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Markus 9Mk 9

Und G2532 er sprach G3004 zu ihnen G846: Wahrlich G281, ich sage G3004 euch G5213: Unter denen, die G3588 hier G5602 stehen G2476, sind G1510 einige G5100, die G3748 den Tod G2288 nicht G3756+G3361 schmecken G1089 werden, bis G2193 sie das G3588 Reich G932 Gottes G2316, in G1722 Macht G1411 gekommen G2064, gesehen G1492 haben.

Und G2532 nach G3326 sechs G1803 Tagen G2250 nimmt G3880 Jesus G2424 den G3588 Petrus G4074 und G2532 den G3588 Jakobus G2385 und G2532 den G3588 Johannes G2491 mit (G3880) und G2532 führt G399 sie G846 für G2596 sich G2398 allein G3441 auf G1519 einen hohen G5308 Berg G3735. Und G2532 er wurde vor G1715 ihnen G846 verwandelt G3339; und G2532 seine G846 Kleider G2440 wurden G1096 glänzend G4744, sehr G3029 weiß G3022, wie G3634 kein G3756 Walker G1102 auf G1909 der G3588 Erde G1093 weiß G3021 machen (G3021) kann G1410. Und G2532 es erschien G3708 ihnen G846 Elia G2243 mit G4862 Mose G3475, und G2532 sie unterredeten G4814 sich (G4814) mit Jesus G2424. Und G2532 Petrus G4074 hebt G611 an (G611) und spricht G3004 zu G3588 Jesus G2424: Rabbi G4461, es ist G1510 gut G2570, dass wir G2248 hier G5602 sind G1510; und G2532 wir wollen drei G5140 Hütten G4633 machen G4160, dir G4671 eine G1520 und G2532 Mose G3475 eine G1520 und G2532 Elia G2243 eine G1520. Denn G1063 er wusste G1492 nicht G3756, was G5101 er sagen G2980 sollte, denn G1063 sie waren G1096 voll (G1630) Furcht G1630. Und G2532 es kam G1096 eine Wolke G3507, die sie G846 überschattete G1982a; und G2532 eine Stimme G5456 erging ~(G1096)b aus G1537 der G3588 Wolke G3507: Dieser G3778 ist G1510 mein G3450 geliebter G27 Sohn G5207, ihn G846 hört G191. Und G2532 plötzlich G1819, als sie sich umblickten G4017, sahen G1492 sie niemand G3762 mehr G3765, sondern G235 Jesus G2424 allein G3440 bei G3326 sich G1438.

Und G2532 als sie G846 von G1537 dem G3588 Berg G3735 herabstiegen G2597, gebot G1291 er ihnen G846, dass G2443 sie niemand G3367 erzählen G1334 sollten, was G3739 sie gesehen G1492 hatten, außer G1487+G3361 wenn G3752 der G3588 Sohn G5207 des G3588 Menschen G444 aus G1537 den Toten G3498 auferstanden G450 wäre. Und G2532 sie hielten G2902 das G3588 Wort G3056 fest (G2902), indem sie sich (G4802) miteinander G4314+G1438 besprachen G4802: Was G5101 ist G1510 das G3588, aus G1537 den Toten G3498 auferstehen G450? Und G2532 sie fragten G1905 ihn G846 und sprachen G3004: Warum G3754 sagen G3004 denn die G3588 Schriftgelehrten G1122, dass G3754 Elia G2243 zuerst G4412 kommen G2064 müsse G1163? Er G3588 aber G1161 sprach G5346 zu ihnen G846: Elia G2243 zwar G3303 kommt G2064 zuerst G4412 und G2532 stellt G600 alle G3956 Dinge wieder (G600) her (G600); doch wie G4459 steht (G1125) über G1909 den G3588 Sohn G5207 des G3588 Menschen G444 geschrieben G1125, dass G2443 er vieles G4183 leiden G3958 und G2532 für G1847 nichts G1847 geachtet G1847 werden soll? Aber G235 ich sage G3004 euch G5213, dass G3754 Elia G2243 auch G2532 gekommen G2064 ist, und G2532 sie haben ihm G846 getan G4160, was G3745 irgend G3745 sie wollten G2309, so wie G2531 über G1909 ihn G846 geschrieben G1125 steht (G1125).

