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2. Mose 292. Mo 29

1 Und dies H2088 ist es H1697, was H834 du ihnen tun H6213 sollst, um sie zu heiligen H6942, damit sie mir den Priesterdienst H3547 ausüben (H3547): Nimm H3947 einen H259 jungen H1121+H1241 Stier H6499 und zwei H8147 Widder H352, ohne H8549 Fehl H8549, 2 und ungesäuertes H4682 Brot H3899 und ungesäuerte H4682 Kuchen H2471, gemengt H1101 mit Öl H8081, und ungesäuerte H4682 Fladen H7550, gesalbt H4886 mit Öl H8081: Aus Weizen-Feinmehl H5560+H2406 sollst du sie machen H6213. 3 Und lege H5414 sie in einen H259 Korb H5536 und bring H7126 sie in H5921 dem Korb H5536 dar (H7126), und den Stier H6499 und die beiden H8147 Widder H352. 4 Und Aaron H175 und seine Söhne H1121 sollst du herzutreten H7126 lassen (H7126) an H413 den Eingang H6607 des Zeltes H168 der Zusammenkunft H4150 und sie mit Wasser H4325 waschen H7364. 5 Und du sollst die Kleider H899 nehmen H3947 und Aaron H175 bekleiden H3847 mit dem Leibrock H3801 und dem Oberkleid H4598 des Ephods H646 und dem Ephod H646 und dem Brustschild H2833, und esa ihm anbinden H640 mit dem gewirkten H2805 Gürtel (H2805) des Ephods H646. 6 Und setze H7760 den Kopfbund H4701 auf H5921 sein Haupt H7218 und befestige H5414 das heilige H6944 Diadem H5145 an H5921 dem Kopfbund H4701. 7 Und nimm H3947 das Salböl H4888+H8081 und gieße H3332 es auf H5921 sein Haupt H7218 und salbe H4886 ihn.

8 Und seine Söhne H1121 sollst du herzutreten H7126 lassen (H7126) und sie mit den Leibröcken H3801 bekleiden H3847; 9 und umgürte H2296 sie mit dem Gürtel H73, Aaron H175 und seine Söhne H1121, und binde H2280 ihnen H1992 die hohen H4021 Mützen H4021 um (H2280); und das Priestertum H3550 sei H1961 ihnen H1992 zu einer ewigen H5769 Satzung H2708. Und du sollst Aaron H175 und seine Söhne H1121 weihen ~(H3027+H4390)b. 10 Und du sollst den Stier H6499 herzubringen H7126 vor H6440 das Zelt H168 der Zusammenkunft H4150, und Aaron H175 und seine Söhne H1121 sollen ihre Hände H3027 auf H5921 den Kopf H7218 des Stieres H6499 legen H5564. 11 Und schlachte H7819:1 den Stier H6499 vor H6440 dem HERRN H3068, am Eingang H6607 des Zeltes H168 der Zusammenkunft H4150; 12 und nimm H3947 vom Blut H1818 des Stieres H6499 und tu H5414 es mit deinem Finger H676 an H5921 die Hörner H7161 des Altars H4196, und alles H3605 Blut H1818 sollst du an H413 den Fuß H3247 des Altars H4196 gießen H8210. 13 Und nimm H3947 alles H3605 Fett H2459, das das Eingeweide H7130 bedeckt H3680, und das Netz H3508 über H5921 der Leber H3516 und die beiden H8147 Nieren H3629 und das Fett H2459, das H834 daran H5921 ist, und räuchere H6999 es auf dem Altar H4196. 14 Und das Fleisch H1320 des Stieres H6499 und seine Haut H5785 und seinen Mist H6569 sollst du mit Feuer H784 verbrennen H8313 außerhalb H2351 des Lagers H4264: Es H1931 ist ein Sündopfer H2403. 15 Und du sollst den einen H259 Widder H352 nehmen H3947, und Aaron H175 und seine Söhne H1121 sollen ihre Hände H3027 auf H5921 den Kopf H7218 des Widders H352 legen H5564. 16 Und du sollst den Widder H352 schlachten H7819:1 und sein Blut H1818 nehmen H3947 und an H5921 den Altar H4196 sprengen H2236 ringsum H5439. 17 Und den Widder H352 sollst du in seine Stücke H5409 zerlegen H5408 und sein Eingeweide H7130 und seine Beine ~(H3767)c waschen H7364 und sie auf H5921 seine Stücke H5409 und auf H5921 seinen Kopf H7218d legen H5414. 18 Und den ganzen H3605 Widder H352 sollst du auf dem Altar H4196 räuchern H6999: Es H1931 ist ein Brandopfer H5930 dem HERRN H3068, ein lieblicher ~(H5207) Geruch ~(H7381)e; es ist ein Feueropfer H801 dem HERRN H3068.

