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2. Könige 182. Kön 18

Unda es geschah H1961 im dritten H7969 Jahr H8141 Hoseas H1954, des Sohnes H1121 Elas H425, des Königs H4428 von Israel H3478, da wurde (H4427) Hiskia H2396 König H4427, der Sohn H1121 des Ahas H271, des Königs H4428 von Juda H3063. Fünfundzwanzig H9618 Jahre H8141 war H1961 er alt H1121, als er König H4427 wurde (H4427), und er regierte H4427 neunundzwanzig H8672+H6242 Jahre H8141 in Jerusalem H3389; und der Name H8034 seiner Mutter H517 war Abi H21, die Tochter H1323 Sekarjas H2148:1. Und er tat H6213, was H346 recht H3477 war in den Augen H5869 des HERRN H3068, nach allem H3605, was H834 sein Vater H1 David H1732 getan H6213 hatte. Er H1931 tat H5493 die Höhen H1116 weg (H5493) und zerschlug H7665 die Bildsäulen H4676 und rottete H3772 die Aschera H842 aus (H3772) und zertrümmerte H3807 die Schlange H5175 aus Kupfer H5178:1, die H834 Mose H4872 gemacht H6213 hatte; denn H3588 bis H5704 zu jenen H1992 Tagen H3117 hatten die Kinder H1121 Israel H3478 ihr geräuchert H6999, und man nannte H7121 sie Nechustan H5180b. Er vertraute H982 auf den HERRN H3068, den Gott H430 Israels H3478; und nach H310 ihm ist seinesgleichen H3644 nicht H3808 gewesen H1961 unter allen H3605 Königen H4428 von Juda H3063 noch unter denen, die H834 vor H6440 ihm waren H1961. Und er hing H1692 dem HERRN H3068 an (H1692), er wich H5493 nicht H3808 von ~(H310) ihm ab ~(H310)c; und er hielt H8104 seine Gebote H4687, die H834 der HERR H3068 Mose H4872 geboten H6680 hatte. Und der HERR H3068 war H1961 mit H5973 ihm; überall H3605, wohin H834 er zog H3318, gelang H7919 es ihm. Und er empörte H4775 sich gegen H5921 den König H4428 von Assyrien H804 und diente H5647 ihm nicht H3808. Er H1931 schlug H5221 die Philister H6430 bis H5704 Gaza H5804 und verheerte dessen Gebiet H1366, vom Turm H4026 der Wächter H5341 an bis H5704 zur festen H4013 Stadt H5892:1.

Und es geschah H1961 im vierten H7243 Jahr H8141 des Königs H4428 Hiskia H2396, das H1931 war das siebte H7637 Jahr H8141 Hoseas H1954, des Sohnes H1121 Elas H425, des Königs H4428 von Israel H3478, da zog H5927 Salmaneser H8022, der König H4428 von Assyrien H804, gegen H5921 Samaria H8111 herauf (H5927) und belagerte H5921+H6696 es. Und er nahm H3920 es ein (H3920) am Ende H7097 von drei H7969 Jahren H8141; im sechsten H8337 Jahr H8141 Hiskias H2396, das H1931 war das neunte H8672 Jahr H8141 Hoseas H1954, des Königs H4428 von Israel H3478, wurde Samaria H8111 eingenommen H3920. Und der König H4428 von Assyrien H804 führte H1540 Israel H3478 nach Assyrien H804 weg (H1540); und er leitete H5148 sie nach Halach H2477 und an den Habor H2249, den Strom H5104 Gosans H1470, und in die Städte H5892:1 Mediens H4074: weil H834+H5921 sie auf die Stimme H6963 des HERRN H3068, ihres Gottes H430, nicht H3808 gehört H8085 und seinen Bund H1285 übertreten H5674 hatten – alles H3605, was H834 Mose H4872, der Knecht H5650 des HERRN H3068, geboten H6680 hat; und sie hatten nicht H3808 darauf gehört H8085 und es nicht H3808 getan H6213.

Undd im vierzehnten H9608 Jahr H8141 des Königs H4428 Hiskia H2396 zog H5927 Sanherib H5576, der König H4428 von Assyrien H804, herauf (H5927) gegen H5921 alle H3605 festen H1219 Städte H5892:1 Judas H3063 und nahm H8610 sie ein (H8610). Da sandte H7971 Hiskia H2396, der König H4428 von Juda H3063, zum H413 König H4428 von Assyrien H804 nach Lachis H3923 und ließ ihm sagen H559:1: Ich habe gesündigt H2398, kehre H7725 um (H7725) von H5921 mir; was H834 du mir auferlegen H5414+H5921 wirst, will ich tragen H5375. Und der König H4428 von Assyrien H804 legte H5921+H7760 Hiskia H2396, dem König H4428 von Juda H3063, 300 H9704 Talente H3603 Silber H3701 und 30 H7970 Talente H3603 Gold H2091 auf (H5921+H7760). Und Hiskia H2396 gab H5414 alles H3605 Silber H3701, das sich im Haus H1004 des HERRN H3068 und in den Schätzen H214 des Königshauses H1004+H4428 vorfand H4672. Zu jener H1931 Zeit H6256 brach ~(H7112) Hiskia H2396 von den Türflügeln H1817 des Tempels H1964 des HERRN H3068 und den Pfosten H547, die Hiskia H2396, der H834 König H4428 von Juda H3063, überzogen H6823 hatte, das Gold ab (H7112) und gab H5414 ese dem König H4428 von Assyrien H804. Aber der König H4428 von Assyrien H804 sandte H7971 von H4480 Lachis H3923 aus (H4480) den Tartan H8661 und den Rabsaris H7249 und den Rabsake H7262 mit einem großen H3515 Heer H2426 gegen H413 den König H4428 Hiskia H2396 nach Jerusalem H3389. Und sie zogen H5927 herauf (H5927) und kamen H935 nach Jerusalem H3389: Sie zogen H5927 herauf (H5927) und kamen H935 und hielten H5975 an der Wasserleitung H8585:1 des oberen H5945 Teiches H1295, der H834f an der Straße H4546 des Walkerfeldes H3526+H7704 liegt. Und sie riefen H7121 nach H413 dem König H4428. Da gingen H3318 zu H413 ihnen hinaus (H3318) Eljakim H471, der Sohn H1121 Hilkijas H2518, der H834 über H5921 das Haus H1004 war, und Schebna H7644, der Schreiber H5608, und Joach H3098, der Sohn H1121 Asaphs H623, der Geschichtsschreiber H2142g.

