Zeige:

4. Mose 44. Mo 4

Und der HERR H3068 redete H1696 zu H413 Mose H4872 und zu H413 Aaron H175 und sprach H559:1: Nimm H5375 die Summe H7218 der Söhne H1121 Kehats H6955 aus (H8432) der Mitte H8432 der Söhne H1121 Levis H3881 auf (H5375), nach ihren Familien H4940, nach ihren Vaterhäusern H1+H1004, von H1121 dreißig H7970 Jahren H8141 und darüber H4605 bis H1121+H5704 zu fünfzig H2572 Jahren H8141, alle H3605, die in die Arbeit H6635a treten H935, um das Werk H4399 am Zelt H168 der Zusammenkunft H4150 zu verrichten H6213.

Dies H2063 ist der Dienst H5656 der Söhne H1121 Kehats H6955 am Zelt H168 der Zusammenkunft H4150: das Hochheilige H6944+H6944. Und Aaron H175 und seine Söhne H1121 sollen beim Aufbruch H5265 des Lagers H4264 hineingehen H935 und den Scheide-Vorhang H4539+H6532b abnehmen H3381 und die Lade H727 des Zeugnisses H5715 damit bedecken H3680; und sie sollen eine Decke H3681 aus Seekuhfell H5785+H8476 darüber H5921 legen H5414 und ein Tuch H899, ganz H3632 aus blauem H8504 Purpur (H8504), oben H4605 darüber (H4605) breiten H6566 und ihre Stangen H905 daran tun H7760. Und über H5921 den Tisch H7979 der Schaubrote H6440 sollen sie ein Tuch H899 aus blauem H8504 Purpur (H8504) breiten H6566 und die Schüsseln H7086 und Schalen H4518 und Spendschalen H3709 und die Kannen H7184 zum Trankopfer H5262 darauf H5921 stellen H5414; und das beständige H8548 Brot H3899 soll darauf H5921 sein H1961; und hierüber H5921 sollen sie ein Tuch H899 aus Karmesin H8144+H8438:1 breiten H6566 und es mit einer Decke H4372 aus Seekuhfell H5785+H8476 bedecken H3680; und sie sollen seine Stangen H905 daran tun H7760. Und sie sollen ein Tuch H899 aus blauem H8504 Purpur (H8504) nehmen H3947 und den Leuchter H4501 des Lichts H3974 bedecken H3680 und seine Lampen H5216 und seine Dochtscheren H4457 und seine Löschnäpfe H4289 und alle H3605 seine Ölgefäße H3627+H8081, womit H834 man den Dienst H8334 an ihm verrichtet (H8334); und sie sollen ihn und alle H3605 seine Geräte H3627 in H413 eine Decke H4372 aus Seekuhfell H5785+H8476 tun H5414 und auf H5921 die Trage H4132 legen H5414. Und über H5921 den goldenen H2091 Altar H4196 sollen sie ein Tuch H899 aus blauem H8504 Purpur (H8504) breiten H6566 und ihn mit einer Decke H4372 aus Seekuhfell H5785+H8476 bedecken H3680 und seine Stangen H905 daran tun H7760. Und sie sollen alle H3605 Geräte H3627 des Dienstes H8335 nehmen H3947, womit H834 man den Dienst H8334 im Heiligtum H6944 verrichtet (H8334), und sie in ein Tuch H899 aus blauem H8504 Purpur (H8504) legen H5414 und sie mit einer Decke H4372 aus Seekuhfell H5785+H8476 bedecken H3680 und auf H5921 die Trage H4132 legen H5414. Und sie sollen den Altar H4196 von der Fettasche H1878 reinigen (H1878) und ein Tuch H899 aus rotem H713 Purpur (H713) über H5921 ihn (H5921) breiten H6566 und darauf H5921 alle H3605 seine Geräte H3627 legen H5414, womit H834 man den Dienst H8334 auf H5921 ihm verrichtet (H8334): die Kohlenpfannen H4289 und die Gabeln H4207 und die Schaufeln H3257 und die Sprengschalen H4219, alle H3605 Geräte H3627 des Altars H4196; und sie sollen eine Decke H3681 aus Seekuhfell H5785+H8476 darüber H5921 breiten H6566 und seine Stangen H905 daran tun H7760. Und wenn Aaron H175 und seine Söhne H1121 beim Aufbruch H5265 des Lagers H4264 das Bedecken H3680 des Heiligtums H6944 und aller H3605 Geräte H3627 des Heiligtums H6944 beendet H3615 haben, so sollen danach H310+H3651:1 die Söhne H1121 Kehats H6955 kommen H935, um es zu tragen H5375, damit sie das Heilige H6944 nicht H3808 anrühren H5060 und sterben H4191. Das H428 ist es, was die Söhne H1121 Kehats H6955 vom Zelt H168 der Zusammenkunft H4150 zu tragen H4853:1 haben.

Und Eleasar H499, der Sohn H1121 Aarons H175, des Priesters H3548, hat die Aufsicht H6486 über das Öl H8081 für das Licht H3974 und über das wohlriechende H5561 Räucherwerk H7004 und das beständige H8548 Speisopfer H4503 und das Salböl H4888+H8081, die Aufsicht H6486 über die ganze H3605 Wohnung H4908 und alles H3605, was H834 darin ist, über das Heiligtum H6944 und über seine Geräte H3627.