Und G2532 als sie zu G4314 den G3588 Jüngern G3101 kamen G2064, sahen G3708 sie eine große G4183 Volksmenge G3793 um G4012 sie G846 her (G4012) und G2532 Schriftgelehrte G1122, die mit G4314 ihnen G846 stritten G4802. Und G2532 sogleich G2117, als die G3588 ganze G3956 Volksmenge G3793 ihn G846 sah G3708, erstaunten G1568 sie sehr (G1568); und G2532 sie liefen G4370 herzu (G4370) und begrüßten G782 ihn G846. Und G2532 er fragte G1905 sie G846: Worüber G5101 streitet G4802 ihr euch mit G4314 ihnen G846? Und G2532 einer G1520 aus G1537 der G3588 Volksmenge G3793 antwortete G611 ihm G846: Lehrer G1320, ich habe meinen G3450 Sohn G5207 zu G4314 dir G4571 gebracht G5342, der einen stummen G216 Geist G4151 hat G2192; und G2532 wo G3699 immer G1437 er ihn G846 ergreift G2638, reißt G4486 er ihn G846, und G2532 er schäumt G875 und G2532 knirscht G5149 mit den G3588 Zähnen G3599, und G2532 er magert ~(G3583) ab ~(G3583)c. Und G2532 ich sprach G3004 zu deinen G4675 Jüngern G3101, dass G2443 sie ihn G846 austreiben G1544 möchten, und G2532 sie vermochten G2480 es nicht G3756. Er G3588 aber G1161 antwortet G611 ihnen G846 und spricht G3004: O G5599 ungläubiges G571 Geschlecht G1074! Bis G2193 wann G4219 soll ich bei G4314 euch G5209 sein G1510? Bis G2193 wann G4219 soll ich euch G5216 ertragen G430? Bringt G5342 ihn G846 zu G4314 mir G3165! Und G2532 sie brachten G5342 ihn G846 zu G4314 ihm G846. Und G2532 als der G3588 Geist G4151 ihn G846 sah G1492, zerrte G4952 er ihn G846 sogleich G2117 hin (G4952) und (G4952) her (G4952); und G2532 er fiel G4098 auf G1909 die G3588 Erde G1093 und wälzte G2947 sich (G2947) schäumend G875. Und G2532 er fragte G1905 seinen G846 Vater G3962: Wie (G4214) lange G4214 Zeit G5550 ist es schon, dass G5613 ihm G846 dies G5124 geschehen G1096 ist G1510? Er G3588 aber G1161 sprach G3004: Von G1537 Kindheit G3812 an G1537; und G2532 oft G4178 hat er ihn G846 sogar ins G1519 Feuer G4442 geworfen G906 und G2532 ins G1519 Wasser G5204, um G2443 ihn G846 umzubringen G622; aber G235 wenn G1487 du etwas G5100 kannst G1410, so erbarme G4697 dich unser G2248 und G2532 hilf G997 uns G2254! Jesus G2424 aber G1161 sprach G3004 zu ihm G846: Was das G3588 „wenn G1487 du kannst G1410“ betrifft – dem G3588 Glaubenden G4100 ist alles G3956 möglich G1415. Und sogleich G2117 rief G2896 der G3588 Vater G3962 des G3588 Kindes G3813 und sagte G3004: Ich glaube G4100; hilf G997 meinem G3450 Unglauben G570! Als aber G1161 Jesus G2424 sah G1492, dass G3754 eine Volksmenge G3793 zusammenlief G1998, gebot G2008 er dem G3588 unreinen G169 Geist G4151 ernstlich (G2008), indem er zu ihm G846 sprach G3004: Du G3588 stummer G216 und G2532 tauber G2974 Geist G4151, ich G1473 gebiete G2004 dir G4671: Fahre G1831 von G1537 ihm G846 aus (G1831) und G2532 fahre G1525 nicht G3371 mehr G3371 in G1519 ihn G846. Und G2532 schreiend G2896 und G2532 ihn sehr G4183 hin (G4682) und (G4682) her (G4682) zerrend G4682, fuhr G1831 er aus (G1831); und G2532 er wurde G1096 wie G5616 tot G3498, so G5620 dass G5620 die G3588 meisten G4183 sagten G3004: Er ist gestorben G599. Jesus G2424 aber G1161 ergriff G2902 ihn G846 bei der G3588 Hand G5495 und richtete G1453 ihn G846 auf (G1453); und G2532 er stand G450 auf (G450).

Und G2532 als er G846 in G1519 ein Haus G3624 getreten G1525 war, fragten G1905 ihn G846 seine G846 Jünger G3101 für G2596 sich G2398 allein (G2398): Warum G3754 haben wir G2249 ihn G846 nicht G3756 austreiben G1544 können G1410? Und G2532 er sprach G3004 zu ihnen G846: Diese G5124 Art G1085 kann G1410 durch G1722 nichts G3762 ausfahren G1831 als G1487 nur G3361 durch G1722 Gebet G4335 ⌜und G2532 Fasten G3521⌝.

Und G2547 sie gingen G1831 von G2547 dort G2547 weg (G1831) und zogen G3899 durch G1223 Galiläa G1056; und G2532 er wollte G2309 nicht G3756, dass G2443 es jemand G5100 erfahre G1097. Denn G1063 er lehrte G1321 seine G846 Jünger G3101 und G2532 sprach G3004 zu ihnen G846: Der G3588 Sohn G5207 des G3588 Menschen G444 wird in G1519 die Hände G5495 der Menschen G444 überliefert G3860, und G2532 sie werden ihn G846 töten G615; und G2532 nachdem er getötet G615 worden ist, wird er nach G3326 drei G5140 Tagen G2250 auferstehen G450. Sie G3588 aber G1161 verstanden G50 das G3588 Wort G4487 nicht (G50) und G2532 fürchteten G5399 sich (G5399), ihn G846 zu fragen G1905.

Und G2532 er kam G2064d nach G1519 Kapernaum G6167 NA /G2584 TR. Und G2532 als er in G1722 dem G3588 Haus G3614 war G1096, fragte G1905 er sie G846: Was G5101 habt ihr auf G1722 dem G3588 Weg G3598 besprochen G1256? Sie G3588 aber G1161 schwiegen G4623; denn G1063 sie hatten auf G1722 dem G3588 Weg G3598 miteinander G4314+G240 beredet G1256, wer G5101 der Größte ~(G3187)e sei. Und G2532 nachdem er sich (G2523) gesetzt G2523 hatte, rief G5455 er die G3588 Zwölf G1427; und G2532 er spricht G3004 zu ihnen G846: Wenn G1487 jemand G5100 der Erste G4413 sein G1510 will G2309, so soll G1510f er der Letzte G2078 von allen G3956 und G2532 der Diener G1249 aller G3956 sein. Und G2532 er nahm G2983 ein Kind G3813 und stellte G2476 es G846 in G1722 ihre G846 Mitte G3319; und G2532 als er es G846 in (G1723) die (G1723) Arme G1723 genommen (G1723) hatte, sprach G3004 er zu ihnen G846: Wer G3739 irgend G302 eins G1520 von G3588 solchen G5108 Kindern G3813 aufnimmt G1209 in ~(G1909) meinem G3450 Namen G3686g, nimmt G1209 mich G1691 auf (G1209); und G2532 wer G3739 irgend G302 mich G1691 aufnimmt G1209, nimmt G1209 nicht G3756 mich G1691 auf (G1209), sondern G235 den, der G3588 mich G3165 gesandt G649 hat.