Und der Rabsake H7262 sprach H559:1 zu ihnen: Sagt H559:1 doch H4994 zu H413 Hiskia H2396: So H3541 spricht H559:1 der große H1419 König H4428, der König H4428 von Assyrien H804: Was H4100 ist das H2088 für ein Vertrauen H986, womit H834 du vertraust H982? Du sagst H559:1doch nur H389 ein Wort H1697 der Lippen H8193h ist es –: Da ist Rat H6098 und Macht H1369 zum Kampf H4421. Nun H6258, auf H5921 wen H4310 vertraust H982 du, dass H3588 du dich gegen mich empört H4775 hast? Nun H6258, siehe H2009, du vertraust H982 auf H5921 jenen H2088 geknickten H7533 Rohrstab H4938+H7070, auf H5921 Ägypten H4714, der H834, wenn H518 jemand H376 sich auf H5921 ihn (H5921) stützt H5564, ihm in die Hand H3709 fährt H935 und sie durchbohrt H5344. So H3651:1 ist der Pharao H6547, der König H4428 von Ägypten H4714, für alle H3605, die auf H5921 ihn (H5921) vertrauen H982. Und wenn H3588 ihr zu H413 mir H589 sprecht H559:1: Auf H413 den HERRN H3068, unseren Gott H430, vertrauen H982 wir! – ist er H1931 es nicht H3808, dessen H834 Höhen H1116 und dessen Altäre H4196 Hiskia H2396 weggetan H5493 hat, als er zu Juda H3063 und zu Jerusalem H3389 gesagt H559:1 hat: Vor H6440 diesem H2088 Altar H4196 sollt ihr anbeten H7812 in Jerusalem H3389? Und nun H6258, lass H6148:2 dich doch H4994 ein (H6148:2)i mit H854 meinem Herrn H113, dem König H4428 von Assyrien H804: Ich will dir 2000 H9793 Pferde H5483:1 geben H5414, wenn H518 du dir Reiter H7392 darauf H5921 setzen H5414 kannst H3201. Und wie H349 willst du einen H259 einzigen Befehlshaber H6346j von H6440 den geringsten H6996 Knechten H5650 meines Herrn H113 zurücktreiben H7725? Aber du vertraust H982 auf H5921 Ägypten H4714 wegen der Wagen H7393 und Reiter H6571. Nun H6258, bin ich etwa ohne H1107 den HERRN H3068 gegen H5921 diesen H2088 Ort H4725 heraufgezogen H5927, um ihn zu verheeren H7843? Der HERR H3068 hat zu H413 mir H589 gesagt H559:1: Zieh H5927 hinauf (H5927) gegen H5921 dieses Land H776 und verheere H7843 es!

Und Eljakim H471, der Sohn H1121 Hilkijas H2518, und Schebna H7644 und Joach H3098 sprachen H559:1 zum H413 Rabsake H7262: Rede H1696 doch H4994 aramäisch H762 zu H413 deinen Knechten H5650, denn H3588 wir H587 verstehen H8085 es; und rede H1696 nicht H408 jüdisch H3066 mit H5973 uns vor den Ohren H241 des Volkes H5971, das H834 auf H5921 der Mauer H2346 ist. Und der Rabsake H7262 sprach H559:1 zu H413 ihnen: Hat mein Herr H113 mich zu H5921 deinem Herrn H113 und zu H413 dir gesandt H7971, um diese H428 Worte H1697 zu reden H1696? Nicht H3808 zu H5921 den Männern H376, die auf H5921 der Mauer H2346 sitzen H3427, um mit H5973 euch ihren Kot H2755 zu essen H398 und ihren Harn H7890 zu trinken H8354?