Und der HERR H3068 redete H1696 zu H413 Mose H4872 und zu H413 Aaron H175 und sprach H559:1: Ihr sollt den Stamm H7626 der Familien H4940 der Kehatiter H6956 nicht H408 ausgerottet H3772 werden lassen aus (H8432) der Mitte H8432 der Leviten H3881; sondern dies H2063 sollt ihr ihnen tun H6213, damit sie leben H2421 und nicht H3808 sterben H4191, wenn sie dem Allerheiligsten H6944+H6944 nahen H5066: Aaron H175 und seine Söhne H1121 sollen hineingehen H935 und jeden H3605 Einzelnen H376 von ihnen an H5921 seinen Dienst H5656 und an H413 seine Traglast H4853:1 stellen H7760; aber sie sollen nicht H3808 hineingehen H935, dass sie auch nur einen Augenblick ~(H1104:1) das Heilige H6944 sehen H7200c und sterben H4191.

Und der HERR H3068 redete H1696 zu H413 Mose H4872 und sprach H559:1: Nimm H5375 auch H1571 die Summe H7218 der Söhne H1121 Gersons H1648 auf, nach ihren H1992 Vaterhäusern H1+H1004, nach ihren Familien H4940; von H1121 dreißig H7970 Jahren H8141 und darüber H4605 bis H1121+H5704 zu fünfzig H2572 Jahren H8141 sollst du sie mustern H6485, alle H3605, die in die Arbeit H5656a treten H935, um den Dienst H5656 am Zelt H168 der Zusammenkunft H4150 zu verrichten H5647. Dies H2063 ist der Dienst H5656 der Familien H4940 der Gersoniter H1649 im Dienen H5647 und im Tragen H4853:1: Sie sollen die Teppiche H3407 der Wohnung H4908 tragen H5375 und das Zelt H168 der Zusammenkunft H4150, seine Decke H4372 und die Decke H4372 aus Seekuhfell H5785+H8476, die H834 oben H4605 darüber H5921 ist, und den Vorhang H4539 vom Eingang H6607 des Zeltes H168 der Zusammenkunft H4150 und die Umhänge H7050:1 des Vorhofs H2691 und den Vorhang H4539 vom Eingang H6607 des Tores H8179 des Vorhofs H2691, der H834 rings H5439 um H5921 die Wohnung H4908 und um H5921 den Altar H4196 ist, und ihre Seile H4340 und alle H3605 Geräte H3627 ihres Dienstes H5656; und alles H3605, was H834 an ihnen zu tun H6213 ist, sollen sie verrichten H5647. Nach H5921 dem Befehl H6310 Aarons H175 und seiner Söhne H1121 soll jeder H3605 Dienst H5656 der Söhne H1121 der Gersoniter H1649 sein H1961 hinsichtlich all H3605 ihrer Traglast H4853:1 und all H3605 ihres Dienstes H5656; und ihr sollt ihnen H5921 den Dienst H4931 all H3605 dessen auftragen H6485, was sie zu tragen H4853:1 haben. Das H2063 ist der Dienst H5656 der Familien H4940 der Söhne H1121 der Gersoniter H1649 am Zelt H168 der Zusammenkunft H4150; und ihr Dienst H4931 sei unter der Hand H3027 Ithamars H385, des Sohnes H1121 Aarons H175, des Priesters H3548.

Die Söhne H1121 Meraris H4847 – nach ihren Familien H4940, nach ihren Vaterhäusern H1+H1004 sollst du sie mustern H6485; von H1121 dreißig H7970 Jahren H8141 und darüber H4605 bis H1121+H5704 zu fünfzig H2572 Jahren H8141 sollst du sie mustern H6485, alle H3605, die in die Arbeit H6635a treten H935, um den Dienst H5656 am Zelt H168 der Zusammenkunft H4150 zu verrichten H5647. Und dies H2063 ist es, was sie tragen ~(H4853:1) sollen ~(H4931)d, nach ihrem ganzen H3605 Dienst H5656 am Zelt H168 der Zusammenkunft H4150: die Bretter H7175 der Wohnung H4908 und ihre Riegel H1280 und ihre Säulen H5982 und ihre Füße H134 und die Säulen H5982 des Vorhofs H2691 ringsum H5439 und ihre Füße H134 und ihre Pflöcke H3489 und ihre Seile H4340, nach allen H3605 ihren Geräten H3627 und nach all H3605 ihrem Dienst H5656; und mit Namen H8034 sollt ihr ihnen die Geräte ~(H3627+H4931) zuzählen H6485, die sie tragen ~(H4853:1) sollene. Das H2063 ist der Dienst H5656 der Familien H4940 der Söhne H1121 Meraris H4847, nach all H3605 ihrem Dienst H5656 am Zelt H168 der Zusammenkunft H4150, unter der Hand H3027 Ithamars H385, des Sohnes H1121 Aarons H175, des Priesters H3548.

Und Mose H4872 und Aaron H175 und die Fürsten H5387:1 der Gemeinde H5712 musterten H6485 die Söhne H1121 der Kehatiter H6956 nach ihren Familien H4940 und nach ihren Vaterhäusern H1+H1004, von H1121 dreißig H7970 Jahren H8141 und darüber H4605 bis H1121+H5704 zu fünfzig H2572 Jahren H8141, alle H3605, die in die Arbeit H6635a traten H935 zum Dienst H5656 am Zelt H168 der Zusammenkunft H4150. Und ihre Gemusterten H6485, nach ihren Familien H4940, waren H1961 2750 H9804. Das H428 sind die Gemusterten H6485 der Familien H4940 der Kehatiter H6956, alle H3605, die am Zelt H168 der Zusammenkunft H4150 dienten H5647, die H834 Mose H4872 und Aaron H175 musterten H6485 nach H5921 dem Befehl H6310 des HERRN H3068 durch H3027 Mose H4872.