Johannes G2491 sprach G5346 zu ihm G846: Lehrer G1320, wir sahen G3708 jemand G5100, ⌜der G3588 uns G2254 nicht G3756 nachfolgt G190,⌝ Dämonen G1140 austreiben G1544 in G1722 deinem G4675 Namen G3686; und G2532 wir wehrten G2967 ihm G846, weil G3754 er uns G2254 nicht G3756 nachfolgte G190. Jesus G2424 aber G1161 sprach G3004: Wehrt G2967 ihm G846 nicht G3361, denn G1063 niemand G3762 wird ein Wunderwerk G1411 in ~(G1909) meinem G3450 Namen G3686g tun G4160 und G2532 bald G5035 darauf (G5035) übel G2551 von mir G3165 reden (G2551) können G1410; denn G1063 wer G3739 nicht G3756 gegen G2596 uns G2257 ist G1510, ist G1510 für G5228 uns G2257.

Denn G1063 wer G3739 irgend G302 euch G5209 einen Becher G4221 Wasser G5204 zu (G4222) trinken G4222 gibt (G4222) in G1722 meinem Namen G3686, weil G3754 ihr Christus G5547 angehört ~(G1510)h, wahrlich G281, ich sage G3004 euch G5213: Er wird seinen G846 Lohn G3408 nicht G3756+G3361 verlieren G622.

Und G2532 wer G3739 irgend G302 einem G1520 dieser G5130 Kleinen G3398i, die G3588 an G1519 mich G1691 glauben G4100, Anstoß G4624 gibt (G4624)j, für den G846 wäre G1510 es besser G2570+G3123, wenn G1487 ein Mühlstein ~(G3458+G3684)k um G4012 seinen G846 Hals G5137 gelegt G4029 und G2532 er ins G1519+G3588 Meer G2281 geworfen G906 würde. Und G2532 wenn G1437 deine G4675 Hand G5495 dir G4571 Anstoß G4624 gibt (G4624)j, so hau G609 sie G846 ab (G609). Es ist G1510 besser ~(G2570)l, dass du G4571 verkrüppelt G2948 in G1519 das G3588 Leben G2222 eingehst G1525, als G2228 dass (G2228) du mit G2192 zwei G1417 Händen G5495 in G1519 die G3588 Hölle G1067 kommst G565, in G1519 das G3588 unauslöschliche G762 Feuer G4442, ⌜wo G3699 ihr G846 Wurm G4663 nicht G3756 stirbt G5053 und G2532 das G3588 Feuer G4442 nicht G3756 erlischt G4570⌝. Und G2532 wenn G1437 dein G4675 Fuß G4228 dir G4571 Anstoß G4624 gibt (G4624)j, so hau G609 ihn G846 ab (G609). Es ist G1510 besser ~(G2570)l, dass du G4571 lahm G5560 in G1519 das G3588 Leben G2222 eingehst G1525, als G2228 dass (G2228) du mit G2192 zwei G1417 Füßen G4228 in G1519 die G3588 Hölle G1067 geworfen G906 wirst, [in G1519 das G3588 unauslöschliche G762 Feuer G4442, wo G3699 ihr G846 Wurm G4663 nicht G3756 stirbt G5053 und G2532 das G3588 Feuer G4442 nicht G3756 erlischt G4570]. Und G2532 wenn G1437 dein G4675 Auge G3788 dir G4571 Anstoß G4624 gibt (G4624)j, so wirf G1544 es G846 weg (G1544). Es ist G1510 besser ~(G2570)l, dass du G4571 einäugig G3442 in G1519 das G3588 Reich G932 Gottes G2316 eingehst G1525, als G2228 dass (G2228) du mit G2192 zwei G1417 Augen G3788 in G1519 die G3588 Hölle G1067 ⌜des G3588 Feuers G4442⌝ geworfen G906 wirst, wo G3699 ihr G846 Wurm G4663 nicht G3756 stirbt G5053 und G2532 das G3588 Feuer G4442 nicht G3756 erlischt G4570.

Denn G1063 jeder G3956 wird mit Feuer G4442 gesalzen G233 werden, ⌜und G2532 jedes G3956 Schlachtopfer G2378 wird mit Salz G251 gesalzen G233 werden⌝. Das G3588 Salz G217 ist gut G2570; wenn G1437 aber G1161 das G3588 Salz G217 salzlos G358 geworden G1096 ist, womit G1722+G5101 wollt ihr es G846 würzen G741? Habt G2192 Salz G217 in G1722 euch G1438 selbst G1438, und G2532 seid (G1514) in (G1514) Frieden G1514 untereinander G1722+G240.

Fußnoten

  1. D. h. sie bedeckte, wie die Wolke das Zelt der Zusammenkunft (2. Mose 40,34.35).
  2. W. geschah G1096.
  3. W. vertrocknet G3583.
  4. A. l. sie kamen.
  5. W. größer G3187.
  6. O. wird.
  7. W. aufgrund G1909 meines Namens.
  8. W. Christi seid G1510.
  9. O. Geringen.
  10. O. einen Fallstrick legt.
  11. W. ein Esels G3684-Mühlstein G3458 (d. h. ein großer, durch einen Esel angetriebener Mühlstein).
  12. W. gut G2570.

Einführung
Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen) mit Strong-Nummern

A. Vorwort zur Bibelausgabe

Die hier verwendete Bibelausgabe geht zurück auf die so genannte „Elberfelder Übersetzung“, die erstmals in den Jahren 1855 bis 1871 erschien und mit dem Ziel erstellt wurde, unter Berücksichtigung der damals vorhandenen wissenschaftlichen Ausgaben des hebräischen und griechischen Grundtextes eine möglichst wortgetreue Übersetzung des Grundtextes zu bieten.

Durch Gottes Gnade kann jetzt eine Neubearbeitung dieser Übersetzung erscheinen. Dazu wurden unter anderem die heutigen wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben des Alten und Neuen Testaments herangezogen (K. Elliger und W. Rudolph: Biblia Hebraica Stuttgartensia, Stuttgart, 2. Auflage 1984; Nestle-Aland: Novum Testamentum Graece, Stuttgart, 28. Auflage 2012; The New Testament: The Greek Text Underlying the English Authorised Version of 1611, London o. J.)

