm: Ihre Götter H430 sind Berggötter H430+H2022, darum H3651:1+H5921 waren (H2388) sie uns überlegen H2388; lasst uns jedoch H199 in der Ebene H4334 gegen H854 sie kämpfen H3898:1, ob H518 wir ihnen H1992 nicht H3808 überlegen H2388 sein (H2388) werden! 24 Tu H6213 aber dies H2088: Entferne H5493 die Könige H4428, jeden H376 von seinem Ort H4725, und setze H7760 Statthalter H6346 an (H8478) ihre Stelle H8478; 25 und du, zähle H4487 dir ein Heer H2428 wie das Heer H2428, das dir gefallen H5307 ist, und Pferde H5483:1 wie die Pferde H5483:1, und Wagen H7393 wie die Wagen H7393; und wir wollen in der Ebene H4334 gegen H5921 sie (H5921) kämpfen H3898:1, ob H518 wir ihnen H1992 nicht H3808 überlegen H2388 sein (H2388) werden. Und er H1992 hörte H8085 auf ihre Stimme H6963 und tat H6213 so H3651:1.

26 Und es geschah H1961 bei der Rückkehr H8666 des Jahres H8141, da musterte H6485 Ben-Hadad H1130 die Syrer H758, und er zog H5927 hinauf (H5927) nach Aphek H663d zum Kampf H4421 gegen H5973 Israel H3478. 27 Und die Kinder H1121 Israel H3478 wurden gemustert H6485 und mit Vorrat versorgt H3557, und sie zogen H1980 ihnen entgegen H7125; und die Kinder H1121 Israel H3478 lagerten H2583 ihnen gegenüber H5048 wie zwei H8147 kleine (H2835+H5795) Ziegenherden H2835+H5795; die Syrer H758 aber füllten H4390 das Land H776. 28 Da trat H5066 der Mann H376 Gottes H430 herzu (H5066) und sprach H559:1 zum H413 König H4428 von Israel H3478 und sagte H559:1: So H3541 spricht H559:1 der HERR H3068: Weil H834+H3282 die Syrer H758 gesagt H559:1 haben: Der HERR H3068 ist ein Gott H430 der Berge H2022 und nicht H3808 ein Gott H430 der Täler H6010e, so will ich diese H2088 ganze H3605 große H1419 Menge H1995 in deine Hand H3027 geben H5414; und ihr werdet erkennen H3045, dass H3588 ich H589 der HERR H3068 bin. 29 Und sie H428 lagerten H2583 einander H428 gegenüber H5227 sieben H7651 Tage H3117 lang. Und es geschah H1961 am siebten H7637 Tag H3117, da begann ~(H7126)f der Kampf H4421; und die Kinder H1121 Israel H3478 schlugen H5221 die Syrer H758, 100000 H9897 Mann (H7273) zu (H7273) Fuß H7273, an einem H259 Tag H3117. 30 Und die Übrigen H3498 flohen H5127 nach Aphek H663 in H413 die Stadt H5892:1. Da fiel H5307 die Mauer H2346 auf H5921 die 27000 H9855 Mann H376, die übrig H3498 geblieben (H3498) waren.

Und Ben-Hadad H1130 floh H5127 und kam H935 in H413 die Stadt H5892:1, von Gemach H2315 zu Gemach H2315g. 31 Da sprachen H559:1 seine Knechte H5650 zu H413 ihm: Sieh H2009 doch H4994, wir haben gehört H8085, dass H3588 die Könige H4428 des Hauses H1004 Israel H3478 gnädige H2617:1 Könige H4428 sind; lass uns H1992 doch H4994 Sacktuch H8242 um unsere Lenden H4975 legen H7760 und Stricke H2256 um unsere Häupter H7218 und zum H413 König H4428 von Israel H3478 hinausgehen H3318; vielleicht H194 lässt (H2421) er deine Seele H5315 am (H2421) Leben H2421. 32 Und sie gürteten H2296 Sacktuch H8242 um ihre Lenden H4975 und legten Stricke H2256 um ihre Häupter H7218 und kamen H935 zum H413 König H4428 von Israel H3478 und sprachen H559:1: Dein Knecht H5650 Ben-Hadad H1130 spricht H559:1: Lass (H2421) doch H4994 meine Seele H5315 am (H2421) Leben H2421! Und er sprach H559:1: Lebt H2416 er noch H5750? Er H1931 ist mein Bruder H251. 33 Und die Männer H376 nahmen (H5172) es als (H5172) ein (H5172) gutes H5172 Vorzeichen H5172 und eilten H4116, sich zu vergewissern H2480h, ob er es wirklich so meintei, und sprachen H559:1: Dein Bruder H251 Ben-Hadad H1130j. Und er sprach H559:1: Geht H935, holt H3947 ihn. Da ging H3318 Ben-Hadad H1130 zu H413 ihm hinaus (H3318), und er ließ ihn zu sich auf H5921 den Wagen H4818 steigen H5927. 34 Und Ben-Hadadk sprach H559:1 zu H413 ihm (H413): Die Städte H5892:1, die H834 mein Vater H1 deinem Vater H1 genommen H3947 hat, will ich dir zurückgeben H7725, und du magst dir Straßen H2351 in Damaskus H1834 anlegen H7760, so H834 wie (H834) mein Vater H1 sich solche in Samaria H8111 angelegt H7760 hat. Und ich H589, sprach Ahab, will dich mit diesem Bund H1285 ziehen H7971 lassen (H7971). Und er schloss H3772 einen Bund H1285 mit ihm und ließ (H7971) ihn ziehen H7971.