Und die Gemusterten H6485 der Söhne H1121 Gersons H1648, nach ihren Familien H4940 und nach ihren Vaterhäusern H1+H1004, von H1121 dreißig H7970 Jahren H8141 und darüber H4605 bis H1121+H5704 zu fünfzig H2572 Jahren H8141, alle H3605, die in die Arbeit H6635a traten H935 zum Dienst H5656 am Zelt H168 der Zusammenkunft H4150: Ihre Gemusterten H6485, nach ihren Familien H4940, nach ihren Vaterhäusern H1+H1004, waren H1961 2630 H9802. Das H428 sind die Gemusterten H6485 der Familien H4940 der Söhne H1121 Gersons H1648, alle H3605, die am Zelt H168 der Zusammenkunft H4150 dienten H5647, die H834 Mose H4872 und Aaron H175 musterten H6485 nach H5921 dem Befehl H6310 des HERRN H3068.

Und die Gemusterten H6485 der Familien H4940 der Söhne H1121 Meraris H4847, nach ihren Familien H4940, nach ihren Vaterhäusern H1+H1004, von H1121 dreißig H7970 Jahren H8141 und darüber H4605 bis H1121+H5704 zu fünfzig H2572 Jahren H8141, alle H3605, die in die Arbeit H6635a traten H935 zum Dienst H5656 am Zelt H168 der Zusammenkunft H4150: Ihre Gemusterten H6485, nach ihren Familien H4940, waren H1961 3200 H9809. Das H428 sind die Gemusterten H6485 der Familien H4940 der Söhne H1121 Meraris H4847, die H834 Mose H4872 und Aaron H175 musterten H6485 nach H5921 dem Befehl H6310 des HERRN H3068 durch H3027 Mose H4872.

Alle H3605 Gemusterten H6485, die H834 Mose H4872 und Aaron H175 und die Fürsten H5387:1 Israels H3478 musterten H6485, die Leviten H3881 nach ihren Familien H4940 und nach ihren Vaterhäusern H1+H1004, von H1121 dreißig H7970 Jahren H8141 und darüber H4605 bis H1121+H5704 zu fünfzig H2572 Jahren H8141, alle H3605, die antraten H935, um den Dienst H5656 der Bedienung H5656 und den Dienst H5656 des Tragens H4853:1 am Zelt H168 der Zusammenkunft H4150 zu verrichten H5647: Ihre Gemusterten H6485 waren H1961 8580 H9829. Nach H5921 dem Befehl H6310 des HERRN H3068 musterte H6485f man sie durch H3027 Mose H4872g, jeden H376 Einzelnen H376 zu H5921 seinem Dienst H5656 und zu H5921 seiner Traglast H4853:1; und sie wurden von ihm gemustert H6485, wie der HERR H3068 Mose H4872 geboten H6680 hatte.

Fußnoten

  1. Woanders: Kriegsdienst.
  2. Eig. den Vorhang, die Decke, o. den deckenden Vorhang (siehe über das Wort „Vorhang“ 2. Mose 26,31–33).
  3. A. ü. dass sie sehen, wie das Heilige bedeckt H1104:1 wird.
  4. W. dies ist der Dienst H4931 ihrer Traglast H4853:1.
  5. W. die Geräte H3627 des Dienstes H4931 ihrer Traglast H4853:1 zuzählen.
  6. O. beorderte, o. bestellte.
  7. A. ü. Nach dem Befehl des HERRN durch Mose musterte man (o. er) sie.

Einführung
Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen) mit Strong-Nummern

A. Vorwort zur Bibelausgabe

Die hier verwendete Bibelausgabe geht zurück auf die so genannte „Elberfelder Übersetzung“, die erstmals in den Jahren 1855 bis 1871 erschien und mit dem Ziel erstellt wurde, unter Berücksichtigung der damals vorhandenen wissenschaftlichen Ausgaben des hebräischen und griechischen Grundtextes eine möglichst wortgetreue Übersetzung des Grundtextes zu bieten.

Durch Gottes Gnade kann jetzt eine Neubearbeitung dieser Übersetzung erscheinen. Dazu wurden unter anderem die heutigen wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben des Alten und Neuen Testaments herangezogen (K. Elliger und W. Rudolph: Biblia Hebraica Stuttgartensia, Stuttgart, 2. Auflage 1984; Nestle-Aland: Novum Testamentum Graece, Stuttgart, 28. Auflage 2012; The New Testament: The Greek Text Underlying the English Authorised Version of 1611, London o. J.)

Hier und da bestand die Möglichkeit, die Genauigkeit der Übersetzung etwas zu verbessern. Auch sprachliche und stilistische Glättungen wurden an vielen Stellen vorgenommen. Dabei war es Wunsch und Ziel der Bearbeiter, dass diese Ausgabe der Heiligen Schrift weiterhin dem Anspruch genügt, möglichst wortgetreu und doch verständlich zu sein.

Der Bibeltext enthält die heute allgemein üblichen Kapitel- und Verseinteilungen. Diese sind an die wissenschaftlichen Textausgaben und andere Bibelübersetzungen angeglichen worden. Das betrifft insbesondere die Überschriften der Psalmen, die, obwohl sie zum Bibeltext gehören, bislang nicht in die Verszählung einbezogen waren.

Auf die Einfügung von Abschnittsüberschriften wurde bewusst verzichtet, da sie auch in den Grundtexten nicht vorhanden sind. Einige Parallelstellenhinweise im Alten Testament wurden beibehalten; im Neuen Testament sind weiterhin nur deutlich erkennbare Zitate aus dem Alten Testament angegeben.

Wie die ursprünglichen Übersetzer lehnen auch die jetzigen Bearbeiter alle Ansätze der Bibelkritik ab, die die Inspiration und Autorität des Wortes Gottes und seine innere Einheit in Frage stellen. Dem Gesamtzusammenhang der Heiligen Schrift muss daher besonders Rechnung getragen werden, wenn der Handschriftenbefund gelegentlich nicht eindeutig ist. Das bedeutet, dass die Bearbeiter nicht kritiklos dem Text der wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben folgen.