Und der Rabsake H7262 trat H5975 hin (H5975) und rief H7121 mit lauter H1419 Stimme H6963 auf Jüdisch H3066 und redete H1696 und sprach H559:1: Hört H8085 das Wort H1697 des großen H1419 Königs H4428, des Königs H4428 von Assyrien H804! So H3541 spricht H559:1 der König H4428: Dass H3588 Hiskia H2396 euch nicht H408 täusche H5377; denn H3588 er wird euch nicht H3808 von seiner Hand H3027 erretten H5337 können H3201. Und dass H3588 Hiskia H2396 euch nicht H408 auf H413 den HERRN H3068 vertröste H982, indem er spricht H559:1: Der HERR H3068 wird uns gewiss *H5337 erretten H5337, und diese H2063 Stadt H5892:1 wird nicht H3808 in die Hand H3027 des Königs H4428 von Assyrien H804 gegeben H5414 werden! Hört H8085 nicht H408 auf Hiskia H2396! Denn H3588 so H3541 spricht H559:1 der König H4428 von Assyrien H804: Macht H6213 Frieden ~(H1293)k mit H854 mir und kommt H3318 zu H413 mir H589 heraus (H3318), so sollt ihr jeder H376 von seinem Weinstock H1612 und jeder H376 von seinem Feigenbaum H8384 essen H398 und jeder H376 das Wasser H4325 seiner Zisterne H953 trinken H8354, bis H5704 ich komme H935 und euch in H413 ein Land H776 hole H3947 wie euer Land H776, ein Land H776 von Korn H1715 und Most H8492, ein Land H776 von Brot H3899 und Weinbergen H3754, ein Land H776 von Olivenbäumen H2132+H3323 und Honig H1706, dass ihr lebt H2421 und nicht H3808 sterbt H4191. Aber hört H8085 nicht H408 auf H413 Hiskia H2396! Denn H3588 er verführt H5496 euchl, indem er spricht H559:1: Der HERR H3068 wird uns erretten H5337! Haben *H5337 die Götter H430 der Nationen H1471 ein jeder H376 sein Land H776 aus der Hand H3027 des Königs H4428 von Assyrien H804 errettet H5337? Wo H346 sind die Götter H430 von Hamat H2574 und Arpad H774? Wo H346 die Götter H430 von Sepharwaim H5617, von Hena H2012 und Iwa H5755? Haben sie etwa Samaria H8111 aus meiner Hand H3027 errettet H5337? Welche H4310 sind es unter allen H3605 Göttern H430 der Länder H776, die H834 ihr Land H776 aus meiner Hand H3027 errettet H5337 haben, dass H3588 der HERR H3068 Jerusalem H3389 aus meiner Hand H3027 erretten H5337 sollte? Und das Volk H5971 schwieg H2790:1 still H2790:1 und antwortete H6030:1 ihm kein H3808 Wort H1697; denn H3588 es H1931 war das Gebot H4687 des Königs H4428, der H1931 gesagt H559:1 hatte: Ihr sollt ihm nicht H3808 antworten H6030:1!

Und Eljakim H471, der Sohn H1121 Hilkijas H2518, der H834 über H5921 das Haus H1004 war, und Schebna H7644, der Schreiber H5608, und Joach H3098, der Sohn H1121 Asaphs H623, der Geschichtsschreiber H2142g, kamen H935 mit zerrissenen H7167 Kleidern H899 zu H413 Hiskia H2396 und berichteten H5046 ihm die Worte H1697 des Rabsake H7262.

Fußnoten

  1. Siehe 2. Chronika 2932.
  2. D. i. Kupfernes.
  3. Eig. von hinter H310 ihm her (H310).
  4. Siehe 2. Chronika 32; Jesaja 36 bis 39.
  5. W. brach H7112 die Türflügel … ab (H7112) und gab sie.
  6. O. die.
  7. Eig. der Aufzeichnende (d. h. ein Hofbeamter, der die Jahrbücher führte).
  8. D. h. nur Geschwätz.
  9. D. h. geh eine Wette ein.
  10. O. Statthalter.
  11. W. Segen H1293.
  12. A. ü. Hiskia, wenn er euch verführt.

Einführung
Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen) mit Strong-Nummern

A. Vorwort zur Bibelausgabe

Die hier verwendete Bibelausgabe geht zurück auf die so genannte „Elberfelder Übersetzung“, die erstmals in den Jahren 1855 bis 1871 erschien und mit dem Ziel erstellt wurde, unter Berücksichtigung der damals vorhandenen wissenschaftlichen Ausgaben des hebräischen und griechischen Grundtextes eine möglichst wortgetreue Übersetzung des Grundtextes zu bieten.

Durch Gottes Gnade kann jetzt eine Neubearbeitung dieser Übersetzung erscheinen. Dazu wurden unter anderem die heutigen wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben des Alten und Neuen Testaments herangezogen (K. Elliger und W. Rudolph: Biblia Hebraica Stuttgartensia, Stuttgart, 2. Auflage 1984; Nestle-Aland: Novum Testamentum Graece, Stuttgart, 28. Auflage 2012; The New Testament: The Greek Text Underlying the English Authorised Version of 1611, London o. J.)

Hier und da bestand die Möglichkeit, die Genauigkeit der Übersetzung etwas zu verbessern. Auch sprachliche und stilistische Glättungen wurden an vielen Stellen vorgenommen. Dabei war es Wunsch und Ziel der Bearbeiter, dass diese Ausgabe der Heiligen Schrift weiterhin dem Anspruch genügt, möglichst wortgetreu und doch verständlich zu sein.

Der Bibeltext enthält die heute allgemein üblichen Kapitel- und Verseinteilungen. Diese sind an die wissenschaftlichen Textausgaben und andere Bibelübersetzungen angeglichen worden. Das betrifft insbesondere die Überschriften der Psalmen, die, obwohl sie zum Bibeltext gehören, bislang nicht in die Verszählung einbezogen waren.

Auf die Einfügung von Abschnittsüberschriften wurde bewusst verzichtet, da sie auch in den Grundtexten nicht vorhanden sind. Einige Parallelstellenhinweise im Alten Testament wurden beibehalten; im Neuen Testament sind weiterhin nur deutlich erkennbare Zitate aus dem Alten Testament angegeben.

Wie die ursprünglichen Übersetzer lehnen auch die jetzigen Bearbeiter alle Ansätze der Bibelkritik ab, die die Inspiration und Autorität des Wortes Gottes und seine innere Einheit in Frage stellen. Dem Gesamtzusammenhang der Heiligen Schrift muss daher besonders Rechnung getragen werden, wenn der Handschriftenbefund gelegentlich nicht eindeutig ist. Das bedeutet, dass die Bearbeiter nicht kritiklos dem Text der wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben folgen.