35 Und ein H259 Mann H376 von den Söhnen H1121 der Propheten H5030 sprach H559:1 zu H413 seinem Genossen H7453 durch das Wort H1697 des HERRN H3068: Schlage H5221 mich doch H4994! Aber der Mann H376 weigerte H3985 sich, ihn zu schlagen H5221. 36 Da sprach H559:1 er zu ihm: Weil H834+H3282 du nicht H3808 auf die Stimme H6963 des HERRN H3068 gehört H8085 hast, siehe H2005, sobald du von H854 mir weggehst H1980, wird dich ein Löwe H738 töten H5221. Und als er von ihm wegging H1980, da fand H4672 ihn ein Löwe H738 und tötete H5221 ihn. 37 Und er traf H4672 einen anderen H312 Mann H376 und sprach H559:1: Schlage H5221 mich doch H4994! Und der Mann H376 schlug H5221 ihn, schlug H5221 und verwundete H6481 ihn. 38 Da ging H1980 der Prophet H5030 hin (H1980) und stellte H5975 sich dem König H4428 in H5921 den Weg H1870 und machte (H2664) sich unkenntlich H2664, indem er eine Binde H666 über H5921 seine Augen H5869 zog H1980. 39 Und es geschah H1961, als der König H4428 vorbeiging H5674, da schrie H6817 er den König H4428 an (H6817) und sprach H559:1: Dein Knecht H5650 war mitten H7130 in den Kampf H4421 gezogen H3318, und siehe H2009, da wandte H5493 sich ein Mann H376 herzu (H5493) und brachte H935 einen Mann H376 zu mir und sprach H559:1: Bewache H8104 diesen H2088 Mann H376; wenn H518 er irgend *H6485 vermisst H6485 wird, so soll dein Leben H5315 statt H8478 seines Lebens H5315 sein H1961, oder H176 du sollst ein Talent H3603 Silber H3701 bezahlen H8254l. 40 Und es geschah H1961, während dein Knecht H5650 hier H2008 und dort H2008 zu tun H6213 hatte, da war (H369) er H1931 fort H369. Und der König H4428 von Israel H3478 sprach H559:1 zu ihm: So H3651:1 ist dein Urteil H4941, du H859 selbst hast entschieden H2782. 41 Da tat H5493 er schnell H4116 die Binde H666 von H5921 seinen Augen H5869, und der König H4428 von Israel H3478 erkannte H5234 ihn, dass H3588 er H1931 von den Propheten H5030 war. 42 Und er sprach H559:1 zu H413 ihm: So H3541 spricht H559:1 der HERR H3068: Weil H3282 du den Mann H376, den ich verbannt H2764:1m habe, aus der Hand H3027 entlassen H7971 hast, so soll dein Leben H5315 statt H8478 seines Lebens H5315 sein H1961 und dein Volk H5971 statt H8478 seines Volkes H5971! 43 Und der König H4428 von Israel H3478 ging H1980 in H5921 sein Haus H1004, missmutig H5620 und zornig H2198, und kam H935 nach Samaria H8111.

Fußnoten

  1. W. gesandt H7971.
  2. Eig. Hütten, o. Laubhütten.
  3. Eig. Legt an (d. h. die Belagerungswerkzeuge).
  4. D. h. in der Ebene Jisreel.
  5. Eig. der Talebenen.
  6. W. rückte H7126 heran (H7126).
  7. O. ins innerste Gemach.
  8. Eig. ihn bestätigen zu lassen.
  9. Eig. ob es aus H4480 ihm (H4480) wäre.
  10. O. Ben-Hadad ist dein Bruder?
  11. W. Und er.
  12. Eig. abwiegen.
  13. Eig. den Mann meines Bannes (d. h., der dem Tod geweiht war).

Einführung
Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen) mit Strong-Nummern

A. Vorwort zur Bibelausgabe

Die hier verwendete Bibelausgabe geht zurück auf die so genannte „Elberfelder Übersetzung“, die erstmals in den Jahren 1855 bis 1871 erschien und mit dem Ziel erstellt wurde, unter Berücksichtigung der damals vorhandenen wissenschaftlichen Ausgaben des hebräischen und griechischen Grundtextes eine möglichst wortgetreue Übersetzung des Grundtextes zu bieten.

Durch Gottes Gnade kann jetzt eine Neubearbeitung dieser Übersetzung erscheinen. Dazu wurden unter anderem die heutigen wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben des Alten und Neuen Testaments herangezogen (K. Elliger und W. Rudolph: Biblia Hebraica Stuttgartensia, Stuttgart, 2. Auflage 1984; Nestle-Aland: Novum Testamentum Graece, Stuttgart, 28. Auflage 2012; The New Testament: The Greek Text Underlying the English Authorised Version of 1611, London o. J.)