19 Und du sollst den zweiten H8145 Widder H352 nehmen H3947, und Aaron H175 und seine Söhne H1121 sollen ihre Hände H3027 auf H5921 den Kopf H7218 des Widders H352 legen H5564. 20 Und du sollst den Widder H352 schlachten H7819:1 und von seinem Blut H1818 nehmen H3947 und es auf H5921 das rechte Ohrläppchen H241+H8571 Aarons H175 tun H5414 und auf H5921 das rechte H3233 Ohrläppchen H241+H8571 seiner Söhne H1121 und auf H5921 den Daumen H931 ihrer rechten H3233 Hand H3027 und auf H5921 die große H931 Zehe (H931) ihres rechten H3233 Fußes H7272. Und du sollst das Blut H1818 an H5921 den Altar H4196 sprengen H2236 ringsum H5439. 21 Und nimm H3947 von H4480 dem Blut H1818, das H834 auf H5921 dem Altar H4196 ist, und vom Salböl H4888+H8081, und sprenge H5137 es auf H5921 Aaron H175 und auf H5921 seine Kleider H899 und auf H5921 seine Söhne H1121 und auf H5921 die Kleider H899 seiner Söhne H1121 mit H854 ihm; und er H1931 wird heilig H6942 sein und seine Kleider H899 und seine Söhne H1121 und die Kleider H899 seiner Söhne H1121 mit H854 ihm. 22 Und nimm H3947 von H4480 dem Widder H352 das Fett H2459 und den Fettschwanz H451 und das Fett H2459, das das Eingeweide H7130 bedeckt H3680, und das Netz H3508 der Leber H3516 und die beiden H8147 Nieren H3629 und das Fett H2459, das H834 daran H5921 ist, und den rechten H3225 Schenkel H7785denn H3588 es H1931 ist ein Widder H352 der Einweihung H4394f 23 und einen H259 Laib H3603 Brot H3899 und einen H259 Kuchen H2471 geölten H8081 Brotes H3899 und einen H259 Fladen H7550 aus dem Korb H5536 des Ungesäuerten H4682, der H834 vor H6440 dem HERRN H3068 ist; 24 und lege H7760 all H3605 das auf H5921 die Hände H3709 Aarons H175 und auf H5921 die Hände H3709 seiner Söhne H1121, und webe H5130 es als Webopfer H8573 vor H6440 dem HERRN H3068. 25 Und nimm H3947 es aus ihren Händen H3027 und räuchere H6999 es auf H5921 dem Altar H4196, auf H5921 dem Brandopfer H5930, zum lieblichen H5207 Geruch H7381 vor H6440 dem HERRN H3068: Es H1931 ist ein Feueropfer H801 dem HERRN H3068. 26 Und nimm H3947 die Brust H2373 von dem Einweihungswidder H352+H4394, der H834 für Aaron H175 ist, und webe H5130 sie als Webopfer H8573 vor H6440 dem HERRN H3068; und sie soll dein Anteil H4490 sein H1961. 27 Und heilige H6942 die Brust H2373 des Webopfers H8573 und den Schenkel H7785 des Hebopfers H8641, die H834 gewoben H5130 und der H834 gehoben H7311 worden ist von dem Einweihungswidder H352+H4394, von dem, der H834 für Aaron H175, und von dem, der H834 für seine Söhne H1121 ist; 28 und es soll Aaron H175 und seinen Söhnen H1121 gehören H1961 als eine ewige H5769 Gebühr H2706g vonseiten der Kinder H1121 Israel H3478, denn H3588 es H1931 ist ein Hebopfer H8641; und es soll ein Hebopfer H8641 sein H1961 vonseiten der Kinder H1121 Israel H3478, von ihren Friedensopfern H2077+H8002: ihr Hebopfer H8641 dem HERRN H3068.

29 Und die heiligen H6944 Kleider H899 Aarons H175 sollen für seine Söhne H1121 sein H1961 nach H310 ihm, um sie darin zu salben H4888 und sie darin zu weihen H3027+H4390. 30 Sieben H7651 Tage H3117 soll sie anziehen H3847, wer von seinen Söhnen H1121 Priester H3548 wird an seiner statt H8478, der H834 in H413 das Zelt H168 der Zusammenkunft H4150 hineingehen H935 wirdh, um im Heiligtum H6944 zu dienen H8334.

31 Und den Einweihungswidder H352+H4394 sollst du nehmen H3947 und sein Fleisch H1320 an heiligem H6918 Ort H4725 kochen H1310. 32 Und Aaron H175 und seine Söhne H1121 sollen das Fleisch H1320 des Widders H352 und das Brot H3899, das H834 im Korb H5536 ist, essen H398 am Eingang H6607 des Zeltes H168 der Zusammenkunft H4150: 33 Sie sollen die Dinge essen H398, wodurch H834 Sühnung H3722 geschehen (H3722) ist, um siei zu weihen ~(H3027+H4390)j, um siei zu heiligen H6942; ein Unbefugter H2114:1 aber soll nicht H3808 davon essen H398, denn H3588 sie H1931k sind heilig H6944. 34 Und wenn H518 vom Fleisch H1320 der Einweihung H4394 und vom H4480 Brot H3899 etwas übrig H3498 bleibt (H3498) bis H5704 zum Morgen H1242, so sollst du das Übriggebliebene H3498 mit Feuer H784 verbrennen H8313; es soll nicht H3808 gegessen H398 werden, denn H3588 es H1931 ist heilig H6944. 35 Und du sollst Aaron H175 und seinen Söhnen H1121 so H3607 tun H6213, nach allem H3605, was H834 ich dir geboten H6680 habe. Sieben H7651 Tage H3117 sollst du sie einweihen H4390+H3027.

36 Und einen Stier H6499 als Sündopfer H2403 sollst du täglich H3117 zur Sühnung H3722 opfern H6213 und den Altar H4196 entsündigen H2398, indem du Sühnung H3722 für H5921 ihn (H5921) tust (H3722); und du sollst ihn salben H4886, um ihn zu heiligen H6942. 37 Sieben H7651 Tage H3117 sollst du Sühnung H3722 tun (H3722) für H5921 den Altar H4196 und ihn heiligen H6942; und der Altar H4196 soll (H1961) hochheilig ~(H6944+H6944)l sein H1961: Alles H3605, was den Altar H4196 anrührt H5060, wird heilig H6942 sein.