Hier und da bestand die Möglichkeit, die Genauigkeit der Übersetzung etwas zu verbessern. Auch sprachliche und stilistische Glättungen wurden an vielen Stellen vorgenommen. Dabei war es Wunsch und Ziel der Bearbeiter, dass diese Ausgabe der Heiligen Schrift weiterhin dem Anspruch genügt, möglichst wortgetreu und doch verständlich zu sein.

Der Bibeltext enthält die heute allgemein üblichen Kapitel- und Verseinteilungen. Diese sind an die wissenschaftlichen Textausgaben und andere Bibelübersetzungen angeglichen worden. Das betrifft insbesondere die Überschriften der Psalmen, die, obwohl sie zum Bibeltext gehören, bislang nicht in die Verszählung einbezogen waren.

Auf die Einfügung von Abschnittsüberschriften wurde bewusst verzichtet, da sie auch in den Grundtexten nicht vorhanden sind. Einige Parallelstellenhinweise im Alten Testament wurden beibehalten; im Neuen Testament sind weiterhin nur deutlich erkennbare Zitate aus dem Alten Testament angegeben.

Wie die ursprünglichen Übersetzer lehnen auch die jetzigen Bearbeiter alle Ansätze der Bibelkritik ab, die die Inspiration und Autorität des Wortes Gottes und seine innere Einheit in Frage stellen. Dem Gesamtzusammenhang der Heiligen Schrift muss daher besonders Rechnung getragen werden, wenn der Handschriftenbefund gelegentlich nicht eindeutig ist. Das bedeutet, dass die Bearbeiter nicht kritiklos dem Text der wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben folgen.

1. Der Text

Altes Testament

Aus Hochachtung vor dem hebräischen Text des Alten Testaments wurde schon im Altertum beim Abschreiben höchste Sorgfalt verwandt. In der Zeit von ca. 700 bis 1000 n. Chr. entwickelten die Masoreten (hebr. für „Überlieferer“) ein System, das den ursprünglich nur in Konsonantenschrift überlieferten Bibeltext durch eingefügte Vokalzeichen, Akzente und Erklärungen ergänzen und verdeutlichen sollte. Außerdem wurden an verschiedenen Stellen schwer verständliche Wörter (hebr. Ketiv: „Schreibform“) mit einer alternativen Vokalisierung (hebr. Qere: „Leseform“) versehen. Für die Abschriften der Bibeltexte wurden genaue Regeln aufgestellt. Die große Genauigkeit der alten hebräischen Bibelhandschriften wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts durch die zum Teil über 2000 Jahre alten Bibelfunde von Qumran am Toten Meer bestätigt. Die wissenschaftliche Ausgabe des hebräischen Textes des Alten Testaments, die Biblia Hebraica Stuttgartensia, ist die getreue Wiedergabe einer einzigen masoretischen Handschrift aus dem Jahr 1008, des Codex Leningradensis. Abweichende Lesarten anderer hebräischer Handschriften, der Septuaginta (d. i. die griechische Übersetzung des Alten Testaments aus der Zeit um 200 v. Chr.), sowie weiterer alter Übersetzungen (z. B. der syrischen und lateinischen) sind in den Fußnoten der Biblia Hebraica angegeben.

Die vorliegende Überarbeitung fußt grundsätzlich auf dem sehr genau überlieferten masoretischen Text der Biblia Hebraica. Nur in seltenen Fällen wurden die Lesarten anderer hebräischer Handschriften oder alter Übersetzungen vorgezogen, was jeweils in einer Fußnote vermerkt ist.

Der früher mit Jehova wiedergegebene Name des Bundesgottes Israels, JHWH („der ewig Seiende“), ist durch HERR (in Kapitälchen) ersetzt worden. Die Wiedergabe durch Herr (ohne Artikel), die der Heilige Geist im Neuen Testament für diesen Namen benutzt hat (vgl. Matthäus 1,20 mit Fußnote), hat uns bei diesem Schritt bestärkt. Die Übernahme der Bezeichnung Jahwe in den Text des Wortes Gottes hielten wir nicht für sinnvoll, da sie lediglich eine wissenschaftliche Rekonstruktion des ursprünglich nur mit Konsonanten geschriebenen alttestamentlichen Gottesnamens JHWH ist. Sie wird nur in den Fußnoten (neben Jehova) verwendet. Die genaue Aussprache des Namens JHWH ist nicht mehr bekannt, weil stattdessen im Hebräischen immer Adonai (Herr) oder in der Verbindung Adonai-JHWH immer Elohim (Gott) gelesen wurde und wird. Die früher durch Jehova Gott wiedergegebene Wortverbindung JHWH-Elohim lautet jetzt Gott der HERR. Die von JHWH abgeleitete seltene Kurzform Jah wurde entsprechend der hebräischen Schreibweise beibehalten.

Im Allgemeinen ist im Alten Testament „Gott“ oder „Götter“ die Wiedergabe des hebräischen Namens Elohim (eine Pluralform). Auf die Verwendung der beiden anderen hebräischen Namen Gottes: El (der Starke), Eloah (der Mächtige, Unumschränkte oder: der Furcht Einflößende) wird jeweils in den Fußnoten hingewiesen.

Neues Testament

Vom Neuen Testament sind heute ungefähr 5300 Handschriften in griechischer Sprache bekannt. Zur Zeit der Entstehung der „Elberfelder Übersetzung“ waren es vielleicht 1000, während die erste gedruckte Textausgabe des griechischen Neuen Testaments von Erasmus von Rotterdam (1516) auf nur sechs relativ jungen Handschriften beruhte. Der in der Folgezeit kaum veränderte Text von Erasmus, der den Übersetzungen der Reformationszeit (in Deutschland 1522 Martin Luther, in England 1611 der King James Version oder Authorised Version) als Vorlage gedient hat, wurde im Jahr 1633 von dem Buchdrucker Elzevir erstmals Textus Receptus (lat. für „angenommener“ oder „anerkannter Text“) genannt. Die Mehrzahl aller heute bekannten griechischen Handschriften des Neuen Testaments entspricht diesem Text. Diese früher als „Koine“ oder „Reichstext“ bezeichnete Textform wird nach ihrer Herkunft auch „Byzantinischer Text“ oder wegen der Menge der Handschriften „Mehrheitstext“ genannt. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Textform, die seit dem 4. Jahrhundert im Osten des Römischen Reichs (Byzanz/Konstantinopel) in fortschreitendem Maß durch „korrigierende“ Eingriffe verändert worden ist.