Hier und da bestand die Möglichkeit, die Genauigkeit der Übersetzung etwas zu verbessern. Auch sprachliche und stilistische Glättungen wurden an vielen Stellen vorgenommen. Dabei war es Wunsch und Ziel der Bearbeiter, dass diese Ausgabe der Heiligen Schrift weiterhin dem Anspruch genügt, möglichst wortgetreu und doch verständlich zu sein.

Der Bibeltext enthält die heute allgemein üblichen Kapitel- und Verseinteilungen. Diese sind an die wissenschaftlichen Textausgaben und andere Bibelübersetzungen angeglichen worden. Das betrifft insbesondere die Überschriften der Psalmen, die, obwohl sie zum Bibeltext gehören, bislang nicht in die Verszählung einbezogen waren.

Auf die Einfügung von Abschnittsüberschriften wurde bewusst verzichtet, da sie auch in den Grundtexten nicht vorhanden sind. Einige Parallelstellenhinweise im Alten Testament wurden beibehalten; im Neuen Testament sind weiterhin nur deutlich erkennbare Zitate aus dem Alten Testament angegeben.

Wie die ursprünglichen Übersetzer lehnen auch die jetzigen Bearbeiter alle Ansätze der Bibelkritik ab, die die Inspiration und Autorität des Wortes Gottes und seine innere Einheit in Frage stellen. Dem Gesamtzusammenhang der Heiligen Schrift muss daher besonders Rechnung getragen werden, wenn der Handschriftenbefund gelegentlich nicht eindeutig ist. Das bedeutet, dass die Bearbeiter nicht kritiklos dem Text der wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben folgen.

1. Der Text

Altes Testament

Aus Hochachtung vor dem hebräischen Text des Alten Testaments wurde schon im Altertum beim Abschreiben höchste Sorgfalt verwandt. In der Zeit von ca. 700 bis 1000 n. Chr. entwickelten die Masoreten (hebr. für „Überlieferer“) ein System, das den ursprünglich nur in Konsonantenschrift überlieferten Bibeltext durch eingefügte Vokalzeichen, Akzente und Erklärungen ergänzen und verdeutlichen sollte. Außerdem wurden an verschiedenen Stellen schwer verständliche Wörter (hebr. Ketiv: „Schreibform“) mit einer alternativen Vokalisierung (hebr. Qere: „Leseform“) versehen. Für die Abschriften der Bibeltexte wurden genaue Regeln aufgestellt. Die große Genauigkeit der alten hebräischen Bibelhandschriften wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts durch die zum Teil über 2000 Jahre alten Bibelfunde von Qumran am Toten Meer bestätigt. Die wissenschaftliche Ausgabe des hebräischen Textes des Alten Testaments, die Biblia Hebraica Stuttgartensia, ist die getreue Wiedergabe einer einzigen masoretischen Handschrift aus dem Jahr 1008, des Codex Leningradensis. Abweichende Lesarten anderer hebräischer Handschriften, der Septuaginta (d. i. die griechische Übersetzung des Alten Testaments aus der Zeit um 200 v. Chr.), sowie weiterer alter Übersetzungen (z. B. der syrischen und lateinischen) sind in den Fußnoten der Biblia Hebraica angegeben.

Die vorliegende Überarbeitung fußt grundsätzlich auf dem sehr genau überlieferten masoretischen Text der Biblia Hebraica. Nur in seltenen Fällen wurden die Lesarten anderer hebräischer Handschriften oder alter Übersetzungen vorgezogen, was jeweils in einer Fußnote vermerkt ist.

Der früher mit Jehova wiedergegebene Name des Bundesgottes Israels, JHWH („der ewig Seiende“), ist durch HERR (in Kapitälchen) ersetzt worden. Die Wiedergabe durch Herr (ohne Artikel), die der Heilige Geist im Neuen Testament für diesen Namen benutzt hat (vgl. Matthäus 1,20 mit Fußnote), hat uns bei diesem Schritt bestärkt. Die Übernahme der Bezeichnung Jahwe in den Text des Wortes Gottes hielten wir nicht für sinnvoll, da sie lediglich eine wissenschaftliche Rekonstruktion des ursprünglich nur mit Konsonanten geschriebenen alttestamentlichen Gottesnamens JHWH ist. Sie wird nur in den Fußnoten (neben Jehova) verwendet. Die genaue Aussprache des Namens JHWH ist nicht mehr bekannt, weil stattdessen im Hebräischen immer Adonai (Herr) oder in der Verbindung Adonai-JHWH immer Elohim (Gott) gelesen wurde und wird. Die früher durch Jehova Gott wiedergegebene Wortverbindung JHWH-Elohim lautet jetzt Gott der HERR. Die von JHWH abgeleitete seltene Kurzform Jah wurde entsprechend der hebräischen Schreibweise beibehalten.