38 Und dies H2088 ist es, was H834 du auf H5921 dem Altar H4196 opfern H6213 sollst: zwei H8147 einjährige H1121+H8141 Lämmer H3532 an jedem Tag H3117 beständig H8548. 39 Das eine H259 Lamm H3532 sollst du am Morgen H1242 opfern H6213, und das zweite H8145 Lamm H3532 sollst du zwischen H996 den zwei Abenden H6153m opfern H6213, 40 und ein Zehntel H6241n Feinmehl H5560, gemengt H1101 mit einem viertel H7243 Hin H1969 zerstoßenem H3795 Öl H8081, und ein Trankopfer H5262o, ein viertel H7253 Hin H1969 Wein H3196, zu dem einen H259 Lamm H3532. 41 Und das zweite H8145 Lamm H3532 sollst du zwischen H996 den zwei Abenden H6153 opfern H6213; wie das Morgen H1242-Speisopfer H4503p und wie sein Trankopfer H5262 sollst du zu diesem opfern H6213, zum lieblichen H5207 Geruch H7381, ein Feueropfer H801 dem HERRN H3068: 42 Ein beständiges H8548 Brandopfer H5930 bei euren Geschlechtern H1755:1 am Eingang H6607 des Zeltes H168 der Zusammenkunft H4150 vor H6440 dem HERRN H3068, wo H834+H8033 ich mit euch zusammenkommen H3259 werde, um dort H8033 mit dir zu H413 reden H1696. 43 Und ich werde dort H8033 mit den Kindern H1121 Israel H3478 zusammenkommen H3259, und esq wird geheiligt H6942 werden durch meine Herrlichkeit H3519. 44 Und ich werde das Zelt H168 der Zusammenkunft H4150 und den Altar H4196 heiligen H6942; und Aaron H175 und seine Söhne H1121 werde ich heiligen H6942, dass sie mir den Priesterdienst H3547 ausüben (H3547). 45 Und ich werde in (H8432) der Mitte H8432 der Kinder H1121 Israel H3478 wohnen H7931 und werde ihr Gott H430r sein H1961. 46 Und sie werden wissen H3045, dass H3588 ich H589 der HERR H3068 bin, ihr Gott H430, der H834 ich sie aus dem Land H776 Ägypten H4714 herausgeführt H3318 habe, um in (H8432) ihrer Mitte H8432 zu wohnen H7931; ich H589 bin der HERR H3068, ihr Gott H430.

Fußnoten

  1. D. h. das Ephod (vgl. 3. Mose 8,7).
  2. W. ihre Hand H3027 füllen H4390 (vgl. 3. Mose 8,28 mit Anm. und 3. Mose 9,17).
  3. W. Unterschenkel H3767.
  4. O. zu seinen Stücken und zu seinem Kopf.
  5. Eig. ein Geruch H7381 (o. Duft) der Beruhigung H5207.
  6. Eig. Füllung (s. Kap. 28,41).
  7. Eig. ein für ewig Bestimmtes.
  8. O. dass er … hineingehe.
  9. D. h. Aaron und seine Söhne.
  10. W. ihre Hand H3027 zu füllen H4390.
  11. D. h. die Dinge.
  12. W. Heiligkeit H6944 der Heiligkeiten H6944 (so auch später).
  13. Wahrsch. die Zeit zwischen Sonnenuntergang und Einbruch der Nacht (vgl. 5. Mose 16,6).
  14. D. h. ein zehntel Epha (so auch später).
  15. Eig. eine Spende.
  16. Das hebr. Wort bedeutet eigentlich Geschenk, o. Gabe.
  17. D. h. das Zelt.
  18. W. ihnen zum Gott (so auch an vielen ähnl. Stellen).

Einführung
Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen) mit Strong-Nummern

A. Vorwort zur Bibelausgabe

Die hier verwendete Bibelausgabe geht zurück auf die so genannte „Elberfelder Übersetzung“, die erstmals in den Jahren 1855 bis 1871 erschien und mit dem Ziel erstellt wurde, unter Berücksichtigung der damals vorhandenen wissenschaftlichen Ausgaben des hebräischen und griechischen Grundtextes eine möglichst wortgetreue Übersetzung des Grundtextes zu bieten.

Durch Gottes Gnade kann jetzt eine Neubearbeitung dieser Übersetzung erscheinen. Dazu wurden unter anderem die heutigen wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben des Alten und Neuen Testaments herangezogen (K. Elliger und W. Rudolph: Biblia Hebraica Stuttgartensia, Stuttgart, 2. Auflage 1984; Nestle-Aland: Novum Testamentum Graece, Stuttgart, 28. Auflage 2012; The New Testament: The Greek Text Underlying the English Authorised Version of 1611, London o. J.)

Hier und da bestand die Möglichkeit, die Genauigkeit der Übersetzung etwas zu verbessern. Auch sprachliche und stilistische Glättungen wurden an vielen Stellen vorgenommen. Dabei war es Wunsch und Ziel der Bearbeiter, dass diese Ausgabe der Heiligen Schrift weiterhin dem Anspruch genügt, möglichst wortgetreu und doch verständlich zu sein.

Der Bibeltext enthält die heute allgemein üblichen Kapitel- und Verseinteilungen. Diese sind an die wissenschaftlichen Textausgaben und andere Bibelübersetzungen angeglichen worden. Das betrifft insbesondere die Überschriften der Psalmen, die, obwohl sie zum Bibeltext gehören, bislang nicht in die Verszählung einbezogen waren.

Auf die Einfügung von Abschnittsüberschriften wurde bewusst verzichtet, da sie auch in den Grundtexten nicht vorhanden sind. Einige Parallelstellenhinweise im Alten Testament wurden beibehalten; im Neuen Testament sind weiterhin nur deutlich erkennbare Zitate aus dem Alten Testament angegeben.

