Zeige:

Daniel 2Dan 2

Und im zweiten H8147 Jahr H8141 der Regierung H4438 Nebukadnezars H5019:2 hatte H2492 Nebukadnezar H5019:2 Träume H2472, und sein Geist H7307 wurde beunruhigt H6470, und sein Schlaf H8142 war (H1961) für H5921 ihn (H5921) dahin H1961. Und der König H4428 befahl ~(H559:1)a, dass man die Wahrsagepriester H2748 und die Sterndeuter H825 und die Magier H3784 und die Chaldäer H3778b rufen H7121 sollte, um dem König H4428 seine Träume H2472 kundzutun H5046; und sie kamen H935 und traten H5975 vor H3942 den König H4428. Und der König H4428 sprach H559:1 zu ihnen: Ich habe einen Traum H2472 gehabt H2492, und mein Geist H7307 ist beunruhigt H6470, den Traum H2472 zu verstehen H3045. Und die Chaldäer H3778 sprachen H1696 zum König H4428 auf Aramäisch H762:c O König A4430, lebe A2418 ewig A5957! Sage A560:2 deinen Knechten A5649 den Traum A2493, so wollen wir die Deutung A6591 anzeigen A2324. Der König A4430 antwortete A6032:2 und sprach A560:2 zu den Chaldäern A3779: Die Sache A4406 ist von A4481:2 mir fest (A230) beschlossen A230: Wenn A2006 ihr mir den Traum A2493 und seine Deutung A6591 nicht A3809:2 kundtut A3046, so sollt ihr in Stücke A1917 zerhauen A5648:2 werden, und eure Häuser A1005 sollen zu Kotstätten A5122 gemacht A7761 werden; wenn A2006 ihr aber den Traum A2493 und seine Deutung A6591 anzeigt A2324, so sollt ihr Geschenke A4978 und Gaben A5023 und große A7690 Ehre A3367 von A4481:2+A6925 mir empfangen A6902. Darum A3861 zeigt A2324 mir den Traum A2493 und seine Deutung A6591 an (A2324). Sie antworteten A6032:2 zum zweiten A8579 Mal (A8579) und sprachen A560:2: Der König A4430 sage A560:2 seinen Knechten A5649 den Traum A2493, so wollen wir die Deutung A6591 anzeigen A2324. Der König A4430 antwortete A6032:2 und sprach A560:2: Ich A576 weiß A3046 zuverlässig A4481:2+A3330, dass A1768 ihr A608 Zeit A5732 gewinnen A2084 wollt, weil A1768+A6903 ihr seht A2370, dass A1768 die Sache A4406 von A4481:2 mir fest (A230) beschlossen A230 ist, dass A1768, wenn A2006 ihr mir den Traum A2493 nicht A3809:2 kundtut A3046, es A1932 bei eurem Urteil A1882 bleibt A2298d; denn ihr habt euch verabredet A2164, Lug A3538+A4406 und Trug A7844e vor A6925 mir zu reden A560:2, bis A1768+A5705 die Zeit A5732 sich ändert A8133. Darum A3861 sagt A560:2 mir den Traum A2493, und ich werde wissen A3046, dass A1768 ihr mir seine Deutung A6591 anzeigen A2324 könnt. Die Chaldäer A3779 antworteten A6032:2 vor A6925 dem König A4430 und sprachen A560:2: Kein A3809:2 Mensch A606 ist A383 auf A5922 dem Erdboden A3007, der A1768 die Sache A4406 des Königs A4430 anzeigen A2324 könnte A3202, weil A3606+A6903 kein A1768+A3606+A3809:2 großer A7229 und mächtiger A7990 König A4430 jemals eine Sache A4406 wie diese A1836:2 von irgendeinem A3606 Wahrsagepriester A2749 oder Sterndeuter A826 oder Chaldäer A3779 verlangt A7593 hat. Denn die Sache A4406, die A1768 der König A4430 verlangt A7593, ist schwer A3358; und es gibt A383 keinen A3809:2 anderen A321, der A1768 sie vor A6925 dem König A4430 anzeigen A2324 könnte, als nur A3861 die Götter A426:2, deren A1768 Wohnung A4070 nicht A3809:2 bei A5974 dem Fleisch A1321 ist A383.

Darüber A1836:2+A3606+A6903 wurde der König A4430 zornig A1149 und ergrimmte A7108 sehr A7690, und er befahl ~(A560:2)f, alle A3606 Weisen A2445 von Babel A895 umzubringen A7:2. Und der Befehl A1882 ging A5312 aus (A5312), und die Weisen A2445 sollten getötet A6992 werden; und man suchte A1156 Daniel A1841 und seine Genossen A2269, um sie zu töten A6992. Da A116 erwiderte A8421 Daniel A1841 mit Verstand A5843 und Einsicht A2942 dem Arioch A746:2, dem Obersten A7229 der Leibwache A2877 des A1768 Königs A4430, der A1768 ausgezogen A5312 war, um die Weisen A2445 von Babel A895 zu töten A6992; er antwortete A6032:2 und sprach A560:2 zu Arioch A746:2, dem Oberbeamten A7990 des A1768 Königs A4430: Warum A4101+A5922 der strenge A2685 Befehl A1882 vom A4481:2+A6925 König A4430? Da A116 teilte A3046 Arioch A746:2 Daniel A1841 die Sache A4406 mit (A3046). Und Daniel A1841 ging A5954 hinein (A5954) und erbat A1156 sich vom A4481:2 König A4430, dass A1768 er ihm eine Frist A2166 gewähre A5415, um dem König A4430 die Deutung A6591 anzuzeigen A2324. Hierauf A116 ging A236 Daniel A1841 in sein Haus A1005; und er teilte A3046 die Sache A4406 seinen Genossen A2269 Hananja A2608:2, Misael A4333 und Asarja A5839 mit (A3046), damit sie von A4481:2+A6925 dem Gott A426:2 des Himmels A8065:2 Barmherzigkeit A7359 erbitten A1156 möchten wegen A5922 dieses A1836:2 Geheimnisses A7328, damit A1768 Daniel A1841 und seine Genossen A2269 nicht A3809:2 mit A5974 den übrigen A7606 Weisen A2445 von Babel A895 umkämen A7:2. Hierauf A116 wurde Daniel A1841 in einem Nachtgesicht A1768+A2376+A3916 das Geheimnis A7328 offenbart A1541. Da A116 pries A1289 Daniel A1841 den Gott A426:2 des Himmels A8065:2. Daniel A1841 hob A6032:2 an (A6032:2) und sprach A560:2: Gepriesen A1289 sei A1934 der Name A8036 Gottes A426:2 von A4481:2 Ewigkeit A5957 zu A5705 Ewigkeit A5957! Denn A1768 Weisheit A2452 und Macht A1370, sie A1768 sind sein. Und er A1932 ändert A8133 Zeiten A5732 und Zeitpunkte A2166, setzt A5709 Könige A4430 ab (A5709) und setzt A6966 Könige A4430 ein (A6966); er gibt A3052 den Weisen A2445 Weisheit A2452, und Verstand A4486 den Verständigen A3046+A999; er A1932 offenbart A1541 das Tiefe A5994 und das Verborgene A5642; er weiß A3046, was A4101 in der Finsternis A2816 ist, und bei A5974 ihm wohnt A8271 das Licht A5094. Dich, Gott A426:2 meiner Väter A2, lobe A3029 und rühme A7624 ich A576, dass A1768 du mir Weisheit A2452 und Kraft A1370 gegeben A3052 und mir jetzt A3705 kundgetan A3046 hast, was A1768 wir von A4481:2 dir erbeten A1156 haben; denn A1768 du hast uns die Sache A4406 des Königs A4430 kundgetan A3046.