Im Allgemeinen ist im Alten Testament „Gott“ oder „Götter“ die Wiedergabe des hebräischen Namens Elohim (eine Pluralform). Auf die Verwendung der beiden anderen hebräischen Namen Gottes: El (der Starke), Eloah (der Mächtige, Unumschränkte oder: der Furcht Einflößende) wird jeweils in den Fußnoten hingewiesen.

Neues Testament

Vom Neuen Testament sind heute ungefähr 5300 Handschriften in griechischer Sprache bekannt. Zur Zeit der Entstehung der „Elberfelder Übersetzung“ waren es vielleicht 1000, während die erste gedruckte Textausgabe des griechischen Neuen Testaments von Erasmus von Rotterdam (1516) auf nur sechs relativ jungen Handschriften beruhte. Der in der Folgezeit kaum veränderte Text von Erasmus, der den Übersetzungen der Reformationszeit (in Deutschland 1522 Martin Luther, in England 1611 der King James Version oder Authorised Version) als Vorlage gedient hat, wurde im Jahr 1633 von dem Buchdrucker Elzevir erstmals Textus Receptus (lat. für „angenommener“ oder „anerkannter Text“) genannt. Die Mehrzahl aller heute bekannten griechischen Handschriften des Neuen Testaments entspricht diesem Text. Diese früher als „Koine“ oder „Reichstext“ bezeichnete Textform wird nach ihrer Herkunft auch „Byzantinischer Text“ oder wegen der Menge der Handschriften „Mehrheitstext“ genannt. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Textform, die seit dem 4. Jahrhundert im Osten des Römischen Reichs (Byzanz/Konstantinopel) in fortschreitendem Maß durch „korrigierende“ Eingriffe verändert worden ist.

Die meisten der heute bekannten ca. 5300 griechischen Handschriften des Neuen Testaments sind in den letzten 200 Jahren entdeckt und ausgewertet worden, die ältesten davon, insbesondere die Papyri, erst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gerade die ältesten Manuskripte enthalten an manchen Stellen einen anderen Wortlaut als der Textus Receptus, und die Textforschung bemüht sich, zu ermitteln, welches die ursprüngliche Lesart ist. Das Ergebnis dieser Arbeit sind die wissenschaftlichen Textausgaben des griechischen Neuen Testaments, deren bekannteste die von Nestle-Aland ist. Unterschiede gibt es nur bei einem kleinen Bruchteil des gesamten Textes des Neuen Testaments. Viele davon sind Abweichungen in Rechtschreibung oder Grammatik, die in einer Übersetzung gar nicht ausgedrückt werden können. In den anderen Fällen sind die Bearbeiter dieser Bibelausgabe nicht immer dem Text von Nestle-Aland gefolgt, wo dieser vom Textus Receptus abweicht. Alle Stellen, die nicht mit Nestle-Aland übereinstimmen, sondern dem Textus Receptus folgen, sind entweder durch Winkel im Text gekennzeichnet oder durch Fußnoten vermerkt. Ausnahmen davon sind nur die ungekennzeichneten Abschnitte Markus 16,9-20; Lukas 22,43.44; 23,34 und Johannes 7,53-8,11, die nach Auffassung der Herausgeber von Nestle-Aland angeblich „mit Sicherheit nicht zum ursprünglichen Textbestand gehört“ haben sollen.

Die Ergebnisse der Textforschung bestätigen beim Neuen wie beim Alten Testament durchweg in bewunderungswürdiger Weise die bewahrende Hand Gottes in der schriftlichen Überlieferung Seines heiligen Wortes. Wir besitzen heute eine genauere Kenntnis des Bibeltextes als je zuvor.

Der Artikel (Geschlechtswort) wird im neutestamentlichen Griechisch oft anders verwendet als im Deutschen und hat häufig einen stark hinweisenden Charakter. In der Übersetzung sind wir dem Gebrauch des Artikels im Griechischen im Allgemeinen gefolgt, auch wenn dies im Deutschen ungewöhnlich ist, besonders in Verbindung mit dem Namen Christus: der Christus, des Christus usw. Vor Eigennamen ist der Artikel jedoch entsprechend dem deutschen Gebrauch meistens fortgelassen worden.

Auch die vielfach vom Deutschen abweichende Verwendung der Zeiten im Griechischen wurde möglichst beibehalten, z. B. in Markus 8,33: „… und als er seine Jünger sah, tadelte er Petrus, und er sagt: …“

Das Wort „Versammlung“ statt des bekannteren „Gemeinde“ wurde beibehalten. Es scheint die direkte und einfachste Übersetzung des griechischen Wortes ekklesia zu sein (s. Worterklärungen).