Die meisten der heute bekannten ca. 5300 griechischen Handschriften des Neuen Testaments sind in den letzten 200 Jahren entdeckt und ausgewertet worden, die ältesten davon, insbesondere die Papyri, erst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gerade die ältesten Manuskripte enthalten an manchen Stellen einen anderen Wortlaut als der Textus Receptus, und die Textforschung bemüht sich, zu ermitteln, welches die ursprüngliche Lesart ist. Das Ergebnis dieser Arbeit sind die wissenschaftlichen Textausgaben des griechischen Neuen Testaments, deren bekannteste die von Nestle-Aland ist. Unterschiede gibt es nur bei einem kleinen Bruchteil des gesamten Textes des Neuen Testaments. Viele davon sind Abweichungen in Rechtschreibung oder Grammatik, die in einer Übersetzung gar nicht ausgedrückt werden können. In den anderen Fällen sind die Bearbeiter dieser Bibelausgabe nicht immer dem Text von Nestle-Aland gefolgt, wo dieser vom Textus Receptus abweicht. Alle Stellen, die nicht mit Nestle-Aland übereinstimmen, sondern dem Textus Receptus folgen, sind entweder durch Winkel ⌜ ⌝ im Text gekennzeichnet oder durch Fußnoten vermerkt. Ausnahmen davon sind nur die ungekennzeichneten Abschnitte Markus 16,9-20; Lukas 22,43.44; 23,34 und Johannes 7,53-8,11, die nach Auffassung der Herausgeber von Nestle-Aland angeblich „mit Sicherheit nicht zum ursprünglichen Textbestand gehört“ haben sollen.

Die Ergebnisse der Textforschung bestätigen beim Neuen wie beim Alten Testament durchweg in bewunderungswürdiger Weise die bewahrende Hand Gottes in der schriftlichen Überlieferung Seines heiligen Wortes. Wir besitzen heute eine genauere Kenntnis des Bibeltextes als je zuvor.

Der Artikel (Geschlechtswort) wird im neutestamentlichen Griechisch oft anders verwendet als im Deutschen und hat häufig einen stark hinweisenden Charakter. In der Übersetzung sind wir dem Gebrauch des Artikels im Griechischen im Allgemeinen gefolgt, auch wenn dies im Deutschen ungewöhnlich ist, besonders in Verbindung mit dem Namen Christus: der Christus, des Christus usw. Vor Eigennamen ist der Artikel jedoch entsprechend dem deutschen Gebrauch meistens fortgelassen worden.

Auch die vielfach vom Deutschen abweichende Verwendung der Zeiten im Griechischen wurde möglichst beibehalten, z. B. in Markus 8,33: „… und als er seine Jünger sah, tadelte er Petrus, und er sagt: …“

Das Wort „Versammlung“ statt des bekannteren „Gemeinde“ wurde beibehalten. Es scheint die direkte und einfachste Übersetzung des griechischen Wortes ekklesia zu sein (s. Worterklärungen).

Kennzeichnungen im Text

Zur klaren und eindeutigen Wiedergabe des Grundtextes im Deutschen wurden folgende zusätzliche Kennzeichnungen verwendet:

  1. Kursivdruck weist auf eine mehr oder weniger starke Betonung des betreffenden Wortes im Hebräischen oder Griechischen hin.
  2. Kleindruck bedeutet, dass das betreffende Wort im Grundtext nicht vorhanden ist, aber aus sprachlichen Gründen im deutschen Text hinzugefügt wurde.
  3. Runde Klammern ( ) dienen wie Gedankenstriche lediglich zur Gliederung des Textes und zur Erleichterung des Verständnisses.
  4. Hochgestellte Buchstaben a, b, c hinter einem Wort verweisen auf die zugeordneten Fußnoten.
  5. Mit einem hochgestellten Kreis° versehene, aber auch andere, unübersetzt gebliebene Wörter (wie Amen, Baal usw.) sowie biblische Begriffe (wie Brandopfer und andere Opferarten, Erstgeborener, Gesetz usw.) werden in den Worterklärungen erläutert.
  6. Zwischen Winkeln ⌜ ⌝ stehen im Neuen Testament an sich gut bezeugte Wörter, die die Herausgeber des griechischen Grundtextes (Nestle-Aland) jedoch als nicht ausreichend bezeugt ansehen und deshalb nur im Fußnoten-Apparat verzeichnen.
  7. Eckige Klammern [ ] kennzeichnen Textabschnitte im Neuen Testament, die als nicht zum Grundtext gehörig beurteilt werden; sie sind jedoch in den Fußnoten zu finden.

Von den seit einigen Jahren geltenden Rechtschreibungs- und Zeichensetzungsregeln wurde in einigen Fällen abgewichen, wo es das Verständnis des Textes erleichterte.

Der besseren Übersichtlichkeit halber sind Zahlen ab 1001 in Ziffern geschrieben, ebenso alle Altersangaben ab 101 Jahren und alle Wertangaben ab 13; darüber hinaus Zahlenhäufungen, wo die Zahlen deutlich im Mittelpunkt stehen. In den übrigen Fällen ist die bisherige Schreibung in Worten beibehalten worden (z. B. bei Zeitangaben wie Regierungszeiten sowie Mengen von Menschen, Städten, Tieren usw.).

2. Die Fußnoten

Die Fußnoten enthalten wie bisher abweichende Lesarten und Übersetzungsmöglichkeiten sowie sachliche Erklärungen zum Bibeltext. Anmerkungen, die die Auslegung des Textes betreffen, wurden auf ein Mindestmaß beschränkt.