1. Der Text

Altes Testament

Aus Hochachtung vor dem hebräischen Text des Alten Testaments wurde schon im Altertum beim Abschreiben höchste Sorgfalt verwandt. In der Zeit von ca. 700 bis 1000 n. Chr. entwickelten die Masoreten (hebr. für „Überlieferer“) ein System, das den ursprünglich nur in Konsonantenschrift überlieferten Bibeltext durch eingefügte Vokalzeichen, Akzente und Erklärungen ergänzen und verdeutlichen sollte. Außerdem wurden an verschiedenen Stellen schwer verständliche Wörter (hebr. Ketiv: „Schreibform“) mit einer alternativen Vokalisierung (hebr. Qere: „Leseform“) versehen. Für die Abschriften der Bibeltexte wurden genaue Regeln aufgestellt. Die große Genauigkeit der alten hebräischen Bibelhandschriften wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts durch die zum Teil über 2000 Jahre alten Bibelfunde von Qumran am Toten Meer bestätigt. Die wissenschaftliche Ausgabe des hebräischen Textes des Alten Testaments, die Biblia Hebraica Stuttgartensia, ist die getreue Wiedergabe einer einzigen masoretischen Handschrift aus dem Jahr 1008, des Codex Leningradensis. Abweichende Lesarten anderer hebräischer Handschriften, der Septuaginta (d. i. die griechische Übersetzung des Alten Testaments aus der Zeit um 200 v. Chr.), sowie weiterer alter Übersetzungen (z. B. der syrischen und lateinischen) sind in den Fußnoten der Biblia Hebraica angegeben.

Die vorliegende Überarbeitung fußt grundsätzlich auf dem sehr genau überlieferten masoretischen Text der Biblia Hebraica. Nur in seltenen Fällen wurden die Lesarten anderer hebräischer Handschriften oder alter Übersetzungen vorgezogen, was jeweils in einer Fußnote vermerkt ist.

Der früher mit Jehova wiedergegebene Name des Bundesgottes Israels, JHWH („der ewig Seiende“), ist durch HERR (in Kapitälchen) ersetzt worden. Die Wiedergabe durch Herr (ohne Artikel), die der Heilige Geist im Neuen Testament für diesen Namen benutzt hat (vgl. Matthäus 1,20 mit Fußnote), hat uns bei diesem Schritt bestärkt. Die Übernahme der Bezeichnung Jahwe in den Text des Wortes Gottes hielten wir nicht für sinnvoll, da sie lediglich eine wissenschaftliche Rekonstruktion des ursprünglich nur mit Konsonanten geschriebenen alttestamentlichen Gottesnamens JHWH ist. Sie wird nur in den Fußnoten (neben Jehova) verwendet. Die genaue Aussprache des Namens JHWH ist nicht mehr bekannt, weil stattdessen im Hebräischen immer Adonai (Herr) oder in der Verbindung Adonai-JHWH immer Elohim (Gott) gelesen wurde und wird. Die früher durch Jehova Gott wiedergegebene Wortverbindung JHWH-Elohim lautet jetzt Gott der HERR. Die von JHWH abgeleitete seltene Kurzform Jah wurde entsprechend der hebräischen Schreibweise beibehalten.

Im Allgemeinen ist im Alten Testament „Gott“ oder „Götter“ die Wiedergabe des hebräischen Namens Elohim (eine Pluralform). Auf die Verwendung der beiden anderen hebräischen Namen Gottes: El (der Starke), Eloah (der Mächtige, Unumschränkte oder: der Furcht Einflößende) wird jeweils in den Fußnoten hingewiesen.

Neues Testament

Vom Neuen Testament sind heute ungefähr 5300 Handschriften in griechischer Sprache bekannt. Zur Zeit der Entstehung der „Elberfelder Übersetzung“ waren es vielleicht 1000, während die erste gedruckte Textausgabe des griechischen Neuen Testaments von Erasmus von Rotterdam (1516) auf nur sechs relativ jungen Handschriften beruhte. Der in der Folgezeit kaum veränderte Text von Erasmus, der den Übersetzungen der Reformationszeit (in Deutschland 1522 Martin Luther, in England 1611 der King James Version oder Authorised Version) als Vorlage gedient hat, wurde im Jahr 1633 von dem Buchdrucker Elzevir erstmals Textus Receptus (lat. für „angenommener“ oder „anerkannter Text“) genannt. Die Mehrzahl aller heute bekannten griechischen Handschriften des Neuen Testaments entspricht diesem Text. Diese früher als „Koine“ oder „Reichstext“ bezeichnete Textform wird nach ihrer Herkunft auch „Byzantinischer Text“ oder wegen der Menge der Handschriften „Mehrheitstext“ genannt. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Textform, die seit dem 4. Jahrhundert im Osten des Römischen Reichs (Byzanz/Konstantinopel) in fortschreitendem Maß durch „korrigierende“ Eingriffe verändert worden ist.