Deshalb A1836:2+A3606+A6903 ging A5954 Daniel A1841 zu A5922 Arioch A746:2 hinein (A5954), den A1768 der König A4430 beauftragt A4483 hatte, die Weisen A2445 von Babel A895 umzubringen A7:2; er ging A236 hin (A236) und sprach A560:2 zu ihm so A3652: Bring A7:2 die Weisen A2445 von Babel A895 nicht A409 um (A7:2); führe A5954 mich vor A6925 den König A4430, und ich werde dem König A4430 die Deutung A6591 anzeigen A2324. Da A116 führte A5954 Arioch A746:2 Daniel A1841 schnell A927 vor A6925 den König A4430, und er sprach A560:2 zu ihm so A3652: Ich habe einen Mann A1400 unter A4481:2 den Weggeführten A1547g von A1768 Juda A3061 gefunden A7912, der A1768 dem König A4430 die Deutung A6591 kundtun A3046 wird. Der König A4430 hob A6032:2 an (A6032:2) und sprach A560:2 zu Daniel A1841, dessen A1768 Name A8036 Beltsazar A1096 war: Bist A383 du imstande A3546, mir den Traum A2493, den A1768 ich gesehen A2370 habe, und seine Deutung A6591 kundzutun A3046? Daniel A1841 antwortete A6032:2 vor A6925 dem König A4430 und sprach A560:2: Das Geheimnis A7328, das A1768 der König A4430 verlangt A7593, können A3202 Weise A2445, Beschwörer A826, Wahrsagepriester A2749 und Sterndeuter A1505 dem König A4430 nicht A3809:2 anzeigen A2324. Aber A1297 es ist A383 ein Gott A426:2 im Himmel A8065:2, der Geheimnisse A7328 offenbart A1541; und er hat dem König A4430 Nebukadnezar A5020 kundgetan A3046, was A1768+A4101 am Ende A320 der Tage A3118 geschehen A1934 wird. Dein Traum A2493 und die Gesichte A2376 deines Hauptes A7217 auf A5922 deinem Lager A4903 waren diese A1836:2: Dir A607, o König A4430, stiegen A5559 auf A5922 deinem Lager A4903 Gedanken A7476 auf (A5559), was A1768+A4101 nach A311 diesem A1836:2 geschehen A1934 wird; und der, der die Geheimnisse A7328 offenbart A1541, hat dir kundgetan A3046, was A1768+A4101 geschehen A1934 wird. Mir A576 aber ist nicht A3809:2 durch Weisheit A2452, die A1768 in mir mehr A4481:2 als A4481:2 in allen A3606 Lebenden A2417 wäre A383, dieses A1836:2 Geheimnis A7328 offenbart A1541 worden, sondern A3861 deshalb A1701+A5922, damit A1768 man dem König A4430 die Deutung A6591 kundtut A3046 und du die Gedanken A7476 deines Herzens A3825 erfährst A3046.

Du A607, o König A4430, sahst A1934+A2370: Und siehe A431, ein A2298 großes A7690 Bild A6755; dieses A1797 Bild A6755 war gewaltig A7229, und sein Glanz A2122 außergewöhnlich A3493; es stand A6966 vor A6903 dir, und sein Aussehen A7299 war schrecklich A1763. Dieses A1932 Bild A6755, sein Haupt A7217 war aus A1768 feinem A2869 Gold A1722; seine Brust A2306 und seine Arme A1872 aus A1768 Silber A3702; sein Bauch A4577 und seine Lenden A3410 aus A1768 Kupfer A5174; seine Schenkel A8243 aus A1768 Eisen A6523; seine Füße A7271 teils A4481:2 aus A4481:2 Eisen A6523 und teils A4481:2 aus A4481:2 Ton A2635. Du schautest A1934+A2370, bis A1768+A5705 ein Stein A69 sich losriss A1505 ohne ~(A1768+A3809:2) Hände A3028h und das Bild A6755 an A5922 seinen Füßen A7271 aus A1768 Eisen A6523 und Ton A2635 traf A4223i und sie A1994 zermalmte A1855. Da A116 wurden zugleich A2298 das Eisen A6523, der Ton A2635, das Kupfer A5174, das Silber A3702 und das Gold A1722 zermalmt A1855, und sie wurden A1934 wie Spreu A5784 der A4481:2 Sommertennen A147+A7007; und der Wind A7308 führte A5376 sie A1994 weg (A5376), und es wurde A1934 keine A3606+A3809:2 Stätte A870 für sie gefunden A7912. Und der Stein A69, der A1768 das Bild A6755 geschlagen A4223 hatte, wurde A1934 zu einem großen A7229 Berg A2906 und füllte A4391 die ganze A3606 Erde A772:2. Das A1836:2 ist der Traum A2493; und seine Deutung A6591 wollen wir vor A6925 dem König A4430 ansagen A560:2:

Du A607, o König A4430, du König A4430 der Könige A4430, dem A1768 der Gott A426:2 des Himmels A8065:2 das Königtum A4437, die Macht A2632 und die Gewalt A8632 und die Ehre A3367 gegeben A3052 hat; und überall A3606, wo A1768 Menschenkinder A606+A1123, Tiere A2423 des Feldes A1251 und Vögel A5776 des Himmels A8065:2 wohnen A1753, hat er sie in deine Hand A3028 gegeben A3052 und dich zum Herrscher A7981 über sie alle A3606 gesetzt – du A607+A1932 bist das Haupt A7217 aus A1768 Gold A1722. Und nach A870 dir wird ein anderes A317 Königreich A4437 aufstehen A6966, geringer A772:2 als A4481:2 du; und ein anderes A317, drittes A8523 Königreich A4437, aus A1768 Kupfer A5174, das A1768 über die ganze A3606 Erde A772:2 herrschen A7981 wird. Und ein viertes A7244 Königreich A4437 wird stark A8624 sein A1934 wie Eisen A6523; ebenso A1768 wie A3606+A6903j das Eisen A6523 alles A3606 zermalmt A1855 und zerschlägt A2827, so wird es, wie das Eisen A6523, das A1768 zertrümmert A7490, alle A3606 diese A459 zermalmen A1855 und zertrümmern A7490. Und dass A1768 du die Füße A7271 und die Zehen A677 teils A4481:2 aus A4481:2 Töpferton A2635+A6353 und teils A4481:2 aus A4481:2 Eisen A6523 gesehen A2370 hast – es wird A1934 ein geteiltes A6386 Königreich A4437 sein; aber von A4481:2 der Festigkeit A5326 des A1768 Eisens A6523 wird A1934 in ihm sein, weil A3606+A6903 du das Eisen A6523 mit lehmigem A2917 Ton A2635 vermischt A6151 gesehen A1768+A2370 hast. Und die Zehen A677 der Füße A7271, teils A4481:2 aus A4481:2 Eisen A6523 und teils A4481:2 aus A4481:2 Ton A2635: Zum A4481:2 Teil A7118 wird das Königreich A4437 stark A8624 sein A1934, und ein (A4481:2) Teil A4481:2 wird zerbrechlich A8406 sein A1934. Dass A1768 du das Eisen A6523 mit lehmigem A2917 Ton A2635 vermischt A6151 gesehen A2370 hast – sie werden sich A1934 mit den Nachkommen A2234 der Menschen A606 vermischen A6151, aber sie A1836:2 werden A1934 nicht A3809:2 aneinander A1836:2+A5974 haften A1693: so A1888 wie A1768 sich A1934 Eisen A6523 nicht A3809:2 mit A5974 Ton A2635 vermischt A6151. Und in den Tagen A3118 dieser A581+A1768 Könige A4430 wird der Gott A426:2 des Himmels A8065:2 ein Königreich A4437 aufrichten A6966, das A1768 in Ewigkeit A5957 nicht A3809:2 zerstört A2255 und dessen Herrschaft A4437k keinem A3809:2 anderen A321 Volk A5972 überlassen A7662 werden wird; es wird alle A3606 jene A459 Königreiche A4437 zermalmen A1855 und vernichten A5487, selbst A1932 aber in Ewigkeit A5957 bestehen A6966: Weil A3606+A6903 du gesehen A1768+A2370 hast, dass A1768 sich von dem Berg A2906 ein Stein A69 losriss A1505 ohne A1768+A3809:2 Hände A3028 und das Eisen A6523, das Kupfer A5174, den Ton A2635, das Silber A3702 und das Gold A1722 zermalmte A1855. Der große A7229 Gott A426:2 hat dem König A4430 kundgetan A3046, was A1768+A4101 nach A311 diesem A1836:2 geschehen A1934 wird; und der Traum A2493 ist gewiss A3330 und seine Deutung A6591 zuverlässig A540.

Da A116 fiel A5308 der König A4430 Nebukadnezar A5020 nieder (A5308) auf A5922 sein Angesicht A600 und betete A5457 Daniel A1841 an (A5457); und er befahl ~(A560:2)f, ihm Speisopfer A4504 und Räucherwerk A5208 darzubringen A5260. Der König A4430 antwortete A6032:2 Daniel A1841 und sprach A560:2: In A4481:2 Wahrheit A7187, euer Gott A426:2 ist der A1932 Gott A426:2 der Götter A426:2 und der Herr A4756 der Könige A4430 und ein Offenbarer A1541 der Geheimnisse A7328, da A1768 du vermocht A3202 hast, dieses A1836:2 Geheimnis A7328 zu offenbaren A1541. Darauf A116 machte der König A4430 Daniel A1841 groß A7236 und gab A3052 ihm viele A7690 große A7260 Geschenke A4978, und er setzte A7981 ihn als Herrscher (A7981) ein über A5922 die ganze A3606 Landschaft A4083 Babel A895 und zum Obervorsteher A5460+A7229 über A5922 alle A3606 Weisen A2445 von Babel A895. Und Daniel A1841 bat A1156 den A4481:2 König A4430, und er bestellte A4483 Sadrach A7715, Mesach A4336 und Abednego A5665 über A5922 die Verwaltung A5673 der A1768 Landschaft A4083 Babel A895. Und Daniel A1841 war am Hof ~(A8651)l des Königs A4430.

Fußnoten

  1. W. sagte H559:1.
  2. Hebr. Kasdim: d. h. die zu dem alten Volksstamm der in Babylonien eingewanderten Chaldäer gehörenden Priester.
  3. Von hier bis Kap. 7,28 ist der Text in aram. Sprache geschrieben.
  4. Eig. euer Urteil eins ist.
  5. Eig. heillose Lüge.
  6. W. sagte A560:2.
  7. Eig. unter den Kindern A1123 der Wegführung (so auch später).
  8. W. nicht A3809:2 durch A1768 Hände (d. h. ohne menschliche Vermittlung).
  9. Eig. an seine Füße … schlug.
  10. O. weil.
  11. Eig. Königreich, o. Königtum.
  12. W. im Tor A8651 (wie Esther 3,2).