Kennzeichnungen im Text

Zur klaren und eindeutigen Wiedergabe des Grundtextes im Deutschen wurden folgende zusätzliche Kennzeichnungen verwendet:

  1. Kursivdruck weist auf eine mehr oder weniger starke Betonung des betreffenden Wortes im Hebräischen oder Griechischen hin.
  2. Kleindruck bedeutet, dass das betreffende Wort im Grundtext nicht vorhanden ist, aber aus sprachlichen Gründen im deutschen Text hinzugefügt wurde.
  3. Runde Klammern ( ) dienen wie Gedankenstriche lediglich zur Gliederung des Textes und zur Erleichterung des Verständnisses.
  4. Hochgestellte Buchstaben a, b, c hinter einem Wort verweisen auf die zugeordneten Fußnoten.
  5. Mit einem hochgestellten Kreis° versehene, aber auch andere, unübersetzt gebliebene Wörter (wie Amen, Baal usw.) sowie biblische Begriffe (wie Brandopfer und andere Opferarten, Erstgeborener, Gesetz usw.) werden in den Worterklärungen erläutert.
  6. Zwischen Winkeln stehen im Neuen Testament an sich gut bezeugte Wörter, die die Herausgeber des griechischen Grundtextes (Nestle-Aland) jedoch als nicht ausreichend bezeugt ansehen und deshalb nur im Fußnoten-Apparat verzeichnen.
  7. Eckige Klammern [ ] kennzeichnen Textabschnitte im Neuen Testament, die als nicht zum Grundtext gehörig beurteilt werden; sie sind jedoch in den Fußnoten zu finden.

Von den seit einigen Jahren geltenden Rechtschreibungs- und Zeichensetzungsregeln wurde in einigen Fällen abgewichen, wo es das Verständnis des Textes erleichterte.

Der besseren Übersichtlichkeit halber sind Zahlen ab 1001 in Ziffern geschrieben, ebenso alle Altersangaben ab 101 Jahren und alle Wertangaben ab 13; darüber hinaus Zahlenhäufungen, wo die Zahlen deutlich im Mittelpunkt stehen. In den übrigen Fällen ist die bisherige Schreibung in Worten beibehalten worden (z. B. bei Zeitangaben wie Regierungszeiten sowie Mengen von Menschen, Städten, Tieren usw.).

2. Die Fußnoten

Die Fußnoten enthalten wie bisher abweichende Lesarten und Übersetzungsmöglichkeiten sowie sachliche Erklärungen zum Bibeltext. Anmerkungen, die die Auslegung des Textes betreffen, wurden auf ein Mindestmaß beschränkt.

Im Alten Testament wird in den Fußnoten auf hebräische Schreib- oder Leseformen hingewiesen (N. a. L.: „Nach anderer Lesart“). Auch wesentliche Abweichungen anderer Handschriften des hebräischen Grundtextes sind in den Fußnoten vermerkt (z. B. durch die Abkürzung A. H. l.: „Andere Handschriften lesen“).

Im Neuen Testament beziehen sich die Lesartenhinweise (A. l., A. f. h.: „Andere lesen“ bzw. „Andere fügen hinzu“) grundsätzlich nicht auf einzelne griechische Handschriften, sondern auf den Text von NestleAland. Die Abkürzungen „E. l.“ und „M. l.“ („Einige“ bzw. „Mehrere Handschriften lesen“) sowie „E. f. h.“ und „M. f. h.“ („Einige“ bzw. „Mehrere Handschriften fügen hinzu“) weisen jedoch auf Lesarten von Handschriften hin, die Nestle-Aland nicht im Text, sondern im Fußnoten-Apparat verzeichnet.

Bei Mehrfachverwendung einer Fußnote im Kapitel enthalten die Klammern die jeweiligen grammatischen Entsprechungen.

Die Bibelstellenangaben in den Fußnoten entsprechen der heute allgemein anerkannten Kapitel- und Verseinteilung.

3. Abkürzungsverzeichnis

In den Fußnoten

Folgende Abkürzungen werden in den Fußnoten verwendet:

Abw.Abweichend.
Ägypt.Ägyptisch.
Ähnl.Ähnlich.
Äthiop.Äthiopisch.
A. f. h.Nestle-Aland (28. Ausgabe) fügt hinzu.
A. H. f. h.Andere Handschriften fügen hinzu.
A. H. l.Andere Handschriften lesen (Lesarten von hebr. Handschriften, die vom mas. Text abweichen, aber in manchen heutigen Übersetzungen Berücksichtigung finden).
A. l.Nestle-Aland liest.
And.Andere.
Anm.Anmerkung.
Aram.Aramäisch.
ATAltes Testament.
A. ü.Andere übersetzen.
Bez.Bezeichnung.
Bzw.Beziehungsweise.
D. h.Das heißt.
D. i.Das ist.
D. s.Das sind.
Eig.Eigentlich.
E. f. h.Einige Handschriften fügen hinzu.
E. l.Einige Handschriften lesen.
f., ff.folgende, -r, -s.
Griech.Griechisch.
Hebr.Hebräisch.
Kap.Kapitel.
Lat.Lateinisch.
Mas.Masoretisch (der überlieferte hebr. Text des Alten Testaments; s. Einführung).
M. f. h.Mehrere Handschriften fügen hinzu (im NT der Mehrheitstext; s. Einführung).
M. l.Mehrere Handschriften lesen (im NT der Mehrheitstext; s. Einführung).
N. a. L.Nach anderer Lesart (entweder Schreib- oder Leseform des mas. Textes; s. Einführung).
Näml.Nämlich.
nC, n. Chr.nach Christus.
NTNeues Testament.
O.Oder.
Pers.Persisch.
Pl.Plural (Mehrzahl).
S.Siehe.
Sept.Septuaginta (griech. Übersetzung des AT).
Sg.Singular (Einzahl).
so a. sp.so auch später.
U.Und.
Üb.Übersetzung(en).
V.Vers.
vC, v. Chr.vor Christus.
Vgl.Vergleiche.
Viell.Vielleicht.
W.Wörtlich.
Wahrsch.Wahrscheinlich.
Zugl.Zugleich.