1. Der Text

Altes Testament

Aus Hochachtung vor dem hebräischen Text des Alten Testaments wurde schon im Altertum beim Abschreiben höchste Sorgfalt verwandt. In der Zeit von ca. 700 bis 1000 n. Chr. entwickelten die Masoreten (hebr. für „Überlieferer“) ein System, das den ursprünglich nur in Konsonantenschrift überlieferten Bibeltext durch eingefügte Vokalzeichen, Akzente und Erklärungen ergänzen und verdeutlichen sollte. Außerdem wurden an verschiedenen Stellen schwer verständliche Wörter (hebr. Ketiv: „Schreibform“) mit einer alternativen Vokalisierung (hebr. Qere: „Leseform“) versehen. Für die Abschriften der Bibeltexte wurden genaue Regeln aufgestellt. Die große Genauigkeit der alten hebräischen Bibelhandschriften wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts durch die zum Teil über 2000 Jahre alten Bibelfunde von Qumran am Toten Meer bestätigt. Die wissenschaftliche Ausgabe des hebräischen Textes des Alten Testaments, die Biblia Hebraica Stuttgartensia, ist die getreue Wiedergabe einer einzigen masoretischen Handschrift aus dem Jahr 1008, des Codex Leningradensis. Abweichende Lesarten anderer hebräischer Handschriften, der Septuaginta (d. i. die griechische Übersetzung des Alten Testaments aus der Zeit um 200 v. Chr.), sowie weiterer alter Übersetzungen (z. B. der syrischen und lateinischen) sind in den Fußnoten der Biblia Hebraica angegeben.

Die vorliegende Überarbeitung fußt grundsätzlich auf dem sehr genau überlieferten masoretischen Text der Biblia Hebraica. Nur in seltenen Fällen wurden die Lesarten anderer hebräischer Handschriften oder alter Übersetzungen vorgezogen, was jeweils in einer Fußnote vermerkt ist.

Der früher mit Jehova wiedergegebene Name des Bundesgottes Israels, JHWH („der ewig Seiende“), ist durch HERR (in Kapitälchen) ersetzt worden. Die Wiedergabe durch Herr (ohne Artikel), die der Heilige Geist im Neuen Testament für diesen Namen benutzt hat (vgl. Matthäus 1,20 mit Fußnote), hat uns bei diesem Schritt bestärkt. Die Übernahme der Bezeichnung Jahwe in den Text des Wortes Gottes hielten wir nicht für sinnvoll, da sie lediglich eine wissenschaftliche Rekonstruktion des ursprünglich nur mit Konsonanten geschriebenen alttestamentlichen Gottesnamens JHWH ist. Sie wird nur in den Fußnoten (neben Jehova) verwendet. Die genaue Aussprache des Namens JHWH ist nicht mehr bekannt, weil stattdessen im Hebräischen immer Adonai (Herr) oder in der Verbindung Adonai-JHWH immer Elohim (Gott) gelesen wurde und wird. Die früher durch Jehova Gott wiedergegebene Wortverbindung JHWH-Elohim lautet jetzt Gott der HERR. Die von JHWH abgeleitete seltene Kurzform Jah wurde entsprechend der hebräischen Schreibweise beibehalten.

Im Allgemeinen ist im Alten Testament „Gott“ oder „Götter“ die Wiedergabe des hebräischen Namens Elohim (eine Pluralform). Auf die Verwendung der beiden anderen hebräischen Namen Gottes: El (der Starke), Eloah (der Mächtige, Unumschränkte oder: der Furcht Einflößende) wird jeweils in den Fußnoten hingewiesen.

Neues Testament

Vom Neuen Testament sind heute ungefähr 5300 Handschriften in griechischer Sprache bekannt. Zur Zeit der Entstehung der „Elberfelder Übersetzung“ waren es vielleicht 1000, während die erste gedruckte Textausgabe des griechischen Neuen Testaments von Erasmus von Rotterdam (1516) auf nur sechs relativ jungen Handschriften beruhte. Der in der Folgezeit kaum veränderte Text von Erasmus, der den Übersetzungen der Reformationszeit (in Deutschland 1522 Martin Luther, in England 1611 der King James Version oder Authorised Version) als Vorlage gedient hat, wurde im Jahr 1633 von dem Buchdrucker Elzevir erstmals Textus Receptus (lat. für „angenommener“ oder „anerkannter Text“) genannt. Die Mehrzahl aller heute bekannten griechischen Handschriften des Neuen Testaments entspricht diesem Text. Diese früher als „Koine“ oder „Reichstext“ bezeichnete Textform wird nach ihrer Herkunft auch „Byzantinischer Text“ oder wegen der Menge der Handschriften „Mehrheitstext“ genannt. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Textform, die seit dem 4. Jahrhundert im Osten des Römischen Reichs (Byzanz/Konstantinopel) in fortschreitendem Maß durch „korrigierende“ Eingriffe verändert worden ist.

Die meisten der heute bekannten ca. 5300 griechischen Handschriften des Neuen Testaments sind in den letzten 200 Jahren entdeckt und ausgewertet worden, die ältesten davon, insbesondere die Papyri, erst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gerade die ältesten Manuskripte enthalten an manchen Stellen einen anderen Wortlaut als der Textus Receptus, und die Textforschung bemüht sich, zu ermitteln, welches die ursprüngliche Lesart ist. Das Ergebnis dieser Arbeit sind die wissenschaftlichen Textausgaben des griechischen Neuen Testaments, deren bekannteste die von Nestle-Aland ist. Unterschiede gibt es nur bei einem kleinen Bruchteil des gesamten Textes des Neuen Testaments. Viele davon sind Abweichungen in Rechtschreibung oder Grammatik, die in einer Übersetzung gar nicht ausgedrückt werden können. In den anderen Fällen sind die Bearbeiter dieser Bibelausgabe nicht immer dem Text von Nestle-Aland gefolgt, wo dieser vom Textus Receptus abweicht. Alle Stellen, die nicht mit Nestle-Aland übereinstimmen, sondern dem Textus Receptus folgen, sind entweder durch Winkel im Text gekennzeichnet oder durch Fußnoten vermerkt. Ausnahmen davon sind nur die ungekennzeichneten Abschnitte Markus 16,9-20; Lukas 22,43.44; 23,34 und Johannes 7,53-8,11, die nach Auffassung der Herausgeber von Nestle-Aland angeblich „mit Sicherheit nicht zum ursprünglichen Textbestand gehört“ haben sollen.