Die meisten der heute bekannten ca. 5300 griechischen Handschriften des Neuen Testaments sind in den letzten 200 Jahren entdeckt und ausgewertet worden, die ältesten davon, insbesondere die Papyri, erst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gerade die ältesten Manuskripte enthalten an manchen Stellen einen anderen Wortlaut als der Textus Receptus, und die Textforschung bemüht sich, zu ermitteln, welches die ursprüngliche Lesart ist. Das Ergebnis dieser Arbeit sind die wissenschaftlichen Textausgaben des griechischen Neuen Testaments, deren bekannteste die von Nestle-Aland ist. Unterschiede gibt es nur bei einem kleinen Bruchteil des gesamten Textes des Neuen Testaments. Viele davon sind Abweichungen in Rechtschreibung oder Grammatik, die in einer Übersetzung gar nicht ausgedrückt werden können. In den anderen Fällen sind die Bearbeiter dieser Bibelausgabe nicht immer dem Text von Nestle-Aland gefolgt, wo dieser vom Textus Receptus abweicht. Alle Stellen, die nicht mit Nestle-Aland übereinstimmen, sondern dem Textus Receptus folgen, sind entweder durch Winkel im Text gekennzeichnet oder durch Fußnoten vermerkt. Ausnahmen davon sind nur die ungekennzeichneten Abschnitte Markus 16,9-20; Lukas 22,43.44; 23,34 und Johannes 7,53-8,11, die nach Auffassung der Herausgeber von Nestle-Aland angeblich „mit Sicherheit nicht zum ursprünglichen Textbestand gehört“ haben sollen.

Die Ergebnisse der Textforschung bestätigen beim Neuen wie beim Alten Testament durchweg in bewunderungswürdiger Weise die bewahrende Hand Gottes in der schriftlichen Überlieferung Seines heiligen Wortes. Wir besitzen heute eine genauere Kenntnis des Bibeltextes als je zuvor.

Der Artikel (Geschlechtswort) wird im neutestamentlichen Griechisch oft anders verwendet als im Deutschen und hat häufig einen stark hinweisenden Charakter. In der Übersetzung sind wir dem Gebrauch des Artikels im Griechischen im Allgemeinen gefolgt, auch wenn dies im Deutschen ungewöhnlich ist, besonders in Verbindung mit dem Namen Christus: der Christus, des Christus usw. Vor Eigennamen ist der Artikel jedoch entsprechend dem deutschen Gebrauch meistens fortgelassen worden.

Auch die vielfach vom Deutschen abweichende Verwendung der Zeiten im Griechischen wurde möglichst beibehalten, z. B. in Markus 8,33: „… und als er seine Jünger sah, tadelte er Petrus, und er sagt: …“

Das Wort „Versammlung“ statt des bekannteren „Gemeinde“ wurde beibehalten. Es scheint die direkte und einfachste Übersetzung des griechischen Wortes ekklesia zu sein (s. Worterklärungen).

Kennzeichnungen im Text

Zur klaren und eindeutigen Wiedergabe des Grundtextes im Deutschen wurden folgende zusätzliche Kennzeichnungen verwendet:

  1. Kursivdruck weist auf eine mehr oder weniger starke Betonung des betreffenden Wortes im Hebräischen oder Griechischen hin.
  2. Kleindruck bedeutet, dass das betreffende Wort im Grundtext nicht vorhanden ist, aber aus sprachlichen Gründen im deutschen Text hinzugefügt wurde.
  3. Runde Klammern ( ) dienen wie Gedankenstriche lediglich zur Gliederung des Textes und zur Erleichterung des Verständnisses.
  4. Hochgestellte Buchstaben a, b, c hinter einem Wort verweisen auf die zugeordneten Fußnoten.
  5. Mit einem hochgestellten Kreis° versehene, aber auch andere, unübersetzt gebliebene Wörter (wie Amen, Baal usw.) sowie biblische Begriffe (wie Brandopfer und andere Opferarten, Erstgeborener, Gesetz usw.) werden in den Worterklärungen erläutert.
  6. Zwischen Winkeln stehen im Neuen Testament an sich gut bezeugte Wörter, die die Herausgeber des griechischen Grundtextes (Nestle-Aland) jedoch als nicht ausreichend bezeugt ansehen und deshalb nur im Fußnoten-Apparat verzeichnen.
  7. Eckige Klammern [ ] kennzeichnen Textabschnitte im Neuen Testament, die als nicht zum Grundtext gehörig beurteilt werden; sie sind jedoch in den Fußnoten zu finden.

Von den seit einigen Jahren geltenden Rechtschreibungs- und Zeichensetzungsregeln wurde in einigen Fällen abgewichen, wo es das Verständnis des Textes erleichterte.

Der besseren Übersichtlichkeit halber sind Zahlen ab 1001 in Ziffern geschrieben, ebenso alle Altersangaben ab 101 Jahren und alle Wertangaben ab 13; darüber hinaus Zahlenhäufungen, wo die Zahlen deutlich im Mittelpunkt stehen. In den übrigen Fällen ist die bisherige Schreibung in Worten beibehalten worden (z. B. bei Zeitangaben wie Regierungszeiten sowie Mengen von Menschen, Städten, Tieren usw.).

2. Die Fußnoten

Die Fußnoten enthalten wie bisher abweichende Lesarten und Übersetzungsmöglichkeiten sowie sachliche Erklärungen zum Bibeltext. Anmerkungen, die die Auslegung des Textes betreffen, wurden auf ein Mindestmaß beschränkt.

Im Alten Testament wird in den Fußnoten auf hebräische Schreib- oder Leseformen hingewiesen (N. a. L.: „Nach anderer Lesart“). Auch wesentliche Abweichungen anderer Handschriften des hebräischen Grundtextes sind in den Fußnoten vermerkt (z. B. durch die Abkürzung A. H. l.: „Andere Handschriften lesen“).

Im Neuen Testament beziehen sich die Lesartenhinweise (A. l., A. f. h.: „Andere lesen“ bzw. „Andere fügen hinzu“) grundsätzlich nicht auf einzelne griechische Handschriften, sondern auf den Text von NestleAland. Die Abkürzungen „E. l.“ und „M. l.“ („Einige“ bzw. „Mehrere Handschriften lesen“) sowie „E. f. h.“ und „M. f. h.“ („Einige“ bzw. „Mehrere Handschriften fügen hinzu“) weisen jedoch auf Lesarten von Handschriften hin, die Nestle-Aland nicht im Text, sondern im Fußnoten-Apparat verzeichnet.