Bibelbücher

Altes Testament
1. Mose1. Mo
2. Mose2. Mo
3. Mose3. Mo
4. Mose4. Mo
5. Mose5. Mo
JosuaJos
RichterRi
RuthRt
1. Samuel1. Sam
2. Samuel2. Sam
1. Könige1. Kön
2. Könige2. Kön
1. Chronika1. Chr
2. Chronika2. Chr
EsraEsra
NehemiaNeh
EstherEst
HiobHiob
PsalmPs
SprücheSpr
PredigerPred
Lied der LiederHld
JesajaJes
JeremiaJer
KlageliederKlgl
HesekielHes
DanielDan
HoseaHos
JoelJoel
AmosAmos
ObadjaObad
JonaJona
MichaMich
NahumNah
HabakukHab
ZephanjaZeph
HaggaiHag
SacharjaSach
MaleachiMal
Neues Testament
MatthäusMt
MarkusMk
LukasLk
JohannesJoh
ApostelgeschichteApg
RömerRöm
1. Korinther1. Kor
2. Korinther2. Kor
GalaterGal
EpheserEph
PhilipperPhil
KolosserKol
1. Thessalonicher1. Thes
2. Thessalonicher2. Thes
1. Timotheus1. Tim
2. Timotheus2. Tim
TitusTit
PhilemonPhlm
HebräerHeb
JakobusJak
1. Petrus1. Pet
2. Petrus2. Pet
1. Johannes1. Joh
2. Johannes2. Joh
3. Johannes3. Joh
JudasJud
OffenbarungOff

B. Strong-Nummern im Bibeltext

Die so genannten „Strong-Nummern“ werden besonders im englischen Sprachraum seit langem als nützliche Hilfsmittel bei der intensiven Beschäftigung mit dem Wort Gottes geschätzt. Mit ihrer Hilfe lässt sich ohne nähere Kenntnis der Grundtextsprachen Hebräisch/Aramäisch und Griechisch feststellen, welches hebräische/aramäische Wort im Alten Testament und welches griechische Wort im Neuen Testament hinter der Übersetzung steht.

Das umfangreiche Werk des US-Theologen James Strong (1822-1894) wurde 1890 erstmalig als Buch gedruckt. Es bestand im Wesentlichen aus einer vollständigen Konkordanz der englischsprachigen „Common English Version“, wie er sie nannte (d. h. der Authorized Version/King James Version), und je einem hebräisch-aramäischen und griechischen Wörterbuch.

Strong versah zunächst jedes Wort des hebräisch-aramäischen Alten Testaments und des griechischen Neuen Testaments in alphabetischer Reihenfolge mit einer fortlaufenden Nummer.

Diese „Strong-Nummern“ verband er mit den jeweiligen englischen Entsprechungen der Grundsprachen in der Authorized Version.

In der darauf aufbauenden Konkordanz stand daher hinter jedem Vorkommen eines englischen Wortes die Strong-Nummer des entsprechenden hebräischen oder griechischen Wortes. Die Bedeutung konnte dann in zwei dazugehörigen Wörterlisten unter den jeweiligen Nummern gefunden werden. Diese beiden Wörterbücher mit 8674 hebräischen und 5624 griechischen Wörtern enthielten die Übersetzungen mit Hinweisen auf die jeweiligen Wortwurzeln oder Wortstämme.

Eine digitale Version dieser Arbeit wie die Elberfelder Übersetzung Edition CSV Hückeswagen ermöglicht für deutschsprachige Leser ein noch besseres und schnelleres Eindringen in den Grundtext.

  1. Im deutschen Bibeltext steht hinter (fast) jedem Wort die entsprechende Strong-Nummer.
  2. Beim Anklicken dieser Strong-Nummer erscheint eine neue Ansicht, in der oben die Strong-Nummer mit dem hebräischen/aramäischen oder griechischen Wort und einer Umschrift in lateinischen Buchstaben erscheint.
  3. Außerdem werden die Anzahl der Vorkommen des Wortes, die Übersetzungen und die jeweiligen Bibelstellen angegeben. Beim Anklicken der Stellenangaben gelangt man zu deren Wortlaut.