Die Ergebnisse der Textforschung bestätigen beim Neuen wie beim Alten Testament durchweg in bewunderungswürdiger Weise die bewahrende Hand Gottes in der schriftlichen Überlieferung Seines heiligen Wortes. Wir besitzen heute eine genauere Kenntnis des Bibeltextes als je zuvor.

Der Artikel (Geschlechtswort) wird im neutestamentlichen Griechisch oft anders verwendet als im Deutschen und hat häufig einen stark hinweisenden Charakter. In der Übersetzung sind wir dem Gebrauch des Artikels im Griechischen im Allgemeinen gefolgt, auch wenn dies im Deutschen ungewöhnlich ist, besonders in Verbindung mit dem Namen Christus: der Christus, des Christus usw. Vor Eigennamen ist der Artikel jedoch entsprechend dem deutschen Gebrauch meistens fortgelassen worden.

Auch die vielfach vom Deutschen abweichende Verwendung der Zeiten im Griechischen wurde möglichst beibehalten, z. B. in Markus 8,33: „… und als er seine Jünger sah, tadelte er Petrus, und er sagt: …“

Das Wort „Versammlung“ statt des bekannteren „Gemeinde“ wurde beibehalten. Es scheint die direkte und einfachste Übersetzung des griechischen Wortes ekklesia zu sein (s. Worterklärungen).

Kennzeichnungen im Text

Zur klaren und eindeutigen Wiedergabe des Grundtextes im Deutschen wurden folgende zusätzliche Kennzeichnungen verwendet:

  1. Kursivdruck weist auf eine mehr oder weniger starke Betonung des betreffenden Wortes im Hebräischen oder Griechischen hin.
  2. Kleindruck bedeutet, dass das betreffende Wort im Grundtext nicht vorhanden ist, aber aus sprachlichen Gründen im deutschen Text hinzugefügt wurde.
  3. Runde Klammern ( ) dienen wie Gedankenstriche lediglich zur Gliederung des Textes und zur Erleichterung des Verständnisses.
  4. Hochgestellte Buchstaben a, b, c hinter einem Wort verweisen auf die zugeordneten Fußnoten.
  5. Mit einem hochgestellten Kreis° versehene, aber auch andere, unübersetzt gebliebene Wörter (wie Amen, Baal usw.) sowie biblische Begriffe (wie Brandopfer und andere Opferarten, Erstgeborener, Gesetz usw.) werden in den Worterklärungen erläutert.
  6. Zwischen Winkeln stehen im Neuen Testament an sich gut bezeugte Wörter, die die Herausgeber des griechischen Grundtextes (Nestle-Aland) jedoch als nicht ausreichend bezeugt ansehen und deshalb nur im Fußnoten-Apparat verzeichnen.
  7. Eckige Klammern [ ] kennzeichnen Textabschnitte im Neuen Testament, die als nicht zum Grundtext gehörig beurteilt werden; sie sind jedoch in den Fußnoten zu finden.

Von den seit einigen Jahren geltenden Rechtschreibungs- und Zeichensetzungsregeln wurde in einigen Fällen abgewichen, wo es das Verständnis des Textes erleichterte.

Der besseren Übersichtlichkeit halber sind Zahlen ab 1001 in Ziffern geschrieben, ebenso alle Altersangaben ab 101 Jahren und alle Wertangaben ab 13; darüber hinaus Zahlenhäufungen, wo die Zahlen deutlich im Mittelpunkt stehen. In den übrigen Fällen ist die bisherige Schreibung in Worten beibehalten worden (z. B. bei Zeitangaben wie Regierungszeiten sowie Mengen von Menschen, Städten, Tieren usw.).

2. Die Fußnoten

Die Fußnoten enthalten wie bisher abweichende Lesarten und Übersetzungsmöglichkeiten sowie sachliche Erklärungen zum Bibeltext. Anmerkungen, die die Auslegung des Textes betreffen, wurden auf ein Mindestmaß beschränkt.

Im Alten Testament wird in den Fußnoten auf hebräische Schreib- oder Leseformen hingewiesen (N. a. L.: „Nach anderer Lesart“). Auch wesentliche Abweichungen anderer Handschriften des hebräischen Grundtextes sind in den Fußnoten vermerkt (z. B. durch die Abkürzung A. H. l.: „Andere Handschriften lesen“).

Im Neuen Testament beziehen sich die Lesartenhinweise (A. l., A. f. h.: „Andere lesen“ bzw. „Andere fügen hinzu“) grundsätzlich nicht auf einzelne griechische Handschriften, sondern auf den Text von NestleAland. Die Abkürzungen „E. l.“ und „M. l.“ („Einige“ bzw. „Mehrere Handschriften lesen“) sowie „E. f. h.“ und „M. f. h.“ („Einige“ bzw. „Mehrere Handschriften fügen hinzu“) weisen jedoch auf Lesarten von Handschriften hin, die Nestle-Aland nicht im Text, sondern im Fußnoten-Apparat verzeichnet.