Wie die ursprünglichen Übersetzer lehnen auch die jetzigen Bearbeiter alle Ansätze der Bibelkritik ab, die die Inspiration und Autorität des Wortes Gottes und seine innere Einheit in Frage stellen. Dem Gesamtzusammenhang der Heiligen Schrift muss daher besonders Rechnung getragen werden, wenn der Handschriftenbefund gelegentlich nicht eindeutig ist. Das bedeutet, dass die Bearbeiter nicht kritiklos dem Text der wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben folgen.

1. Der Text

Altes Testament

Aus Hochachtung vor dem hebräischen Text des Alten Testaments wurde schon im Altertum beim Abschreiben höchste Sorgfalt verwandt. In der Zeit von ca. 700 bis 1000 n. Chr. entwickelten die Masoreten (hebr. für „Überlieferer“) ein System, das den ursprünglich nur in Konsonantenschrift überlieferten Bibeltext durch eingefügte Vokalzeichen, Akzente und Erklärungen ergänzen und verdeutlichen sollte. Außerdem wurden an verschiedenen Stellen schwer verständliche Wörter (hebr. Ketiv: „Schreibform“) mit einer alternativen Vokalisierung (hebr. Qere: „Leseform“) versehen. Für die Abschriften der Bibeltexte wurden genaue Regeln aufgestellt. Die große Genauigkeit der alten hebräischen Bibelhandschriften wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts durch die zum Teil über 2000 Jahre alten Bibelfunde von Qumran am Toten Meer bestätigt. Die wissenschaftliche Ausgabe des hebräischen Textes des Alten Testaments, die Biblia Hebraica Stuttgartensia, ist die getreue Wiedergabe einer einzigen masoretischen Handschrift aus dem Jahr 1008, des Codex Leningradensis. Abweichende Lesarten anderer hebräischer Handschriften, der Septuaginta (d. i. die griechische Übersetzung des Alten Testaments aus der Zeit um 200 v. Chr.), sowie weiterer alter Übersetzungen (z. B. der syrischen und lateinischen) sind in den Fußnoten der Biblia Hebraica angegeben.

Die vorliegende Überarbeitung fußt grundsätzlich auf dem sehr genau überlieferten masoretischen Text der Biblia Hebraica. Nur in seltenen Fällen wurden die Lesarten anderer hebräischer Handschriften oder alter Übersetzungen vorgezogen, was jeweils in einer Fußnote vermerkt ist.

Der früher mit Jehova wiedergegebene Name des Bundesgottes Israels, JHWH („der ewig Seiende“), ist durch HERR (in Kapitälchen) ersetzt worden. Die Wiedergabe durch Herr (ohne Artikel), die der Heilige Geist im Neuen Testament für diesen Namen benutzt hat (vgl. Matthäus 1,20 mit Fußnote), hat uns bei diesem Schritt bestärkt. Die Übernahme der Bezeichnung Jahwe in den Text des Wortes Gottes hielten wir nicht für sinnvoll, da sie lediglich eine wissenschaftliche Rekonstruktion des ursprünglich nur mit Konsonanten geschriebenen alttestamentlichen Gottesnamens JHWH ist. Sie wird nur in den Fußnoten (neben Jehova) verwendet. Die genaue Aussprache des Namens JHWH ist nicht mehr bekannt, weil stattdessen im Hebräischen immer Adonai (Herr) oder in der Verbindung Adonai-JHWH immer Elohim (Gott) gelesen wurde und wird. Die früher durch Jehova Gott wiedergegebene Wortverbindung JHWH-Elohim lautet jetzt Gott der HERR. Die von JHWH abgeleitete seltene Kurzform Jah wurde entsprechend der hebräischen Schreibweise beibehalten.

Im Allgemeinen ist im Alten Testament „Gott“ oder „Götter“ die Wiedergabe des hebräischen Namens Elohim (eine Pluralform). Auf die Verwendung der beiden anderen hebräischen Namen Gottes: El (der Starke), Eloah (der Mächtige, Unumschränkte oder: der Furcht Einflößende) wird jeweils in den Fußnoten hingewiesen.

Neues Testament

Vom Neuen Testament sind heute ungefähr 5300 Handschriften in griechischer Sprache bekannt. Zur Zeit der Entstehung der „Elberfelder Übersetzung“ waren es vielleicht 1000, während die erste gedruckte Textausgabe des griechischen Neuen Testaments von Erasmus von Rotterdam (1516) auf nur sechs relativ jungen Handschriften beruhte. Der in der Folgezeit kaum veränderte Text von Erasmus, der den Übersetzungen der Reformationszeit (in Deutschland 1522 Martin Luther, in England 1611 der King James Version oder Authorised Version) als Vorlage gedient hat, wurde im Jahr 1633 von dem Buchdrucker Elzevir erstmals Textus Receptus (lat. für „angenommener“ oder „anerkannter Text“) genannt. Die Mehrzahl aller heute bekannten griechischen Handschriften des Neuen Testaments entspricht diesem Text. Diese früher als „Koine“ oder „Reichstext“ bezeichnete Textform wird nach ihrer Herkunft auch „Byzantinischer Text“ oder wegen der Menge der Handschriften „Mehrheitstext“ genannt. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Textform, die seit dem 4. Jahrhundert im Osten des Römischen Reichs (Byzanz/Konstantinopel) in fortschreitendem Maß durch „korrigierende“ Eingriffe verändert worden ist.