Auf diese Weise sind die verschiedenen Vorkommen und Bedeutungen eines Wortes im Grundtext leicht und schnell aufzufinden. Der Nutzer besitzt also neben der Bibelübersetzung und ihren Funktionen (Wort- und Verssuche, deutsche Konkordanz usw.) gleichzeitig eine Konkordanz und die Wörterbücher der Grundsprachen der Bibel mit den verschiedenen Wiedergaben eines Wortes des Grundtextes in der Elberfelder Übersetzung Edition CSV Hückeswagen.

Einige zusätzliche Bemerkungen:

  1. Die bestimmten Artikel der, die, das, die unbestimmten Artikel ein, eine und das Bindewort und haben im Alten Testament keine Strong-Nummer. Da es im Griechischen auch keinen unbestimmten Artikel gibt, fehlt hier ebenfalls eine Strong-Nummer. Auch die im Deutschen bei der Bildung vieler Zeitformen verwendeten Hilfs- und Modalverben (werden, haben, wollen, können, dürfen usw.) haben in den meisten Fällen keine Entsprechung im Hebräischen und Griechischen und bleiben daher ohne Strong-Nummern.
  2. Steht im deutschen Bibeltext hinter einem Wort keine Strong-Nummer, kann das auch an der unterschiedlichen Struktur der Sprachen liegen, die häufig nicht „deckungsgleich“ übersetzt werden können. Beispielsweise wird das Hilfsverb sein nur selten im Hebräischen verwendet und fehlt dagegen – anders als im Deutschen – sehr häufig. Der folgende Beispielvers beinhaltet beide Möglichkeiten: „Und die Erde H776 war H1961 wüst H8414 und leer H922, und Finsternis H2822 war über H5921 H6440 der Tiefe H8415“ (1. Mo 1,2). In diesem Vers steht im hebräischen Text beim ersten Mal ein Verb, im zweiten Fall jedoch nicht.
  3. Eine Besonderheit des Hebräischen sind spezielle Infinitivkonstruktionen, wie zum Beispiel in 1. Mose 3,16: „Ich werde die Mühsal H6093 deiner Schwangerschaft H2032 sehr *H7235 mehren H7235.“ Im Grundtext heißt es eigentlich: „… (mit) Mehren H7235 mehren H7235“. Hier steht also dasselbe Verb zweimal, einmal im Infinitiv und einmal in einer konjugierten Form. Der Infinitiv wird im Deutschen meistens mit einem Adverb (hier: sehr) wiedergegeben, das dann mit einem * versehen ist, um zu zeigen, dass es dieselbe Strong-Nummer trägt wie die konjugierte Verbform; denn die eigentlichen Strong-Nummern für sehr und sicher sind ganz andere.
  4. Neue Strong-Nummern wurden in der vorliegenden Ausgabe für viele Zahlwörter eingeführt, so z. B. für 200 und 2.000, die als Dual-Formen bei Strong dieselbe Nummer trugen wie 100 und 1.000, was sehr verwirrend war. Ebenso sind für zusammengesetzte Zahlwörter neue Nummern eingeführt worden, um eine Anhäufung von Strong-Nummern zu vermeiden. Gleiches gilt für eine Reihe von zusammengesetzten Adverbien (z.B. lama „warum“, das unter ma „was“ eingeordnet war) oder einigen anderen Wörtern, die bei Strong nicht berücksichtigt wurden.
  5. Strong führte in seiner Konkordanz aus heutiger Sicht nicht existente Wörter auf – eine Folge der damals noch unvollständigen Kenntnis der alten hebräischen Sprache. Dazu gehören die Verben jalach H3212 „gehen“, janach H3240 „ruhen“, namal H5243 „beschneiden“ und nasag H5253 „weichen“; stattdessen stehen dort jetzt die Nummern für die Verben halach H1980, nuach H5117, mul H4135, sug H5472.
  6. In den Fällen, wo die deutsche Übersetzung sehr stark vom Grundtext abweicht, aber in einer Fußnote der genaue Wortlaut angegeben ist, stehen die Strong-Nummern häufig nicht im Fließtext, sondern in der Fußnote, so z. B. in Galater 2,6. Hier lautet der Fließtext: „Von ~(G575) denen ~(G3588) aber ~(G1161), die in Ansehen ~(G1380) standen ~(G1510)“, die Fußnote dagegen: „W. Von G575 den G3588 als etwas G5100 zu sein G1511 Angesehenen G1380 aber G1161“.
  7. Bei Strong-Nummern, die mit einer Tilde ˜ markiert sind, wird ausschließlich die Zuordnung in der entsprechenden Fußnote berücksichtigt: „Und er sprach H559: Was H4100 hast du getan H6213! Horch ~(H6963)! Das Blut ~(H1818) deines Bruders ~(H251) schreit ~(H6817) zu ~(H413) mir {Fußnote: W. Stimme H6963 des Blutes H1818 deines Bruders H251, das zu H413 mir schreit H6817.} von H4480 dem Erdboden H127 her“ (1. Mo 4,10).
  8. Strong-Nummern, die in ( ) stehen, sind verbunden mit dem Wort der entsprechenden Strong-Nummer ohne ( ), das die Hauptbedeutung wiedergibt. Im Hebräischen oder Griechischen steht dort nur ein Wort. Ein Beispiel dafür möge genügen: „Er G3588 aber G1161 stand G1453 auf (G1453), nahm G3880 das G3588 Kind G3813 und G2532 seine G846 Mutter G3384 bei Nacht G3571 zu sich und G2532 zog G402 hin (G402) nach G1519 Ägypten G125“ (Mt 2,14).
  9. Ein ▸ hinter bzw. vor einer Strong-Nummer bedeutet, dass das Wort im Grundtext aus zwei unterschiedlichen Wörtern zu einem Wort verschmolzen ist. Es gibt nicht ein Haupt-Wort wie zum Beispiel in Matthäus 5,15: „Man zündet G2545 auch G3761 nicht G3761 eine Lampe G3088 an (G2545)“. So setzt sich das griechische Wort oude („auch nicht“) aus ou („nicht“) und de („aber“) zusammen.
  10. In den seltenen Fällen, in denen Nestle-Aland (NA) einen anderen Wortlaut hat als Textus Receptus (TR), versuchen wir das durch die Kürzel „NA“ und „TR“ kenntlich zu machen. Als Beispiel sei dazu Apostelgeschichte 10,19 genannt: „Während aber Petrus über das Gesicht nachsann G6123 NA /G1760 TR, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich.“
  11. Als Grundlage des Alten Testaments dient der masoretische Text (MT). Wenn in sehr seltenen Fällen Lesarten anderer hebräischer Handschriften (AH) herangezogen werden, haben wir das durch die entsprechenden Kürzel „MT“ und „AH“ kenntlich gemacht. Als Beispiel sei Jeremia 23,39 genannt: „darum, siehe, werde ich euch ganz vergessen H5382 MA {Fußnote: A. H. l. euch aufheben H5375 AH} , und euch und die Stadt, die ich euch und euren Vätern gegeben habe, von meinem Angesicht verstoßen.“
  12. Strong-Nummern an aramäischen Wörtern des Alten Testaments beginnen mit „A“. Ein Beispiel dazu aus Esra 4,7.8: „Die Schrift H3791 des Briefes H5406 war aber aramäisch H762 geschrieben H3789 und ins Aramäische H762 übersetzt H8638. Rechum A7348, der Statthalter A1169 A2942, und Schimschai A8124, der Schreiber A5613, schrieben A3790 an Artasasta A783, den König A4430 …“
  13. Im 19. Jh. war die Herkunft einiger hebräischer Wörter noch unbekannt. Deswegen bekamen gleichgeschriebene Wörter auch die gleiche Strong-Nummer. Das führte dazu, dass z. B. „Steinhaufen“ und „Welle“ die gleiche Strong-Nummer H1530 trugen. Heute weiß man, dass hebr. gal zwei unterschiedliche Ursprünge besitzt. Trotz identischer Schreibweise liegen demnach zwei verschiedene Wörter vor. Um das kenntlich zu machen, die alphabetische Reihenfolge aber zu wahren, wurden die Strong-Nummern in solchen Fällen mit einer Zusatzzahl versehen: „über Steinhaufen H1530:1 schlingen sich seine Wurzeln, er schaut die Wohnung der Steine“ (Hiob 8,17). Aber: „Er verwandelt den Sturm in Stille, und es legen sich die Wellen H1530:2“ (Ps 107,29).