Bei Mehrfachverwendung einer Fußnote im Kapitel enthalten die Klammern die jeweiligen grammatischen Entsprechungen.

Die Bibelstellenangaben in den Fußnoten entsprechen der heute allgemein anerkannten Kapitel- und Verseinteilung.

3. Abkürzungsverzeichnis

In den Fußnoten

Folgende Abkürzungen werden in den Fußnoten verwendet:

Abw. Abweichend.
Ägypt. Ägyptisch.
Ähnl. Ähnlich.
Äthiop. Äthiopisch.
A. f. h. Nestle-Aland (28. Ausgabe) fügt hinzu.
A. H. f. h. Andere Handschriften fügen hinzu.
A. H. l. Andere Handschriften lesen (Lesarten von hebr. Handschriften, die vom mas. Text abweichen, aber in manchen heutigen Übersetzungen Berücksichtigung finden).
A. l. Nestle-Aland liest.
And. Andere.
Anm. Anmerkung.
Aram. Aramäisch.
AT Altes Testament.
A. ü. Andere übersetzen.
Bez. Bezeichnung.
Bzw. Beziehungsweise.
D. h. Das heißt.
D. i. Das ist.
D. s. Das sind.
Eig. Eigentlich.
E. f. h. Einige Handschriften fügen hinzu.
E. l. Einige Handschriften lesen.
f., ff. folgende, -r, -s.
Griech. Griechisch.
Hebr. Hebräisch.
Kap. Kapitel.
Lat. Lateinisch.
Mas. Masoretisch (der überlieferte hebr. Text des Alten Testaments; s. Einführung).
M. f. h. Mehrere Handschriften fügen hinzu (im NT der Mehrheitstext; s. Einführung).
M. l. Mehrere Handschriften lesen (im NT der Mehrheitstext; s. Einführung).
N. a. L. Nach anderer Lesart (entweder Schreib- oder Leseform des mas. Textes; s. Einführung).
Näml. Nämlich.
nC, n. Chr. nach Christus.
NT Neues Testament.
O. Oder.
Pers. Persisch.
Pl. Plural (Mehrzahl).
S. Siehe.
Sept. Septuaginta (griech. Übersetzung des AT).
Sg. Singular (Einzahl).
so a. sp. so auch später.
U. Und.
Üb. Übersetzung(en).
V. Vers.
vC, v. Chr. vor Christus.
Vgl. Vergleiche.
Viell. Vielleicht.
W. Wörtlich.
Wahrsch. Wahrscheinlich.
Zugl. Zugleich.

Bibelbücher

Altes Testament
1. Mose1. Mo
2. Mose2. Mo
3. Mose3. Mo
4. Mose4. Mo
5. Mose5. Mo
JosuaJos
RichterRi
RuthRt
1. Samuel1. Sam
2. Samuel2. Sam
1. Könige1. Kön
2. Könige2. Kön
1. Chronika1. Chr
2. Chronika2. Chr
EsraEsra
NehemiaNeh
EstherEst
HiobHiob
PsalmPs
SprücheSpr
PredigerPred
Lied der LiederHld
JesajaJes
JeremiaJer
KlageliederKlgl
HesekielHes
DanielDan
HoseaHos
JoelJoel
AmosAmos
ObadjaObad
JonaJona
MichaMich
NahumNah
HabakukHab
ZephanjaZeph
HaggaiHag
SacharjaSach
MaleachiMal
Neues Testament
MatthäusMt
MarkusMk
LukasLk
JohannesJoh
ApostelgeschichteApg
RömerRöm
1. Korinther1. Kor
2. Korinther2. Kor
GalaterGal
EpheserEph
PhilipperPhil
KolosserKol
1. Thessalonicher1. Thes
2. Thessalonicher2. Thes
1. Timotheus1. Tim
2. Timotheus2. Tim
TitusTit
PhilemonPhlm
HebräerHeb
JakobusJak
1. Petrus1. Pet
2. Petrus2. Pet
1. Johannes1. Joh
2. Johannes2. Joh
3. Johannes3. Joh
JudasJud
OffenbarungOff

B. Strong-Nummern im Bibeltext

Die so genannten „Strong-Nummern“ werden besonders im englischen Sprachraum seit langem als nützliche Hilfsmittel bei der intensiven Beschäftigung mit dem Wort Gottes geschätzt. Mit ihrer Hilfe lässt sich ohne nähere Kenntnis der Grundtextsprachen Hebräisch/Aramäisch und Griechisch feststellen, welches hebräische/aramäische Wort im Alten Testament und welches griechische Wort im Neuen Testament hinter der Übersetzung steht.

Das umfangreiche Werk des US-Theologen James Strong (1822-1894) wurde 1890 erstmalig als Buch gedruckt. Es bestand im Wesentlichen aus einer vollständigen Konkordanz der englischsprachigen „Common English Version“, wie er sie nannte (d. h. der Authorized Version/King James Version), und je einem hebräisch-aramäischen und griechischen Wörterbuch.

Strong versah zunächst jedes Wort des hebräisch-aramäischen Alten Testaments und des griechischen Neuen Testaments in alphabetischer Reihenfolge mit einer fortlaufenden Nummer.

Diese „Strong-Nummern“ verband er mit den jeweiligen englischen Entsprechungen der Grundsprachen in der Authorized Version.

In der darauf aufbauenden Konkordanz stand daher hinter jedem Vorkommen eines englischen Wortes die Strong-Nummer des entsprechenden hebräischen oder griechischen Wortes. Die Bedeutung konnte dann in zwei dazugehörigen Wörterlisten unter den jeweiligen Nummern gefunden werden. Diese beiden Wörterbücher mit 8674 hebräischen und 5624 griechischen Wörtern enthielten die Übersetzungen mit Hinweisen auf die jeweiligen Wortwurzeln oder Wortstämme.