Im Alten Testament wird in den Fußnoten auf hebräische Schreib- oder Leseformen hingewiesen (N. a. L.: „Nach anderer Lesart“). Auch wesentliche Abweichungen anderer Handschriften des hebräischen Grundtextes sind in den Fußnoten vermerkt (z. B. durch die Abkürzung A. H. l.: „Andere Handschriften lesen“).

Im Neuen Testament beziehen sich die Lesartenhinweise (A. l., A. f. h.: „Andere lesen“ bzw. „Andere fügen hinzu“) grundsätzlich nicht auf einzelne griechische Handschriften, sondern auf den Text von NestleAland. Die Abkürzungen „E. l.“ und „M. l.“ („Einige“ bzw. „Mehrere Handschriften lesen“) sowie „E. f. h.“ und „M. f. h.“ („Einige“ bzw. „Mehrere Handschriften fügen hinzu“) weisen jedoch auf Lesarten von Handschriften hin, die Nestle-Aland nicht im Text, sondern im Fußnoten-Apparat verzeichnet.

Bei Mehrfachverwendung einer Fußnote im Kapitel enthalten die Klammern die jeweiligen grammatischen Entsprechungen.

Die Bibelstellenangaben in den Fußnoten entsprechen der heute allgemein anerkannten Kapitel- und Verseinteilung.

3. Abkürzungsverzeichnis

In den Fußnoten

Folgende Abkürzungen werden in den Fußnoten verwendet:

Abw. Abweichend.
Ägypt. Ägyptisch.
Ähnl. Ähnlich.
Äthiop. Äthiopisch.
A. f. h. Nestle-Aland (28. Ausgabe) fügt hinzu.
A. H. f. h. Andere Handschriften fügen hinzu.
A. H. l. Andere Handschriften lesen (Lesarten von hebr. Handschriften, die vom mas. Text abweichen, aber in manchen heutigen Übersetzungen Berücksichtigung finden).
A. l. Nestle-Aland liest.
And. Andere.
Anm. Anmerkung.
Aram. Aramäisch.
AT Altes Testament.
A. ü. Andere übersetzen.
Bez. Bezeichnung.
Bzw. Beziehungsweise.
D. h. Das heißt.
D. i. Das ist.
D. s. Das sind.
Eig. Eigentlich.
E. f. h. Einige Handschriften fügen hinzu.
E. l. Einige Handschriften lesen.
f., ff. folgende, -r, -s.
Griech. Griechisch.
Hebr. Hebräisch.
Kap. Kapitel.
Lat. Lateinisch.
Mas. Masoretisch (der überlieferte hebr. Text des Alten Testaments; s. Einführung).
M. f. h. Mehrere Handschriften fügen hinzu (im NT der Mehrheitstext; s. Einführung).
M. l. Mehrere Handschriften lesen (im NT der Mehrheitstext; s. Einführung).
N. a. L. Nach anderer Lesart (entweder Schreib- oder Leseform des mas. Textes; s. Einführung).
Näml. Nämlich.
nC, n. Chr. nach Christus.
NT Neues Testament.
O. Oder.
Pers. Persisch.
Pl. Plural (Mehrzahl).
S. Siehe.
Sept. Septuaginta (griech. Übersetzung des AT).
Sg. Singular (Einzahl).
so a. sp. so auch später.
U. Und.
Üb. Übersetzung(en).
V. Vers.
vC, v. Chr. vor Christus.
Vgl. Vergleiche.
Viell. Vielleicht.
W. Wörtlich.
Wahrsch. Wahrscheinlich.
Zugl. Zugleich.

Bibelbücher

Altes Testament
1. Mose1. Mo
2. Mose2. Mo
3. Mose3. Mo
4. Mose4. Mo
5. Mose5. Mo
JosuaJos
RichterRi
RuthRt
1. Samuel1. Sam
2. Samuel2. Sam
1. Könige1. Kön
2. Könige2. Kön
1. Chronika1. Chr
2. Chronika2. Chr
EsraEsra
NehemiaNeh
EstherEst
HiobHiob
PsalmPs
SprücheSpr
PredigerPred
Lied der LiederHld
JesajaJes
JeremiaJer
KlageliederKlgl
HesekielHes
DanielDan
HoseaHos
JoelJoel
AmosAmos
ObadjaObad
JonaJona
MichaMich
NahumNah
HabakukHab
ZephanjaZeph
HaggaiHag
SacharjaSach
MaleachiMal
Neues Testament
MatthäusMt
MarkusMk
LukasLk
JohannesJoh
ApostelgeschichteApg
RömerRöm
1. Korinther1. Kor
2. Korinther2. Kor
GalaterGal
EpheserEph
PhilipperPhil
KolosserKol
1. Thessalonicher1. Thes
2. Thessalonicher2. Thes
1. Timotheus1. Tim
2. Timotheus2. Tim
TitusTit
PhilemonPhlm
HebräerHeb
JakobusJak
1. Petrus1. Pet
2. Petrus2. Pet
1. Johannes1. Joh
2. Johannes2. Joh
3. Johannes3. Joh
JudasJud
OffenbarungOff

B. Strong-Nummern im Bibeltext

Die so genannten „Strong-Nummern“ werden besonders im englischen Sprachraum seit langem als nützliche Hilfsmittel bei der intensiven Beschäftigung mit dem Wort Gottes geschätzt. Mit ihrer Hilfe lässt sich ohne nähere Kenntnis der Grundtextsprachen Hebräisch/Aramäisch und Griechisch feststellen, welches hebräische/aramäische Wort im Alten Testament und welches griechische Wort im Neuen Testament hinter der Übersetzung steht.

Das umfangreiche Werk des US-Theologen James Strong (1822-1894) wurde 1890 erstmalig als Buch gedruckt. Es bestand im Wesentlichen aus einer vollständigen Konkordanz der englischsprachigen „Common English Version“, wie er sie nannte (d. h. der Authorized Version/King James Version), und je einem hebräisch-aramäischen und griechischen Wörterbuch.