Weitere Verbesserungen werden falls nötig im Lauf der Zeit im Text angebracht.

C. Lemmatisierung

Zur Verbesserung des Wortstudiums wurde eine Lemmatisierung des Bibeltextes durchgeführt. Unter einem Lemma (Plural: Lemmata) versteht man die Grundform eines Wortes bzw. das Stichwort in einem Nachschlagewerk. Wie in früheren Konkordanzen lassen sich damit gezielt alle Vorkommen eines Wortes auffinden, unabhängig von der im Text verwendeten Form.

Als Beispiel sei das Wort „gehen“ genannt. Wer in einer normalen Textsuche nach „geh“ sucht, findet dadurch „geht“, „gehst“, „gehe“ und „gehen“ aber nicht „ging“, „gingst“, „gegangen“, usw. Durch die Suche mit einem Lemma wird dieses Problem gelöst und es können alle Formen gefunden werden. Diese auf Lemmata basierte Suche wird bei der Eingabe im Suchfeld automatisch vorgeschlagen. Alternativ kann sie auch gezielt mit anderen Suchausdrücken kombiniert werden, siehe dazu die Tipps zur Suche.

Neben der Verfeinerung der Suchmöglichkeiten erleichtert die Lemmatisierung auch das Studium der Wörter des Grundtextes. Bei der Ansicht eines griechischen Wortes (anhand der Strong-Nummer) sieht man so auf einen Blick, wie es im deutschen Bibeltext übersetzt wurde und mit welchen Lemmata danach gesucht werden kann.

Die Lemmatisierung des Alten und Neuen Testaments ist nun abgeschlossen. Weitere Verbesserungen werden im Lauf der Zeit durchgeführt. Wir freuen uns über Rückmeldungen.

Die Bearbeiter, Juni 2022
Stefan Drüeke und Arend Remmers

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