Die meisten der heute bekannten ca. 5300 griechischen Handschriften des Neuen Testaments sind in den letzten 200 Jahren entdeckt und ausgewertet worden, die ältesten davon, insbesondere die Papyri, erst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gerade die ältesten Manuskripte enthalten an manchen Stellen einen anderen Wortlaut als der Textus Receptus, und die Textforschung bemüht sich, zu ermitteln, welches die ursprüngliche Lesart ist. Das Ergebnis dieser Arbeit sind die wissenschaftlichen Textausgaben des griechischen Neuen Testaments, deren bekannteste die von Nestle-Aland ist. Unterschiede gibt es nur bei einem kleinen Bruchteil des gesamten Textes des Neuen Testaments. Viele davon sind Abweichungen in Rechtschreibung oder Grammatik, die in einer Übersetzung gar nicht ausgedrückt werden können. In den anderen Fällen sind die Bearbeiter dieser Bibelausgabe nicht immer dem Text von Nestle-Aland gefolgt, wo dieser vom Textus Receptus abweicht. Alle Stellen, die nicht mit Nestle-Aland übereinstimmen, sondern dem Textus Receptus folgen, sind entweder durch Winkel im Text gekennzeichnet oder durch Fußnoten vermerkt. Ausnahmen davon sind nur die ungekennzeichneten Abschnitte Markus 16,9-20; Lukas 22,43.44; 23,34 und Johannes 7,53-8,11, die nach Auffassung der Herausgeber von Nestle-Aland angeblich „mit Sicherheit nicht zum ursprünglichen Textbestand gehört“ haben sollen.

Die Ergebnisse der Textforschung bestätigen beim Neuen wie beim Alten Testament durchweg in bewunderungswürdiger Weise die bewahrende Hand Gottes in der schriftlichen Überlieferung Seines heiligen Wortes. Wir besitzen heute eine genauere Kenntnis des Bibeltextes als je zuvor.

Der Artikel (Geschlechtswort) wird im neutestamentlichen Griechisch oft anders verwendet als im Deutschen und hat häufig einen stark hinweisenden Charakter. In der Übersetzung sind wir dem Gebrauch des Artikels im Griechischen im Allgemeinen gefolgt, auch wenn dies im Deutschen ungewöhnlich ist, besonders in Verbindung mit dem Namen Christus: der Christus, des Christus usw. Vor Eigennamen ist der Artikel jedoch entsprechend dem deutschen Gebrauch meistens fortgelassen worden.

Auch die vielfach vom Deutschen abweichende Verwendung der Zeiten im Griechischen wurde möglichst beibehalten, z. B. in Markus 8,33: „… und als er seine Jünger sah, tadelte er Petrus, und er sagt: …“

Das Wort „Versammlung“ statt des bekannteren „Gemeinde“ wurde beibehalten. Es scheint die direkte und einfachste Übersetzung des griechischen Wortes ekklesia zu sein (s. Worterklärungen).

Kennzeichnungen im Text

Zur klaren und eindeutigen Wiedergabe des Grundtextes im Deutschen wurden folgende zusätzliche Kennzeichnungen verwendet:

  1. Kursivdruck weist auf eine mehr oder weniger starke Betonung des betreffenden Wortes im Hebräischen oder Griechischen hin.
  2. Kleindruck bedeutet, dass das betreffende Wort im Grundtext nicht vorhanden ist, aber aus sprachlichen Gründen im deutschen Text hinzugefügt wurde.
  3. Runde Klammern ( ) dienen wie Gedankenstriche lediglich zur Gliederung des Textes und zur Erleichterung des Verständnisses.
  4. Hochgestellte Buchstaben a, b, c hinter einem Wort verweisen auf die zugeordneten Fußnoten.
  5. Mit einem hochgestellten Kreis° versehene, aber auch andere, unübersetzt gebliebene Wörter (wie Amen, Baal usw.) sowie biblische Begriffe (wie Brandopfer und andere Opferarten, Erstgeborener, Gesetz usw.) werden in den Worterklärungen erläutert.
  6. Zwischen Winkeln stehen im Neuen Testament an sich gut bezeugte Wörter, die die Herausgeber des griechischen Grundtextes (Nestle-Aland) jedoch als nicht ausreichend bezeugt ansehen und deshalb nur im Fußnoten-Apparat verzeichnen.
  7. Eckige Klammern [ ] kennzeichnen Textabschnitte im Neuen Testament, die als nicht zum Grundtext gehörig beurteilt werden; sie sind jedoch in den Fußnoten zu finden.

Von den seit einigen Jahren geltenden Rechtschreibungs- und Zeichensetzungsregeln wurde in einigen Fällen abgewichen, wo es das Verständnis des Textes erleichterte.

Der besseren Übersichtlichkeit halber sind Zahlen ab 1001 in Ziffern geschrieben, ebenso alle Altersangaben ab 101 Jahren und alle Wertangaben ab 13; darüber hinaus Zahlenhäufungen, wo die Zahlen deutlich im Mittelpunkt stehen. In den übrigen Fällen ist die bisherige Schreibung in Worten beibehalten worden (z. B. bei Zeitangaben wie Regierungszeiten sowie Mengen von Menschen, Städten, Tieren usw.).

2. Die Fußnoten

Die Fußnoten enthalten wie bisher abweichende Lesarten und Übersetzungsmöglichkeiten sowie sachliche Erklärungen zum Bibeltext. Anmerkungen, die die Auslegung des Textes betreffen, wurden auf ein Mindestmaß beschränkt.

Im Alten Testament wird in den Fußnoten auf hebräische Schreib- oder Leseformen hingewiesen (N. a. L.: „Nach anderer Lesart“). Auch wesentliche Abweichungen anderer Handschriften des hebräischen Grundtextes sind in den Fußnoten vermerkt (z. B. durch die Abkürzung A. H. l.: „Andere Handschriften lesen“).

Im Neuen Testament beziehen sich die Lesartenhinweise (A. l., A. f. h.: „Andere lesen“ bzw. „Andere fügen hinzu“) grundsätzlich nicht auf einzelne griechische Handschriften, sondern auf den Text von NestleAland. Die Abkürzungen „E. l.“ und „M. l.“ („Einige“ bzw. „Mehrere Handschriften lesen“) sowie „E. f. h.“ und „M. f. h.“ („Einige“ bzw. „Mehrere Handschriften fügen hinzu“) weisen jedoch auf Lesarten von Handschriften hin, die Nestle-Aland nicht im Text, sondern im Fußnoten-Apparat verzeichnet.