Einführung
Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen) mit Strong-Nummern

A. Vorwort zur Bibelausgabe

Die hier verwendete Bibelausgabe geht zurück auf die so genannte „Elberfelder Übersetzung“, die erstmals in den Jahren 1855 bis 1871 erschien und mit dem Ziel erstellt wurde, unter Berücksichtigung der damals vorhandenen wissenschaftlichen Ausgaben des hebräischen und griechischen Grundtextes eine möglichst wortgetreue Übersetzung des Grundtextes zu bieten.

Durch Gottes Gnade kann jetzt eine Neubearbeitung dieser Übersetzung erscheinen. Dazu wurden unter anderem die heutigen wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben des Alten und Neuen Testaments herangezogen (K. Elliger und W. Rudolph: Biblia Hebraica Stuttgartensia, Stuttgart, 2. Auflage 1984; Nestle-Aland: Novum Testamentum Graece, Stuttgart, 28. Auflage 2012; The New Testament: The Greek Text Underlying the English Authorised Version of 1611, London o. J.)

Hier und da bestand die Möglichkeit, die Genauigkeit der Übersetzung etwas zu verbessern. Auch sprachliche und stilistische Glättungen wurden an vielen Stellen vorgenommen. Dabei war es Wunsch und Ziel der Bearbeiter, dass diese Ausgabe der Heiligen Schrift weiterhin dem Anspruch genügt, möglichst wortgetreu und doch verständlich zu sein.

Der Bibeltext enthält die heute allgemein üblichen Kapitel- und Verseinteilungen. Diese sind an die wissenschaftlichen Textausgaben und andere Bibelübersetzungen angeglichen worden. Das betrifft insbesondere die Überschriften der Psalmen, die, obwohl sie zum Bibeltext gehören, bislang nicht in die Verszählung einbezogen waren.

Auf die Einfügung von Abschnittsüberschriften wurde bewusst verzichtet, da sie auch in den Grundtexten nicht vorhanden sind. Einige Parallelstellenhinweise im Alten Testament wurden beibehalten; im Neuen Testament sind weiterhin nur deutlich erkennbare Zitate aus dem Alten Testament angegeben.

Wie die ursprünglichen Übersetzer lehnen auch die jetzigen Bearbeiter alle Ansätze der Bibelkritik ab, die die Inspiration und Autorität des Wortes Gottes und seine innere Einheit in Frage stellen. Dem Gesamtzusammenhang der Heiligen Schrift muss daher besonders Rechnung getragen werden, wenn der Handschriftenbefund gelegentlich nicht eindeutig ist. Das bedeutet, dass die Bearbeiter nicht kritiklos dem Text der wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben folgen.

1. Der Text

Altes Testament

Aus Hochachtung vor dem hebräischen Text des Alten Testaments wurde schon im Altertum beim Abschreiben höchste Sorgfalt verwandt. In der Zeit von ca. 700 bis 1000 n. Chr. entwickelten die Masoreten (hebr. für „Überlieferer“) ein System, das den ursprünglich nur in Konsonantenschrift überlieferten Bibeltext durch eingefügte Vokalzeichen, Akzente und Erklärungen ergänzen und verdeutlichen sollte. Außerdem wurden an verschiedenen Stellen schwer verständliche Wörter (hebr. Ketiv: „Schreibform“) mit einer alternativen Vokalisierung (hebr. Qere: „Leseform“) versehen. Für die Abschriften der Bibeltexte wurden genaue Regeln aufgestellt. Die große Genauigkeit der alten hebräischen Bibelhandschriften wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts durch die zum Teil über 2000 Jahre alten Bibelfunde von Qumran am Toten Meer bestätigt. Die wissenschaftliche Ausgabe des hebräischen Textes des Alten Testaments, die Biblia Hebraica Stuttgartensia, ist die getreue Wiedergabe einer einzigen masoretischen Handschrift aus dem Jahr 1008, des Codex Leningradensis. Abweichende Lesarten anderer hebräischer Handschriften, der Septuaginta (d. i. die griechische Übersetzung des Alten Testaments aus der Zeit um 200 v. Chr.), sowie weiterer alter Übersetzungen (z. B. der syrischen und lateinischen) sind in den Fußnoten der Biblia Hebraica angegeben.

Die vorliegende Überarbeitung fußt grundsätzlich auf dem sehr genau überlieferten masoretischen Text der Biblia Hebraica. Nur in seltenen Fällen wurden die Lesarten anderer hebräischer Handschriften oder alter Übersetzungen vorgezogen, was jeweils in einer Fußnote vermerkt ist.

Der früher mit Jehova wiedergegebene Name des Bundesgottes Israels, JHWH („der ewig Seiende“), ist durch HERR (in Kapitälchen) ersetzt worden. Die Wiedergabe durch Herr (ohne Artikel), die der Heilige Geist im Neuen Testament für diesen Namen benutzt hat (vgl. Matthäus 1,20 mit Fußnote), hat uns bei diesem Schritt bestärkt. Die Übernahme der Bezeichnung Jahwe in den Text des Wortes Gottes hielten wir nicht für sinnvoll, da sie lediglich eine wissenschaftliche Rekonstruktion des ursprünglich nur mit Konsonanten geschriebenen alttestamentlichen Gottesnamens JHWH ist. Sie wird nur in den Fußnoten (neben Jehova) verwendet. Die genaue Aussprache des Namens JHWH ist nicht mehr bekannt, weil stattdessen im Hebräischen immer Adonai (Herr) oder in der Verbindung Adonai-JHWH immer Elohim (Gott) gelesen wurde und wird. Die früher durch Jehova Gott wiedergegebene Wortverbindung JHWH-Elohim lautet jetzt Gott der HERR. Die von JHWH abgeleitete seltene Kurzform Jah wurde entsprechend der hebräischen Schreibweise beibehalten.

Im Allgemeinen ist im Alten Testament „Gott“ oder „Götter“ die Wiedergabe des hebräischen Namens Elohim (eine Pluralform). Auf die Verwendung der beiden anderen hebräischen Namen Gottes: El (der Starke), Eloah (der Mächtige, Unumschränkte oder: der Furcht Einflößende) wird jeweils in den Fußnoten hingewiesen.