Eine digitale Version dieser Arbeit wie die Elberfelder Übersetzung Edition CSV Hückeswagen ermöglicht für deutschsprachige Leser ein noch besseres und schnelleres Eindringen in den Grundtext.

  1. Im deutschen Bibeltext steht hinter (fast) jedem Wort die entsprechende Strong-Nummer.
  2. Beim Anklicken dieser Strong-Nummer erscheint eine neue Ansicht, in der oben die Strong-Nummer mit dem hebräischen/aramäischen oder griechischen Wort und einer Umschrift in lateinischen Buchstaben erscheint.
  3. Außerdem werden die Anzahl der Vorkommen des Wortes, die Übersetzungen und die jeweiligen Bibelstellen angegeben. Beim Anklicken der Stellenangaben gelangt man zu deren Wortlaut.

Auf diese Weise sind die verschiedenen Vorkommen und Bedeutungen eines Wortes im Grundtext leicht und schnell aufzufinden. Der Nutzer besitzt also neben der Bibelübersetzung und ihren Funktionen (Wort- und Verssuche, deutsche Konkordanz usw.) gleichzeitig eine Konkordanz und die Wörterbücher der Grundsprachen der Bibel mit den verschiedenen Wiedergaben eines Wortes des Grundtextes in der Elberfelder Übersetzung Edition CSV Hückeswagen.

Einige zusätzliche Bemerkungen:

  1. Die bestimmten Artikel der, die, das, die unbestimmten Artikel ein, eine und das Bindewort und haben im Alten Testament keine Strong-Nummer. Da es im Griechischen auch keinen unbestimmten Artikel gibt, fehlt hier ebenfalls eine Strong-Nummer. Auch die im Deutschen bei der Bildung vieler Zeitformen verwendeten Hilfs- und Modalverben (werden, haben, wollen, können, dürfen usw.) haben in den meisten Fällen keine Entsprechung im Hebräischen und Griechischen und bleiben daher ohne Strong-Nummern.
  2. Steht im deutschen Bibeltext hinter einem Wort keine Strong-Nummer, kann das auch an der unterschiedlichen Struktur der Sprachen liegen, die häufig nicht „deckungsgleich“ übersetzt werden können. Beispielsweise wird das Hilfsverb sein nur selten im Hebräischen verwendet und fehlt dagegen – anders als im Deutschen – sehr häufig. Der folgende Beispielvers beinhaltet beide Möglichkeiten: „Und die Erde H776 war H1961 wüst H8414 und leer H922, und Finsternis H2822 war über H5921 H6440 der Tiefe H8415“ (1. Mo 1,2). In diesem Vers steht im hebräischen Text beim ersten Mal ein Verb, im zweiten Fall jedoch nicht.
  3. Eine Besonderheit des Hebräischen sind spezielle Infinitivkonstruktionen, wie zum Beispiel in 1. Mose 3,16: „Ich werde die Mühsal H6093 deiner Schwangerschaft H2032 sehr *H7235 mehren H7235.“ Im Grundtext heißt es eigentlich: „… (mit) Mehren H7235 mehren H7235“. Hier steht also dasselbe Verb zweimal, einmal im Infinitiv und einmal in einer konjugierten Form. Der Infinitiv wird im Deutschen meistens mit einem Adverb (hier: sehr) wiedergegeben, das dann mit einem * versehen ist, um zu zeigen, dass es dieselbe Strong-Nummer trägt wie die konjugierte Verbform; denn die eigentlichen Strong-Nummern für sehr und sicher sind ganz andere.
  4. Neue Strong-Nummern wurden in der vorliegenden Ausgabe für viele Zahlwörter eingeführt, so z. B. für 200 und 2.000, die als Dual-Formen bei Strong dieselbe Nummer trugen wie 100 und 1.000, was sehr verwirrend war. Ebenso sind für zusammengesetzte Zahlwörter neue Nummern eingeführt worden, um eine Anhäufung von Strong-Nummern zu vermeiden. Gleiches gilt für eine Reihe von zusammengesetzten Adverbien (z.B. lama „warum“, das unter ma „was“ eingeordnet war) oder einigen anderen Wörtern, die bei Strong nicht berücksichtigt wurden.
  5. Strong führte in seiner Konkordanz aus heutiger Sicht nicht existente Wörter auf – eine Folge der damals noch unvollständigen Kenntnis der alten hebräischen Sprache. Dazu gehören die Verben jalach H3212 „gehen“, janach H3240 „ruhen“, namal H5243 „beschneiden“ und nasag H5253 „weichen“; stattdessen stehen dort jetzt die Nummern für die Verben halach H1980, nuach H5117, mul H4135, sug H5472.
  6. In den Fällen, wo die deutsche Übersetzung sehr stark vom Grundtext abweicht, aber in einer Fußnote der genaue Wortlaut angegeben ist, stehen die Strong-Nummern häufig nicht im Fließtext, sondern in der Fußnote, so z. B. in Galater 2,6. Hier lautet der Fließtext: „Von ~(G575) denen ~(G3588) aber ~(G1161), die in Ansehen ~(G1380) standen ~(G1510)“, die Fußnote dagegen: „W. Von G575 den G3588 als etwas G5100 zu sein G1511 Angesehenen G1380 aber G1161“.
  7. Bei Strong-Nummern, die mit einer Tilde ˜ markiert sind, wird ausschließlich die Zuordnung in der entsprechenden Fußnote berücksichtigt: „Und er sprach H559: Was H4100 hast du getan H6213! Horch ~(H6963)! Das Blut ~(H1818) deines Bruders ~(H251) schreit ~(H6817) zu ~(H413) mir {Fußnote: W. Stimme H6963 des Blutes H1818 deines Bruders H251, das zu H413 mir schreit H6817.} von H4480 dem Erdboden H127 her“ (1. Mo 4,10).
  8. Strong-Nummern, die in ( ) stehen, sind verbunden mit dem Wort der entsprechenden Strong-Nummer ohne ( ), das die Hauptbedeutung wiedergibt. Im Hebräischen oder Griechischen steht dort nur ein Wort. Ein Beispiel dafür möge genügen: „Er G3588 aber G1161 stand G1453 auf (G1453), nahm G3880 das G3588 Kind G3813 und G2532 seine G846 Mutter G3384 bei Nacht G3571 zu sich und G2532 zog G402 hin (G402) nach G1519 Ägypten G125“ (Mt 2,14).
  9. Ein ▸ hinter bzw. vor einer Strong-Nummer bedeutet, dass das Wort im Grundtext aus zwei unterschiedlichen Wörtern zu einem Wort verschmolzen ist. Es gibt nicht ein Haupt-Wort wie zum Beispiel in Matthäus 5,15: „Man zündet G2545 auch G3761 nicht G3761 eine Lampe G3088 an (G2545)“. So setzt sich das griechische Wort oude („auch nicht“) aus ou („nicht“) und de („aber“) zusammen.
  10. In den seltenen Fällen, in denen Nestle-Aland (NA) einen anderen Wortlaut hat als Textus Receptus (TR), versuchen wir das durch die Kürzel „NA“ und „TR“ kenntlich zu machen. Als Beispiel sei dazu Apostelgeschichte 10,19 genannt: „Während aber Petrus über das Gesicht nachsann G6123 NA /G1760 TR, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich.“
  11. Als Grundlage des Alten Testaments dient der masoretische Text (MT). Wenn in sehr seltenen Fällen Lesarten anderer hebräischer Handschriften (AH) herangezogen werden, haben wir das durch die entsprechenden Kürzel „MT“ und „AH“ kenntlich gemacht. Als Beispiel sei Jeremia 23,39 genannt: „darum, siehe, werde ich euch ganz vergessen H5382 MA {Fußnote: A. H. l. euch aufheben H5375 AH} , und euch und die Stadt, die ich euch und euren Vätern gegeben habe, von meinem Angesicht verstoßen.“
  12. Strong-Nummern an aramäischen Wörtern des Alten Testaments beginnen mit „A“. Ein Beispiel dazu aus Esra 4,7.8: „Die Schrift H3791 des Briefes H5406 war aber aramäisch H762 geschrieben H3789 und ins Aramäische H762 übersetzt H8638. Rechum A7348, der Statthalter A1169 A2942, und Schimschai A8124, der Schreiber A5613, schrieben A3790 an Artasasta A783, den König A4430 …“
  13. Im 19. Jh. war die Herkunft einiger hebräischer Wörter noch unbekannt. Deswegen bekamen gleichgeschriebene Wörter auch die gleiche Strong-Nummer. Das führte dazu, dass z. B. „Steinhaufen“ und „Welle“ die gleiche Strong-Nummer H1530 trugen. Heute weiß man, dass hebr. gal zwei unterschiedliche Ursprünge besitzt. Trotz identischer Schreibweise liegen demnach zwei verschiedene Wörter vor. Um das kenntlich zu machen, die alphabetische Reihenfolge aber zu wahren, wurden die Strong-Nummern in solchen Fällen mit einer Zusatzzahl versehen: „über Steinhaufen H1530:1 schlingen sich seine Wurzeln, er schaut die Wohnung der Steine“ (Hiob 8,17). Aber: „Er verwandelt den Sturm in Stille, und es legen sich die Wellen H1530:2“ (Ps 107,29).