Bei Mehrfachverwendung einer Fußnote im Kapitel enthalten die Klammern die jeweiligen grammatischen Entsprechungen.

Die Bibelstellenangaben in den Fußnoten entsprechen der heute allgemein anerkannten Kapitel- und Verseinteilung.

3. Abkürzungsverzeichnis

In den Fußnoten

Folgende Abkürzungen werden in den Fußnoten verwendet:

Abw. Abweichend.
Ägypt. Ägyptisch.
Ähnl. Ähnlich.
Äthiop. Äthiopisch.
A. f. h. Nestle-Aland (28. Ausgabe) fügt hinzu.
A. H. f. h. Andere Handschriften fügen hinzu.
A. H. l. Andere Handschriften lesen (Lesarten von hebr. Handschriften, die vom mas. Text abweichen, aber in manchen heutigen Übersetzungen Berücksichtigung finden).
A. l. Nestle-Aland liest.
And. Andere.
Anm. Anmerkung.
Aram. Aramäisch.
AT Altes Testament.
A. ü. Andere übersetzen.
Bez. Bezeichnung.
Bzw. Beziehungsweise.
D. h. Das heißt.
D. i. Das ist.
D. s. Das sind.
Eig. Eigentlich.
E. f. h. Einige Handschriften fügen hinzu.
E. l. Einige Handschriften lesen.
f., ff. folgende, -r, -s.
Griech. Griechisch.
Hebr. Hebräisch.
Kap. Kapitel.
Lat. Lateinisch.
Mas. Masoretisch (der überlieferte hebr. Text des Alten Testaments; s. Einführung).
M. f. h. Mehrere Handschriften fügen hinzu (im NT der Mehrheitstext; s. Einführung).
M. l. Mehrere Handschriften lesen (im NT der Mehrheitstext; s. Einführung).
N. a. L. Nach anderer Lesart (entweder Schreib- oder Leseform des mas. Textes; s. Einführung).
Näml. Nämlich.
nC, n. Chr. nach Christus.
NT Neues Testament.
O. Oder.
Pers. Persisch.
Pl. Plural (Mehrzahl).
S. Siehe.
Sept. Septuaginta (griech. Übersetzung des AT).
Sg. Singular (Einzahl).
so a. sp. so auch später.
U. Und.
Üb. Übersetzung(en).
V. Vers.
vC, v. Chr. vor Christus.
Vgl. Vergleiche.
Viell. Vielleicht.
W. Wörtlich.
Wahrsch. Wahrscheinlich.
Zugl. Zugleich.

Bibelbücher

Altes Testament
1. Mose1. Mo
2. Mose2. Mo
3. Mose3. Mo
4. Mose4. Mo
5. Mose5. Mo
JosuaJos
RichterRi
RuthRt
1. Samuel1. Sam
2. Samuel2. Sam
1. Könige1. Kön
2. Könige2. Kön
1. Chronika1. Chr
2. Chronika2. Chr
EsraEsra
NehemiaNeh
EstherEst
HiobHiob
PsalmPs
SprücheSpr
PredigerPred
Lied der LiederHld
JesajaJes
JeremiaJer
KlageliederKlgl
HesekielHes
DanielDan
HoseaHos
JoelJoel
AmosAmos
ObadjaObad
JonaJona
MichaMich
NahumNah
HabakukHab
ZephanjaZeph
HaggaiHag
SacharjaSach
MaleachiMal
Neues Testament
MatthäusMt
MarkusMk
LukasLk
JohannesJoh
ApostelgeschichteApg
RömerRöm
1. Korinther1. Kor
2. Korinther2. Kor
GalaterGal
EpheserEph
PhilipperPhil
KolosserKol
1. Thessalonicher1. Thes
2. Thessalonicher2. Thes
1. Timotheus1. Tim
2. Timotheus2. Tim
TitusTit
PhilemonPhlm
HebräerHeb
JakobusJak
1. Petrus1. Pet
2. Petrus2. Pet
1. Johannes1. Joh
2. Johannes2. Joh
3. Johannes3. Joh
JudasJud
OffenbarungOff

B. Strong-Nummern im Bibeltext

Die so genannten „Strong-Nummern“ werden besonders im englischen Sprachraum seit langem als nützliche Hilfsmittel bei der intensiven Beschäftigung mit dem Wort Gottes geschätzt. Mit ihrer Hilfe lässt sich ohne nähere Kenntnis der Grundtextsprachen Hebräisch/Aramäisch und Griechisch feststellen, welches hebräische/aramäische Wort im Alten Testament und welches griechische Wort im Neuen Testament hinter der Übersetzung steht.

Das umfangreiche Werk des US-Theologen James Strong (1822-1894) wurde 1890 erstmalig als Buch gedruckt. Es bestand im Wesentlichen aus einer vollständigen Konkordanz der englischsprachigen „Common English Version“, wie er sie nannte (d. h. der Authorized Version/King James Version), und je einem hebräisch-aramäischen und griechischen Wörterbuch.

Strong versah zunächst jedes Wort des hebräisch-aramäischen Alten Testaments und des griechischen Neuen Testaments in alphabetischer Reihenfolge mit einer fortlaufenden Nummer.

Diese „Strong-Nummern“ verband er mit den jeweiligen englischen Entsprechungen der Grundsprachen in der Authorized Version.