Neues Testament

Vom Neuen Testament sind heute ungefähr 5300 Handschriften in griechischer Sprache bekannt. Zur Zeit der Entstehung der „Elberfelder Übersetzung“ waren es vielleicht 1000, während die erste gedruckte Textausgabe des griechischen Neuen Testaments von Erasmus von Rotterdam (1516) auf nur sechs relativ jungen Handschriften beruhte. Der in der Folgezeit kaum veränderte Text von Erasmus, der den Übersetzungen der Reformationszeit (in Deutschland 1522 Martin Luther, in England 1611 der King James Version oder Authorised Version) als Vorlage gedient hat, wurde im Jahr 1633 von dem Buchdrucker Elzevir erstmals Textus Receptus (lat. für „angenommener“ oder „anerkannter Text“) genannt. Die Mehrzahl aller heute bekannten griechischen Handschriften des Neuen Testaments entspricht diesem Text. Diese früher als „Koine“ oder „Reichstext“ bezeichnete Textform wird nach ihrer Herkunft auch „Byzantinischer Text“ oder wegen der Menge der Handschriften „Mehrheitstext“ genannt. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Textform, die seit dem 4. Jahrhundert im Osten des Römischen Reichs (Byzanz/Konstantinopel) in fortschreitendem Maß durch „korrigierende“ Eingriffe verändert worden ist.

Die meisten der heute bekannten ca. 5300 griechischen Handschriften des Neuen Testaments sind in den letzten 200 Jahren entdeckt und ausgewertet worden, die ältesten davon, insbesondere die Papyri, erst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gerade die ältesten Manuskripte enthalten an manchen Stellen einen anderen Wortlaut als der Textus Receptus, und die Textforschung bemüht sich, zu ermitteln, welches die ursprüngliche Lesart ist. Das Ergebnis dieser Arbeit sind die wissenschaftlichen Textausgaben des griechischen Neuen Testaments, deren bekannteste die von Nestle-Aland ist. Unterschiede gibt es nur bei einem kleinen Bruchteil des gesamten Textes des Neuen Testaments. Viele davon sind Abweichungen in Rechtschreibung oder Grammatik, die in einer Übersetzung gar nicht ausgedrückt werden können. In den anderen Fällen sind die Bearbeiter dieser Bibelausgabe nicht immer dem Text von Nestle-Aland gefolgt, wo dieser vom Textus Receptus abweicht. Alle Stellen, die nicht mit Nestle-Aland übereinstimmen, sondern dem Textus Receptus folgen, sind entweder durch Winkel im Text gekennzeichnet oder durch Fußnoten vermerkt. Ausnahmen davon sind nur die ungekennzeichneten Abschnitte Markus 16,9-20; Lukas 22,43.44; 23,34 und Johannes 7,53-8,11, die nach Auffassung der Herausgeber von Nestle-Aland angeblich „mit Sicherheit nicht zum ursprünglichen Textbestand gehört“ haben sollen.

Die Ergebnisse der Textforschung bestätigen beim Neuen wie beim Alten Testament durchweg in bewunderungswürdiger Weise die bewahrende Hand Gottes in der schriftlichen Überlieferung Seines heiligen Wortes. Wir besitzen heute eine genauere Kenntnis des Bibeltextes als je zuvor.

Der Artikel (Geschlechtswort) wird im neutestamentlichen Griechisch oft anders verwendet als im Deutschen und hat häufig einen stark hinweisenden Charakter. In der Übersetzung sind wir dem Gebrauch des Artikels im Griechischen im Allgemeinen gefolgt, auch wenn dies im Deutschen ungewöhnlich ist, besonders in Verbindung mit dem Namen Christus: der Christus, des Christus usw. Vor Eigennamen ist der Artikel jedoch entsprechend dem deutschen Gebrauch meistens fortgelassen worden.

Auch die vielfach vom Deutschen abweichende Verwendung der Zeiten im Griechischen wurde möglichst beibehalten, z. B. in Markus 8,33: „… und als er seine Jünger sah, tadelte er Petrus, und er sagt: …“

Das Wort „Versammlung“ statt des bekannteren „Gemeinde“ wurde beibehalten. Es scheint die direkte und einfachste Übersetzung des griechischen Wortes ekklesia zu sein (s. Worterklärungen).

Kennzeichnungen im Text

Zur klaren und eindeutigen Wiedergabe des Grundtextes im Deutschen wurden folgende zusätzliche Kennzeichnungen verwendet:

  1. Kursivdruck weist auf eine mehr oder weniger starke Betonung des betreffenden Wortes im Hebräischen oder Griechischen hin.
  2. Kleindruck bedeutet, dass das betreffende Wort im Grundtext nicht vorhanden ist, aber aus sprachlichen Gründen im deutschen Text hinzugefügt wurde.
  3. Runde Klammern ( ) dienen wie Gedankenstriche lediglich zur Gliederung des Textes und zur Erleichterung des Verständnisses.
  4. Hochgestellte Buchstaben a, b, c hinter einem Wort verweisen auf die zugeordneten Fußnoten.
  5. Mit einem hochgestellten Kreis° versehene, aber auch andere, unübersetzt gebliebene Wörter (wie Amen, Baal usw.) sowie biblische Begriffe (wie Brandopfer und andere Opferarten, Erstgeborener, Gesetz usw.) werden in den Worterklärungen erläutert.
  6. Zwischen Winkeln stehen im Neuen Testament an sich gut bezeugte Wörter, die die Herausgeber des griechischen Grundtextes (Nestle-Aland) jedoch als nicht ausreichend bezeugt ansehen und deshalb nur im Fußnoten-Apparat verzeichnen.
  7. Eckige Klammern [ ] kennzeichnen Textabschnitte im Neuen Testament, die als nicht zum Grundtext gehörig beurteilt werden; sie sind jedoch in den Fußnoten zu finden.

Von den seit einigen Jahren geltenden Rechtschreibungs- und Zeichensetzungsregeln wurde in einigen Fällen abgewichen, wo es das Verständnis des Textes erleichterte.

Der besseren Übersichtlichkeit halber sind Zahlen ab 1001 in Ziffern geschrieben, ebenso alle Altersangaben ab 101 Jahren und alle Wertangaben ab 13; darüber hinaus Zahlenhäufungen, wo die Zahlen deutlich im Mittelpunkt stehen. In den übrigen Fällen ist die bisherige Schreibung in Worten beibehalten worden (z. B. bei Zeitangaben wie Regierungszeiten sowie Mengen von Menschen, Städten, Tieren usw.).