Weitere Verbesserungen werden falls nötig im Lauf der Zeit im Text angebracht.

C. Lemmatisierung

Zur Verbesserung des Wortstudiums wurde eine Lemmatisierung des Bibeltextes durchgeführt. Unter einem Lemma (Plural: Lemmata) versteht man die Grundform eines Wortes bzw. das Stichwort in einem Nachschlagewerk. Wie in früheren Konkordanzen lassen sich damit gezielt alle Vorkommen eines Wortes auffinden, unabhängig von der im Text verwendeten Form.

Als Beispiel sei das Wort „gehen“ genannt. Wer in einer normalen Textsuche nach „geh“ sucht, findet dadurch „geht“, „gehst“, „gehe“ und „gehen“ aber nicht „ging“, „gingst“, „gegangen“, usw. Durch die Suche mit einem Lemma wird dieses Problem gelöst und es können alle Formen gefunden werden. Diese auf Lemmata basierte Suche wird bei der Eingabe im Suchfeld automatisch vorgeschlagen. Alternativ kann sie auch gezielt mit anderen Suchausdrücken kombiniert werden, siehe dazu die Tipps zur Suche.

Neben der Verfeinerung der Suchmöglichkeiten erleichtert die Lemmatisierung auch das Studium der Wörter des Grundtextes. Bei der Ansicht eines griechischen Wortes (anhand der Strong-Nummer) sieht man so auf einen Blick, wie es im deutschen Bibeltext übersetzt wurde und mit welchen Lemmata danach gesucht werden kann.

Die Lemmatisierung des Alten und Neuen Testaments ist nun abgeschlossen. Weitere Verbesserungen werden im Lauf der Zeit durchgeführt. Wir freuen uns über Rückmeldungen.

Die Bearbeiter, Juni 2022
Stefan Drüeke und Arend Remmers

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