In der darauf aufbauenden Konkordanz stand daher hinter jedem Vorkommen eines englischen Wortes die Strong-Nummer des entsprechenden hebräischen oder griechischen Wortes. Die Bedeutung konnte dann in zwei dazugehörigen Wörterlisten unter den jeweiligen Nummern gefunden werden. Diese beiden Wörterbücher mit 8674 hebräischen und 5624 griechischen Wörtern enthielten die Übersetzungen mit Hinweisen auf die jeweiligen Wortwurzeln oder Wortstämme.

Eine digitale Version dieser Arbeit wie die Elberfelder Übersetzung Edition CSV Hückeswagen ermöglicht für deutschsprachige Leser ein noch besseres und schnelleres Eindringen in den Grundtext.

  1. Im deutschen Bibeltext steht hinter (fast) jedem Wort die entsprechende Strong-Nummer.
  2. Beim Anklicken dieser Strong-Nummer erscheint eine neue Ansicht, in der oben die Strong-Nummer mit dem hebräischen/aramäischen oder griechischen Wort und einer Umschrift in lateinischen Buchstaben erscheint.
  3. Außerdem werden die Anzahl der Vorkommen des Wortes, die Übersetzungen und die jeweiligen Bibelstellen angegeben. Beim Anklicken der Stellenangaben gelangt man zu deren Wortlaut.

Auf diese Weise sind die verschiedenen Vorkommen und Bedeutungen eines Wortes im Grundtext leicht und schnell aufzufinden. Der Nutzer besitzt also neben der Bibelübersetzung und ihren Funktionen (Wort- und Verssuche, deutsche Konkordanz usw.) gleichzeitig eine Konkordanz und die Wörterbücher der Grundsprachen der Bibel mit den verschiedenen Wiedergaben eines Wortes des Grundtextes in der Elberfelder Übersetzung Edition CSV Hückeswagen.

Einige zusätzliche Bemerkungen:

  1. Die bestimmten Artikel der, die, das, die unbestimmten Artikel ein, eine und das Bindewort und haben im Alten Testament keine Strong-Nummer. Da es im Griechischen auch keinen unbestimmten Artikel gibt, fehlt hier ebenfalls eine Strong-Nummer. Auch die im Deutschen bei der Bildung vieler Zeitformen verwendeten Hilfs- und Modalverben (werden, haben, wollen, können, dürfen usw.) haben in den meisten Fällen keine Entsprechung im Hebräischen und Griechischen und bleiben daher ohne Strong-Nummern.
  2. Steht im deutschen Bibeltext hinter einem Wort keine Strong-Nummer, kann das auch an der unterschiedlichen Struktur der Sprachen liegen, die häufig nicht „deckungsgleich“ übersetzt werden können. Beispielsweise wird das Hilfsverb sein nur selten im Hebräischen verwendet und fehlt dagegen – anders als im Deutschen – sehr häufig. Der folgende Beispielvers beinhaltet beide Möglichkeiten: „Und die Erde H776 war H1961 wüst H8414 und leer H922, und Finsternis H2822 war über H5921 H6440 der Tiefe H8415“ (1. Mo 1,2). In diesem Vers steht im hebräischen Text beim ersten Mal ein Verb, im zweiten Fall jedoch nicht.
  3. Eine Besonderheit des Hebräischen sind spezielle Infinitivkonstruktionen, wie zum Beispiel in 1. Mose 3,16: „Ich werde die Mühsal H6093 deiner Schwangerschaft H2032 sehr *H7235 mehren H7235.“ Im Grundtext heißt es eigentlich: „… (mit) Mehren H7235 mehren H7235“. Hier steht also dasselbe Verb zweimal, einmal im Infinitiv und einmal in einer konjugierten Form. Der Infinitiv wird im Deutschen meistens mit einem Adverb (hier: sehr) wiedergegeben, das dann mit einem * versehen ist, um zu zeigen, dass es dieselbe Strong-Nummer trägt wie die konjugierte Verbform; denn die eigentlichen Strong-Nummern für sehr und sicher sind ganz andere.
  4. Neue Strong-Nummern wurden in der vorliegenden Ausgabe für viele Zahlwörter eingeführt, so z. B. für 200 und 2.000, die als Dual-Formen bei Strong dieselbe Nummer trugen wie 100 und 1.000, was sehr verwirrend war. Ebenso sind für zusammengesetzte Zahlwörter neue Nummern eingeführt worden, um eine Anhäufung von Strong-Nummern zu vermeiden. Gleiches gilt für eine Reihe von zusammengesetzten Adverbien (z.B. lama „warum“, das unter ma „was“ eingeordnet war) oder einigen anderen Wörtern, die bei Strong nicht berücksichtigt wurden.
  5. Strong führte in seiner Konkordanz aus heutiger Sicht nicht existente Wörter auf – eine Folge der damals noch unvollständigen Kenntnis der alten hebräischen Sprache. Dazu gehören die Verben jalach H3212 „gehen“, janach H3240 „ruhen“, namal H5243 „beschneiden“ und nasag H5253 „weichen“; stattdessen stehen dort jetzt die Nummern für die Verben halach H1980, nuach H5117, mul H4135, sug H5472.
  6. In den Fällen, wo die deutsche Übersetzung sehr stark vom Grundtext abweicht, aber in einer Fußnote der genaue Wortlaut angegeben ist, stehen die Strong-Nummern häufig nicht im Fließtext, sondern in der Fußnote, so z. B. in Galater 2,6. Hier lautet der Fließtext: „Von ~(G575) denen ~(G3588) aber ~(G1161), die in Ansehen ~(G1380) standen ~(G1510)“, die Fußnote dagegen: „W. Von G575 den G3588 als etwas G5100 zu sein G1511 Angesehenen G1380 aber G1161“.
  7. Bei Strong-Nummern, die mit einer Tilde ˜ markiert sind, wird ausschließlich die Zuordnung in der entsprechenden Fußnote berücksichtigt: „Und er sprach H559: Was H4100 hast du getan H6213! Horch ~(H6963)! Das Blut ~(H1818) deines Bruders ~(H251) schreit ~(H6817) zu ~(H413) mir {Fußnote: W. Stimme H6963 des Blutes H1818 deines Bruders H251, das zu H413 mir schreit H6817.} von H4480 dem Erdboden H127 her“ (1. Mo 4,10).
  8. Strong-Nummern, die in ( ) stehen, sind verbunden mit dem Wort der entsprechenden Strong-Nummer ohne ( ), das die Hauptbedeutung wiedergibt. Im Hebräischen oder Griechischen steht dort nur ein Wort. Ein Beispiel dafür möge genügen: „Er G3588 aber G1161 stand G1453 auf (G1453), nahm G3880 das G3588 Kind G3813 und G2532 seine G846 Mutter G3384 bei Nacht G3571 zu sich und G2532 zog G402 hin (G402) nach G1519 Ägypten G125“ (Mt 2,14).
  9. Ein ▸ hinter bzw. vor einer Strong-Nummer bedeutet, dass das Wort im Grundtext aus zwei unterschiedlichen Wörtern zu einem Wort verschmolzen ist. Es gibt nicht ein Haupt-Wort wie zum Beispiel in Matthäus 5,15: „Man zündet G2545 auch G3761 nicht G3761 eine Lampe G3088 an (G2545)“. So setzt sich das griechische Wort oude („auch nicht“) aus ou („nicht“) und de („aber“) zusammen.
  10. In den seltenen Fällen, in denen Nestle-Aland (NA) einen anderen Wortlaut hat als Textus Receptus (TR), versuchen wir das durch die Kürzel „NA“ und „TR“ kenntlich zu machen. Als Beispiel sei dazu Apostelgeschichte 10,19 genannt: „Während aber Petrus über das Gesicht nachsann G6123 NA /G1760 TR, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich.“
  11. Als Grundlage des Alten Testaments dient der masoretische Text (MT). Wenn in sehr seltenen Fällen Lesarten anderer hebräischer Handschriften (AH) herangezogen werden, haben wir das durch die entsprechenden Kürzel „MT“ und „AH“ kenntlich gemacht. Als Beispiel sei Jeremia 23,39 genannt: „darum, siehe, werde ich euch ganz vergessen H5382 MA {Fußnote: A. H. l. euch aufheben H5375 AH} , und euch und die Stadt, die ich euch und euren Vätern gegeben habe, von meinem Angesicht verstoßen.“
  12. Strong-Nummern an aramäischen Wörtern des Alten Testaments beginnen mit „A“. Ein Beispiel dazu aus Esra 4,7.8: „Die Schrift H3791 des Briefes H5406 war aber aramäisch H762 geschrieben H3789 und ins Aramäische H762 übersetzt H8638. Rechum A7348, der Statthalter A1169 A2942, und Schimschai A8124, der Schreiber A5613, schrieben A3790 an Artasasta A783, den König A4430 …“
  13. Im 19. Jh. war die Herkunft einiger hebräischer Wörter noch unbekannt. Deswegen bekamen gleichgeschriebene Wörter auch die gleiche Strong-Nummer. Das führte dazu, dass z. B. „Steinhaufen“ und „Welle“ die gleiche Strong-Nummer H1530 trugen. Heute weiß man, dass hebr. gal zwei unterschiedliche Ursprünge besitzt. Trotz identischer Schreibweise liegen demnach zwei verschiedene Wörter vor. Um das kenntlich zu machen, die alphabetische Reihenfolge aber zu wahren, wurden die Strong-Nummern in solchen Fällen mit einer Zusatzzahl versehen: „über Steinhaufen H1530:1 schlingen sich seine Wurzeln, er schaut die Wohnung der Steine“ (Hiob 8,17). Aber: „Er verwandelt den Sturm in Stille, und es legen sich die Wellen H1530:2“ (Ps 107,29).