Strong versah zunächst jedes Wort des hebräisch-aramäischen Alten Testaments und des griechischen Neuen Testaments in alphabetischer Reihenfolge mit einer fortlaufenden Nummer.

Diese „Strong-Nummern“ verband er mit den jeweiligen englischen Entsprechungen der Grundsprachen in der Authorized Version.

In der darauf aufbauenden Konkordanz stand daher hinter jedem Vorkommen eines englischen Wortes die Strong-Nummer des entsprechenden hebräischen oder griechischen Wortes. Die Bedeutung konnte dann in zwei dazugehörigen Wörterlisten unter den jeweiligen Nummern gefunden werden. Diese beiden Wörterbücher mit 8674 hebräischen und 5624 griechischen Wörtern enthielten die Übersetzungen mit Hinweisen auf die jeweiligen Wortwurzeln oder Wortstämme.

Eine digitale Version dieser Arbeit wie die Elberfelder Übersetzung Edition CSV Hückeswagen ermöglicht für deutschsprachige Leser ein noch besseres und schnelleres Eindringen in den Grundtext.

  1. Im deutschen Bibeltext steht hinter (fast) jedem Wort die entsprechende Strong-Nummer.
  2. Beim Anklicken dieser Strong-Nummer erscheint eine neue Ansicht, in der oben die Strong-Nummer mit dem hebräischen/aramäischen oder griechischen Wort und einer Umschrift in lateinischen Buchstaben erscheint.
  3. Außerdem werden die Anzahl der Vorkommen des Wortes, die Übersetzungen und die jeweiligen Bibelstellen angegeben. Beim Anklicken der Stellenangaben gelangt man zu deren Wortlaut.

Auf diese Weise sind die verschiedenen Vorkommen und Bedeutungen eines Wortes im Grundtext leicht und schnell aufzufinden. Der Nutzer besitzt also neben der Bibelübersetzung und ihren Funktionen (Wort- und Verssuche, deutsche Konkordanz usw.) gleichzeitig eine Konkordanz und die Wörterbücher der Grundsprachen der Bibel mit den verschiedenen Wiedergaben eines Wortes des Grundtextes in der Elberfelder Übersetzung Edition CSV Hückeswagen.

Einige zusätzliche Bemerkungen:

  1. Die bestimmten Artikel der, die, das, die unbestimmten Artikel ein, eine und das Bindewort und haben im Alten Testament keine Strong-Nummer. Da es im Griechischen auch keinen unbestimmten Artikel gibt, fehlt hier ebenfalls eine Strong-Nummer. Auch die im Deutschen bei der Bildung vieler Zeitformen verwendeten Hilfs- und Modalverben (werden, haben, wollen, können, dürfen usw.) haben in den meisten Fällen keine Entsprechung im Hebräischen und Griechischen und bleiben daher ohne Strong-Nummern.
  2. Steht im deutschen Bibeltext hinter einem Wort keine Strong-Nummer, kann das auch an der unterschiedlichen Struktur der Sprachen liegen, die häufig nicht „deckungsgleich“ übersetzt werden können. Beispielsweise wird das Hilfsverb sein nur selten im Hebräischen verwendet und fehlt dagegen – anders als im Deutschen – sehr häufig. Der folgende Beispielvers beinhaltet beide Möglichkeiten: „Und die Erde H776 war H1961 wüst H8414 und leer H922, und Finsternis H2822 war über H5921 H6440 der Tiefe H8415“ (1. Mo 1,2). In diesem Vers steht im hebräischen Text beim ersten Mal ein Verb, im zweiten Fall jedoch nicht.
  3. Eine Besonderheit des Hebräischen sind spezielle Infinitivkonstruktionen, wie zum Beispiel in 1. Mose 3,16: „Ich werde die Mühsal H6093 deiner Schwangerschaft H2032 sehr *H7235 mehren H7235.“ Im Grundtext heißt es eigentlich: „… (mit) Mehren H7235 mehren H7235“. Hier steht also dasselbe Verb zweimal, einmal im Infinitiv und einmal in einer konjugierten Form. Der Infinitiv wird im Deutschen meistens mit einem Adverb (hier: sehr) wiedergegeben, das dann mit einem * versehen ist, um zu zeigen, dass es dieselbe Strong-Nummer trägt wie die konjugierte Verbform; denn die eigentlichen Strong-Nummern für sehr und sicher sind ganz andere.
  4. Neue Strong-Nummern wurden in der vorliegenden Ausgabe für viele Zahlwörter eingeführt, so z. B. für 200 und 2.000, die als Dual-Formen bei Strong dieselbe Nummer trugen wie 100 und 1.000, was sehr verwirrend war. Ebenso sind für zusammengesetzte Zahlwörter neue Nummern eingeführt worden, um eine Anhäufung von Strong-Nummern zu vermeiden. Gleiches gilt für eine Reihe von zusammengesetzten Adverbien (z.B. lama „warum“, das unter ma „was“ eingeordnet war) oder einigen anderen Wörtern, die bei Strong nicht berücksichtigt wurden.
  5. Strong führte in seiner Konkordanz aus heutiger Sicht nicht existente Wörter auf – eine Folge der damals noch unvollständigen Kenntnis der alten hebräischen Sprache. Dazu gehören die Verben jalach H3212 „gehen“, janach H3240 „ruhen“, namal H5243 „beschneiden“ und nasag H5253 „weichen“; stattdessen stehen dort jetzt die Nummern für die Verben halach H1980, nuach H5117, mul H4135, sug H5472.
  6. In den Fällen, wo die deutsche Übersetzung sehr stark vom Grundtext abweicht, aber in einer Fußnote der genaue Wortlaut angegeben ist, stehen die Strong-Nummern häufig nicht im Fließtext, sondern in der Fußnote, so z. B. in Galater 2,6. Hier lautet der Fließtext: „Von ~(G575) denen ~(G3588) aber ~(G1161), die in Ansehen ~(G1380) standen ~(G1510)“, die Fußnote dagegen: „W. Von G575 den G3588 als etwas G5100 zu sein G1511 Angesehenen G1380 aber G1161“.
  7. Bei Strong-Nummern, die mit einer Tilde ˜ markiert sind, wird ausschließlich die Zuordnung in der entsprechenden Fußnote berücksichtigt: „Und er sprach H559: Was H4100 hast du getan H6213! Horch ~(H6963)! Das Blut ~(H1818) deines Bruders ~(H251) schreit ~(H6817) zu ~(H413) mir {Fußnote: W. Stimme H6963 des Blutes H1818 deines Bruders H251, das zu H413 mir schreit H6817.} von H4480 dem Erdboden H127 her“ (1. Mo 4,10).
  8. Strong-Nummern, die in ( ) stehen, sind verbunden mit dem Wort der entsprechenden Strong-Nummer ohne ( ), das die Hauptbedeutung wiedergibt. Im Hebräischen oder Griechischen steht dort nur ein Wort. Ein Beispiel dafür möge genügen: „Er G3588 aber G1161 stand G1453 auf (G1453), nahm G3880 das G3588 Kind G3813 und G2532 seine G846 Mutter G3384 bei Nacht G3571 zu sich und G2532 zog G402 hin (G402) nach G1519 Ägypten G125“ (Mt 2,14).
  9. Ein ▸ hinter bzw. vor einer Strong-Nummer bedeutet, dass das Wort im Grundtext aus zwei unterschiedlichen Wörtern zu einem Wort verschmolzen ist. Es gibt nicht ein Haupt-Wort wie zum Beispiel in Matthäus 5,15: „Man zündet G2545 auch G3761 nicht G3761 eine Lampe G3088 an (G2545)“. So setzt sich das griechische Wort oude („auch nicht“) aus ou („nicht“) und de („aber“) zusammen.
  10. In den seltenen Fällen, in denen Nestle-Aland (NA) einen anderen Wortlaut hat als Textus Receptus (TR), versuchen wir das durch die Kürzel „NA“ und „TR“ kenntlich zu machen. Als Beispiel sei dazu Apostelgeschichte 10,19 genannt: „Während aber Petrus über das Gesicht nachsann G6123 NA /G1760 TR, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich.“
  11. Als Grundlage des Alten Testaments dient der masoretische Text (MT). Wenn in sehr seltenen Fällen Lesarten anderer hebräischer Handschriften (AH) herangezogen werden, haben wir das durch die entsprechenden Kürzel „MT“ und „AH“ kenntlich gemacht. Als Beispiel sei Jeremia 23,39 genannt: „darum, siehe, werde ich euch ganz vergessen H5382 MA {Fußnote: A. H. l. euch aufheben H5375 AH} , und euch und die Stadt, die ich euch und euren Vätern gegeben habe, von meinem Angesicht verstoßen.“
  12. Strong-Nummern an aramäischen Wörtern des Alten Testaments beginnen mit „A“. Ein Beispiel dazu aus Esra 4,7.8: „Die Schrift H3791 des Briefes H5406 war aber aramäisch H762 geschrieben H3789 und ins Aramäische H762 übersetzt H8638. Rechum A7348, der Statthalter A1169 A2942, und Schimschai A8124, der Schreiber A5613, schrieben A3790 an Artasasta A783, den König A4430 …“
  13. Im 19. Jh. war die Herkunft einiger hebräischer Wörter noch unbekannt. Deswegen bekamen gleichgeschriebene Wörter auch die gleiche Strong-Nummer. Das führte dazu, dass z. B. „Steinhaufen“ und „Welle“ die gleiche Strong-Nummer H1530 trugen. Heute weiß man, dass hebr. gal zwei unterschiedliche Ursprünge besitzt. Trotz identischer Schreibweise liegen demnach zwei verschiedene Wörter vor. Um das kenntlich zu machen, die alphabetische Reihenfolge aber zu wahren, wurden die Strong-Nummern in solchen Fällen mit einer Zusatzzahl versehen: „über Steinhaufen H1530:1 schlingen sich seine Wurzeln, er schaut die Wohnung der Steine“ (Hiob 8,17). Aber: „Er verwandelt den Sturm in Stille, und es legen sich die Wellen H1530:2“ (Ps 107,29).

Weitere Verbesserungen werden falls nötig im Lauf der Zeit im Text angebracht.

C. Lemmatisierung

Zur Verbesserung des Wortstudiums wurde eine Lemmatisierung des Bibeltextes durchgeführt. Unter einem Lemma (Plural: Lemmata) versteht man die Grundform eines Wortes bzw. das Stichwort in einem Nachschlagewerk. Wie in früheren Konkordanzen lassen sich damit gezielt alle Vorkommen eines Wortes auffinden, unabhängig von der im Text verwendeten Form.

Als Beispiel sei das Wort „gehen“ genannt. Wer in einer normalen Textsuche nach „geh“ sucht, findet dadurch „geht“, „gehst“, „gehe“ und „gehen“ aber nicht „ging“, „gingst“, „gegangen“, usw. Durch die Suche mit einem Lemma wird dieses Problem gelöst und es können alle Formen gefunden werden. Diese auf Lemmata basierte Suche wird bei der Eingabe im Suchfeld automatisch vorgeschlagen. Alternativ kann sie auch gezielt mit anderen Suchausdrücken kombiniert werden, siehe dazu die Tipps zur Suche.

Neben der Verfeinerung der Suchmöglichkeiten erleichtert die Lemmatisierung auch das Studium der Wörter des Grundtextes. Bei der Ansicht eines griechischen Wortes (anhand der Strong-Nummer) sieht man so auf einen Blick, wie es im deutschen Bibeltext übersetzt wurde und mit welchen Lemmata danach gesucht werden kann.

Die Lemmatisierung des Alten und Neuen Testaments ist nun abgeschlossen. Weitere Verbesserungen werden im Lauf der Zeit durchgeführt. Wir freuen uns über Rückmeldungen.

Die Bearbeiter, Juni 2022
Stefan Drüeke und Arend Remmers

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