2. Die Fußnoten

Die Fußnoten enthalten wie bisher abweichende Lesarten und Übersetzungsmöglichkeiten sowie sachliche Erklärungen zum Bibeltext. Anmerkungen, die die Auslegung des Textes betreffen, wurden auf ein Mindestmaß beschränkt.

Im Alten Testament wird in den Fußnoten auf hebräische Schreib- oder Leseformen hingewiesen (N. a. L.: „Nach anderer Lesart“). Auch wesentliche Abweichungen anderer Handschriften des hebräischen Grundtextes sind in den Fußnoten vermerkt (z. B. durch die Abkürzung A. H. l.: „Andere Handschriften lesen“).

Im Neuen Testament beziehen sich die Lesartenhinweise (A. l., A. f. h.: „Andere lesen“ bzw. „Andere fügen hinzu“) grundsätzlich nicht auf einzelne griechische Handschriften, sondern auf den Text von NestleAland. Die Abkürzungen „E. l.“ und „M. l.“ („Einige“ bzw. „Mehrere Handschriften lesen“) sowie „E. f. h.“ und „M. f. h.“ („Einige“ bzw. „Mehrere Handschriften fügen hinzu“) weisen jedoch auf Lesarten von Handschriften hin, die Nestle-Aland nicht im Text, sondern im Fußnoten-Apparat verzeichnet.

Bei Mehrfachverwendung einer Fußnote im Kapitel enthalten die Klammern die jeweiligen grammatischen Entsprechungen.

Die Bibelstellenangaben in den Fußnoten entsprechen der heute allgemein anerkannten Kapitel- und Verseinteilung.

3. Abkürzungsverzeichnis

In den Fußnoten

Folgende Abkürzungen werden in den Fußnoten verwendet:

Abw. Abweichend.
Ägypt. Ägyptisch.
Ähnl. Ähnlich.
Äthiop. Äthiopisch.
A. f. h. Nestle-Aland (28. Ausgabe) fügt hinzu.
A. H. f. h. Andere Handschriften fügen hinzu.
A. H. l. Andere Handschriften lesen (Lesarten von hebr. Handschriften, die vom mas. Text abweichen, aber in manchen heutigen Übersetzungen Berücksichtigung finden).
A. l. Nestle-Aland liest.
And. Andere.
Anm. Anmerkung.
Aram. Aramäisch.
AT Altes Testament.
A. ü. Andere übersetzen.
Bez. Bezeichnung.
Bzw. Beziehungsweise.
D. h. Das heißt.
D. i. Das ist.
D. s. Das sind.
Eig. Eigentlich.
E. f. h. Einige Handschriften fügen hinzu.
E. l. Einige Handschriften lesen.
f., ff. folgende, -r, -s.
Griech. Griechisch.
Hebr. Hebräisch.
Kap. Kapitel.
Lat. Lateinisch.
Mas. Masoretisch (der überlieferte hebr. Text des Alten Testaments; s. Einführung).
M. f. h. Mehrere Handschriften fügen hinzu (im NT der Mehrheitstext; s. Einführung).
M. l. Mehrere Handschriften lesen (im NT der Mehrheitstext; s. Einführung).
N. a. L. Nach anderer Lesart (entweder Schreib- oder Leseform des mas. Textes; s. Einführung).
Näml. Nämlich.
nC, n. Chr. nach Christus.
NT Neues Testament.
O. Oder.
Pers. Persisch.
Pl. Plural (Mehrzahl).
S. Siehe.
Sept. Septuaginta (griech. Übersetzung des AT).
Sg. Singular (Einzahl).
so a. sp. so auch später.
U. Und.
Üb. Übersetzung(en).
V. Vers.
vC, v. Chr. vor Christus.
Vgl. Vergleiche.
Viell. Vielleicht.
W. Wörtlich.
Wahrsch. Wahrscheinlich.
Zugl. Zugleich.

Bibelbücher

Altes Testament
1. Mose1. Mo
2. Mose2. Mo
3. Mose3. Mo
4. Mose4. Mo
5. Mose5. Mo
JosuaJos
RichterRi
RuthRt
1. Samuel1. Sam
2. Samuel2. Sam
1. Könige1. Kön
2. Könige2. Kön
1. Chronika1. Chr
2. Chronika2. Chr
EsraEsra
NehemiaNeh
EstherEst
HiobHiob
PsalmPs
SprücheSpr
PredigerPred
Lied der LiederHld
JesajaJes
JeremiaJer
KlageliederKlgl
HesekielHes
DanielDan
HoseaHos
JoelJoel
AmosAmos
ObadjaObad
JonaJona
MichaMich
NahumNah
HabakukHab
ZephanjaZeph
HaggaiHag
SacharjaSach
MaleachiMal
Neues Testament
MatthäusMt
MarkusMk
LukasLk
JohannesJoh
ApostelgeschichteApg
RömerRöm
1. Korinther1. Kor
2. Korinther2. Kor
GalaterGal
EpheserEph
PhilipperPhil
KolosserKol
1. Thessalonicher1. Thes
2. Thessalonicher2. Thes
1. Timotheus1. Tim
2. Timotheus2. Tim
TitusTit
PhilemonPhlm
HebräerHeb
JakobusJak
1. Petrus1. Pet
2. Petrus2. Pet
1. Johannes1. Joh
2. Johannes2. Joh
3. Johannes3. Joh
JudasJud
OffenbarungOff

B. Strong-Nummern im Bibeltext

Die so genannten „Strong-Nummern“ werden besonders im englischen Sprachraum seit langem als nützliche Hilfsmittel bei der intensiven Beschäftigung mit dem Wort Gottes geschätzt. Mit ihrer Hilfe lässt sich ohne nähere Kenntnis der Grundtextsprachen Hebräisch/Aramäisch und Griechisch feststellen, welches hebräische/aramäische Wort im Alten Testament und welches griechische Wort im Neuen Testament hinter der Übersetzung steht.