Weitere Verbesserungen werden falls nötig im Lauf der Zeit im Text angebracht.

C. Lemmatisierung

Zur Verbesserung des Wortstudiums wurde eine Lemmatisierung des Bibeltextes durchgeführt. Unter einem Lemma (Plural: Lemmata) versteht man die Grundform eines Wortes bzw. das Stichwort in einem Nachschlagewerk. Wie in früheren Konkordanzen lassen sich damit gezielt alle Vorkommen eines Wortes auffinden, unabhängig von der im Text verwendeten Form.

Als Beispiel sei das Wort „gehen“ genannt. Wer in einer normalen Textsuche nach „geh“ sucht, findet dadurch „geht“, „gehst“, „gehe“ und „gehen“ aber nicht „ging“, „gingst“, „gegangen“, usw. Durch die Suche mit einem Lemma wird dieses Problem gelöst und es können alle Formen gefunden werden. Diese auf Lemmata basierte Suche wird bei der Eingabe im Suchfeld automatisch vorgeschlagen. Alternativ kann sie auch gezielt mit anderen Suchausdrücken kombiniert werden, siehe dazu die Tipps zur Suche.

Neben der Verfeinerung der Suchmöglichkeiten erleichtert die Lemmatisierung auch das Studium der Wörter des Grundtextes. Bei der Ansicht eines griechischen Wortes (anhand der Strong-Nummer) sieht man so auf einen Blick, wie es im deutschen Bibeltext übersetzt wurde und mit welchen Lemmata danach gesucht werden kann.

Die Lemmatisierung des Alten und Neuen Testaments ist nun abgeschlossen. Weitere Verbesserungen werden im Lauf der Zeit durchgeführt. Wir freuen uns über Rückmeldungen.

Die Bearbeiter, Juni 2022
Stefan Drüeke und Arend Remmers

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