Bei Mehrfachverwendung einer Fußnote im Kapitel enthalten die Klammern die jeweiligen grammatischen Entsprechungen.

Die Bibelstellenangaben in den Fußnoten entsprechen der heute allgemein anerkannten Kapitel- und Verseinteilung.

3. Abkürzungsverzeichnis

In den Fußnoten

Folgende Abkürzungen werden in den Fußnoten verwendet:

Abw.Abweichend.
Ägypt.Ägyptisch.
Ähnl.Ähnlich.
Äthiop.Äthiopisch.
A. f. h.Nestle-Aland (28. Ausgabe) fügt hinzu.
A. H. f. h.Andere Handschriften fügen hinzu.
A. H. l.Andere Handschriften lesen (Lesarten von hebr. Handschriften, die vom mas. Text abweichen, aber in manchen heutigen Übersetzungen Berücksichtigung finden).
A. l.Nestle-Aland liest.
And.Andere.
Anm.Anmerkung.
Aram.Aramäisch.
ATAltes Testament.
A. ü.Andere übersetzen.
Bez.Bezeichnung.
Bzw.Beziehungsweise.
D. h.Das heißt.
D. i.Das ist.
D. s.Das sind.
Eig.Eigentlich.
E. f. h.Einige Handschriften fügen hinzu.
E. l.Einige Handschriften lesen.
f., ff.folgende, -r, -s.
Griech.Griechisch.
Hebr.Hebräisch.
Kap.Kapitel.
Lat.Lateinisch.
Mas.Masoretisch (der überlieferte hebr. Text des Alten Testaments; s. Einführung).
M. f. h.Mehrere Handschriften fügen hinzu (im NT der Mehrheitstext; s. Einführung).
M. l.Mehrere Handschriften lesen (im NT der Mehrheitstext; s. Einführung).
N. a. L.Nach anderer Lesart (entweder Schreib- oder Leseform des mas. Textes; s. Einführung).
Näml.Nämlich.
nC, n. Chr.nach Christus.
NTNeues Testament.
O.Oder.
Pers.Persisch.
Pl.Plural (Mehrzahl).
S.Siehe.
Sept.Septuaginta (griech. Übersetzung des AT).
Sg.Singular (Einzahl).
so a. sp.so auch später.
U.Und.
Üb.Übersetzung(en).
V.Vers.
vC, v. Chr.vor Christus.
Vgl.Vergleiche.
Viell.Vielleicht.
W.Wörtlich.
Wahrsch.Wahrscheinlich.
Zugl.Zugleich.

Bibelbücher

Altes Testament
1. Mose1. Mo
2. Mose2. Mo
3. Mose3. Mo
4. Mose4. Mo
5. Mose5. Mo
JosuaJos
RichterRi
RuthRt
1. Samuel1. Sam
2. Samuel2. Sam
1. Könige1. Kön
2. Könige2. Kön
1. Chronika1. Chr
2. Chronika2. Chr
EsraEsra
NehemiaNeh
EstherEst
HiobHiob
PsalmPs
SprücheSpr
PredigerPred
Lied der LiederHld
JesajaJes
JeremiaJer
KlageliederKlgl
HesekielHes
DanielDan
HoseaHos
JoelJoel
AmosAmos
ObadjaObad
JonaJona
MichaMich
NahumNah
HabakukHab
ZephanjaZeph
HaggaiHag
SacharjaSach
MaleachiMal
Neues Testament
MatthäusMt
MarkusMk
LukasLk
JohannesJoh
ApostelgeschichteApg
RömerRöm
1. Korinther1. Kor
2. Korinther2. Kor
GalaterGal
EpheserEph
PhilipperPhil
KolosserKol
1. Thessalonicher1. Thes
2. Thessalonicher2. Thes
1. Timotheus1. Tim
2. Timotheus2. Tim
TitusTit
PhilemonPhlm
HebräerHeb
JakobusJak
1. Petrus1. Pet
2. Petrus2. Pet
1. Johannes1. Joh
2. Johannes2. Joh
3. Johannes3. Joh
JudasJud
OffenbarungOff

B. Strong-Nummern im Bibeltext

Die so genannten „Strong-Nummern“ werden besonders im englischen Sprachraum seit langem als nützliche Hilfsmittel bei der intensiven Beschäftigung mit dem Wort Gottes geschätzt. Mit ihrer Hilfe lässt sich ohne nähere Kenntnis der Grundtextsprachen Hebräisch/Aramäisch und Griechisch feststellen, welches hebräische/aramäische Wort im Alten Testament und welches griechische Wort im Neuen Testament hinter der Übersetzung steht.

Das umfangreiche Werk des US-Theologen James Strong (1822-1894) wurde 1890 erstmalig als Buch gedruckt. Es bestand im Wesentlichen aus einer vollständigen Konkordanz der englischsprachigen „Common English Version“, wie er sie nannte (d. h. der Authorized Version/King James Version), und je einem hebräisch-aramäischen und griechischen Wörterbuch.

Strong versah zunächst jedes Wort des hebräisch-aramäischen Alten Testaments und des griechischen Neuen Testaments in alphabetischer Reihenfolge mit einer fortlaufenden Nummer.

Diese „Strong-Nummern“ verband er mit den jeweiligen englischen Entsprechungen der Grundsprachen in der Authorized Version.