Das umfangreiche Werk des US-Theologen James Strong (1822-1894) wurde 1890 erstmalig als Buch gedruckt. Es bestand im Wesentlichen aus einer vollständigen Konkordanz der englischsprachigen „Common English Version“, wie er sie nannte (d. h. der Authorized Version/King James Version), und je einem hebräisch-aramäischen und griechischen Wörterbuch.

Strong versah zunächst jedes Wort des hebräisch-aramäischen Alten Testaments und des griechischen Neuen Testaments in alphabetischer Reihenfolge mit einer fortlaufenden Nummer.

Diese „Strong-Nummern“ verband er mit den jeweiligen englischen Entsprechungen der Grundsprachen in der Authorized Version.

In der darauf aufbauenden Konkordanz stand daher hinter jedem Vorkommen eines englischen Wortes die Strong-Nummer des entsprechenden hebräischen oder griechischen Wortes. Die Bedeutung konnte dann in zwei dazugehörigen Wörterlisten unter den jeweiligen Nummern gefunden werden. Diese beiden Wörterbücher mit 8674 hebräischen und 5624 griechischen Wörtern enthielten die Übersetzungen mit Hinweisen auf die jeweiligen Wortwurzeln oder Wortstämme.

Eine digitale Version dieser Arbeit wie die Elberfelder Übersetzung Edition CSV Hückeswagen ermöglicht für deutschsprachige Leser ein noch besseres und schnelleres Eindringen in den Grundtext.

  1. Im deutschen Bibeltext steht hinter (fast) jedem Wort die entsprechende Strong-Nummer.
  2. Beim Anklicken dieser Strong-Nummer erscheint eine neue Ansicht, in der oben die Strong-Nummer mit dem hebräischen/aramäischen oder griechischen Wort und einer Umschrift in lateinischen Buchstaben erscheint.
  3. Außerdem werden die Anzahl der Vorkommen des Wortes, die Übersetzungen und die jeweiligen Bibelstellen angegeben. Beim Anklicken der Stellenangaben gelangt man zu deren Wortlaut.

Auf diese Weise sind die verschiedenen Vorkommen und Bedeutungen eines Wortes im Grundtext leicht und schnell aufzufinden. Der Nutzer besitzt also neben der Bibelübersetzung und ihren Funktionen (Wort- und Verssuche, deutsche Konkordanz usw.) gleichzeitig eine Konkordanz und die Wörterbücher der Grundsprachen der Bibel mit den verschiedenen Wiedergaben eines Wortes des Grundtextes in der Elberfelder Übersetzung Edition CSV Hückeswagen.

Einige zusätzliche Bemerkungen:

  1. Die bestimmten Artikel der, die, das, die unbestimmten Artikel ein, eine und das Bindewort und haben im Alten Testament keine Strong-Nummer. Da es im Griechischen auch keinen unbestimmten Artikel gibt, fehlt hier ebenfalls eine Strong-Nummer. Auch die im Deutschen bei der Bildung vieler Zeitformen verwendeten Hilfs- und Modalverben (werden, haben, wollen, können, dürfen usw.) haben in den meisten Fällen keine Entsprechung im Hebräischen und Griechischen und bleiben daher ohne Strong-Nummern.
  2. Steht im deutschen Bibeltext hinter einem Wort keine Strong-Nummer, kann das auch an der unterschiedlichen Struktur der Sprachen liegen, die häufig nicht „deckungsgleich“ übersetzt werden können. Beispielsweise wird das Hilfsverb sein nur selten im Hebräischen verwendet und fehlt dagegen – anders als im Deutschen – sehr häufig. Der folgende Beispielvers beinhaltet beide Möglichkeiten: „Und die Erde H776 war H1961 wüst H8414 und leer H922, und Finsternis H2822 war über H5921 H6440 der Tiefe H8415“ (1. Mo 1,2). In diesem Vers steht im hebräischen Text beim ersten Mal ein Verb, im zweiten Fall jedoch nicht.
  3. Eine Besonderheit des Hebräischen sind spezielle Infinitivkonstruktionen, wie zum Beispiel in 1. Mose 3,16: „Ich werde die Mühsal H6093 deiner Schwangerschaft H2032 sehr *H7235 mehren H7235.“ Im Grundtext heißt es eigentlich: „… (mit) Mehren H7235 mehren H7235“. Hier steht also dasselbe Verb zweimal, einmal im Infinitiv und einmal in einer konjugierten Form. Der Infinitiv wird im Deutschen meistens mit einem Adverb (hier: sehr) wiedergegeben, das dann mit einem * versehen ist, um zu zeigen, dass es dieselbe Strong-Nummer trägt wie die konjugierte Verbform; denn die eigentlichen Strong-Nummern für sehr und sicher sind ganz andere.
  4. Neue Strong-Nummern wurden in der vorliegenden Ausgabe für viele Zahlwörter eingeführt, so z. B. für 200 und 2.000, die als Dual-Formen bei Strong dieselbe Nummer trugen wie 100 und 1.000, was sehr verwirrend war. Ebenso sind für zusammengesetzte Zahlwörter neue Nummern eingeführt worden, um eine Anhäufung von Strong-Nummern zu vermeiden. Gleiches gilt für eine Reihe von zusammengesetzten Adverbien (z.B. lama „warum“, das unter ma „was“ eingeordnet war) oder einigen anderen Wörtern, die bei Strong nicht berücksichtigt wurden.
  5. Strong führte in seiner Konkordanz aus heutiger Sicht nicht existente Wörter auf – eine Folge der damals noch unvollständigen Kenntnis der alten hebräischen Sprache. Dazu gehören die Verben jalach H3212 „gehen“, janach H3240 „ruhen“, namal H5243 „beschneiden“ und nasag H5253 „weichen“; stattdessen stehen dort jetzt die Nummern für die Verben halach H1980, nuach H5117, mul H4135, sug H5472.
  6. In den Fällen, wo die deutsche Übersetzung sehr stark vom Grundtext abweicht, aber in einer Fußnote der genaue Wortlaut angegeben ist, stehen die Strong-Nummern häufig nicht im Fließtext, sondern in der Fußnote, so z. B. in Galater 2,6. Hier lautet der Fließtext: „Von ~(G575) denen ~(G3588) aber ~(G1161), die in Ansehen ~(G1380) standen ~(G1510)“, die Fußnote dagegen: „W. Von G575 den G3588 als etwas G5100 zu sein G1511 Angesehenen G1380 aber G1161“.
  7. Bei Strong-Nummern, die mit einer Tilde ˜ markiert sind, wird ausschließlich die Zuordnung in der entsprechenden Fußnote berücksichtigt: „Und er sprach H559: Was H4100 hast du getan H6213! Horch ~(H6963)! Das Blut ~(H1818) deines Bruders ~(H251) schreit ~(H6817) zu ~(H413) mir {Fußnote: W. Stimme H6963 des Blutes H1818 deines Bruders H251, das zu H413 mir schreit H6817.} von H4480 dem Erdboden H127 her“ (1. Mo 4,10).
  8. Strong-Nummern, die in ( ) stehen, sind verbunden mit dem Wort der entsprechenden Strong-Nummer ohne ( ), das die Hauptbedeutung wiedergibt. Im Hebräischen oder Griechischen steht dort nur ein Wort. Ein Beispiel dafür möge genügen: „Er G3588 aber G1161 stand G1453 auf (G1453), nahm G3880 das G3588 Kind G3813 und G2532 seine G846 Mutter G3384 bei Nacht G3571 zu sich und G2532 zog G402 hin (G402) nach G1519 Ägypten G125“ (Mt 2,14).
  9. Ein ▸ hinter bzw. vor einer Strong-Nummer bedeutet, dass das Wort im Grundtext aus zwei unterschiedlichen Wörtern zu einem Wort verschmolzen ist. Es gibt nicht ein Haupt-Wort wie zum Beispiel in Matthäus 5,15: „Man zündet G2545 auch G3761 nicht G3761 eine Lampe G3088 an (G2545)“. So setzt sich das griechische Wort oude („auch nicht“) aus ou („nicht“) und de („aber“) zusammen.
  10. In den seltenen Fällen, in denen Nestle-Aland (NA) einen anderen Wortlaut hat als Textus Receptus (TR), versuchen wir das durch die Kürzel „NA“ und „TR“ kenntlich zu machen. Als Beispiel sei dazu Apostelgeschichte 10,19 genannt: „Während aber Petrus über das Gesicht nachsann G6123 NA /G1760 TR, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich.“
  11. Als Grundlage des Alten Testaments dient der masoretische Text (MT). Wenn in sehr seltenen Fällen Lesarten anderer hebräischer Handschriften (AH) herangezogen werden, haben wir das durch die entsprechenden Kürzel „MT“ und „AH“ kenntlich gemacht. Als Beispiel sei Jeremia 23,39 genannt: „darum, siehe, werde ich euch ganz vergessen H5382 MA {Fußnote: A. H. l. euch aufheben H5375 AH} , und euch und die Stadt, die ich euch und euren Vätern gegeben habe, von meinem Angesicht verstoßen.“
  12. Strong-Nummern an aramäischen Wörtern des Alten Testaments beginnen mit „A“. Ein Beispiel dazu aus Esra 4,7.8: „Die Schrift H3791 des Briefes H5406 war aber aramäisch H762 geschrieben H3789 und ins Aramäische H762 übersetzt H8638. Rechum A7348, der Statthalter A1169 A2942, und Schimschai A8124, der Schreiber A5613, schrieben A3790 an Artasasta A783, den König A4430 …“
  13. Im 19. Jh. war die Herkunft einiger hebräischer Wörter noch unbekannt. Deswegen bekamen gleichgeschriebene Wörter auch die gleiche Strong-Nummer. Das führte dazu, dass z. B. „Steinhaufen“ und „Welle“ die gleiche Strong-Nummer H1530 trugen. Heute weiß man, dass hebr. gal zwei unterschiedliche Ursprünge besitzt. Trotz identischer Schreibweise liegen demnach zwei verschiedene Wörter vor. Um das kenntlich zu machen, die alphabetische Reihenfolge aber zu wahren, wurden die Strong-Nummern in solchen Fällen mit einer Zusatzzahl versehen: „über Steinhaufen H1530:1 schlingen sich seine Wurzeln, er schaut die Wohnung der Steine“ (Hiob 8,17). Aber: „Er verwandelt den Sturm in Stille, und es legen sich die Wellen H1530:2“ (Ps 107,29).

Weitere Verbesserungen werden falls nötig im Lauf der Zeit im Text angebracht.

C. Lemmatisierung

Zur Verbesserung des Wortstudiums wurde eine Lemmatisierung des Bibeltextes durchgeführt. Unter einem Lemma (Plural: Lemmata) versteht man die Grundform eines Wortes bzw. das Stichwort in einem Nachschlagewerk. Wie in früheren Konkordanzen lassen sich damit gezielt alle Vorkommen eines Wortes auffinden, unabhängig von der im Text verwendeten Form.

Als Beispiel sei das Wort „gehen“ genannt. Wer in einer normalen Textsuche nach „geh“ sucht, findet dadurch „geht“, „gehst“, „gehe“ und „gehen“ aber nicht „ging“, „gingst“, „gegangen“, usw. Durch die Suche mit einem Lemma wird dieses Problem gelöst und es können alle Formen gefunden werden. Diese auf Lemmata basierte Suche wird bei der Eingabe im Suchfeld automatisch vorgeschlagen. Alternativ kann sie auch gezielt mit anderen Suchausdrücken kombiniert werden, siehe dazu die Tipps zur Suche.

Neben der Verfeinerung der Suchmöglichkeiten erleichtert die Lemmatisierung auch das Studium der Wörter des Grundtextes. Bei der Ansicht eines griechischen Wortes (anhand der Strong-Nummer) sieht man so auf einen Blick, wie es im deutschen Bibeltext übersetzt wurde und mit welchen Lemmata danach gesucht werden kann.

Die Lemmatisierung des Alten und Neuen Testaments ist nun abgeschlossen. Weitere Verbesserungen werden im Lauf der Zeit durchgeführt. Wir freuen uns über Rückmeldungen.

Die Bearbeiter, Juni 2022
Stefan Drüeke und Arend Remmers

Buchname
Buchname
Zurück
Zurück
Kopieren
Referenz
Verstext
Verstext und Referenz
Gesamten Absatz
Hörbibel
Ab hier vorlesen
Geschwindigkeit
langsam
normal
schnell