In der darauf aufbauenden Konkordanz stand daher hinter jedem Vorkommen eines englischen Wortes die Strong-Nummer des entsprechenden hebräischen oder griechischen Wortes. Die Bedeutung konnte dann in zwei dazugehörigen Wörterlisten unter den jeweiligen Nummern gefunden werden. Diese beiden Wörterbücher mit 8674 hebräischen und 5624 griechischen Wörtern enthielten die Übersetzungen mit Hinweisen auf die jeweiligen Wortwurzeln oder Wortstämme.

Eine digitale Version dieser Arbeit wie die Elberfelder Übersetzung Edition CSV Hückeswagen ermöglicht für deutschsprachige Leser ein noch besseres und schnelleres Eindringen in den Grundtext.

  1. Im deutschen Bibeltext steht hinter (fast) jedem Wort die entsprechende Strong-Nummer.
  2. Beim Anklicken dieser Strong-Nummer erscheint eine neue Ansicht, in der oben die Strong-Nummer mit dem hebräischen/aramäischen oder griechischen Wort und einer Umschrift in lateinischen Buchstaben erscheint.
  3. Außerdem werden die Anzahl der Vorkommen des Wortes, die Übersetzungen und die jeweiligen Bibelstellen angegeben. Beim Anklicken der Stellenangaben gelangt man zu deren Wortlaut.

Auf diese Weise sind die verschiedenen Vorkommen und Bedeutungen eines Wortes im Grundtext leicht und schnell aufzufinden. Der Nutzer besitzt also neben der Bibelübersetzung und ihren Funktionen (Wort- und Verssuche, deutsche Konkordanz usw.) gleichzeitig eine Konkordanz und die Wörterbücher der Grundsprachen der Bibel mit den verschiedenen Wiedergaben eines Wortes des Grundtextes in der Elberfelder Übersetzung Edition CSV Hückeswagen.

Einige zusätzliche Bemerkungen:

  1. Die bestimmten Artikel der, die, das, die unbestimmten Artikel ein, eine und das Bindewort und haben im Alten Testament keine Strong-Nummer. Da es im Griechischen auch keinen unbestimmten Artikel gibt, fehlt hier ebenfalls eine Strong-Nummer. Auch die im Deutschen bei der Bildung vieler Zeitformen verwendeten Hilfs- und Modalverben (werden, haben, wollen, können, dürfen usw.) haben in den meisten Fällen keine Entsprechung im Hebräischen und Griechischen und bleiben daher ohne Strong-Nummern.
  2. Steht im deutschen Bibeltext hinter einem Wort keine Strong-Nummer, kann das auch an der unterschiedlichen Struktur der Sprachen liegen, die häufig nicht „deckungsgleich“ übersetzt werden können. Beispielsweise wird das Hilfsverb sein nur selten im Hebräischen verwendet und fehlt dagegen – anders als im Deutschen – sehr häufig. Der folgende Beispielvers beinhaltet beide Möglichkeiten: „Und die Erde H776 war H1961 wüst H8414 und leer H922, und Finsternis H2822 war über H5921 H6440 der Tiefe H8415“ (1. Mo 1,2). In diesem Vers steht im hebräischen Text beim ersten Mal ein Verb, im zweiten Fall jedoch nicht.
  3. Eine Besonderheit des Hebräischen sind spezielle Infinitivkonstruktionen, wie zum Beispiel in 1. Mose 3,16: „Ich werde die Mühsal H6093 deiner Schwangerschaft H2032 sehr *H7235 mehren H7235.“ Im Grundtext heißt es eigentlich: „… (mit) Mehren H7235 mehren H7235“. Hier steht also dasselbe Verb zweimal, einmal im Infinitiv und einmal in einer konjugierten Form. Der Infinitiv wird im Deutschen meistens mit einem Adverb (hier: sehr) wiedergegeben, das dann mit einem * versehen ist, um zu zeigen, dass es dieselbe Strong-Nummer trägt wie die konjugierte Verbform; denn die eigentlichen Strong-Nummern für sehr und sicher sind ganz andere.
  4. Neue Strong-Nummern wurden in der vorliegenden Ausgabe für viele Zahlwörter eingeführt, so z. B. für 200 und 2.000, die als Dual-Formen bei Strong dieselbe Nummer trugen wie 100 und 1.000, was sehr verwirrend war. Ebenso sind für zusammengesetzte Zahlwörter neue Nummern eingeführt worden, um eine Anhäufung von Strong-Nummern zu vermeiden. Gleiches gilt für eine Reihe von zusammengesetzten Adverbien (z.B. lama „warum“, das unter ma „was“ eingeordnet war) oder einigen anderen Wörtern, die bei Strong nicht berücksichtigt wurden.
  5. Strong führte in seiner Konkordanz aus heutiger Sicht nicht existente Wörter auf – eine Folge der damals noch unvollständigen Kenntnis der alten hebräischen Sprache. Dazu gehören die Verben jalach H3212 „gehen“, janach H3240 „ruhen“, namal H5243 „beschneiden“ und nasag H5253 „weichen“; stattdessen stehen dort jetzt die Nummern für die Verben halach H1980, nuach H5117, mul H4135, sug H5472.
  6. In den Fällen, wo die deutsche Übersetzung sehr stark vom Grundtext abweicht, aber in einer Fußnote der genaue Wortlaut angegeben ist, stehen die Strong-Nummern häufig nicht im Fließtext, sondern in der Fußnote, so z. B. in Galater 2,6. Hier lautet der Fließtext: „Von ~(G575) denen ~(G3588) aber ~(G1161), die in Ansehen ~(G1380) standen ~(G1510)“, die Fußnote dagegen: „W. Von G575 den G3588 als etwas G5100 zu sein G1511 Angesehenen G1380 aber G1161“.
  7. Bei Strong-Nummern, die mit einer Tilde ˜ markiert sind, wird ausschließlich die Zuordnung in der entsprechenden Fußnote berücksichtigt: „Und er sprach H559: Was H4100 hast du getan H6213! Horch ~(H6963)! Das Blut ~(H1818) deines Bruders ~(H251) schreit ~(H6817) zu ~(H413) mir {Fußnote: W. Stimme H6963 des Blutes H1818 deines Bruders H251, das zu H413 mir schreit H6817.} von H4480 dem Erdboden H127 her“ (1. Mo 4,10).
  8. Strong-Nummern, die in ( ) stehen, sind verbunden mit dem Wort der entsprechenden Strong-Nummer ohne ( ), das die Hauptbedeutung wiedergibt. Im Hebräischen oder Griechischen steht dort nur ein Wort. Ein Beispiel dafür möge genügen: „Er G3588 aber G1161 stand G1453 auf (G1453), nahm G3880 das G3588 Kind G3813 und G2532 seine G846 Mutter G3384 bei Nacht G3571 zu sich und G2532 zog G402 hin (G402) nach G1519 Ägypten G125“ (Mt 2,14).
  9. Ein ▸ hinter bzw. vor einer Strong-Nummer bedeutet, dass das Wort im Grundtext aus zwei unterschiedlichen Wörtern zu einem Wort verschmolzen ist. Es gibt nicht ein Haupt-Wort wie zum Beispiel in Matthäus 5,15: „Man zündet G2545 auch G3761 nicht G3761 eine Lampe G3088 an (G2545)“. So setzt sich das griechische Wort oude („auch nicht“) aus ou („nicht“) und de („aber“) zusammen.
  10. In den seltenen Fällen, in denen Nestle-Aland (NA) einen anderen Wortlaut hat als Textus Receptus (TR), versuchen wir das durch die Kürzel „NA“ und „TR“ kenntlich zu machen. Als Beispiel sei dazu Apostelgeschichte 10,19 genannt: „Während aber Petrus über das Gesicht nachsann G6123 NA /G1760 TR, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich.“
  11. Als Grundlage des Alten Testaments dient der masoretische Text (MT). Wenn in sehr seltenen Fällen Lesarten anderer hebräischer Handschriften (AH) herangezogen werden, haben wir das durch die entsprechenden Kürzel „MT“ und „AH“ kenntlich gemacht. Als Beispiel sei Jeremia 23,39 genannt: „darum, siehe, werde ich euch ganz vergessen H5382 MA {Fußnote: A. H. l. euch aufheben H5375 AH} , und euch und die Stadt, die ich euch und euren Vätern gegeben habe, von meinem Angesicht verstoßen.“
  12. Strong-Nummern an aramäischen Wörtern des Alten Testaments beginnen mit „A“. Ein Beispiel dazu aus Esra 4,7.8: „Die Schrift H3791 des Briefes H5406 war aber aramäisch H762 geschrieben H3789 und ins Aramäische H762 übersetzt H8638. Rechum A7348, der Statthalter A1169 A2942, und Schimschai A8124, der Schreiber A5613, schrieben A3790 an Artasasta A783, den König A4430 …“
  13. Im 19. Jh. war die Herkunft einiger hebräischer Wörter noch unbekannt. Deswegen bekamen gleichgeschriebene Wörter auch die gleiche Strong-Nummer. Das führte dazu, dass z. B. „Steinhaufen“ und „Welle“ die gleiche Strong-Nummer H1530 trugen. Heute weiß man, dass hebr. gal zwei unterschiedliche Ursprünge besitzt. Trotz identischer Schreibweise liegen demnach zwei verschiedene Wörter vor. Um das kenntlich zu machen, die alphabetische Reihenfolge aber zu wahren, wurden die Strong-Nummern in solchen Fällen mit einer Zusatzzahl versehen: „über Steinhaufen H1530:1 schlingen sich seine Wurzeln, er schaut die Wohnung der Steine“ (Hiob 8,17). Aber: „Er verwandelt den Sturm in Stille, und es legen sich die Wellen H1530:2“ (Ps 107,29).

Weitere Verbesserungen werden falls nötig im Lauf der Zeit im Text angebracht.

C. Lemmatisierung

Zur Verbesserung des Wortstudiums wurde eine Lemmatisierung des Bibeltextes durchgeführt. Unter einem Lemma (Plural: Lemmata) versteht man die Grundform eines Wortes bzw. das Stichwort in einem Nachschlagewerk. Wie in früheren Konkordanzen lassen sich damit gezielt alle Vorkommen eines Wortes auffinden, unabhängig von der im Text verwendeten Form.

Als Beispiel sei das Wort „gehen“ genannt. Wer in einer normalen Textsuche nach „geh“ sucht, findet dadurch „geht“, „gehst“, „gehe“ und „gehen“ aber nicht „ging“, „gingst“, „gegangen“, usw. Durch die Suche mit einem Lemma wird dieses Problem gelöst und es können alle Formen gefunden werden. Diese auf Lemmata basierte Suche wird bei der Eingabe im Suchfeld automatisch vorgeschlagen. Alternativ kann sie auch gezielt mit anderen Suchausdrücken kombiniert werden, siehe dazu die Tipps zur Suche.

Neben der Verfeinerung der Suchmöglichkeiten erleichtert die Lemmatisierung auch das Studium der Wörter des Grundtextes. Bei der Ansicht eines griechischen Wortes (anhand der Strong-Nummer) sieht man so auf einen Blick, wie es im deutschen Bibeltext übersetzt wurde und mit welchen Lemmata danach gesucht werden kann.

Die Lemmatisierung des Alten und Neuen Testaments ist nun abgeschlossen. Weitere Verbesserungen werden im Lauf der Zeit durchgeführt. Wir freuen uns über Rückmeldungen.

Die Bearbeiter, Juni 2022
Stefan Drüeke und Arend Remmers

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